Kirchenbücher werden digitalisiert

V.l.: Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistumsarchivar Dr. Arnold Otto, Projektgeschäftsführerin Katharina Simon und Projektmitarbeiterin Monika Meier. (Quelle: pdp)

V.l.: Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistumsarchivar Dr. Arnold Otto, Projektgeschäftsführerin Katharina Simon und Projektmitarbeiterin Monika Meier. (Quelle: pdp)

Im Archiv des Erzbistums Paderborn gibt es seit letzter Woche einen neuen „Mitarbeiter“: einen leistungsstarken Buchscanner, der für das Projekt zur Digitalisierung von Kirchenbüchern angeschafft wurde. Im Zuge des Projekts können nun sämtliche Kirchenbücher des Erzbistums seit ihrem Aufkommen Anfang des 17. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert werden. Nach Abschluss des auf viereinhalb Jahre angelegten Projektes wird die Digitalisierung frisch abgeschlossener Kirchenbücher zu einer Regeltätigkeit des Archivs. Generalvikar Alfons Hardt nahm den neuen Scanner jetzt in Augenschein. Weiterlesen

„Archivar“ 3/2015 online

archivar315Das 3. Heft des „Archivar“, das Sommerheft mit dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung“, ist erschienen und inzwischen hier online abgreifbar: Link zur PDF-Datei.
Weitere interessante Beiträge sind:
Jürgen Bacia/Anne Niezgodka/Claudia Spahn: Große Defizite bei Kommunalarchiven. Eine empirische Erhebung zur Überlieferung Neuer Sozialer Bewegungen, S. 249ff
Kathrin Mileta: DFG-Projekt „Produktivpilot Digitalisierung von archivalischen Quellen“ – Teilprojekt des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, S. 269ff
Martin Schlemmer: Eine „Leitquelle“ des Landes. Die (digitale) Edition der Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, S. 269ff

Beginn der Bearbeitung von Einzelfallakten nach Schwerbehindertenrecht

2035Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat ab dem 01.01.2008 die Schwerbehindertenangelegenheiten vom Versorgungsamt Soest in seinen Zuständigkeitsbereich übernommen. Seit vergangener Woche arbeitet Tim Goldau während seines Praktikums die ersten durch das Kreisarchiv übernommenen Akten technisch auf und verzeichnet die Archivalien. Weiterlesen

Feldpostkarte aus Freudenberg – Wer kann sie entziffern?

PK-BärlinVor wenigen Tagen erhielt das Stadtarchiv Freudenberg die abgebildete Postkarte aus Privatbesitz. Karl Bärlin schrieb im Mai 1915 aus dem Freudenberger Vereinslazarett an Karoline Gall in Affalterbach. Die mit Bleistift geschriebene Karte ist nicht leicht zu lesen. Daher wird um die Mithilfe der Leserinnen und Leser gebeten, die die Ergebnisse ihrer Bemühungen als Kommentar zu diesem Eintrag einstellen. Bisher konnte folgendes entziffert werden: Weiterlesen

Literaturhinweis: Frank M. Bischoff „Der Vergangenheit verpflichtet, die Zukunft im Blick

– Kolloquium des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Wilfired Reininghaus“. Veröffentlichung des LAV NRW 54.

FSReininghaus„Prof. Dr. Wilfried Reininghaus ist im April 2013 als Präsident des Landesarchivs NRW in den Ruhestand verabschiedet worden. Reininghaus hat in den vielen Jahren seines Wirkens, vor allem als Leiter des Staatsarchivs Münster (seit 1996) und ab 2004 als Präsident des Landesarchivs NRW, das staatliche Archivwesen Nordrhein-Westfalens geprägt. Als Historiker und Archivar vereint er in seiner Person eine umfassende geschichtswissenschaftliche Bildung mit einem ebenso breiten wie fundierten archivfachlichen Wissen. Das Abschiedskolloquium hat versucht, die vielen Felder, auf denen Wilfried Reininghaus tätig war und ist, in unterschiedlichen Sektionen durch Vorträge langjähriger Kolleginnen und Kollegen sowie von Weggefährten und Freunden abzudecken; dabei wurde auch dem biografischen Rückblick ein angemessener Raum gegeben werden. Die Sektion zu den Archiven im 21. Jahrhundert und die abschließende Podiumsdiskussion trugen der Tatsache Rechnung, dass Wilfried Reininghaus sich stets die Offenheit für aktuelle fachliche Entwicklungen bewahrt und diese Entwicklungen selbst auch maßgeblich gestaltet hat.“
Quelle: Landesarchiv NRW, Aktuelles

