Heilstätte Hengsbach Schluss

Zum Abschluss des „Tagebuch einer Bestandsauf- nahme“ nun noch Auszüge aus einem wundervollen Aufsatz des damaligen Kreisbaurates H. Kienzler

„DIE HENGSBACH-HEILSTÄTTE ALS BAUWERK

Kreisbaurat Dipl.-Ing. H. Kienzler

Rings von Wald umschlossen, mit einem weiten Blick in das Siegtal, zum gegenüberliegenden Gilbergskopf und den Höhen der Eisernen Hardt steht die neue Lungen- heilstätte für Südwestfalen in der Oberen Hengsbach bei Eiserfeld.

Ein langgestrecktes, in seinen Hauptteilen dreigeschossiges und im Grundriß zum Tal hin leicht konkav geschwungenes Gebäude beherrscht mit seiner Längsausdehnung von 100 m den oberen Rand des nach Süden und Westen hin geneigten Hanges. Jenseits der von der Gemeinde Eiserfeld neu gebauten Zufahrtsstraße schließt sich gesondert das Schwesternhaus an und in etwas größerer Entfernung, mehr zum Tal hin gruppiert, das Haus für den Chefarzt und den Verwalter und ein zweites für Pfleger und Heizer mit ihren Familien.

Hinter dem Hauptgebäude zum Waldrand hin versteckt sich fast der Stall für die Schweine und die Hühner mit einer Futterküche, einem Schlachtraum und einem Verbrennungsraum für Abfälle, die sofort vernichtet werden müssen.

In einer Senke zum Tal hin ist die Kläranlage angeordnet worden, die alle Abwässer aufnimmt und nach den neuesten Verfahren der Technik und Hygiene die mechanische und biologische Klärung in mehreren Arbeitsgängen bewerkstelligt, bis schließlich das gereinigte und entkeimte Wasser in geschlossenen Rohrleitungen dem Vorfluter zugeführt werden kann. Weiterlesen

Plakatkunst als Sammelband

heesbildbandLückenlose Serie jetzt als Künstlerbuch: Universi verlegt alle von Daniel Hees gestalteten Plakate für das „Studio für Neue Musik“.

Das „Studio für Neue Musik“ der Universität Siegen hat im vergangenen Jahr sein 100. Konzert gefeiert. Die vom Komponisten, Organisten und Musikwissenschaftler Professor Martin Herchenröder 1995 gegründete Reihe war ursprünglich als Ergänzung des Lehrangebots im Fach Musik an der Universität Siegen geplant. Mittlerweile hat sie sich längst zu einer international bekannten, vom Publikum, von Künstlern wie Studierenden nachgefragten Reihe von Renommee entwickelt, was u.a. auch die häufigen Mitschnitte von WDR und Deutschlandfunk dokumentieren. Weiterlesen

Wettbewerb zur Gestaltung des „Walter-Krämer-Platzes“ geht in die nächste Runde

Der im Frühjahr ausgelobte Künstlerwettbewerb zur Gestaltung des künftigen Walter Krämer-Platzes am Kreisklinikum in Siegen geht in die zweite Wettbewerbsphase. Die Jury unter Vorsitz des renommierten Kunstexperten Prof. Dr. Christoph Brockhaus hat in ihrer ersten Sitzung, die im Kreisklinikum Siegen stattfand, aus insgesamt 22 Einsendungen zwei Vorschläge ausgewählt, die weiter verfolgt werden sollen. Die beiden Künstler werden jetzt aufgefordert, bis Ende Oktober 2013 eine detaillierte Entwurfsplanung einzureichen, in der unter anderem die technische Realisierbarkeit nachgewiesen und zudem eine genaue Kostenaufstellung enthalten ist. Damit beginnt offiziell die zweite Wettbewerbsphase, an deren Ende eine endgültige Entscheidung der Jury steht. Weiterlesen

Aufbruch in eine neue Zeit:

Tankstelleneröffnung im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Testlauf mit Oldtimer: Dr. Hubertus Michels, Leiter des Referates Bauwesen, LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Carstensen, Alexander Eggert (wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Kathrin Bödeker vom Autohaus Stricker fahren an der Tankstelle aus Siegen-Niederschelden vor, die an den kommenden drei Sonntagen im LWL-Freilichtmuseum Detmold eröffnet wird. Foto: LWL/Jähne

Testlauf mit Oldtimer: Dr. Hubertus Michels, Leiter des Referates Bauwesen, LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Carstensen, Alexander Eggert (wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Kathrin Bödeker vom Autohaus Stricker fahren an der Tankstelle aus Siegen-Niederschelden vor, die an den kommenden drei Sonntagen im LWL-Freilichtmuseum Detmold eröffnet wird.
Foto: LWL/Jähne

Mit der Eröffnung der historischen Tankstelle aus Siegen-Niederschelden ziehen die 1960er Jahre ins Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein. LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale eröffnete die Tankstelle am Sonntag, 14. Juli. „Es hätte kein besseres Gebäude geben können, um mit dem Ausbau des Siegerländer Weilers im Stile der 1960er Jahre zu beginnen“, erklärt LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Carstensen. „Durch den Ausbau des Tankstellennetzes wurden Urlaubsreisen und Ausflüge auch für die Bevölkerung Westfalens deutlich einfacher. Eine neue Freiheit zog ein.“ Somit können im LWL-Freilichtmuseum Detmold nun erstmals wichtige kulturgeschichtliche Phänomene der Nachkriegszeit thematisiert werden, die auch auf dem Land zu Verstädterungserscheinungen und deutlichen Modernisierungen führten.

Die Tankstelle Schütz aus Siegen-Niederschelden wurde 1951 errichtet und wird im Freilichtmuseum im Zustand der 1960er Jahre gezeigt. Sie ist räumlich und funktional gegliedert in eine vorgelagerte, überdachte Tankinsel mit Zapfsäulen, ein dahinter liegendes Tankwarthaus mit Kassenraum sowie separatem WC und eine daran angeschlossene, befahrbare Wasch- bzw. Pflegehalle. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 32

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Das Findbuch ist ein Hilfsmittel für die Recherche. Es wird nach Abschluss der Ordnungsarbeit und Verzeichnung eines Bestandes angefertigt. Der Aufbau eines Findbuchs sieht i. d. R. folgendermaßen aus: Vorwort (Herkunft und Geschichte des Bestandes, Bearbeitung des Bestandes, Benutzungsmodalitäten,…), Verzeichnungsteil (Klassifikation und Titelaufnahmen), Register/Index/Anhang (geographischer, Sach-, Personen, Institutionsindex, Kassationsliste, Konkordanz zwischen Alt- und endgültiger Signatur, Abkürzungsverzeichnis, u. ä.).

Hier nun das Findbuch zum Bestand Heilstätte Hengsbach: Weiterlesen

CDU-Landtagsfraktion zur Neuausrichtung der Denkmalförderung

Die CDU-Landtagsfraktion kritisiert die heute von Bauminister Groschek vorgestellte Neuausrichtung der Denkmalförderung in NRW. „Der rot-grüne Kahlschlag in der Denkmalpflege geht weiter. Mit den von Herrn Groschek vorgestellten Darlehensprogrammen und einem kleinen Bodensatz direkter Förderung ist der Denkmalschutz in NRW finanziell nicht ausreichend gesichert. Die Landesregierung wischt die Bedenken fast aller Sachverständigen aus der Anhörung zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes einfach beiseite. Sie wird dem in der Landesverfassung verankerten Ziel des Denkmalschutzes nicht gerecht“, erklärt der CDU-Denkmalschutzexperte Eckhard Uhlenberg. Weiterlesen