Das Hessische Hauptstaatsarchiv hat in Kooperation mit dem Königlichen Hausarchiv in Den Haag und dem Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen das sog. „Alte Dillenburger Archiv“ rekonstruiert. Im „Alten Dillenburger Archiv“ befanden sich zwischen 1743 und ca. 1815 alle Archivalien der ottonischen Linie des Hauses Nassau (Nassau-Oranien) von ca. 950 bis 1815. Der heute auf zahlreiche Archive verteilte Bestand ist von überregionaler und transnationaler Bedeutung, da er über die nassauische Dynastie nicht nur die niederländische Geschichte, sondern auch Gebiete in Übersee berührt. In der Datenbank, die im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys realisiert wurde, sind in z.T. mehrsprachigem Angebot die Erschließungsdaten der Archive angeboten. Zudem wurden biographische Angaben aus schon existenten Archivhilfsmitteln in die Datenbank eingepflegt. Weiterlesen
Autorenarchiv: archivar
Zur Bau-Geschichte der Siegener Synagoge
Ein Blick nach Bielefeld und nach Dortmund

„SynagogeDortmund1905“ von unbekannt – Postkarte. Lizenziert unter PD-alt-100 über Wikipedia.

„Siegen Synagoge-Gedenkfoto“ von Frank Behnsen – Own work/selbst fotografiert. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.
Eduard Fürstenau, Architekt der Siegener Synagoge, entwarf zwei weitere Synagogen in Westfalen in Dortmund und in Bielefeld. Weiterlesen
Jahrbuch Westfalen 2016 erschienen
Westfälischer Heimatkalender 69. Jahrgang
„Die reichhaltige Klosterlandschaft Westfalens steht als Schwerpunktthema im Mittelpunkt des Jahrbuchs Westfalen 2016. Die Klosterarchitektur verschiedener Jahrhunderte wird dabei ebenso gewürdigt wie klösterliche Neugründungen der letzten Jahrzehnte. Klosterbibliotheken sind bis heute ein Hort des Wissens und der Gelehrsamkeit. Auch die Pilgerwege durch Westfalen werden in diesem Kontext vorgestellt.
Wie immer enthält das Jahrbuch auch Beiträge aus den Rubriken „Geschichte und Geschichten“ (u.a. mit einem Aufsatz über die Bauernbäder in Minden-Ravensberg) und „Museen“ (mit Artikeln über die neuen Dauerausstellungen im Hammer Gustav-Lübcke-Museum und auf der Wewelsburg). Bei den „Menschen“ geht es u.a. um den westfälischen Bildhauer Caspar von Zumbusch, im „Westfalen-Sport“ stellen wir diesmal die Bundesliga-Damen der HSG Blomberg-Lippe und das DFB-Museum in Dortmund vor. Mehrere Kurzgeschichten beleben die Rubrik „Kultur“ und bei den „Orten in Westfalen“ werfen wir einen Blick nach Arnsberg und Bad Oeynhausen – sowie nach Bergkamen, das 2016 als Stadt immerhin schon 50 Jahre alt wird.“
Aus regionaler Sicht sei auf Martin Vormbergs Beitrag „Die Eisenbahnlinie von Altenhundem nach Birkelbach. Einige Relikte erinnern noch an den einstigen Schienenverkehr“, S. 58-67, verwiesen.
320 Seiten, umfangreich bebildert, gebunden, ISBN 978-3-402-15822-7, 19,50 €
Quelle: Verlagswerbung
siwiarchiv-Statistik: 20.10. – 2.11.2015

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Vortrag „Die Ereignisse am 9./10. November 1938 in Siegen“
Zeit: Sonntag, 8. November 2015, 15.30 Uhr
Ort: AKtives Museum Südwestfalen, Obergraben 10
Am 10. November 1938 setzten Männer der Siegener SS und SA in der Mittagsstunde die Synagoge am Obergraben in Brand. Alle jüdischen Männer zwischen 14 und 70 Jahren wurden im Rathausgefängnis inhaftiert und darauf in das KZ Sachsenhausen deportiert.
Klaus Dietermann, Leiter des Aktiven Museums Südwestfalen, zeichnet in einem 45-minütigem Vortrag die Ereignisse um den 9./10. November in Siegen nach. Abschluss der Ausführungen wird der Prozess gegen die Brandstifter vor dem Siegener Landgericht 1948 sein.
Linktipp: Archivpflege in Westfalen und Lippe (Heft 83) erschienen
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Das archivamtblog stellt das aktuelle Heft der Archivpflege in Westfalen und Lippe (Heft 83) vor. Es enthält vornehmlich die Vorträge des diesjährigen Westfälischen Archivtages in Gladbeck: Inhaltsverzeichnis.
Linktipp: Blog der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen
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Die für das Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein zuständige Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen schreibt seit kurzem ein Blog. Für die Region interessante Einträge sind bereits erschienen.
Halloween auf siwiarchiv: Ghost in the archives
Musikarchiv NRW in Köln eröffnet

„Nordrhein Westfalen gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten musikalischen Zentren Deutschlands. Von der Klassik bis in die Moderne wohnten und arbeiteten hier zahlreiche namhafte Künstler, Komponisten und Ensembles aus dem U- und E-Musik-Sektor. Unternehmen der Musikindustrie haben hier Ihre Heimat. Ausbildungsinstitutionen zogen Künstler, Lehrende und Lernende an. Studios, Verlage, wichtige Aufführungsorte machen das Geschehen ungeheuer vielfältig.
Bis heute ist die Musikszene NRW und Ihre Geschichte nicht umfassend dokumentiert. Zweck des Musikarchivs NRW ist der Erhalt, die Dokumentation und die Erschließung der Musik-Geschichte in NRW. Sie wird als Teil der speziellen Kulturgeschichte verstanden und damit in einen größeren Kontext gestellt. Auch die aktuelle Entwicklung der Musikszene NRW soll durch das Musikarchiv verfolgt und dokumentiert werden. Ziel ist, auch in Zukunft die Geschichte der Musikszene NRW zu erhalten. Pop, Rock, Schlager, Jazz, Klassik, Rap, Hip-Hop oder Elektronische Musik: Die Musik aus NRW ist nicht nur vielfältig und Ausdruck eines lebendigen Kulturbetriebs. Sie ist ein wichtiger Identifikationsmerkmal und eine Deutschland weite Besonderheit. In seiner Konzeption und thematischen Ausrichtung schließt das Musikarchiv NRW eine Lücke.“
Quelle: Homepage Musikaarchiv
„Was ist eigentlich in einer Notfallbox“
Ein Video des Notfallverbundes Leipziger Archive und Bibliotheken:
Am 15. Februar 2007 berichtete das Kreisarchiv über die Beschaffung von Notfallboxen zur Rettung von Archivgut im Kreis Siegen-Wittgenstein: Weiterlesen

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