Literaturhinweis: U. Lückel: „Die evangelische Kirche Girkhausen. Schicksal einer Wallfahrtskirche.“

Ulf Lückel, Die Evangelische Kirche Girkhausen.
Schicksal einer Wallfahrtskirche,
(Beiheft 9) zu Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Bad Laasphe 2019, 84 S.

Dieses Beiheft von Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V. widmet sich der Evangelischen Kirche von Girkhausen. Die vorliegende Publikation geht der interessanten und einzigartigen Geschichte der ehemaligen Wallfahrtskirche in Girkhausen nach und lässt die Historie von Kirche und Dorf lebendig werden. Gleichsam werden hier acht Jahrhunderte spannender Kirchengeschichte aufgerollt und durch viele aktuelle und historische Abbildungen untermalt.

Erhältlich über die Sparkasse Wittgenstein in Bad Berleburg und in Girkhausen.
Erhältlich über die Volksbank Wittgenstein eG in Bad Berleburg.
Erhältlich über den Heimat- und Verkehrsverein Girkhausen in der Drehkoite.
Bestellmöglichkeit für 12.- € inkl. Versand auch elektr.  über whv-schriftleitung@wichtig.ms

 

Modell von Museums-Fachwerkgebäude wurde übergeben

Als das bisherige Stadtmuseum von einem Verein 2014 übernommen wurde, suchte dieser nach einem neuen Namen für das Haus, damit der Neuaufbruch auch nach außen dokumentiert werden konnte. So wurde die Bezeichnung „4Fachwerk“ kreiert: Das Museum, in einem Fachwerkgebäude in der Mittelstraße 4, bietet auf 4 Etagen ein Angebot für Geschichte, Kunst, Kultur und Kreativität.

So weit so gut: Zwischenzeitlich stellt sich heraus, dass viele Besucher mit der Bezeichnung die Vorstellung verbinden, in dem Museum würde gezielt über „Fachwerk“ informiert. Diesem Wunsch möchten die ehrenamtlich tätigen 4Fachwerker zunehmend gerecht werden.
Am vergangenen Mittwoch, 20. Februar 2019, wurd für die Ausstellung ein Holz-Fachwerkmodell mit einem kleinen „Richtfest“ übergeben. Der Modellbauer Helmut Grabolle aus Wilnsdorf hat es gemäß dem Gebäudezuschnitt des Museums angefertigt.

Daran können dann zukünftig schon Fachbegriffe und die Konstruktion des Fachwerks erläutert werden. Ziel des Vereins ist es weiter, nach einer Optimierung des Dachgeschosses mit der Stahlschmidt-Standuhren-Ausstellung, die mittlere Geschichts-Etage in Angriff zu nehmen. Hier soll die Dokumentation auch über die Baugeschichte des Alten Fleckens dann einen größeren Rahmen einnehmen.
Quelle: Stadt Freudenberg, Veranstaltungen

Bogenbrücke im Dr.-Dudziak-Park ist wieder komplett

In den Dr.-Dudziak-Park in Geisweid ist jetzt ein wichtiges architektonisches Originaldetail aus den Anfangsjahren der Grünanlage im Wenscht zurückgekehrt: Am Montag, den 11. Februar 2019, wurde das restaurierte Originalgeländer an der Bogenbrücke über den Schwanenteich montiert.

Das restaurierte Originalgeländer der Bogenbrücke über den Schwanenteich im Dr.-Dudziak-Park in Geisweid steht wieder an seinem ursprünglichen Platz. (Foto: Stadt Siegen)

Die typische 1950er-Jahre-Brücke mit neuem rutschfesten Belag ist damit wieder vollständig. Weiterlesen

Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Freudenberg, Kirche St. Marien

siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.