Siegerland Heft 1 / 2015 erschienen:

Siegerland115Inhalt:
Olaf Wagener: Die Burg Holdinghausen – ein Niederadelssitz im nördlichen Siegerland, Seite 3
Rouven Pons: Das zerrissene Archiv – Die wechselhafte Geschichte des Alten Dillenburger Archivs (1743 – nach 1950) Tl. 2 , Seite 31
Gabriel Isenberg: Frühe Orgelgeschichten von Siegen und Wittgenstein bis zum 17. Jahrhundert, Seite 49
Friedhelm Rüsche: Johann Baptist Molitor als „Anstifter“ von Johann Heinrich Jung Stilling, Seite 65
Friedrich Reuter/Friedrich Weber: „Ein Wohnhaus von 2 Stockwerk samt Anbau“, Seite 78
Anne Schulte Lefebvre: Der Weg des Färbers Johann Henrich Stöcker von Siegen über Plettenberg nach Hückeswagen, Seite 91
Thomas Poggel: Der Wolf im Siegerland, Seite 95
Horst Grafe: Die Kreuztaler Hütte – Ausbau und Betrieb ab 1900, Seite 104
Katja Siebel: Die Haigerer Stadtkirche, Seite 129
Karl Heinz Gerhards: Hüttenmeister Hermann Utsch aus Niederschelderhütte in Brasilien geehrt, Seite 142
Quelle: Homepage d. Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins, Publikation

Abschlusstagung „Work with Sounds“ im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Klänge der Arbeit – Museen retten „bedrohte Spezies“ vor dem Aussterben

Bei der Tagung "Work with Sounds" können Teilnehmer auch ein für das LWL-Industriemuseum entwickeltes Geräusche-Quiz spielen. Foto: LWL/Weigl

Bei der Tagung „Work with Sounds“ können Teilnehmer auch ein für das LWL-Industriemuseum entwickeltes Geräusche-Quiz spielen. Foto: LWL/Weigl

Dampfpfeifen, Werkssirenen, alte Registrierkassen – diese Gegenstände und mit ihnen viele Geräusche, die früher in Fabriken, Bergwerken und Büros zu hören waren, sind aus der Arbeitswelt verschwunden. Im Rahmen des EU-Projektes „Work with Sounds“ sammelt das LWL-Industriemuseum gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Museen Klänge der Arbeit. Seit zwei Jahren sind europaweit Teams mit Mikrofonen und Kameras unterwegs, um die „bedrohte Spezies“ vor dem Aussterben zu retten. Aktuell zählt die Datenbank des Projekts (http://www.workwithsounds.eu) knapp 500 Aufnahmen. Über Erfahrungen und Perspektiven der Erhaltung, Erforschung und Nutzung von Klängen diskutieren Teilnehmer der Abschlusstagung „Work with Sounds. Theory – Practices – Networks“ vom 19. bis 21. August 2015 im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Zu der Veranstaltung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind Vertreter von Museen, Archiven, Universitäten, Kunst und Medien eingeladen. Anmeldungen sind bis 10. August möglich unter http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/profil/tagungen/workwithsounds/ Weiterlesen

VdA weist unsachliche Kontroverse um die Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes zurück

vdalogoDer VdA als Fachverband für das deutsche Archivwesen unterstützt die geplante Änderung des Kulturgutschutzgesetzes. Die öffentliche Diskussion darüber ist wichtig, muss aber mit der gebotenen Sachlichkeit geführt werden.
Die vorgesehene Novellierung durch die Bundesregierung hat eine Kontroverse ausgelöst. Vor allem öffentlichkeitswirksame Aktionen von Künstlern und Stellungnahmen aus dem Kunsthandel haben eine fachlich angemessene Erörterung des Gesetzesvorhabens teilweise verhindert.
Der VdA befürwortet das Novellierungsvorhaben, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt wird und die sich an ähnlichen Regelungen anderer EU-Länder orientiert, aus folgenden Gründen: Weiterlesen