siwiarchiv-Adventskalender 1

Schloss Bad Berleburg, Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Sammlung Grobbel Nr. 17

Schloss Bad Berleburg, Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Sammlung Grobbel Nr. 17

In diesem Jahr präsentiert siwiarchiv erstmals einen digitalen Adventskalender. Winterliche Motive aus Bad Berleburg, sowie aus den Orten Langewiese und Mollseifen, die der Sammlung Postkartenverlag Jos. Grobbel, Schmallenberg-Bad Fredeburg entnommen wurden werden, sind zu sehen. Es handelt sich sowohl um Postkarten wie auch um Einzelmotive von Mehrbildkarten. siwiarchiv wünscht seinen Leserinnen und Leser einen schönen Advent.

Zu Postkarten sind auch diesen siwiarchiv-Eintrag.

Denkmal des Monats Dezember: Evangelische Kirche Banfe

„1492 wird die Kirche urkundlich erwähnt. Die Lage der Kirche lässt aber den Schluss zu, dass es noch frühere Errichtungen gegeben haben kann. Die Kirche wurde auf einem kleinen Hügel errichtet, der zwischen den Bächen Banfe und Godelsbach liegt. Ein Teil dieser Kirche ist Ostern 1872 eingestürzt, was zur Schließung der Kirche führte. 1876 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen. Der Baustil ist romanisch aus Naturstein gemauert und das Dach sowie die Türme geschiefert. Die Kirche ist in Ost-West-Richtung angelegt. Sie wurde 1877 fertiggestellt und am 18. Dezember 1877 geweiht. Im Kirchenkreis Wittgenstein hat sie als einzige Kirche zwei Türme („Banfer Dom“). Diese beiden Türme an der westlichen Gebäudeseite haben eine Höhe von 26,05 m und verleihen der Kirche ihr charakteristisches Aussehen. Im Jahr 2006 wurde die Kirche mit einem Anbau versehen, der als Sakristei und Toilette dient.“
Quelle: Wikipedia-Artikel Banfe

s.a. Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen

Berliner Kunstgewerbemuseum setzt Zeichen

Sammlungs-, Kompetenz- und Ausstellungszentrum für Mode in Berlin dank Hilfe von Franz von Lipperheide aus Berleburg

Sommerkostüme und Promenadenkleid um 1900 in der Modegalerie des Kunstgewerbemuseums. © Berlin, Kunstgewerbemuseum / Achim Kleuker

Sommerkostüme und Promenadenkleid um 1900 in der Modegalerie des Kunstgewerbemuseums. © Berlin, Kunstgewerbemuseum / Achim Kleuker

Mit seiner Wiedereröffnung rückt das Kunstgewerbemuseum als ältestes Museum seiner Art in Deutschland neben seinen großartigen Schätzen des Mittelalters und der Renaissance nun auch das 20. Jahrhundert stärker in den Fokus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der umfangreichen Modesammlung.
Ab 22. November 2014 präsentiert das Kunstgewerbemuseum seinen bedeutenden Bestand an Mode und Accessoires des 18 bis 20. Jahrhun-derts der Öffentlichkeit. Grundlage der neuen Modegalerie bildet die 2009 angekaufte internationale Sammlung von Martin Kamer und Wolfgang Ruf. Von Reifröcken und Roben des 18. Jahrhunderts bis hin zu Kleidern von Coco Chanel und Yves Saint Laurent wird der Wandel der Moden in Europa gezeigt. In abgedunkelten Räumen mit eingebauten Großvitrinen kann der Besucher an rund 130 Kostümen und ebenso vielen Accessoires wie an einer Schaufensterpassage entlang flanieren. Berlin erhält damit zum ersten Mal eine thematisch umfassende Dauerausstellung zum Thema Mode.
Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Worth, Vionnet, Chanel, Dior, Yves Saint Laurent, Versace: Ab heute ist im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum das “Who’s Who“ der klassischen Modedesigner versammelt. Mit mehr als 100 Kostümen und ebenso vielen Accessoires – vom Hut bis zum Schuh – präsentieren wir in unserer neuen Dauerausstellung drei Jahrhunderte europäischer Modegeschichte.
Der neue Schwerpunkt des Kunstgewerbemuseums bietet auch die Möglichkeit einer langfristigen Standortprofilierung für das gesamte Kulturforum als Sammlungs-, Kompetenz- und Ausstellungszentrum für Mode im Herzen Berlins: Im Zusammenspiel mit anderen hier angesiedelten Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin – vor allem der Kunstbibliothek mit der „Sammlung Modebild. Lipperheidesche Kostümbibliothek“ – entsteht ein Ort, an dem Modegeschichte vielfältig erlebbar ist.“

