DVD „Heimatabend Siegen“erschienen

In der erfolgreichen WDR-DokumentationHeimatabendSiegen Heimatabend Siegen erzählen die Siegener selbst die Geschichte ihrer Stadt – eine Stadt, die Vorurteilen stoisch trotzt und umso mehr Überraschungen zu bieten hat. Dabei war ihr Los oft hart. 1944 trafen die Bombardements der Briten die Stadt besonders schwer, doch der Wiederaufbau ging schnell voran.

Ein Angriff ganz anderer Art hat die Stadt ähnlich erschüttert. Es waren Worte, die 1996 Siegen völlig unvorbereitet trafen. Hanjo Seißler konfrontierte in seinem Artikel „Was ist schlimmer als verlieren? Siegen!“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung die Stadt seiner Kinderferien mit ihren dunklen Seiten. „Heimatabend Siegen“ – eine Dokumentation mit zum Teil noch unveröffentlichtem Archivmaterial und Amateuraufnahmen.
Mono / 58 Minuten / 16:9 / PAL / DVD / 25,00 Euro

Hier erhältlich: Regionaler Buchhandel, Tel.: 0271-6819606  oder per E-Mail: bestellung@siwi-filme.de

DVD „Wittgenstein – Weißer Fleck auf der Landkarte“ erschienen

„Prisma des Westens“ – in dieser Reihe veröffentlichte das WDR Fernsehen in den 50er und 60er Jahren zahlreiche Fernsehdokumentationen und Reportagen zu Regionen und Themen aus
Nordrhein Westfahlen. Im Jahr 1962 bereiste ein Filmteam das Wittgensteiner Land mit dem Ziel zu dieser Region eine Fernsehdokumentation zu erstellen. Die in Siegen ansässige Filmproduktionsfirma mundus.tv hat in den vergangen Jahren in Kooperation mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein bereits zahlreiche historische Filme aus Siegerland-Wittgenstein restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Sie stieß bei Recherchen im Archiv des Westdeutschen Rundfunks auf diese einmaligen filmischen Zeitdokumente. „Mit der Veröffentlichung der Reportage „Wittgenstein – Weißer Fleck auf der Landkarte“ auf einer DVD kommen wir einem großen Wunsch vieler Menschen nach, mehr über die Geschichte unserer Region zu erfahren“, so Alexander Fischbach, Inhaber von mundus.tv“. Der Film schaut dabei hinter die Kulissen der Wittgensteiner Industrie und geht auch auf die Mentalität und Lebensart der Menschen ein die maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung dieser Region genommen hat. Weiterlesen

Vortrag „Eine Dynastie zwischen den Extremen

Das Haus Nassau-Siegen.“

Der Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein lädt für Freitag, den 20.11.2015 ab 18:00 Uhr im Museum Wilnsdorf zum Vortrag von Herrn Prof. Gerhard Menk, Marburg ein.
Der Vortrag zum Thema: „Das Haus Nassau-Siegen. Eine Dynastie zwischen den  Extremen“ hat folgende Inhalte:

Johann der Mittlere als Gründer der Dynastie und seine Rolle im Umfeld der Staatstheorie des Johannes Althusius und seines Rates Dr. Hermann Schildt .
Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen, der mit seinem „Qua patet Orbis“ in der Mitte der transatlantischen Geschichte in der frühen Neuzeit steht.
Professor Menk greift für diesen Vortrag auf umfangreiche und bisher unveröffentlichte Funde im Königlichen Hausarchiv Den Haag zurück. Die Texte sind in deutscher Sprache gefasst.

Gerhard Menk, geboren am 17. März 1946 in Bad Marienberg lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er war lange Jahre Archivar am Hessischen Staatsarchiv Marburg. 1975 promovierte er mit der Arbeit „Die Hohe Schule Herborn in ihrer Frühzeit 1584–1660“ an der Universität Frankfurt am Mai. Die Dissertation ist 1981 bei der Historischen Kommission für Nassau gedruckt erschienen. Seine letzte größere Publikation „Zwischen Kanzel und Katheder“ stellt eine Aufsatzsammlung dar, die auch die Jugend Johanns VII. von Nassau-Siegen beleuchtet.
Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.

Vortrag „Grenzen überschreiten.

Archäologische und (Kunst-)historische Aspekte zur Nassau-Siegener Landhecke

Vortrag und Ausstellung von Dr. Eva Cichy (LWL Archäologie für Westfalen) und Olaf Wagener M.A. (Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg)
19.11.2015 (19.00 Uhr) , Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Kreuztal Stadtmitte, Kostenlos

Thematisiert werden Ergebnisse von Grabungen in Kreuztal und Freudenberg – am Krombacher Schlag, auf der Wilhemshöhe und in Büschergrund. Geschichte, Verlauf und Erforschung der Nassau-Siegener Landhecke werden mit historischen Karten, Schanzen und Schläge mit modernen Luftbildern (LiDAR-Scans) veranschaulicht.

