Friedrich Frank – Großvaters des Siegener Nobelpreisträgers

Friedrich Frank wurde am 12.1.1867 als Sohn des Landwirts Wilhelm Frank und seiner Frau Luise, geb. Gehsel, im wittgensteinischen Banfe geboren. In seinem Heimatort besuchte der Protestant Frank acht Jahre lang die Volksschule um dann im Jahre 1882 in die Königliche Präparandenanstalt zu Laasphe einzutreten. Eine solche Einrichtung hatte den Zweck, die Schüler auf die nächste Stufe der Volksschullehrerausbildung, das Lehrerseminar, vorzubereiten.[1] Für Frank war dies ab 1884 das Königliche Seminar zu Hilchenbach, welches ihn zu seiner ersten Volksschullehrerprüfung 1887 führte.

Im selben Jahr erfolgte durch die Annahme einer Stelle an der evangelischen Volksschule[2] in Weidenau sein Eintritt in den öffentlichen Schuldienst. Weiterlesen

Briefwechsel aus dem Zweiten Weltkrieg

Armin Kohlberger, ehemaliger Mitarbeiter des Kreismedienzentrum, hat den 500 Briefe umfassenden Schriftverkehrs seiner Eltern während der Zeit des Nationalsozialismus´ transkribiert und teilweise annotiert. Diese Quelle wird im Rahmen einer bereits bestehenden Vereinbarung zukünftig im Kreisarchiv Siegen nutzbar sein.
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Hilchenbach: Sitzung des regionalen Archivarbeitskreises

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Hilchenbach, Holger Menzel, informierten sich die Archivierenden über die Forschungsstelle regionale Kulturgeschichte der Uni Siegen, deren Sprecherin Dr. Kartin Minner für die Vorstellung gewonnen werden konnte. Daneben bildeten der Themenkomplex „EDV und Archive“ sowie die „CDU-Anfrage zur Archivsituation im Kreisgebiet“ weitere Schwerpunkte.

Daneben wurden weitere archivische Tagesthemen angesprochen – von den enormen Auswirkungen der EU-Datenschutzverordnung auf die Arbeit kleinerer Archive (Recht auf „aktenscharfe“ Auskunft, erschwerter Versand von Findmittelinformationen in das Nicht-EU-Ausland) über den Stand des JuWeL-Projektes des Landesarchivs Detmold et. alt. bis hin Auftreten eines neuen Archivgutschädings (Papierfischchen).

Lesung anlässlich der Ausstellung von Carl Jung-Dörfler-Werken

4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel mit einer Bleistiftzeichnung von Carl Jung-Dörfler, 1915

„Im Museum“ betitelte der Maler Carl Jung-Dörfler eine kleine Zeichnung im Jahr 1915, in der er sich selbst und seine Frau Frau Hedwig Danielewicz abbildete.
Nicht nur diese Grafik ist gegenwärtig im 4Fachwerkmuseum zu sehen, sondern auch die Lebensgeschichte der beiden wird jetzt im Museum zu hören sein: Dr. Ingrid Leopold, die die gegenwärtige Ausstellung im 4Fachwerk-Museum zusammenstellte, und Volker Bunse laden zu einer gemeinsamen Lesung ein. Weiterlesen