Quelle: Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Pressemappe v. 20.11.2014

s. a. Lipperheide-Lebenslauf auf siwiarchiv

Literaturhinweis: „Der Erste Weltkrieg und die reformierte Welt“

1WKEvKiTagungsbandTagungsband zur Siegener Tagung erschienen

Hans-Georg Ulrichs (Hg.):
Der Erste Weltkrieg und die reformierte Welt
€ 39,00
1. Auflage 2014
kartoniert / 14,5×22,0 cm / 301 Seiten
ISBN 978-3-7887-2837-3

„Die Kirchen Europas unterstützten den aus der jeweiligen nationalen Perspektive für gerechtfertigt gehaltenen Ersten Weltkrieg. Die frühe ökumenische Bewegung konnte hier nicht korrigierend wirken. In Deutschland waren die Reformierten eine Minderheit. Sie verstanden sich zunehmend international. Kontakte zu den reformierten Kirchen in Europa und Übersee wurden zu Beginn des 20. Jh. ausgebaut.
ForscherInnen aus den am Krieg beteiligten und aus neutralen Ländern beschreiben die reformierten Kirchen ihrer Länder und deren Rolle während des Ersten Weltkriegs. Überblicksdarstellungen, „Länderstudien“ und exemplarische Einblicke in reformierte Gruppen, kirchliche Handlungsfelder sowie das Handeln einzelner Personen zeichnen ein nahezu vollständiges Bild des internationalen Reformiertentums.“
Quelle: Verlagsangaben
Leseprobe mit Libreka

Die Publikation enthält auch zwei Beiträge regionale bezogene Beiträge (Veronika Albrecht-Birkner: Der erste Weltkrieg im Spiegel von Quellen aus Archiven reformierter Kirchengemeinden. Das Beispiel Siegerland, S. 359-385, Johannes Burkardt: Kirchliches Kriegsgedenken. Beispiele aus den südwestfälischen Kirchenkreisen Siegen und Wittgenstein, S. 386-412)

25. Sitzung des Arbeitskreises der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein

Zu diesem „silbernen“ Jubiläum tagte der Arbeitskreis am vergangenen Montag in den Räumen einer heimischen Brauerei. Breiten Raum nahm die Diskussion über die Auswirkungen „digitaler Verwaltungsprojekte“ (z. B. die immer stärker papierlos werdende Rats- bzw. Kreistagsarbeit) auf die Archivarbeit ein. Mit der Novellierung des nordrhein-westfälischen Archivgesetzes im Herbst dieses Jahres sind die kommunalen Archive bereits bei der Einführung neuer Software zu beteiligen. In dieser Phase können die Belange der elektronischen Langzeitarchivierung problemloser berücksichtigt werden. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Das Siegerland. Eine Montanregion im Wandel“

RaschMontanregionManfred Rasch (Hrsg.)
Das Siegerland
Eine Montanregion im Wandel
erscheint voraussichtlich am 30.11.2014
200 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, ca. 19,95 €
ISBN: 978-3-8375-1133-8

