„Zeitspuren“-Linktipp: Heinrich von Achenbach (1829–1899)

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Heute vor 28 Jahren: Urteil im Prozess gegen Ernst August König

Staatlich geplanter Massenmord oder der Sadismus eines Einzelnen? Teil 1 from Zeit-und-Zweitzeugen on Vimeo.

Staatlich geplanter Massenmord oder der Sadismus eines Einzelnen? Teil 2 from Zeit-und-Zweitzeugen on Vimeo.

„Von 1987 bis 1991 fand in Siegen der Prozess gegen Ernst August König statt, einen ehemaligen SS-Rottenführer im „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau. Es war der einzige Prozess gegen ein Mitglied der SS-Wachmannschaft. Dirk Frenking, Richter am OLG Hamm, ist darüber im Gespräch mit Klemens Mehrer, Oberstaatsanwalt i.R., der damals am Prozess beteiligt war.
Das Gespräch wurde am 28.11.2018 im Justizzentrum Gelsenkirchen aufgezeichnet.“

Zum Prozess gegen Ernst-August König weist Ulrich Opfermann in „Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus. Personen-Daten-Literatur, Siegen 2001, S. 90 – 96, folgende lokale Zeitungsartikel aus: Weiterlesen

Literaturhinweis: Petra Lohmann (Hrsg.) Häuser wiederholt. Serie als Lust und Last

Siegen: universi 2018, 138 S., ISBN 978-3-96182-034-4
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„Ausstellungen des New Yorker MoMA wie „Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling“ (2008) und Publikationen wie „Prefab Houses“ (2010) zeigen die Aktualität des Themas „Serielles Bauen“. In der Diskussion stehen nicht nur die Historie des Themas „Serielles Bauen“, sondern auch diverse „Wendepunkte“ in den neueren Entwicklungen aus der jüngeren Vergangenheit.

In diesem Kontext zeigt das unter dem Titel Nobilitierte Hauslandschaft (2015) von Karl Kiem herausgegebene jüngste Ergebnis der Forschungen zur Architektur der Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebiets, dass sich daraus viele weitere Forschungsperspektiven ableiten lassen, so u.a. auch zum „Seriellen Bauen“.
Der vorliegende Band umfasst die in einem internationalen und interdisziplinären Kontext ausgerichteten Vorträge anlässlich des Mastersymposiums „Häuser wiederholt. Serie als Lust und Last“, das im Wintersemester 2014/15 an der Universität Siegen stattgefunden hat und die zusammen mit zwei weiteren Beiträgen veröffentlicht sind.“
Regional wichtige Beitrage: Weiterlesen

Ausstellung: „50 Jahre Schulausgangsschrift“

Eine Ausstellung von Renate Tost und Studierenden der Universität Siegen unter der Leitung von Dr. Viola Oehme gezeigt in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) vom 23. Januar bis 20. Februar 2019

Im Jahr 2018 feierte die Schulausgangsschrift (kurz: SAS) ihr 50-jähriges Jubiläum. Anfang der 70er Jahre begann eine Forschergruppe um Dr. Renate Tost (Grafikerin und Schriftexpertin) und Elisabeth Kästner (Diplompädagogin und Deutschdidaktikerin) diese verbundene Schreibschrift zu entwickeln. Sie wurde ein Erfolg: In vielen deutschen Bundesländern gilt die SAS bis heute als besonders geeignete Schulschrift.

Die Ausstellung 50 Jahre Schulausgangsschrift stellt die Entwicklungsgeschichte dieser Schrift vor, die angesichts öffentlicher und fachdidaktischer Diskurse um das schulische Handschreiben von aktueller Bedeutung ist.
Die 12 Ausstellungstafeln wurden von Dr. Renate Tost bereits anlässlich des 40. Jahrestages der Einführung dieser Schulschrift erarbeitet und erstmals im Jahr 2008 im Stadtarchiv Dresden ausgestellt. Bis 2018 wurde die vielbeachtete Ausstellung an fünf weiteren Standorten in Deutschland präsentiert. Extra für die Siegener Ausstellung, die vom 23. Januar bis zum 20. Februar in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) zu sehen sein wird, hat Frau Dr. Tost die Tafeln erneut bearbeitet. Ergänzt werden sie durch Texte, Bücher und weitere Exponaten in Vitrinen, die im Rahmen eines Projektseminars im Wintersemester 2018/19 an der Universität Siegen von Studierenden unter Leitung von Dr. Viola Oehme gestaltet wurden.

