Burgenmarkt an der Wasserburg Hainchen

03.10.2019, 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Wasserburg Hainchen: Schloßstraße 19, 57250 Netphen
SI Burg Hainchen Suedost-Totale
Totalansicht von Südosten, April 2011, Quelle: Frank Behnsen [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Morgen wird in Hainchen das neue Außengelände an der Wasserburg eingeweiht. Im Rahmen eines Burgenmarktes können Besucher den Erlebnispark durchlaufen oder sich an einem der rund 20 Stände mit Kunsthandwerk aus der Region informieren. Für die Verpflegung sorgt die ansässige Remise, die mit einer neuen Terasse einlädt.
Quelle: Heimatbund Siegerland-Wittgenstein, Veranstaltungen

Literaturhinweis: B. Fleermann/G.Genger/H. Jakobs/I. Schatzschneider: „Die Toten des Pogroms 1938“

264 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7700-6037-5

„Hervorgegangen aus einem landesweiten Forschungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahre 2018, wird nun erstmalig ein Gedenkbuch vorgelegt, das dem Andenken aller 131 Menschen gewidmet ist, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen aufgrund der Novemberpogrome vom Herbst 1938 ihr Leben verloren haben.“

Für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein sind bekannt:
Waldemar Elsoffer, Julius Gonsenhäuser, Frieda Löwenstein, Siegfried Löwenstein, Betty Windecker .

„Über die Autoren: Weiterlesen

Ausstellung: „Otto Piene. Werke aus der Sammlung Kemp“

Museum Kunstpalast Düsseldorf, bis zum 5. Januar 2020

„Ein immer wiederkehrender Impuls für die Arbeiten Otto Pienes (1928-2014) geht vom Licht und dessen Möglichkeiten als künstlerischem Medium aus: „Nicht ich male, sondern das Licht.“ In der Sammlung Kemp ist Piene mit 13 teils großformatigen Gemälden, einer Lichtplastik und zahlreichen Arbeiten auf Papier aus 50 Jahren künstlerischem Schaffen vertreten. Die Ausstellung legt einen Schwerpunkt auf die Rauch- und Feuerbilder des Künstlers. Sie zeigen die technische und farbliche Breite seiner langjährigen Experimente mit den Spuren des Feuers als bildgebendem Stoff.“
Quelle: Museum Kunstpalast, Presse

Link zu siwiarchiv-Einträgen über Otto Piene

Ausstellung: „Bernd & Hilla Becher: Coal Mine Tipples – Pennsylvanische Kleinbergwerke“

Die Ausstellung von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur findet bis zum 16. Februar 2020 im Kunstarchiv Kaiserswerth Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), zu sehen. statt. Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Photographien hölzerner Fördertürme, die das Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher (1931–2007; 1934–2015) in den 1970er-Jahren in den pennsylvanischen Appalachen, USA, photographiert hat, sind ab Samstag, 28. September, in der Werkschau „Bernd & Hilla Becher: Coal Mine Tipples – Pensylvanische Kleinbergwerke“ im Kunstarchiv Kaiserswerth, Suitbertus-Stiftsplatz 1, zu sehen. Die Ausstellung wird von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln realisiert und läuft bis zum 16. Februar 2020.

Die Aufnahmen zeigen hölzerne Fördertürme, die von den Betreibern der Kleinbergwerke in Eigenarbeit erstellt wurden. Es sind erstaunliche Konstruktionen, die – wüsste man nicht um ihre Zweckmäßigkeit und Funktionalität – an übergroße Skulpturen und vielleicht auch an Phantasiegestalten erinnern, die auf einem alternativen Abenteuerspielplatz zusammengehämmert wurden. Heute existieren die Anlagen nicht mehr und allein in den Photographien der Bechers erfahren die Konstruktionen Bildwürdigkeit und Dokumentation. Weiterlesen

Rückblick: 89. Deutscher Archivtag in Suhl

Recht (un)sicher? Stehen Archive in Anbetracht der Ausdifferenzierung der sie betreffenden Rechtslage mit einem Bein im Gefängnis?

