Förderturm und das Museum Grimberg in Niederdielfen – Öffnungszeiten 2026

Der Förderturm und das Museum Grimberg in Niederdielfen sind kommenden Sonntag (12.07.) von 14.00-17.00 Uhr geöffnet!

Wie immer informieren Sachkundige des Vereins für Siegerländer Bergbau e.V. (VSB) über die spannende Geschichte des Siegerländer Bergbaus anhand zahlreicher Ausstellungsobjekte. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Sprengungen und Sprengmitteln im Bergbau.

Wir richten uns an Jung und Alt, freuen uns aber besonders auf den Besuch von Kindern, für die wir einiges Spannende vorbereitet haben.

Der Förderturm ist jedes Jahr am zweiten Sonntag von Mai bis Oktober von 14-17 Uhr (am Tag des offenen Denkmals im September von 13-17 Uhr) geöffnet.

Quelle: VSB

Online: Sven Panthöfer: Friedrich Wilhelm Bäcker (1858–1940)

Ein Fotopionier im nördlichen Siegerland

Der überaus lesenswerte Vortrag von Sven Panthöfer ist auf den Seiten des Siegerlandmuseum online einsehbar. Er weist u. a. Bezüge zur Wirtschaftsgeschichte Kreuztal-Littfelds, zur jüdischen Geschichte (Haus Stöcker, Strumpffabrik Salomon Stern in Littfeld) und zu Adolf Wurmbach auf.

Ausstellung: Klang des Haubergs“


Andreas Schaffer zeigt alte Siegerländer Kuhschellen
28 Juni 20262, 14 bis 17 Uhr, Infozentrum Hauberg, Ende Luisenstraße, Kreuztal-Fellinghausen

Quelle: Förderverein Historischer Hauber Fellinghausen e.V., Jahresprogramm

EisenZeitReise-Weg im Gerhardsseifen um Attraktion reicher

Freuen sich über den fertigen EisenZeitReise-Weg: (v. l.) Ulrich Merzhäuser (Verbandsgemeinde Kirchen), Bürgermeister Andreas Hundhausen, Dr. Stephanie Siedek-Strunk (Verein Ein Siegerländer Tal), Siegens Bürgermeister Tristan Vitt und Ursula Belz (Kreis Siegen-Wittgenstein).

Der EisenZeitReise-Weg entlang der Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen im Stadtteil Niederschelden ist ab sofort um eine Attraktion reicher. In Anwesenheit zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der angrenzenden Kommunen, der beteiligten Vereine, ausführenden Firmen und Sponsoren enthüllten Bürgermeister Tristan Vitt und die stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein Ursula Belz sowie Dr. Stephanie Siedek-Strunk und Friedrich Schmidt vom Trägerverein Ein Siegerländer Tal e.V. den Ochsenkarren. Dabei handelt es sich um eine 3,60 m breite und 1,80 m hohe Skulptur aus Cortenstahl, die in Lebensgröße das Transportmittel darstellt, mit dem die Fuhrleute in alter Zeit ihre schwere Fracht von den Gruben über Hohlwege zu den Abnehmern brachten. Weiterlesen

