Der Krieg, wie ihn die Menschen erlebten

unibond2Die Ausstellung der Universität Siegen präsentiert die Verarbeitung des Ersten Weltkriegs in der deutschen und englischen Literatur.
unibond1Vor 100 Jahren beginnt der bis dahin größte Krieg aller Zeiten: der Erste Weltkrieg. Von 1914 bis 1918 kämpfen Mittelmächte gegen Alliierte (Entente), Millionen Menschen sterben. Es ist der erste Krieg, in dem chemische Waffen eingesetzt werden. Nicht nur an der Front spüren die Soldaten den Krieg, auch an der Heimatfront werden Frauen in Kriegsgeschehen eingebunden. Damit prägt der Erste Weltkrieg stark den Alltag der Menschen. Eine neue Ausstellung der Universität Siegen greift unterschiedliche Aspekte des Krieges auf und konzentriert sich auf die Verarbeitung in der britischen und deutschen Literatur. Die Ausstellung „Vom Schützengraben zur Bond Street – Der Erste Weltkrieg in der deutschen und englischen Literatur“ ist bis 21. Februar im KrönchenCenter Siegen geöffnet.
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WDR 5 Scala auf den Spuren der realen Monuments Men

Ein dreizehnminütiger Radiobeitrag Von Christiane Kreiner, nicht ohne Siegen zu erwähnen.

„Monuments Men – Ungewöhnliche Helden. So heißt der neue Film von George Clooney, der auf der Berlinale Premiere feiert. Der Film erzählt die die Geschichte amerikanischer Kunstschutzoffiziere im zweiten Weltkrieg.
Tatsächlich wissen wir wenig über die Monuments Men: Es waren junge Männer zwischen 30 und 40 – Architekten, Designer, Kunstwissenschaftler, Museumsleute – die gegen Ende des Krieges mit den Truppen mitzogen und das europäische Kulturgut schützen sollten. Sie sicherten provisorisch beschädigte Bauwerke auf den Schlachtfeldern und sie öffneten nach Kriegsende die Minen in denen die deutschen Museen ihre Kunstschätze versteckt hatten, um sie vor den alliierten Bomben zu retten. Sie fanden aber nicht nur die Sammlungen der Museen, sondern auch Hitlers Raubkunst. Auch die Sammlung von Hildebrand Gurlitt ging durch ihre Hände. Scala hat sich auf die Spuren der Monuments Men begeben.“

s. a. Beitrag der WDR Lokalzeit v. 7.2.2014 zur Beutekunst auf Schloss Dyck bei Jüchen

Link zur englischsprachigen Seiten von Blueshield international zum Thema
Siegener Zeitung berichtete Friedrich Haas, der Georg Stout im Hainer Stollen am 2. April 1945 begegnete und berichtete gestern, wie der Hainer Stollen von innen aussieht.

s. a. https://www.siwiarchiv.de/2013/11/5732/ und https://www.siwiarchiv.de/2014/01/monument-man-clooney-in-siegen/

Vortrag „Fritz Busch und die Komponisten seiner Zeit“

Fritz Busch in Dresden. Foto: Ursula Richter

Fritz Busch in Dresden. Foto: Ursula Richter

Einer der berühmtesten Söhne der Krönchenstadt wird im Mittelpunkt der nächsten Vortragsveranstaltung des Siegener Forums stehen. Am Donnerstag, den 20. Februar 2014, wird Almut Ochsmann vom Max-Reger-Institut in Karlsruhe im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter über Fritz Busch und die Komponisten seiner Zeit vortragen. Fritz Busch hat als Dirigent und Pianist zahlreiche Werke von Komponisten seiner Zeit einstudiert und aufgeführt, einige auch zur Uraufführung gebracht. Mit vielen Komponisten stand Busch selbst in persönlichem Kontakt: Briefe von Richard Strauss, Paul Hindemith oder Hans Pfitzner sind die spannenden Zeugnisse davon. Einen Einblick in diese aufschlussreichen Korrespondenzen und die Zeit ihrer Entstehung gibt der Vortrag. Weiterlesen

„Zwei Protokolle zu Unruhen in Niederschelden, Kreis Siegen, während der deutschen Revolution 1848“

Eine Halbjahresarbeit zum Abschied

Im Rahmen meiner Umschulung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv habe ich folgende Halbjahresarbeit erstellt und möchte mich mit deren Veröffentlichung aus dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein verabschieden: Arbeit gesamtx (1)

Fernsehbericht „Der letzte Dampflokführer“

„Gerhard Moll aus Hilchenbach hat sein ganzes Leben mit der Eisenbahn verbracht, die dampfenden Lokomotiven hat er als „Bundesbahner“ persönlich durchs Siegerland gesteuert. Später besaß er seine eigene Lok, eine preußische T 3. Die ist heute noch unterwegs als Museumsbahn in Neustadt/Pfalz. Der 80-Jährige hat viele Bücher geschrieben und gilt in der Szene als Koryphäe für Eisenbahngeschichte in Deutschland.“
Link zum Beitrag der WDR-Lokalzeit Südwestfalen vom 28.01.2014

Vortrag „Bauen im Kontext – historisch & modern – vereinbarter Gegensatz“

Datum: 12.02.2014 um 18 Uhr:
Ort: Siegen, Museum für Gegenwartskunst
Referenten: Stadtbaurat Michael Stojan und Architekt Uli Lingemann

Zur Einstimmung in den Abend stellen die beiden Referenten unterhaltsam Sichtweisen, Projekte, Beispiele und vielleicht auch Ausblicke in die Zukunft der Stadtbaukunst vor.
Quelle: Homepage Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein

Erster Weltkrieg in der Region II: Regionale Literatur

Siegerland18151915Aus dem Vorwort Hans Kruses zu „Das Siegerland unter preußischer Herrschaft 1815 – 1915. Festschrift aus Anlaß der hundertjährigen Vereinigung des oranischen Fürstentums Nassau-Siegen mit Preußen“ (1915), S. III-IV:

„Als im Frühjahr des vorigen Jahres die ersten vorbereitenden Schritte zu einer würdigen Feier der hundertjährigen Zugehörigkeit des Siegerlandes zu Preußen getan wurden, lebten wir in tiefem Frieden. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel brach der Krieg über die deutschen Lande herein und störte auch die friedliche Arbeit in den Tälern des Siegerlandes. Was aus allen danmals gefaßten Plänen werden würde, niemand wußte es. Wird die Kriegsfackel am 21. Juni 1915, an dem das Siegerland den Tag froher Erinnerung begehen wollte, verlöscht sein, können wir die Jahrhundertfeier mit einem Siegerfest verbinden? So lautete die bange und hoffnungsvolle Frage derer, die sich bereit gefunden hatten das Fest zu gestalten. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit“

Foto: LWL

Foto: LWL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen Band über „Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit“ herausgegeben. Die Publikation beleuchtet die älteste Landesgeschichte Westfalens mit aktuellen archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden – und schreibt dabei einige Kapitel ganz neu.

Das älteste menschliche Werkzeug Westfalens spielt mit seinen 350.000 Jahren in diesem Band ebenso eine Hauptrolle wie der älteste „Westfale“, dessen 70.000 Jahre altes Bruchstück seines Neandertaler-Schädels in Warendorf gefunden wurde.

Aus dem Kreisgebiet Siegen Wittgenstein sind Funde aus dem Raum Netphen aufgeführt. Weiterlesen