Vor 450 Jahren: Kurfürst, Erzkanzler, Gegenreformator und Hexenjäger

Briefumschlag zum 415. Geburtstag J. A. von Bicken

Briefumschlag zum 415. Geburtstag J. A. von Bicken

Johann Adam von Bicken (* 27. Mai 1564 auf Burg Hainchen; † 11. Januar 1604 in Aschaffenburg) war von 1601 bis 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz und damit Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches.

Literatur:
Hans-Joachim Becker: Zur Genealogie der Adligen von Bicken der Haincher Linie, in: Nassauische Annalen, Bd. 107 (1996), S.333-346
Anton Ph. Brück: Johann Adam von Bicken. Erzbischof und Kurfürst von Mainz 1601 – 1604, in: Archiv für Mittelrheinische Kirchengeschichte Jg. 23 1971, S. 147 – 187, Nachdruck 1989
Brück, Anton Ph., „Johann Adam von Bicken“, in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 497 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd122479955.html
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Fachtagung „Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule.

 Erinnern für die Zukunft“

Logo_Gedebkstaette_und_Schule240Unter diesem Thema stand am 21. Mai eine Tagung in der Landeshauptstadt, die von den Ministerinnen Sylvia Löhrmann (Schule und Weiterbildung) und Ute Schäfer (Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport) vor rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet wurde. Neben Lehrerinnen und Lehrern waren vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NRW-Gedenkstätten vertreten. Das Programm „Erinnern für die Zukunft“ hat neben Schulen die Kommunen, Gedenkstätten, Museen, Stiftungen und Verbände unseres Landes als Partner im Blick. Das Schulministerium wird zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung und der NRW-Medienberatung diese Partner an einen Tisch holen, um das Projekt „zu einem prägenden Prinzip schulischer Bildung“ werden zu lassen (www.bildungspartner.nrw.de). Weiterlesen

Eildienst 5/2014 mit Archivschwerpunkt

LKTNWEildienst514Die Verbandszeitschrift des Landkreistages Nordrhein-westfalen hat im Mai-Heft einen archivichen Schwerpunkt mit folgenden vier Beiträgen:

Dr. Claudia Arndt (Archiv des Rhein-Sieg-Kreises): Die Bildungspartnerschaft zwischen dem Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
und der Gesamtschule Hennef Meiersheide, S. 182
Thomas Wolf: Archive aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein im Web 2.0: siwiarchiv.de, S. 185
Katharina Tiemann/Dr. Peter Worm (beide LWL-Archivamt). eLan.LWL – Das elektronische Langzeitarchiv des LWL-Archivamtes für Westfalen, S. 187
Dr. Ulrich Fischer (Stadtarchiv Köln)/Kai Jansen (Digitales Archiv NRW)/Dr. Arie Nabrings (LVR-AFZ): Das Digitale Archiv Nordrhein-Westfalen (DA NRW), S. 189

Link zur PDF-Datei: EILDIENST_05_2014

Ablieferung der oberen Denkmalbehörde


Vor wenigen Tagen erfolgte eine Ablieferung von Akten der oberen Denkmalbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein. Die Laufzeit der über 50 Ordner beginnt Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts und reicht zum Beginn des neuen Jahrtausends.
Die Unterlagen wurde nach Aktenzeichen sortiert zunächst in der „ersten Lagerung“  aufgestellt und warten nun auf die weitere Bearbeitung.

