800 Jahre Burbach und 50 Jahre Gemeinde Burbach:

Das Buch zum Jubiläum

Nun ist es soweit: Burbach feiert in diesem Jahr gleich 2 Jubiläen: Vor 800 Jahren, im Jahr 1219, wurde Burbach erstmals urkundlich erwähnt. Gleichzeitig wird die Großgemeinde Burbach 50 Jahre alt.

„Dies haben wir zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach sowie dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. ein Buch herauszubringen“ teilt Bürgermeister Ewers mit. „Dieses Buch bietet dem interessierten Leser eine Reise durch unterschiedliche Zeitepochen und Themenwelten.“

Das Buch zum Jubiläum will also keine systematische Chronik sein. Zahlreiche Beiträge, ungesehene Fotos und historische Karten, aber auch vertraute Motive – in ein neues Licht gerückt – werden bei der älteren Generation Erinnerungen wachrufen und die jüngere Generation inspirieren, ihre Region anders kennenzulernen.

Viele interessante und zum Teil kaum bekannte Aspekte der Historie Burbachs, des Freien Grundes sowie des Hickengrundes werden abwechslungsreich beschrieben und bebildert. Gewachsen aus ersten Anfängen zu eigenständigen Ortschaften und einer vitalen Großgemeinde rückt die Mitte des Dorfes ins Blickfeld.
Neben Fachautoren und Historikern wie beispielsweise Dr. Andreas Bingener, Dr. Manuel Zeiler oder Dr. Ulf Lückel kommen in diesem Buch vor allem Burbacher zu Wort. Der Redaktionskreis wurde professionell von Frau Kathrin Klotzki-Progri von der Agentur Vorländer in Siegen begleitet.

Das Resultat aus der Zusammenarbeit von Vertretern der Ev. Kirchengemeinde Burbach, dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. sowie der Gemeindeverwaltung kann man auf insgesamt 334 Seiten nachlesen. Neben den Grußworten und einem Ausblick von Bürgermeister Ewers ist das Buch in vier weitere Kapitel aufgeteilt: Weiterlesen

Wikipedia-Eintrag zu Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein online

Zu Beginn dieses Jahres hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein [1658-1723] erstellt.

s. a.
Ulf Lückel: “Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Henrich Albrecht Graf zu “, in: Biographisch-Bibliographischen Kirchen Lexikon Band XIX, Herzberg 2001, Spalten 1213-1219
Biographisches Archiv des Christentums. Microfiche. o. A., Nr. 167, 272.

Ausstellung: “Imagewechsel – Auf der Suche nach Johann Moritz”

bis 7. Juli 2019, Mauritshuis, Den Haag

Jan de Baen, Portrait von Johan Moritz (1604-1679), Graf von Nassau-Siegen, Gründer des Mauritshuis, ca. 1668-1670. Mauritshuis, Den Haag

“In Brasilien ist er so bekannt, dass jeder den Namen „Nassau“ kennt. In den Niederlanden genoss er im siebzehnten Jahrhundert Heldenstatus, während sein Name heutzutage mit Kolonialismus und Sklaverei assoziiert wird. Sein Name ist Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679), Gouverneur der niederländischen Kolonie in Brasilien und der Mann, der das Mauritshuis erbaut hat. In dieser Ausstellung richten wir unseren Blick insbesondere auf den Ruf von Johann Moritz und prüfen, wie seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann, sowohl aus heutiger als auch aus historischer Sicht.”

Quelle: Mauritshuis, Ausstellungen

“Lebendige Kreisarchive” – Schwerpunkt in der Verbandszeitschrift des Landkreistages Nordrhein-Westfalen

Link zur PDF-Version der Ausgabe

Inhaltsübersicht des Schwerpunktes:

Isabel Pfeiffer-Poensgen: Auf dem Weg vom analogen zum digitalen Archiv, S. 211 – 212
Kathrin Pilger: Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, S. 213 – 215
Wolfgang Spreen: Schüler ins Archiv – Das Kreisarchiv Kleve als außerschulischer Lernort, S. 215 – 217
Renate Volks-Kuhlmann: Neue Chancen und Wege im Kulturzentrum des Kreises Borken, S. 217 – 219
Ralf Othengrafen: Das neue Stadt- und Kreisarchiv Gütersloh, S. 220 – 223
Manfred Huppertz: Kreisarchiv digital – Das Kreisarchiv des Rheinisch-Bergischen Kreises auf dem Weg ins Internet-Zeitalter, S. 223 – 225
Dieter Pfau/Elisabeth Strautz: Regionalgeschichte im digitalen Zeitalter – Das „Zeitspuren“-Projekt im Kreis Siegen-Wittgenstein, S. 225 – 227 Weiterlesen