Von der Industrie zur Kultur – Räume für alle


Die Industriekultur ist weit mehr als die Summe historischer Maschinen und staubiger Archive; sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Identität und der tief verwurzelten Heimatverbundenheit der Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein. Als eine der ältesten Industrieregionen Mitteleuropas blickt Südwestfalen auf eine faszinierende Geschichte zurück, die das gesellschaftliche Leben bis heute prägt. Doch so offen und einladend die hiesigen Kulturorte im Kern auch gemeint sein mögen, so oft stehen sie in der alltäglichen Praxis vor unsichtbaren oder ganz konkreten Barrieren. Historisch gewachsene Gebäude, unebene Böden und Treppen erschweren Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen den Zugang. Zudem orientieren sich viele Angebote traditionell stark an einem rein technikaffinen, oft männlich dominierten Publikum, wodurch sich andere gesellschaftliche Gruppen wie Frauen, ältere Menschen oder Mitbürger mit Migrationshintergrund im Alltag häufig nicht optimal angesprochen fühlen.
Genau an dieser Schnittstelle setzen die Freunde historischer Technik Freudenberg e.V. als engagierter Träger des Technikmuseums Freudenberg an. Mit der wegweisenden und im Rahmen des Regionalen Kultur Programms NRW (RKP) geförderten Initiative „Von der Industrie zur Kultur – Räume für alle“ wollen die Verantwortlichen bestehende Hürden systematisch identifizieren, abbauen und die Barrierefreiheit in den Mittelpunkt rücken. Das Vorhaben blickt dabei bewusst über den Tellerrand klassischer Ausstellungsstätten hinaus, indem es neben Museen und historischen Bergwerken auch aktive regionale Industriebetriebe als lebendige Partner einbezieht. Herzstück des gesamten Vorhabens ist der Aufbau des neuen Netzwerks „Offene Orte der Industriekultur Siegen-Wittgenstein“. In diesem engen Verbund entwickeln Träger, Einrichtungen und soziale Organisationen gemeinsam partizipative und regionsbezogene Lösungen, die auf einen intensiven Wissens- und Erfahrungstransfer nach dem Prinzip des Peer-to-Peer-Lernens setzen. Weiterlesen

Literaturhinweis: Gottfried Theis: Bergmannslampen –


Band 1: Die Froschlampen in und aus Westfalen. Eine Kultur-, Sozial-, Technik-, Wirtschafts- und Objektstudie“ (2025)
Umschlagtext:
„Westfälische Froschlampen – oder nach der historischen Terminologie besser: Bergmannslampen – sind in nahezu allen Grubenlampensammlungen vertreten und in den meisten Bergbaumuseen und einschlägigen Heimatstuben ausgestellt. Synonym wird die westfälische Bergmannslampe in der Sammlerterminologie fälschlich häufig als ‚Seippel-Frosch‘ angesprochen, nicht zuletzt bedingt durch eine weit verbreitete historische Katalogabbildung der Firma Wilhelm Seippel, Bochum. Doch Seippel hat keine Froschlampen für Untertage hergestellt, sondern von einem spezialisierten Zulieferer bezogen und vertrieben. Diese Studie räumt mit diesem und anderen weit verbreiteten Mythen und Mutmaßungen auf. So stellt diese Monographie den aktuellen kulturhistorischen Forschungsstand dar und beleuchtet grundlegend und erschöpfend alle Facetten des Themenbereichs. Weiterlesen

Freudenberg im Zeitgeschehen 1 (2026) erschienen

Aus dem Inhalt:
– Gerhard Berg: Geschäfte im Ortskern Alter Flecken, S. 3ff
– Friedhelm Röcher: Der alte Fußballplatz in Lindenberg, S. 15ff
– Hans-Jürgen Klappert: Es knallt und stinkt, es dampft und schabt, S. 21ff
– Bodo Hoffmann: Karl Sterzenbach, ein Freudenberger Pädagoge, S. 27ff
– Teo Shwarz: Erinnerungen an das Jahr 1944, S. 37
– Redaktion: Nordrhein-Westfalen ehrt Thomas Ijewski

Ausstellung „Zukunft mit Geschichte – 25 Jahre universi Universitätsverlag Siegen“


Anlässlich des Jubiläums lädt die Ausstellung „Zukunft mit Geschichte – 25 Jahre universi Universitätsverlag Siegen“ dazu ein, das Verlagsprogramm kennenzulernen und spannende Einblicke in die Entstehung wissenschaftlicher Publikationen zu erhalten.
Quelle: Universitätsbibliothek Siegen via instagram

History Marketing: Achenbach-Buschhütten

„WAS HABEN LEONARDO DA VINCI, DIE GUTENBERG-BIBEL UND ACHENBACH GEMEINSAM?

Das Jahr 1452
In diesem Jahr beginnt die Geschichte eines der größten Universalgenies aller Zeiten.
Es markiert den Ursprung des ersten gedruckten Buches der westlichen Welt.
Und es ist das Gründungsjahr einer kleinen Schmiede am Ferndorfbach. Weiterlesen