Die Auswanderung aus Wittgenstein nach Amerika von 1712 bis 1914“

„Nach der Veröffentlichung eines schon länger vergriffenen Vorgängerbandes stellt der Weidenhäuser Autor Heinrich Imhof nun sein zweites Buch zur Auswanderung aus Wittgenstein nach Amerika mit dem Titel „Erfüllte und unerfüllte Träume – Die Auswanderung aus Wittgenstein nach Amerika von 1712 bis 1914“ vor, heißt es in einer Pressemeldung der Sparkasse Wittgenstein. …. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Wirtschaftsgeschichte
Blick ins Netpherland 2026 erscheint

Auch für das Jahr 2026 erscheint wieder der vom Verein „Museum Netpherland e.V.“ herausgegebene „Blick ins Netpherland“.
Seine Titelseite zeigt die Gedenktafel für die Deuzer Landärztin Dr. Tony Riecke, deren höchst interessantes Leben in einem längeren Aufsatz von Wilfried Lerchstein skizziert wird. Seine weiteren Aufsatzthemen sind der Netphener Pfarrstreit um Pfarrer Robert Franke, die Hausschlachtung im Netpherland einst und jetzt und der Grissenbacher Trichinenskandal. Heinz Stötzel widmet sich der Netphener Kaiser-Bibel und den Backhäusern des Netpherlandes. Ferdinand Lutz greift das Jubiläum „100 Jahre Pfarrvikarie Dreis-Tiefenbach“ auf und Jutta Werthebach-Schüren würdigt das 50-jährige Bestehen der Musikndart– und TheaterGesangsgruppe in Netphen.
Erhältlich ist das 84 DIN A4-Seiten starke Heft ab Mitte November u.a. im Siegerländer Buchhandel, beim Museumsverein und beim Schriftleiter Wilfried Lerchstein in Grissenbach. Weiterlesen
Online: Eitel Klein: Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
vom 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Marburg 1936

Im Marburger Universitätsarchiv findet sich das Digitalisat dieser regionalgeschichtlichen Werkes.
Spaziergang: Bernd und Hilla Becher, Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes in Siegen-Eiserfeld
MGKSiegen ON TOUR: SA. 24.10. 15–16.30 Uhr, Marktplatz, 57080 Siegen-Eiserfeld

„Auf einem gemeinsamen Spaziergang durch Eiserfeld sind wir auf den Spuren von Hilla und Bernd Becher unterwegs. In vielen Ortschaften rund um Siegen sowie in der Stadt selbst stehen die sogenannten Siegerländer Fachwerkhäuser. Die meisten von ihnen wurden über die Jahre völlig verkleidet oder durch Anbauten erweitert. Doch im Kern und hinter den Fassaden verbergen sich die für das Siegerland typische Fachwerkkonstruktion aus Holzbalken und Gefachen. Das Künstlerehepaar Bernd und Hilla Becher fotografierten die typischen Fachwerkhäuser in zahlreichen Ortsteilen und Gemeinden in und um Siegen herum. Sie begannen damit 1959 und schlossen ihre dortige Arbeit 1978 ab.“
In deutscher Lautsprache
Kostenlose Veranstaltung
Mit Anmeldung hier
Quelle: MGK Siegen, Kalender
Literaturhinweis: Gabriele B. Clemens/Katharina Thielen/Alexander Olenik (Hgg.): Mevissen – Prototyp des rheinischen Wirtschaftsbürgers?
Forschungspotentiale und Perspektiven zu Gustav von Mevissen und seiner Familie

„Gustav von Mevissen (1815–1899) war einer der erfolgreichsten und innovativsten Unternehmer Deutschlands im 19. Jahrhundert. Er etablierte sich als junger Kaufmann in Köln mit politisch liberalem Profil. Der Rheinländer gehörte zu jenen Unternehmern, die den Eisenbahnbau vorantrieben, in die Schwerindustrie investierten und das Banken- und Versicherungswesen revolutionierten. Der Band bietet aktuelle Beiträge zu Mevissens zahlreichen wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten. Deutlich wird, wie er geschickt für sein vielfältiges Engagement familiäre, freundschaftliche und politische Netzwerke nicht nur im Rheinland nutzte. Darüber hinaus werden seine engen Kontakte zur Hohenzollerndynastie, nach Berlin sowie seine Erhebung in den Adelsstand fokussiert. Eine gemeinsame Publikation des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde.“
Quelle: Verlagswerbung
Vortrag: Manuel Zeiler: »Das Siegerland zur Zeit der Kelten«
Do., 22.10.2026, um 18:30 Uhr, Eintrachtsaal Siegerlandhalle