Vortrag „Diesterwegs Popularisierung –

 – Zum 225. Geburtstag des Siegener Pädagogen“ (Prof. Dr. Gabriele Weiß, Universität Siegen

Porträt von F.W.A. Diesterweg (1890-1866). Vorlage: Stadtarchiv Siegen

Porträt von F.W.A. Diesterweg (1890-1866). Vorlage: Stadtarchiv Siegen

Einem wenig beachteten Jubiläum des laufenden Jahres widmet sich das Siegener Forum in der nächsten Ausgabe seiner Vortragsreihe am kommenden Donnerstag, den 19. November 2015, um 18.30 Uhr im KrönchenCenter. Am 29. Oktober 1790 – also vor 225 Jahren – wurde Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg in Siegen geboren. Aus diesem Anlass wird Frau Professor Dr. Gabriele Weiß sich mit der Popularisierung Diesterwegs in Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen.
Dabei meint Popularisierung eine Verbreitung und Vergrößerung des Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades in der Bevölkerung. Auf drei Ebenen soll Diesterwegs Popularisierung thematisiert werden:

  1. Diejenige Popularisierung, welche Diesterweg selbst betrieben hat. Dabei liegt der Fokus auf seinen Einsatz für den Unterricht der „Realien“ für alle Menschen und die entsprechende volkstümliche Einführung in Naturwissenschaften und Astronomie.
  2. Wann wurde Diesterweg selbst popularisiert, von wem und warum? Er wurde nach seinem Tode von den von ihm selbst initiierten Lehrervereinen zum Patron der Lehrerbildung. Und
  3. Ist die Frage: Wie eine heutige Popularisierung Diesterwegs aussehen könnte?

Weiterlesen

Archivdatenbank Nassau-Oranien freigeschaltet

globalplayernassauDas Hessische Hauptstaatsarchiv hat in Kooperation mit dem Königlichen Hausarchiv in Den Haag und dem Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen das sog. „Alte Dillenburger Archiv“ rekonstruiert. Im „Alten Dillenburger Archiv“ befanden sich zwischen 1743 und ca. 1815 alle Archivalien der ottonischen Linie des Hauses Nassau (Nassau-Oranien) von ca. 950 bis 1815. Der heute auf zahlreiche Archive verteilte Bestand ist von überregionaler und transnationaler Bedeutung, da er über die nassauische Dynastie nicht nur die niederländische Geschichte, sondern auch Gebiete in Übersee berührt. In der Datenbank, die im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys realisiert wurde, sind in z.T. mehrsprachigem Angebot die Erschließungsdaten der Archive angeboten. Zudem wurden biographische Angaben aus schon existenten Archivhilfsmitteln in die Datenbank eingepflegt. Weiterlesen

Zur Bau-Geschichte der Siegener Synagoge

Ein Blick nach Bielefeld und nach Dortmund

SynagogeDortmund1905.jpg
SynagogeDortmund1905“ von unbekannt – Postkarte. Lizenziert unter PD-alt-100 über Wikipedia.

Bielefeld

Siegen Synagoge-Gedenkfoto.jpg
Siegen Synagoge-Gedenkfoto“ von Frank Behnsen – Own work/selbst fotografiert. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Eduard Fürstenau, Architekt der Siegener Synagoge, entwarf zwei weitere Synagogen in Westfalen in Dortmund und in Bielefeld. Weiterlesen

„100 Jahre Motor-Omnibus“

Film zum Jubiläum auf DVD

Stilecht präsentierten Alexander Fischbach (mundus.tv), Wolfgang Suttner (KreisKulturreferent) sowie Klaus-Dieter Wern (Wern Group) die neue DVD.

Stilecht präsentierten Alexander Fischbach (mundus.tv), Wolfgang Suttner (KreisKulturreferent) sowie Klaus-Dieter Wern (Wern Group) die neue DVD.

Vor 20 Jahren am 18. März 1995 war es soweit: Der Omnibus feierte im Siegerland ein Jahrhundert-Jubiläum. Genau vor 100 Jahren am 18. März 1895 kam es zum Urknall für den durch einen Benzinmotor angetriebenen Omnibus. Und dieser Urknall fand im Siegerland statt. Hier in der Provinz nahm die erste motorisierte Omnibuslinie der Welt ihren Dienst auf. Weiterlesen

Netphen: Erste Tafeln zur „Stehenden Stadtführung“ aufgestellt

Bürgermeister Paul Wagner (re.) und Bernd Kühn (Heimatverein Netpherland) bei der Eröffnung "Stehende Stadtführung", © Nico Eggers

Bürgermeister Paul Wagner (re.) und Bernd Kühn (Heimatverein Netpherland) bei der Eröffnung „Stehende Stadtführung“, © Nico Eggers

Die ersten Schautafeln für Netphens „Stehende Stadtführung“ wurden jetzt in Netphen aufgestellt. Zu erkennen sind die Informationstafeln zu historischen Orten und Ereignissen an dem charakteristischen Bild Johanns des VIII, der Netphen als Johannland seinen Namen gab.
Die „Stehende Stadtführung“ Netphens geht auf eine Initiative des Heimatvereins Netpherland unter der Federführung von dessen Vorsitzenden zurück. Zur Planung und Umsetzung der Beschilderung von Sehenswürdigkeiten in allen Netphener Ortsteilen wurde der „Geschichtsstammtisch“ ins Leben gerufen. Dieser erarbeitete die inhaltliche wie organisatorische Grundlage des Projektes, welches anhand von rund 30 Schautafeln durch die Geschichte der Stadt Netphen führt und jederzeit kostenlos für Gäste wie Einheimische verfügbar ist. Weiterlesen