Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026


Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.

Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

Sanierung des Bahnhofs Erndtebrück schreitet voran

Bildquelle: Gemeinde Erndtebrück


„…. Der private Investor Thomas Lippold hatte das sanierungsbedürftige Gebäude vor rund fünf Jahren erworben und arbeitet seitdem an einer neuen Perspektive für das historisch wichtige Gebäude Erndtebrücks.
Für die Sanierung des Daches konnte eine Projektförderung im Rahmen der Denkmalförderung des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Die vorhandenen Schindeln wurden entfernt, Feuchtigkeitsschäden beseitigt und neue Decken sowie Balken eingebaut. Aktuell werden die Gauben auf der Bahnhofsseite errichtet, wodurch die obere Etage künftig besser für Wohnzwecke genutzt werden kann. Die Fertigstellung der Dachsanierung ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Weiterlesen

Internetseite zur Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945 im Siegerland

Anmerkungen bzw. Wünsche

“ …. Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie! ….“
aus: Projektseite
Der VVN BdA Siegerland-Wittgenstein betreibt das empfehlenswerte Onlineangebot, das die Informationen zur Zwangsarbeit während des Dritten Reiches im Siegerland seit nunmehr fast dreizehn Jahren bündelt. Nachdem sich siwiarchiv den VVN-Angeboten zum Widerstand und zu den Tätern gewidmet hat, hat die VVN via Facebook gebeten sich auch den beiden anderen Angeboten zu widmen; dies sei hiermit für das Zwangsarbeitprojekt gerne getan. Weiterlesen

Projekt „Untold Stories“ – zentraler Gedenk- und Lernort zur Zwangsarbeit im Siegerland

am Ort des Zwangsarbeiterfriedhofs in der Fludersbach unter Einbezug des `Hilfskrankenhauses für Ostarbeiter´ (auf dem Gelände EDEKA)“
Information des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Ehrenamt des Kreises Siegen Wittgenstein, am morgigen Mittwoch, 9.9. ca. 18 Uhr in der Aula des Siegener LYZ

„Mit dem Verkauf (2024) des ehemaligen Kauflandgrundstücks in Siegen-Fludersbach, auf welchem sich während des Zweiten Weltkriegs ein Hilfskrankenhaus für Zwangsarbeiter befand, ergibt sich die Möglichkeit, einen Gedenk- und Erinnerungsort zum Thema Zwangsarbeit in der NS-Zeit im Siegerland umzusetzen.
Das Konzept des Aktiven Museums Südwestfalen (AMS), welches durch eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Welter/projektplus unterstützt wird, sieht vor, auf dem Gelände von EDEKA eine Informationstafel aufzustellen. Darüber hinaus soll angrenzend an das Gelände des Zwangsarbeiterfriedhofes, welcher im Besitz der Stadt Siegen ist, ein multifunktionaler Lern- und Gedenkort entstehen (Plattform und Raum). Weiterlesen

Führung durch die Stahlarbeiter-Siedlung Gartenstadt Wenscht, Siegen-Geisweid

Donnerstag, 27. August 2026, 17:30 – 19:30, Treffpunkt: Parkplatzt Gaststätte „Bim Käs, Fichtenweg, Siegen-Geisweid, Guide: Traute Fries

Geländer am Kleinen Schwanenteich Wenscht (Foto: KulturSiegen)

Die Gartenstadt Wenscht entstand ab 1950 als zukunftsweisendes Wohnquartier der Stahlwerke Südwestfalen, das Arbeiten, Wohnen sowie soziale und kulturelle Bedürfnisse miteinander verband. Bei der Führung erläutert Traute Fries die Geschichte des Quartiers und lenkt den Blick auf die prägende Kunst im öffentlichen Raum – insbesondere die teilweise denkmalgeschützten Sgraffiti an den Gebäuden. Weiterlesen

Literaturhinweis: Christian Franke: „Verkehrsgeschichte von Nordrhein-Westfalen“

Mobilität in der Sackgasse – Am frühen Morgen in Südwestfalen: Pendler reihen sich Stoßstange an Stoßstange, Umleitungen ziehen sich durch Dörfer, und Baustellen gehören zum üblichen Straßenbild. Was für viele Alltag ist, ist für den Siegener Wissenschaftler Dr. Christian Franke ein historisch gewachsenes Problem und ein Warnsignal für die Zukunft.

