Kulturgeschichtliche Exkursion „Bergbau + Hüttenkult im Zitzenbachtal“

Exkursion mit Freibadbesuch und Grillen an der CVJM-Hütte
Wann: 26.08.1716:00
Wo: Wanderparkplatz Freibad Zitzenbach, Nussbaumweg, 57223 Kreuztal-Ferndorf
Kreuztal
Wer: Katrin Stein

Das Zitzenbachtal ist eines der ältesten besiedelten Täler im Siegerland, das für frühen Bergbau und Eisenverhüttung bekannt ist. Eisen, Blei, Kupfer, Zink und etwas Silber hat man früher aus der Erde geholt – Halden, Stollen, viele Schlacken und „Erzpflanzen“ zeugen bis heute davon. Das Naturfreibad und viele Waldhütten machen das Tal auch kulturgeschichtlich sehr interessant. Dies alles wird bei einer Tour um das Freibad erkundet. Nach einem Sprung ins kühle Nass (wer mag bitte Badesachen mitbringen) gibt es an der CVJM-Hütte eine zünftige Rast mit leckerem Essen und erfrischenden Getränken.

Anmeldung bitte bis zum 25.08. zur Kalkulation der Einkäufe
Katrin Stein, Tel. 02732 590976
Kosten: für Verzehr und Hüttennutzung wird eine Spende erbeten.

Quelle: Eisenstraße Südwestfalen, Veranstaltungen

Linktipp: Projekt der LWL-Archäologie zur eisenzeitlichen Metallurgie im LWL-Freilichtmuseum Hagen VII

Am 20. August beginnt die wichtigste Experimentphase der Verhüttung im Nachbau eines eisenzeitlichen Rennofens aus dem Siegerland, bei der die nötigen hohen Temperaturen durch die Verbrennung eines organischen Energieträgers gewährleistet werden wird. Das Blog der LWL-Archäologie widmet sich daher der Frage, ob Holz oder Holzkohle verwendet wurde.

Heimatvereine aus Salchendorf und Zeppenfeld arbeiteten Hand in Hand

Projekt Stollenöffnung: Zeitzeugnis und Herberge

Projektleiter Hans Wiese erklärt den Aufbau der Grube Tannenwald. Sie war eine von sechs ehemaligen Zeppenfelder Gruben. Nun ist sie vielen Tieren ein Unterschlupf. Die Fotos auf der Schautafel stammen von den beiden Salchendorfer „Grubencracks“ Joel Henrichs und Marcel Immel.


Auf der einen Seite steht die Historie, auf der anderen der Artenschutz: Nach vielen Jahren, in denen die ehemaligen Grube Tannenwald im Neunkirchener Ortsteil Zeppenfeld im Dornröschenschlaf lag, wurde durch eine bunte und engagierte Truppe der Stollen geöffnet und ein Mundloch modelliert, das für Fledermäuse und Amphibien einen perfekten Wohn- und Zufluchtsort darstellt. Weiterlesen

LWL-Archäologen datieren Kindelsberg in die Eisenzeit

Der Kindelsberg ist eine weithin sichtbare Landmarke.
Foto: LWL/H. Menne

Der Kindelsberg östlich von Kreuztal im Siegerland ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist auch von archäologischem Interesse, da seine Datierung umstritten ist. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) konnten nun Licht ins Dunkel bringen: Aktuelle Bohrproben ergeben, dass der Kindelsberg nicht aus dem Mittelalter stammt, sondern aus der Eisenzeit. Er ist somit weit über tausend Jahre älter als bisher angenommen und das Siegerland um eine seltene keltenzeitliche Wallburg reicher. Weiterlesen

Vortrag „Vom Erwerbsleben im Siegerland – Maße, Einheiten, Werte“.

Morgen , 14. Juli, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21)

Hermann J. Hellmann spricht dazu vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.

Sparkasse Burbach-Neunkirchen unterstützt Ausstellung zur „Alten Vogtei“

Weiter an Fahrt gewinnt das Projekt Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum „Alte Vogtei“ Burbach. In den Räumen der Sparkasse in Burbach ist ab sofort eine kleine Ausstellung zum Projekt zu sehen, die detaillierte Einblicke in die vielfältige Exponatsammlung des bisherigen Museums „Leben und Arbeiten in Burbach“ eröffnet.

