- Wie viel Verkehr herrschte im März auf siwiarchiv?
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Archiv der Kategorie: Allgemeines
Paukenschlag bei der Diskussion um Straßenumbenennungen in Siegen:
Auch Ernst Bach, Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen und Peter Paul Rubens sind als Namensgeber nicht mehr geeignet

Peter Paul Rubens, Caritas Romana, Siegerlandmuseum
Aus dem Arbeitskreis „Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen in Siegen“ erreichten siwiarchiv exklusiv und trotz der Verschwiegenheitsverpflichtung der Gemeindeordnung NRW (§30 in Verbindung mit § 43 Absatz 2) neue Informationen. Demzufolge sollen drei weitere Straßen umbenannt werden. Weiterlesen
Warum fotografieren wir?
Foto: Lisa Fotios / pexels.de
In einer Ringvorlesung an der Universität Siegen beschäftigen sich im Sommersemester 2022 WissenschaftlerInnen mit der Frage, warum Menschen eigentlich fotografieren. Die Vortragsveranstaltungen finden ab dem 5. April wöchentlich am Campus Unteres Schloss statt und sind offen für ein breites Publikum.
Menschen fotografieren – und das fast ständig. Mehr als eine Billion Fotos werden jährlich weltweit inzwischen aufgenommen. Dr. Jan von Brevern, der an der Universität Siegen die Vertretungsprofessur für Kunstgeschichte innehat, fragt sich, warum das so ist. In der Vortragsreihe »Warum fotografieren wir?« möchte er zusammen mit zahlreichen weiteren WissenschaftlerInnen die Fotografie als soziale Praxis in der Vergangenheit und Gegenwart beleuchten. „Wir möchten Fotografiegeschichte aus einer anderen Perspektive angehen. Dabei konzentrieren wir uns nicht so sehr auf die Bilder, sondern zum Beispiel auf den Akt des Fotografierens“, so von Brevern. In zwölf thematisch breit gefächerten Vorträgen soll die Attraktivität der fotografischen Praxis in Alltag und Kunst erkundet werden. Weiterlesen
Vortrag: „Archäologische Experimente zur keltischen Erzverhüttung im Siegerland“
Anm. (4.4.): Es finden keine Einlasskontrollen statt: interessierte Bürgerinnen und Bürger können ohne entsprechenden Immunisierungs-Nachweis oder tagesaktuellen Negativtest zu dem Vortrag kommen. Auch das Tragen einer Schutzmaske ist nicht mehr erforderlich.
Dr. Jennifer Garner (Deutsches Bergbau-Museum Bochum) und Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen) in der Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 5. April 2022

In der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird der im Januar 2022 ausgefallene Vortrag von Dr. Jennifer Garner (Deutsches Bergbau-Museum, Bochum) und Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen, Olpe) am Dienstag, den 5. April 2022, nachgeholt. Die Referierenden berichten über ihre archäologischen Forschungen zur keltischen Erzverhüttung im Siegerland.
In unserer Region wurde bereits vor über 2000 Jahren Eisen in den größten Verhüttungsanlagen ihrer Epoche Europas in großen Mengen gewonnen. Die genaue Technik, der Ressourcenverbrauch oder die Arbeitsorganisation der keltischen Hüttenleute waren bislang unbekannt. Diesen Fragen wurde in einem mehrjährigen und sehr aufwändigen archäologischen Experiment nachgegangen, das erstaunliche Antworten erbrachte. Weiterlesen
Siegen, Oberes Schloss: Sanierung der Stadtmauer kommt voran
Am Oberen Schloss in Siegen wird ein weiterer Teilabschnitt der historischen Stadt- und Wehrmauer denkmalgerecht saniert: Eingerüstet und mit weißen Planen geschützt, umfasst die Sanierung unter anderem den Mauerabschnitt vom Wirtshaus Schloss Stüberl über den „Großen Krebs“ bis zum Pulverturm („Kleiner Krebs“).

Der Mauerabschnitt zwischen dem Wirtshaus Schloss Stüberl und dem „Großen Krebs“ ist für die denkmalgerechte Sanierung eingerüstet und mit weißen Planen geschützt. (Foto: Stadt Siegen)
Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Bürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Henrik Schumann zogen heute bei einem Pressetermin (Dienstag, 15. März) vor Ort eine positive Bilanz der ersten vier von insgesamt acht Teilabschnitten: Der Zeit- und Kostenrahmen werde bei dem Projekt eingehalten. „Die Stadtmauer ist eine der wichtigsten identitätsstiftenden Bauwerke aus dem Mittelalter und historisch wie touristisch für Siegen von großer Bedeutung“, sagte Mues. Die Sanierung der rund 1,7 Kilometer langen Stadt- und Schlossmauer gehöre zu den wichtigsten Baumaßnahmen des Städtebau-Projekts „Rund um den Siegberg“ mit dem Ziel, die Oberstadt attraktiver zu machen und das gesamte Erscheinungsbild weiter voranzubringen. Weiterlesen
siwiarchiv-Statistik: 13.3. – 25.3.2022