Führung “Kein Raum wie jeder andere: Die Evangelische Kirche Burbach”

Samstag, 11. Mai 2019, 15 – 18 Uhr, Evangelische Kirche Burbach, Am Römer, 57299 Burbach
Pfr. Anne-Christin Brahms

Kirchen prägen das Erscheinungsbild unserer Dörfer und Städte. Sie symbolisieren ein Stück Heimat. Selbst für die, die ansonsten mit Kirche und Glauben nur wenig anfangen können. In Zeiten in denen auch in unserer Region immer mehr Gottesdienststätten auf dem Prüfstand stehen, erscheint es verheißungsvoll, sich näher mit der Geschichte des Kirchbaus im Siegerland zu beschäftigen. Wann wurden welche Kirchen gebaut und warum?
Im fünften Teil unserer langfristig angelegten Veranstaltungsreihe besuchen wir die Evangelische Kirche Burbach. Die ursprünglich im 11. Jahrhundert erbaute und Ende des 18. Jahrhunderts bis auf den Turm praktisch von Grund auf neu errichtete Kirche besticht durch ihre schlichte Schönheit. Der ungewöhnliche Innenraum ist als typische reformierte, so genannte Predigtkirche gestaltet. Das Wort Gottes soll im Mittelpunkt des Kirchraums und damit des Gottesdienstes stehen.

Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach im Rahmen des Jubiläums “800 Jahr Burbach”.
Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, Termine

Vortrag und Buchpräsentation: Christian Brachthäuser: „Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“ –

„Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“. Vorlage: Christian Brachthäuser

Die verschollene Bibliothek des Siegener Franziskanerklosters.

Sie gehören sicherlich zu den unbekannten Kapiteln der spätmittelalterlichen Geschichte und Klosterkultur Siegens: gemeint sind Bibliothek und Lebenswelten der Franziskaner mit ihrer bislang unbekannten Sammlung wertvoller Traktate, Predigttexte, Bibelkommentare und wissenschaftlicher Schriften.
Nur wenige Quellen zur Geschichte der Siegener „Barfüßer“, wie die Mönche wegen ihres strengen Armutsideals auch bezeichnet werden, sind erhalten geblieben. Umso bemerkenswerter erscheint der Fund, den Christian Brachthäuser im Königlich Niederländischen Hausarchiv in Den Haag gemacht hat. In der neuen Ausgabe des „Siegener Forums“ am Donnerstag, den 9. Mai 2019, um 18.30 Uhr im Stadtarchiv Siegen wird das „Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Es handelt sich um ein bislang unausgewertetes Verzeichnis aus dem Jahr 1591. In einer Art Bestandsaufnahme wurden sämtliche Bücher, die sich damals noch im Oberen Schloss befanden, aufgelistet. Ein solches Dokument liefert wertvolle Erkenntnisse über die kirchengeschichtlichen, religiösen und naturphilosophischen Studien der Mönche. Besonders im Hinblick darauf, welche theologischen Inhalte der Siegener Bevölkerung vor der Reformation vermittelt wurden“, so der Mitarbeiter des Stadtarchivs Siegen. Insofern gestattet das Buchinventar aufschlussreiche Einblicke hinter die Kulissen des Siegener Klosters und der geistigen Vitalität zwischen mittelalterlicher Scholastik und frühneuzeitlichem Humanismus. Dies verdient vor allem Erwähnung, weil Siegerländer Heimathistoriker noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts glaubten, die Ordensbrüder hätten vor ihrer Ausweisung aus Siegen im Jahr 1534 den größten Teil ihrer Büchersammlung heimlich, still und leise weggeschafft und daher einen nur unbedeutenden Beitrag zum religiösen Leben in Siegen geleistet. „Genau das Gegenteil aber scheint der Fall gewesen zu sein. Vergleiche mit anderen Konventen legen sogar den Schluss nahe, dass die Franziskaner wegen ihres karitativen Engagements, ihres seelsorgerischen Beistands und ihren volksnahen Predigten auch von der Bevölkerung Siegens sehr geschätzt wurden“, so Brachthäuser. Was aber geschah nach der Inventarisierung der Bücher im Jahr 1591? Wurden sie in Teilen veräußert oder entsorgt?
Der Vortrag erläutert einführend die Gründung des Franziskanerklosters Ende des 15. Jahrhunderts, stellt Aspekte religiöser Buchkultur der damaligen Zeit vor und versucht danach das Schicksal der Siegener Klosterbibliothek nachzuzeichnen. Weiterlesen