Ausgrabung eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens am „Gerhardsseifen“ in Siegen-Niederschelden (Foto: D. Bachmann
Ende des 1. Jahrtausends v. Chr. besiedeln erste Bauern das Siegerland und leben dort in kleinen Gemeinschaften über hunderte Jahre. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. begann ein einschneidender Wandel: Fremde Spezialisten wandernden ein und brachten die Technologie mit, Eisenerz zu verhütten. Innerhalb weniger Generationen wurden aus kleinen Verhüttungsöfen die größten ihrer Epoche in Europa entwickelt, massenhaft Eisen erzeugt und teilweise sogar die Landschaft massiv umgestaltet – bis um Christi Geburt alles vorbei war und die Region vollständig verlassen wurde.
Seit den 2000er Jahren erforscht eine Kooperation aus LWL-Archäologie für Westfalen, Deutsches Bergbau-Museum Bochum und Ruhr-Universität Bochum die Eisenzeit im Siegerland. Das Forschungsprojekt geht 2026 zu Ende und mit diesem Vortrag werden erstmals die Gesamtergebnisse vorgestellt.
Keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach mal vorbei!
Quelle: vhs Siegen, Programm
Spielerisch ans Steuer des ersten Motoromnibusses der Welt
Neue Spiele-App „Linie 1895“

Outline Development veröffentlicht in Kürze das Spiel „Linie 1895 – Der erste Motoromnibus der Welt“. Im Laufe des Oktobers wird es kostenlos für iOS und Android im App- bzw. Google Play Store verfügbar sein. Gemeinsam mit dem Spiele-Entwickler Tobias Müller hat Landrat Andreas Müller das Spiel jetzt vorgestellt – stilecht im Alten Bahnhof in Deuz, direkt neben dem dort ausgestellten ersten Motoromnibus der Welt. „Linie 1895“ macht ein Stück regionaler Technikgeschichte erlebbar: Denn am 18. März 1895 nahm im Siegerland die erste Omnibuslinie der Welt mit Motorantrieb den Betrieb auf. Wer jetzt im Spiel die Wagenhalle öffnet, übernimmt das Steuer – und das unternehmerische Risiko.
In „Linie 1895“ führen Spielerinnen und Spieler die Omnibusgesellschaft auf der historischen Strecke Deuz – Netphen – Dreis-Tiefenbach – Weidenau – Siegen. Jeden Morgen liegt die Tageszeitung auf dem Schreibtisch in der Wagenhalle: Wetterbericht, Meldungen und Gerüchte verraten, was der Tag bringen könnte. Danach heißt es sich zu entscheiden – wie viele Fahrten, welcher Fahrpreis, wie viel Wartung, wie viel Werbung? Welche Stellschrauben wirklich zählen, finden die Spieler durch ausprobieren heraus; ein bisschen Glück mit Wetter und Ereignissen gehört ausdrücklich dazu. Weiterlesen
„Wie die Waldarbeiter und Pflanzenfrauen sich früher um unsere Wälder gekümmert haben“
Wittgensteiner Heimatstammtisch: Heidlore Hoefgen, Di., 06.10.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Das neue Capitol, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm
Das vormalige Zwangsarbeiter-Krankenhaus in der Fludersbach in Siegen –
studentische Vorschläge für einen Gedenkort am zukünftigen EDEKA-Markt
„Studierende am Fachgebiet Architekturgeschichte der Universität Siegen haben im Sommersemester 2026 im Rahmen eines Semesterprojektes (betreut von Eva v. Engelberg und Lilian Kraft) einen Gedenkort konzipiert. Vier Vorschläge setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte des Gedenkens am authentischen Ort. Weiterlesen
Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026
Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.
Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

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