Die Schriftstellerwissenschaftlerin Ingrid Kreuzer/ Angelika Jakob.
Hrsg. von Jochen Grywatsch. Bielefeld 2021. ISBN 978-3-8498-1761-9
Dieser Band stellt gleich zwei Funde aus dem Westfälischen Literaturarchiv vor, die untrennbar miteinander verbunden sind: das Leben und Werk der Literaturwissenschaftlerin, Kunsthistorikerin und Archäologin Ingrid Kreuzer und das Schaffen ihres literarischen Alter Ego Angelika Jakob. Neben ihren wissenschaftlichen Beiträgen finden sich Zeugnisse langjähriger Freundschaften zu Karl Riha, Käte Hamburger, Fritz und Ruth Martini sowie Briefwechsel etwa mit Hilde Domin. Das schriftstellerische Oeuvre erscheint ebenso vielseitig: Neben Lyrikbänden, Erzählungen und einem Romanentwurf erhielt, Angelika Jakob vor allem für ihre fiktive Biografie Annette von Droste-Hülshoffs viel Aufmerksamkeit.
»Bunt und duftend allerdings ist dein Text, auch er könnte, vermutlich in deinem Nachlaß, endlich ‚entdeckt‘ werden. Ist ein Autor nämlich erstmal aus dem Rennen ausgeschieden, entbindet ihn das von der Verpflichtung, an flüchtigen zeitgenössischen Tendenzen teilzunehmen. Zu spät abgehen darf er natürlich wiederum nicht, denn dann sind seine Typoskripte zerbröselt.«
(INGRID KREUZER / ANGELIKA JAKOB, in: Schriftstellerwissenschaftler. Erfahrungen und Konzepte, hgg. von Peter Gendolla und Karl Riha, Heidelberg 1991, S. 85)
Quelle: Literaturkommission für Westfalen, Publikationen, Aufgeblättert. Entdeckungen im Westfälischen Literaturarchiv Bd. 6.

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Das LWL-Archivamt für Westfalen und das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte laden zur Fachtagung „Wissenschaftliche Aufarbeitung von Kinderverschickung in NRW – eine Zwischenbilanz“ ein.
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“ …. Um das Programm zu entwickeln, haben wir uns mit den Kolleginnen und Kollegen aus Dülmen und dem näheren Umkreis zusammengesetzt. Herausgekommen sind unter dem Titel „Lösungen finden! Methodische Ansätze archivischer Überlieferungsbildung – bewährte Kooperationsmodelle“ zwei Themenkomplexe.
Der 32. Band der Westfälischen Quellen und Archivpublikationen (WQA) mit dem Thema „Chroniken als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“ ist erschienen. Der Band gibt die Beiträge des Kolloquiums vom 22. Juni 2022 in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn wieder, das mit überaus freundlicher Unterstützung des Bibliotheksteams gemeinsam von der Historischen Kommission für Westfalen, dem LWL-Archivamt für Westfalen und dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen veranstaltet wurde.
„Vor 100 Jahren, am 14. Dezember 1923, wurden in Münster die Vereinigten Westfälischen Adelsarchive gegründet. Daran erinnerte am Donnerstag (14.12.) ein Festakt im Erbdrostenhof in Münster. Aus Anlass des Jubiläums ist eine Publikation zur Geschichte der Privatarchive erschienen.
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