Ausstellung mit Baukasten von Alma Siedhoff-Buscher

Das Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen in Bergisch Gladbach zeigt im Rahmen des Bauhausjubiläums in NRW vom 9. Mai bis zum Dezember 2019 die Ausstellung “BauSpielKunst” mit Baukästen,der Naef Spiele AG der Jahre 1957 bis 2017 aus der Sammlung des Kölners Herbert Bungarten. Zu den Baukästen gehört das 1923 entworfene Bauhaus-Bauspielvon Alma Siedhoff-Buscher mit dem auf das diesjährige Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ Bezug genommen wird. 

Ausstellungsflyer als PDF: Naef

Wanderung: “Der Kindelsbergpfad – einmal anders betrachtet”

05.05.2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Wilder Mann, Stahlbergstraße (an der ehemaligen Grube Wilder Mann), 57271 Hilchenbach Müsen.
Länge: ca. 15 km

“Der Kindelsbergpfad bietet dem bergbauinteressierten Teilnehmer auf dieser ca. 6 stündigen Wanderung weitreichende Einblicke in das Müsener Erzrevier. Abseits der Wege werden aber auch Naturphänomene, gewachsene und verwachsene Kulturlandschaften unter die Lupe genommen. Stationen sind das Naturschutzgebiet Loher Tal, der Steinbruch am Witschenberg und die Grube Brüche. Weiter geht‘s ins Zitzenbachtal mit seinen vielen Hütten und Gruben und schließlich hinauf zum Kindelsbergturm (mit Einkehr). Über die Gipfel von Birkhahn und Martinshardt und die wildromantische Landschaft der Müsener Klippen kommt man zurück zum Ausgangspunkt.”

Unverbindliche Anmeldung zur Tischreservierung erwünscht
Kosten: freiwillige Spende
Tel.: 0173 7056238 (Daniel Rath)
www.umweltbildung-rath.de

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Mittwochsakademie der Universität Siegen: Sommersemester 2019

Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis der Mittwochsakademie liegt vor. Veranstaltungsbeginn am 08. Mai

“17 Veranstaltungen bietet die Mittwochsakademie der Universität Siegen im Sommersemester 2019 an den Standorten in Siegen und Olpe an. …. In Olpe ( Altes Lyzeum an der Franziskanerstraße) bietet Prof. Dr. Gerhard Hufnagel ein Seminar zum Thema „Nation und Nationalismus – Politische Soziologie und Identitäten” an (9 bis 10.30 Uhr). Prof. Dr. Friedhelm Decher erläutert die Geschichte der Philosophie (I) (11 bis 12.30 Uhr) …. und der Historiker Dr. Jens Aspelmeier begibt sich auf Spurensuche: „Der Umgang mit Armen – Sozialpolitik im regionalen Raum (Olpe) von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne“ (16 bis 17.30 Uhr).

Die kommentierten Vorlesungsverzeichnisse liegen in den bekannten Stellen (öffentliche Einrichtungen, Sparkasse Siegen, Volksbank Südwestfalen, Buchhandlungen etc.) aus. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht vonnöten. Notwendig ist der Eintrag in die Teilnehmerlisten der Veranstaltungen. Der Semesterbeitrag beläuft sich aktuell auf 100 Euro. …. Die Veranstaltungen beginnen am 8. Mai und laufen bis zum 10. Juli jeweils mittwochs zu angegebener Zeit an angegebenem Ort fort.”
Quelle: Universität Siegen, Aktuelles, 4.4.2019

Wittgenstein 1/2019 erschienen

Inhalt:
Hans Wied: “Hans on Gretche”. Märchen in Feudinger Mundart
Andreas Krüger: Bibliografie Wittgenstein — “Download” oder als Buch?
Vorstand des WHV: Vorbestellungsofferte Bibliografie Wittgenstein 2019
Joachim Völkel: Erndtebrück im Jahre 1739. Eine kartografische Betrachtung
Paul Riedesel: Warum gibt es die Jacob-Nolde-Straße in Bad Berleburg?
Gina Burgess Winning: Die Familie Buchheim in Schwarzenau (Teil II)
Bernd Stremmel: Alte Grenzsteine an Wittgensteiner Grenzen (Teil II)
Ortsheimatverein Puderbach: Jahresrückblick auf das Jahr 2018

Nachruf:
Hans-Armin Kohlberger: Nachruf auf Peter Pfeil

Quelle: Wittgensteiner Heimatverein