Von dem Inhalt der kleinen Ausstellung zum Umbau der Alten Vogtei und zum Apothekerwesen in Burbach überzeugten sich Cornelia Oerter, Gemeinde Burbach, Kristina Bösch, Heimatverein »Alte Vogtei«, Sparkassenvorstandsvorsitzender Wolfgang Franz, Heimatvereinsvorsitzender Volker Gürke und Bürgermeister Christoph Ewers (v.l.). Dr. Andreas Bingener (vorne) hat geholfen, die Ausstellung zusammenzustellen.

Unter der Federführung von Kristina Bösch von der Arbeitsgruppe Museum und der Mithilfe des Siegener Historikers Dr. Andreas Bingener werden ausgewählte Objekte in der Schalterhalle der Sparkasse Burbach präsentiert und auf anschaulich gestalteten Informationstafeln ist nachzulesen, wie sich das Projekt „Alte Vogtei“ von der Idee bis zum jetzigen Planungsstand entwickelt hat. Weiterlesen

Wanderung „Uhrmacher-Weg“ im Alten Flecken, Freudenberg

Samstag, 15. Juli 2017, 16:00 Uhr, Treffpunkt 4Fachwerk Museum, Mittelstraße 4-6, Freudenberg

Der Freudenberger Alte Flecken wird mit Flair und Fachwerk verbunden. Das Siegerländer Denkmal in schwarz und weiß. Gemütlich und urig. Aber auch ein Uhrenviertel?
Der Begriff überrascht. Aber er trifft zu. Denn in Freudenberg haben sich lange Zeit bedeutende und bekannte Uhrmacher niedergelassen. Der Ursprung der kleinen Uhrenmanufakturen dürfte bei Johann Peter Stahlschmidt (18. 07. 1751 – 6. 10. 1833) gelegen haben.
Die Kontinuität der Uhrmacher überrascht und stellt eine besondere Facette in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Flecken Freudenbergs dar.

Haus Oranienstr. 31 Foto: Bernd Brandemann


Einst gaben nur öffentliche Turmuhren oder Sonnenuhren den Menschen den Hinweis, „welche Stunde es denn geschlagen hat“. Einige Wenige nur konnten sich das Privileg einer eigenen Hausuhr leisten. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts wuchs aber der Wunsch des Bürgertums auch im Siegerland, selbst einen Zeitmesser zu besitzen. Die frühesten Uhren des Siegerlandes dürften wohl aus der um 1770 gegründeten Werkstatt des Johann Georg Spies (1747-1795) in Siegen stammen. Spies kommt auch deshalb eine Bedeutung zu, da bei ihm 1774 Johann Peter Stahlschmidt aus Plittershagen seine Lehre begann.
Das 4Fachwerk-Mittendrin-Museum erinnert an Stahlschmidt und seine handwerklichen Nachfolger. Der äußere Anlass dazu: Das ehemalige Wohnhaus, Oranienstraße 31, in dem Stahlschmidt auch seine Werkstatt unterhielt, wird in diesem Juli als „Denkmal des Monats“ vorgestellt. Weiterlesen

Vortrag „Der Freudenberger Uhrmacher Johann Peter Stahlschmidt“

5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum mit Ian D. Fowler

Foto: Bernd Brandemann


Im Juli 2017 wird das Haus „Oranienstraße 31“ in der Freudenberger Altstadt als „Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne vorgestellt. In diesem Hause lebte und arbeitete einst Johann Peter Stahlschmidt (18. Juli 1751- 6. Oktober 1833), der so maßgeblich die Siegerländer Uhrentradition mit beeinflusste.
Vor diesem Hintergrund wird sich am 5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum der renommierte Uhrenhistoriker Ian D. Fowler mit dem Lebensweg und der handwerklichen Tätigkeit von Johann Peter Stahlschmidt beschäftigen.
Der Referent gilt als ausgewiesener Experte und hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit der Thematik befasst. Weiterlesen