In seinem Buch „Verkehrsgeschichte von Nordrhein-Westfalen“ zeichnet Franke nach, wie sehr Mobilität die Region geprägt hat. Gerade Südwestfalen steht dabei exemplarisch für die Chancen, aber auch die Brüche dieser Entwicklung. „Die industrielle Entwicklung im Rheinland und in Westfalen wäre ohne die Möglichkeiten, schwere Güter transportieren zu können, nicht denkbar gewesen“, erklärt der Wirtschaftshistoriker. Seit dem 19. Jahrhundert verbanden Schienen, Kanäle und später Autobahnen die Regionen und sorgten für wirtschaftliches Wachstum. Weiterlesen

Quellen zur Eisenbahngeschichte online

In den 1990er Jahren entstand im damaligen Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchiv und Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster ein Inventar zur Geschichte der Eisenbahn. In ihm ist nicht nur Archivgut aus dem heutigen Landesarchiv zur Eisenbahngeschichte aufgelistet, sondern auch aus anderen Archiven.

Auf über 1000 Seiten finden Interessierte Hinweise auf Bestände aus der Landesverwaltung, Gutsverwaltungen, (Ober)Bergämtern, Bezirksregierungen, Bahndirektionen, Landratsämtern, Kreisen und noch vieles mehr. Die umfangreiche Veröffentlichung ist nun auch online und kostenlos auf den Seiten der Lippischen Landesbibliothek einsehbar: Band 1 und Band 2
Quelle: Landesarchiv NRW, Aktuelles, 23.7.2026

Ausstellung: Ansichtssache – Damals im Hauberg“

Dieter Wörster zeigt den Hauberg auf alten Bildern und Postkarten.
Sonntag, den 2. August 2026, 14 bis 17 Uhr
Infozentrum Hauberg, Ende Luisenstraße Kreuztal-Fellinghausen
Quelle: Förderverein Historischer Hauberg Fellinghausen e.V., Jahresprogramm

US-Besucher in der 4Fachwerk-Uhrenausstellung

1848 wanderten die Vorfahren von Troy Meinhard von Siegen in den mittleren Westen Amerikas nach Illinois aus. Sein Urahn ging einst in der Krönchenstadt dem Beruf des Müllers nach. Nachdem sie sich dann 1870 im US-Bundesstaat Iowa niedergelassen hatten, kam eine Standuhr in die Familie. „Mit dem Tausch war eine Schuld beglichen worden,“ ist in der Meinhard-Familie überliefert.

Diese historische Uhr, hergestellt einst von Dietrich Koch in Stromberg im Windecker Land, begründete das Interesse der Meinhards an „clockmakers“ in der alten Heimat. Ihre Uhr wurde stolz von Generation zu Generation weitergegeben. Weiterlesen

Projekt „Gelber Stern“: Stadtarchiv Siegen wird zum Lernort

Im Zuge des Projekts „Gelber Stern“ besuchte die vierte Klasse der Diesterwegschule das Stadtarchiv.

Oliver Teufer, zeigt auf die Werbeanzeige des Kaufhauses Tietz in den 1920er Jahren. Schüler:innen der Diesterwegschule blicken interessiert auf das Gezeigte .

Den Kindern wurde durch die Projektreihe altersgerecht und verständlich die Geschichte der Judenverfolgung in Deutschland zwischen 1933 und 1945 vermittelt.

Oliver Teufer, Mitarbeiter des Stadtarchivs, führte die interessierten Schülerinnen und Schüler kindgerecht am Beispiel von Archivmaterial, wie Zeitungsartikeln von der Eröffnung des ehemaligen Kaufhauses Tietz im Jahr 1928 – dem heutigen KrönchenCenter – an die Arbeit mit historischen Quellen heran. Die Bauakte des Gebäudes mitsamt den Bauplänen war ebenfalls Teil der Vorstellung. Außerdem erfuhren die Kinder, welche Auswirkungen die nationalsozialistische Politik, etwa durch die Arisierung des Kaufhauses, auf Siegen hatte. In einer Abschlussrunde konnten die Teilnehmenden ihre neuen Erkenntnisse präsentieren.

Das Projekt „Gelber Stern“ ist von der Gedenkstätte Bad Laasphe initiiert worden, um Grundschulkinder geschichtliches Wissen über die Judenverfolgung in Deutschland zu vermitteln. Das Stadtarchiv Siegen ist dabei ein Kooperationspartner.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 20. Juli 2026