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Sekundarschule bereichert die Ausstellung im Heimatmuseum Netpherland

Beispiel-Lapbooks der Schülerinnen und Schüler © L. Reuter
Anfang des Jahres besuchte die Sekundarschule Netphen mit einigen Religionskursen die Ausstellung im Heimatmuseum in Netphen. Die Schüler waren sehr beeindruckt, was sich in dem Haus auf ihrem Schulweg verbirgt.
Motiviert durch die Ausstellung, in der sich die Schüler interaktiv und medial unterstützt, mit dem jüdischen Leben in Netphen auseinandersetzen konnten, entwickelten die Schüler schnell Eigeninitiative. Dadurch, dass die Lapbooks sehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten, setzten die Schüler eigene Schwerpunkte in ihren Arbeiten und beschäftigten sich interessengeleitet mit den Informationen und Themenbereichen, die ihnen jeweils persönlich ins Auge gefallen und wichtig waren. Weiterlesen
Werbung für das Reich Gottes. Medien in den Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts.
Tagung der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus, Freudenberg, 24./25.3.2022.

„Die europäische Übergangsperiode vom Ancien Régime zu den modernen Nationalstaaten ist gekennzeichnet durch erhebliche soziale, ökonomische, kulturelle und religiöse Transformationen. In komplexen und unterschiedlich geprägten Prozessen entwickelten nicht nur die Vertreter der Aufklärung und der Romantik, sondern auch Anhänger der Erweckungsbewegungen neue Ansichten über Mensch und Welt sowie über Religion und Zukunft.
Angestoßen und getragen wurde dieser Wandel durch eine Vielzahl von Akteuren. Gelehrte, Politiker, Geistliche, Handwerker und Frauen suchten Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit und schufen zu diesem Zweck neue soziale Gemeinschaftsformen, wie Sozietäten, Gesellschaften und Vereine. In diesen Prozessen spielte – wie sich am Beispiel der Erweckungsbewegungen eindrücklich zeigen lässt – zudem die Entwicklung und Verwendung neuer kommunikativer Medien eine zentrale Rolle.
Die Erweckungsbewegungen erwiesen sich dabei als innovative gesellschaftliche Kräfte, denen es nachhaltig gelang, neue Kommunikationsformen und Medienstrategien zu entwickeln, mit denen sie beispielweise das kritisch rezipierte Erbe des älteren Pietismus in die Zeit der beginnenden Moderne einschrieben. Durch ihre überaus breit angelegten und zielgruppenorientierten medialen Praktiken zählen die Erweckten, die sich selbst gerne als Gegner der Moderne verstanden, zu den wichtigen Protagonisten und Beförderern der Modernisierungsprozesse des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Verfasser*innen und Verleger, Gruppen und Netzwerke, Gesellschaften und Vereine probierten nicht nur auf mannigfaltige Weise, der christlichen Botschaft neues Leben einzuhauchen, sondern beanspruchten weitgehende religiöse wie politische Deutungsmacht und etablierten sich – zumindest temporär – erfolgreich als einflussreiche Meinungsmacher. Weiterlesen
Koordinierung der Ukraine-Hilfe im archivfachlichen Bereich

Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und das Auswärtige Amt haben eine Initiative gestartet, Hilfeleistungen für ukrainische kulturgutbewahrende Institutionen zu koordinieren. Dazu wurde ein Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine beschrieben, bei dem das International Council of Museums (ICOM) Deutschland als zentraler, spartenübergreifender Ansprechpartner fungiert. Für das schriftliche Kulturgut hat zunächst die Deutsche Nationalbibliothek die Koordinierungsfunktion übernommen. In Absprache mit dem VdA wird das Bundesarchiv die Nationalbibliothek dabei unterstützen, indem es die Unterstützungsleistungen von und für Archive koordiniert.
Es geht dabei vornehmlich darum, zielgerichtet konkrete Bitten um Unterstützung von Archiven aus der Ukraine entgegen zu nehmen und möglichst umzusetzen, sofern das Archiv, bei dem das Hilfeersuchen eingegangen ist, dieses nicht selbst übernehmen kann. Im Moment geht es vor allem um Verpackungsmaterial und Schutzkleidung.
Wenn also bei Archiven entsprechende Hilfeersuchen aus der Ukraine eingehen, können diese sie an das Bundesarchiv übermitteln. Ansprechpartner im Haus ist Herr Dr. Niederhut (at1@bundesarchiv.de). Das Bundesarchiv nimmt aber auch Unterstützungsangebote entgegen, wenn Verpackungsmaterial und/oder Schutzkleidung in größerem Umfang zur Verfügung gestellt werden kann.
Quelle: Verband deutscher Archivarinnen und Archivare, Aktuelles, 21.3.2022
Video: Transkription digitalisierter Drucke und Zeitungen mit eScriptorium
Quelle: Homepage des Projektes via Archivalia, 5.3.2022

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