Die Freudenberger St. Marien Kirche wurde vom Siegener Architekturbüro Aloys Sonntag geplant und 1963 – 1964 errichtet. Bemerkenswert sind auch die Meistermann-Fenster des Gebäudes. Weiterlesen

Fotografische Dokumentation: „Ein Fachwerkhaus auf Wanderschaft“

bis zum 3. März 2019 im Museum 4Fachwerk, Freudenberg
„Kreativ setzt sich die Freudenberger Studentin Sandra Behner mit dem Alten Flecken auseinander. Eigentlich studiert sie an der Siegener Universität „Soziale Arbeit“. Dabei spielt jedoch auch  „Kulturelle Bildung“ eine Rolle und das Thema einer gestellten Aufgabe lautete „Stadt – Raum – Stadt“. Welche soziale Beziehung haben Menschen zu ihrer bebauten Umgebung, stand als Frage im Hintergrund. „Ich selbst und meine Kommilitonen, die von weiter entfernten Orten kommen, sind vom Alten Flecken total begeistert“, erzählt Sandra Behner.
Die kleine Sonderpräsentation im oberen Stockwerk des Mittendrin – Museums eröffnet 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel am Samstag, 15. Dezember 2018 um 16:00 Uhr. Ich freue mich sehr, wenn auf diese Weise jungen Menschen den ‚Alten Flecken‘ in ihrer Heimatstadt tatsächlich entdecken“, freut sich Dieter Siebel. Die Arbeit von Sandra Behner wird nun im Museum durch das Modell sowie beispielhafte Fotografien präsentiert.“

Quelle: Stadt Freudenberg, 15.12.2018

Linktipp: Ehem. Kleinkinderschule (Freudenberg)

Denkmal des Monats Dezember der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen:

“ …. Im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Freudenberg durch seine Eisenverhüttung und Stahlerzeugung weithin bekannt. Nach deren Niedergang in der Mitte des 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Lederindustrie. Durch die industrielle Arbeit veränderte sich die Situation vieler Familien. Die aus wirtschaftlicher Not erforderliche Erwerbstätigkeit beider Elternteile machte die Betreuung der Kinder erforderlich. Einige Freudenberger Unternehmer bauten deshalb im Jahre 1866 am Rande des Alten Fleckens Freudenberg eine frühere Scheune um und richteten dort die Kleinkinderschule Freudenberg ein. Sie gehörte mit zu den ersten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. ….“ (Quelle: Eisenstraße Südwestfalen, Erlebnisorte, Freudenberg)

„Denkmalpflege in Westfalen-Lippe“, Heft 2018/2, online einsehbar

Das aktuelle Heft widmet sich der Architektur der 1920er- und 1930er-Jahre in Westfalen. Für das Kreisgebiet ist vor auf den Beitrag von Hans M. Hanke „Mit etwas Phantasie hast du mehr daraus gemacht.Das „Landhaus Ilse“ in Burbach, ein zweites „Haus am Horn“ hinzuweisen.

Link zur PDF-Datei

Austellung: „Bau-Generation Bildungsexpansion – Wohnen des Wohlstandes“

Galerie im KrönchenCenter (Markt 25, 57072 Siegen), 19. November bis 19. Dezember 2018

Eröffnung: Montag, 19. November 2018, 18:00
Begrüßung: Jens Kamieth, 1. stellvertretender Bürgermeister
Es handelt sich um eine Ausstellung zur Baugeschichte des Haardter Bergs. Gezeigt werden Fotografien, die der Siegener Architekturstudent Thomas Schiffmann aus privaten Beständen und solchen der Bauverwaltung zusammengestellt hat. Er bezeichnet seine Tätigkeit als „dokumentar-künstlerische Forschungsarbeit“. Der Ausstellung hat er den Namen „Baugeneration Bildungsexpansion – Wohnen des Wohlstandes. Eine fotografische Reise in die Entstehungszeit des Bildungs- und Wohngebietes Haardter Berg Siegen-Weidenau 1965-1980“ gegeben.

Quelle: Stadt Siegen, Galerie im KrönchenCenter
Weitere Informationen: Ausstellungsplakat (PDF), Uni Siegen Fakultät II, Architektur, Aktuelles v. 9.11.2018