Vortrag „Oberbergmeister Johann Heinrich Jung“

So. 01.06. 14.30 – 15.30 Uhr
Vortrag von Ortwin Brückel, Kreuztal
Heimatmuseum Ferndorf, Ferndorfer Straße 62

JHJ1746
Jungs Wohnhaus in Kreuztal-Littfeld (2008), By KV 28 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Johann Heinrich Jung, der Onkel von Jung Stilling, war eine bedeutende Persönlichkeit seiner Zeit im nördlichen Siegerland. Aus kleinbäuerlichen Verhältnissen stammend, arbeitete er sich als Autodidakt an die Spitze der Bergaufsicht im Bereich Müsen, war weiterhin Lehrer, Erfinder, Grubenbeitzer und Unternehmer.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kreuztal, 28.4.2014

Projektgruppe der Siegener Realschule am Häusling im Kreisarchiv

Gestern besuchte eine Gruppe von 10 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer das Siegener Kreisarchiv. Ziel des Besuchs waren eine Einführung in die archivische Arbeit und die Demonstration einer Recherche zu einer Personen der regionalen Zeitgeschichte; die Wahl fiel übrigens auf Dr. Lothar Irle.
Abschließend konnte der interessierten Gruppe – quasi als „Rausschmeißer“ – noch der kurze Film der echten „monuments men“ gezeigt, werden, der den Rücktransport des Inventars des Bonner Beethovenshauses dokumentiert.
Auf Nachfrage wurde auch über die solidarische Hilfe der Archive und Archivierenden aus dem Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein für das Kölner Stadtarchiv berichtet.

Geschichts- und Kulturpfad Wunderthausen (Bad Berleburg)

„Die Idee zu diesem Rundwanderweg innerhalb der Ortschaft Wunderthausen wurde vor Jahren im Rahmen einer ILEK-Präsentation erstmals vorgestellt. Nach einer zeitaufwendigen Planungsphase folgte die Umsetzung mit der Erarbeitung der Informationstafeln und dem anschließenden Druck, die Herstellung der entsprechenden Rahmen und Gestelle sowie das Aufstellen und Einbetonieren dieser und abschließend die Endmontage der Informationstafeln an den jeweiligen Standorten. Weiterlesen

Schlackenhalde in Siegen-Geisweid ist kein Denkmal

Siegen Monte Schlacko
By Bob Ionescu (self-made by author) [Attribution], via Wikimedia Commons

„Die Schlackenhalde in Siegen-Geisweid erfüllt nicht die rechtlichen Voraussetzungen für ihre Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Siegen. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Arnsberg mit Urteilen vom 7. April 2014 den Klagen gegen die Eintragung stattgegeben und die entsprechenden Bescheide der Stadt aufgehoben.

Die als Spitzkegel ausgebildete, inzwischen teilweise bewaldete und unter Naturschutz stehende Schlackenhalde, im Volksmund „Monte Schlacko“ genannt, entstand etwa in den Jahren 1900 bis 1930 als Abraumhalde für die nicht verwertbaren nichtmetallischen Rückstände, die bei der Eisenerzeugung in der sogenannten Bremer Hütte in Siegen anfielen. Die Stadt Siegen nahm die Halde im November 2012 im Einvernehmen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Amt für Denkmalpflege in die Liste der Baudenkmäler der Stadt auf. Es handele sich um ein Baudenkmal, an dessen Erhaltung und Nutzung aus wissenschaftlichen, volkskundlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse bestehe. Weiterlesen

Broschüre zur Urkatasteraufnahme in Westfalen online

Gerald Kreucher, Die Urkatasteraufnahme in Westfalen (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 20) Düsseldorf 2008.

UrkatsterLAVDie Überlieferung aus den Katasterämtern gilt als sch…wierig zu benutzen, weil sie schwer zu durchschauen ist. Es gibt ganz unterschiedliche Karten und eine Reihe von Aktentypen mit Namen, die nicht selbsterklärend sind (Handrisse, Flurkarten, Mutterrollen, Berechnungshefte …). Die Staatsarchive, in denen diese Überlieferung vom Beginn der Vermessung 1822 bis zur Kommunalisierung des Katasters 1948 liegt, bieten mit ihren Findbüchern in der Regel auch nur ungenügende Hilfen beim Einstieg in die komplexe Materie: Die Findbücher setzen bereits eine genaue Kenntnis der Überlieferung voraus. Weiterlesen