Das Siegerland hat eine spannende, über Jahrhunderte reichende Montangeschichte zu erzählen. Das Eisenerzvorkommen zusammen mit den zur Verarbeitung benötigten Ressourcen Holz und Wasser ließen zwischen Sieg, Lahn und Dill eine bedeutende Wirtschaftsregion entstehen. Archäologische Funde belegen eine Nutzung bereits für das 5. Jahrhundert v. Chr., und die mittelalterliche Eisenverhüttung machte Siegen und Umgebung nicht zuletzt für Geschütze weithin bekannt. Neben dem Bergbau und der Verarbeitung in Hüttenwerken und Hammerschmieden prägte eine besondere landwirtschaftliche Nutzung mit Haubergen und Holzköhlereien das Siegerland.
Die Beiträge des Bandes erzählen von der bedeutenden Vergangenheit und der erfolgreichen Gegenwart hochmoderner, international agierender Industrieunternehmen der Region. Dem Band liegt eine DVD bei mit dem Film „Der Eisenwald“ aus den frühen 1950er-Jahren, ergänzt durch Bonusmaterial von 2007; der Wandel der Montanregion Siegerland wird so auch in bewegten Bildern sichtbar.
Quelle: Verlagsinfo

Vortrag „Provinz im Aufbruch. Siegens vergessene Kulturgeschichte“

Mittwoch, 03. Dezember 2014, 19:30
Hilchenbach-Dahlbruch, Viktoria-Kino

Sonntag, 30. November 2014, 18.30 Uhr
Siegen, Lyz, St.-Johann-Str. 18:

Schlossspiele Farbe-kleinLange Zeit galt die Stadt Siegen als „kulturelle Provinz“. Doch wie ist dieses Negativ-Image entstanden? Und stimmte es mit der kulturellen Wirklichkeit in den 1950er und 1960er Jahren überein? Der Historiker Dieter Pfau geht diesen Fragen in seinem Vortrag nach. Dabei stellt er den Film „Siegen. Notizen zu einer Stadt“ erstmals in seinem Entstehungskontext vor.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Dieter Pfau mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein.

Neues vom Walter-Krämer-Platz in Siegen


„…. Im November 2014 wurde der Walter-Krämer-Platz am Siegener Kreisklinikum fertiggestellt. Auf dem vom Künstler Erwin Wortelkamp gestalteten Platz sind mehrere Elemente zu sehen, die das Leben und Wirken Walter Krämers künstlerisch würdigen. Eine Stele aus Beton zeigt Krämers Konterfei, ein Spruch auf dem Boden leitet die Besucher in das Kreisklinikum: „Die Sorge für den anderen siegt über die Sorge um sich selbst.“ – Emmanuel Levinas. ….“ – so stellt der Wikipedia-Eintrag ( v. 18.11.2014, 10:51) den aktuellen Sachstand dar.
Über eine inoffizielle Einweihungsfeier berichteten die Westfälische Rundschau am 16.11.2014 und der Siegerlandkurier am  14.11.2014.
siwiarchiv hat mehrfach über Walter Krämer und dessen geplante Ehrung in Siegen berichtet.

„Frisch erforscht!“ – Aktuelle westfälische Keltenfunde im LWL-Museum Herne

Diese Pflugwerkzeuge wurden an mehreren Fundstellen im Siegerland entdeckt. Foto: LWL/Jülich

Diese Pflugwerkzeuge wurden an mehreren Fundstellen im Siegerland entdeckt. Foto: LWL/Jülich

Dass Südwestfalen Teil der keltischen Welt war, beweisen aktuelle Funde, die ab sofort parallel zu der Sonderausstellung „Das weiße Gold der Kelten“ über Schätze aus dem Salz im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen sind.

Die Funde belegen die Anwesenheit der Kelten in Westfalen: Münzen aus Iserlohn (Märkischer Kreis), Bruchstücke eines Verhüttungsofens aus Gerhardsseifen (Kreis Siegen-Wittgenstein), ein Fragment eines Holzbuckelarmrings von der Wallburg Bruchhauser Steine bei Olsberg (Hochsauerlandkreis) und Pfluggeräte aus Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein). Weiterlesen