Suhl als Tagungsort des diesjährigen deutschen Archivtages erleichterte es den ca. 700 Teilnehmer*innen, sich auf die Tagung zu konzentrieren, und ermöglichte zugleich spontane, informelle Gespräche unter Kolleg*innen nach dem Ende des täglichen Tagungsprogramms.
Generell lässt sich sagen, dass die weitere Erprobung neuer Tagungsformen wie z. B. fish bowl, world cafe oder Posterpräsentationen, gut angenommen wurden. In Verbindung mit den ebenfalls gut frequentierten Fortbildungsveranstaltungen ist zu hoffen, dass die angekündigte Programmreform diese erfreuliche Entwicklung berücksichtigt. Vielleicht zu Lasten von Sektionen? Weiterlesen

Vortrag: „Erinnerungskultur im Heavy Metal“

Mittwoch, 2. Oktober 2019 von 17:00 bis 18:30
Stadtbibliothek Siegen, Markt 25, 57072 Siegen


„Zum 8. PopKULTur-Vortrag gehen wir ein bisschen vom Film weg und wenden uns mal der Musik zu – wir haben den Musikwissenschaftler Sidney König eingeladen, der zu dem spannenden Thema Erinnerungskultur in Musik forscht.

Auf seinen Vortrag „The Evil That Men Do – Darstellungen des zweiten Weltkrieges im Heavy Metal aus der Perspektive musikalischer Erinnerungskulturforschung“ gibt er euch schonmal einen kleinen Ausblick:

Gewalt und Krieg sind klassische Themen in Heavy Metal-Songs aller Subgenres. Das Spektrum der historischen Kontexte reicht von den Konflikten der griechischen Antike bis hin zu den Kriegen in Irak und Afghanistan im 21. Jahrhundert. Auch der zweite Weltkrieg wird dabei immer wieder zum Fokuspunkt künstlerischen Ausdrucks und ästhetischer Annäherung.
In dieser Präsentation wird Heavy Metal aus der Perspektive der Erinnerungskulturforschung betrachtet, mit speziellem Fokus auf die Bezüge der Metalkultur auf den zweiten Weltkrieg. Der zweite Weltkrieg ist in fast allen Metal-Subgenres reflektiert worden; ganze Alben sind ihm gewidmet, viele international bekannte Bands haben Songs zum Thema geschrieben. Darüber hinaus hat der Krieg auch die visuellen Komponenten der Kultur beeinflusst: Die Verwendung von Nazi-Symbolik durch Bands wie Slayer und Rammstein oder Persönlichkeiten wie Lemmy Kilmister hat dabei mitunter für Kontroversen außerhalb wie innerhalb der Kultur gesorgt. Weiterlesen

Wer schuf diese Mädchen-Skulptur im Umfeld des Landhauses „Ilse“ in Burbach?

Privatleute aus Burbach fragten im vergangenen Jahr die Vorsitzende des Heimat-und Verkehrsverein Hüttental e.V., ob das Mädchen von Hermann Kuhmichel sei. Nach deren Kenntnis hat er eine solch grazile Figur nicht gemacht. Die Privatleute haben die Figur, die verborgen im Gesträuch des Landhauses Ilse stand, an sich genommen, damit sie nicht gestohlen werden könne. Bis heute ist unklar, wer der Erschaffer ist.

Weitere Bilder: Weiterlesen

Porträt: Ludwig Burwitz, Siegens Stadtarchivar von 1992 – 2019

Im Heft 3 (2019) der Zeitschrift  „Durchblick“ (S. 34) porträtiert Tessie Reeh den in diesem Frühjahr in den wohlverdienten Ruhestand gegangenen Kollegen Ludwig Burwitz.
Als Ergänzung emfiehlt sich ein Interview, dass die Westfälische Rundschau Ende Februar mit Burwitz führte.