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 23. Januar 2019 um 18.00 Uhr, wird Frau Dr. Viola Oehme von der Fakultät I der Universität Siegen in das Thema der Ausstellung einführen.
Quelle: Universltätsbibliothek Siegen, Ausstellungen

Vortrag: „Dr. Georg Ufer (1900-1989) – ein Geologe des Siegerländer Erzbergbaus

als einer der „Gerechten unter den Völkern“ der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem“
Sonntag, 27.1.2019, 15.30 Uhr
Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, Siegen
Referent: Dr. Thomas Bartolosch, Betzdorf

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“Zeitspuren”-Linktipp: Zur Geschichte der Charlottenhütte Niederschelden

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7 Antworten zur Archivarbeit in der Gemeinde Neunkirchen/Siegerland –

(fast) ein Beitrag zur siwiarchiv-Blogparade „#Archivpolitik“

Vor gut einem Monat hatte die SPD-Fraktion sieben Fragen zur Archivierung in der Gemeinde Neunkirchen gestellt. Zur politischen Diskussion über die Errichtung eines Gemeindearchivs bzw. über die Archivarbeit in der Gemeinde Neunkirchen findet sich auf siwiarchiv bereits folgender Eintrag. Aus der Sitzungsniederschrift der Sitzung des Gemeinderates vom 13.12.2018 (S. 3 – 4) werden hier nun die Antworten der Verwaltung wiedergegeben:
“ ….GVR Flick beantwortet die Anfrage wie folgt:
Frage 1
Wie kommt die Verwaltung der gesetzlichen Verpflichtung momentan nach, ihr Archivgut in eigener Zuständigkeit zu archivieren?
Die Frage der Einrichtung eines Gemeindearchives wird schon seit einigen Jahren
diskutiert. Bei der Untersuchung von Standorten hat sich nach Rücksprache mit
dem Westfälischen Archivamt herauskristallisiert, dass ein Standort im Zentrum
Neunkirchen wünschenswert ist. Bereitsuntersuchte Standorte wie die Weiße Schule in Salchendorf und die ehemalige Grundschule in Altenseelbach wurden daher wieder verworfen. Die Einrichtung des Archives in den Räumen des ehemaligen Rathauses Kölner Straße 166 scheiterte an der Erforderlichkeit eines Aufzuges und der damit verbundenen hohen Kosten. Letztmalig wurde aufgrund eines entsprechenden Antrages der SPD-Fraktion am 13.07.2017 vom Rat die grundsätzliche Einrichtung eines Gemeindearchives beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein Konzept für die Implementierung eines Archives zu erarbeiten. Am 15.03.18 wurde der Schul- und Kulturausschuss darüber unterrichtet, dass im Rahmen der Beratungen zur Weiterentwicklung der Ortsmitte und der verkehrlichen Erschließung des Rathausumfeldes Gedankenspiele zur Unterbringung eines Archives eingebracht worden seien. Diese Überlegungen werden bei der Entwicklung der Grobkonzeption für die Ortsmitte berücksichtigt. Unterbringungsmöglichkeiten für ein Archiv könnten sich bspw. in der Grundschule Neunkirchen durch Veränderungen in der Grundschullandschaft ergeben.
Das Archivgesetz NRW unterscheidet nach Unterlagen, Archivgut, Zwischenarchivgut und Vorarchivgut. Welche Unterlagen letztendlich archivwürdig sind und somit Archivgut werden, wäre in einem Archiv von einem Archivar zu entscheiden. Eine Archivierung im Sinne des Archivgesetzes kann somit derzeit nicht stattfinden. Eine solche Archivierung umfasst die Aufgaben „Unterlagen zu erfassen, zu bewerten, zu übernehmen und das übernommene Archivgut sachgemäß zu verwahren, zu ergänzen, zu sichern, zu erhalten, instand zu setzen, zu erschließen, zu erforschen, für die Nutzung bereitzustellen sowie zu veröffentlichen.“
Gleichwohl werden alle Unterlagen der Gemeindeverwaltung aufbewahrt um eine spätere Archivierung nicht zu gefährden. Weiterlesen