Vortrag: „Abstrakt, Figurativ, Konzeptuell

– Der Rubenspreis und die Malereigeschichte seit 1945″
Dienstag, 04.07.2017, 19:00 Uhr
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Eintritt frei.
Prof. Dr. Christian Spies, Universität zu Köln / Kurator der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

„Abstrakt oder figurativ – das sind die beiden Pole, zwischen denen die Malereigeschichte der Moderne positioniert war. Entsprechend hat auch der Rubenspreis diese Geschichte in den letzten 60 Jahren nachgezeichnet.

Mit dem 13. Rubenspreisträger Niele Toroni kommt nun ein weiterer Pol hinzu. Toronis Werk steht für eine konzeptuelle Malerei. Es öffnet damit nochmals einen neuen Blick auf die jüngere Malereigeschichte.

Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit dem Labor Neue Kunst, Lehrstuhl Kunstgeschichte, der Universität Siegen statt.“

Quelle: Museum für Gegenwartskunst, Kalender

Stadtarchiv Siegen erhält Fotografien von Großbaustellen

Zu der Fotosammlung von Hans-Wilhelm Fuchs gehört auch diese Aufnahme vom 15. Juli 1997, die den Bau der City-Galerie zeigt. (Foto: Hans-Wilhelm Fuchs)

Das Stadtarchiv Siegen konnte sich jetzt über eine besondere Schenkung freuen: Hans-Wilhelm Fuchs übergab dem Archiv jetzt einen reichen Fundus an hochwertigen Foto-Aufnahmen, die städtebauliche Veränderungen in Siegen dokumentieren.

Hans-Wilhelm Fuchs (r.) übergibt seine Fotografien Stadtarchivar Ludwig Burwitz. (Foto: Stadt Siegen)

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Archive im Koalitionsvertrag NRW – Fehlanzeige!

Wer die Auswertung der Wahlprogramme zur vergangenen nordrhein-westfälischen Landtagswahl noch in Erinnerung hat, die/der wird sich kaum wundern, dass das Themenfeld „Archive/Archivierung“ keine Erwähnung im Koaltionsvertrag von CDU und FDP in NRW gefunden hat.
Bleibt wenigstens zu hoffen, dass das Thema „(Langzeit-)Archivierung“ bei den im Vertrag beschriebenen Bemühungen um die Digitalisierung konkludent mitgedacht wurde. Bedauerlich ist weiterhin, dass das nordrhein-westfälische, archivische Erfolgsmodell – die „Landesinitiative Substanzerhalt“ – nicht explizit erwähnt wurde. Schließlich  wäre eine Wort zu den erfolgreichen Bildungspartnerschaften „Archiv und Schule“ bei den Archiven – und Schulen – gerne gehört worden.

Link zum Koalitionsvertrag (PDF)

Johannes Heesters, Inge Meysel & Co. in Siegen

Handschriftlicher Eintrag in dem Autogrammbuch von 1964.

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Archivstücke in den Sammlungsbeständen sollen dadurch vorgestellt werden. In der neuen Ausgabe wird ein Autogrammbuch aus dem Umfeld der Kulturgemeinde Siegen e.V. präsentiert, das zwischen 1963 und 1966 geführt wurde. Die Unterschriften namhafter Künstlerinnen und Künstler zeigen, dass die Kulturarbeit unter dem „Krönchen“ bereits wenige Jahre nach Eröffnung von Bühne der Stadt Siegen und Siegerlandhalle Früchte trug. Weiterlesen

Vortrag „Orte-Personen-Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“

Otto-Reiffenrath-Haus, Kleiner Saal, Neunkirchen, Bahnhofstr. 1, 29.06.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.

Vortrag „Der Rubenspreis und Siegen“

Morgen, 22.06.2017, 19.00 Uhr Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen, Dr. Gunhild Müller-Zimmermann

Seit 1957 verleiht die Stadt Siegen den Rubenspreis alle fünf Jahre an eine Künstlerin, einen Künstler für herausragende europäische Malerei oder Grafik. Gestiftet wurde der Preis in Erinnerung an den Maler und Diplomaten Peter Paul Rubens, der am 28. Juni 1577 in Siegen geboren wurde. Doch wie  kam es, dass eine kleine Stadt in der Provinz sich das überaus ehrgeizige Ziel setzte, einen Preis für zeitgenössische Kunst auszuloben nur ein Jahrzehnt nach Kriegsende, als das materielle (Über-)leben das Denken noch weitgehend dominierte?
Diesen und anderen Fragen geht Dr. Gunhild  Zimmermann, Kulturredakteurin der Siegener Zeitung, in ihrem Vortrag nach. Die Kulturabteilung der Stadt Siegen leistet damit einen Beitrag zur Vorbereitung der Rubenspreisverleihung 2017 an Niele Toroni.

Mitarbeiter des Amts für Liegenschaftskataster und Geoinformation lernten Lesen

Beispiel der im Katasteramt vorhandenen Texte

Alte Dokumenten Geheimnisse entlockt. Kurrentschriften entziffert.

„Zuerst waren mir diese alten Handschriften wirklich ein Rätsel. Aber der Kurs hat mir viele nützliche Tipps und Tricks zum Lesen der deutschen Schreibschrift gegeben. Vor allem jüngeren Kollegen, wie mir, fällt der Umgang mit alten Dokumenten nun wirklich leichter“ – dieses Fazit zieht Lena Schneider vom Kreis Siegen-Wittgenstein. Die Mitarbeiterin vom Amt für Liegenschaftskataster und Geoinformation hat jetzt eine interne Schulung besucht, um die Sütterlinschrift lesen zu lernen. Die deutsche Schreibschrift des 19. und frühen 20. Jahrhunderts braucht sie fast täglich: die Geschichte von Grundstücken und die Grenzverläufe müssen nachvollzogen werden, denn die Bürger bekommen vom Kreis auch Auskünfte zu historischen Katasterunterlagen.
Das Problem dabei: Die Mehrheit der Mitarbeiter des zuständigen Amtes hat die historische Schrift nicht mehr erlernt und in den berufsspezifischen Ausbildungen nimmt die Vermittlung von alten Schriften ab, so dass ein sicheres Lesen immer schwerer fällt. Weiterlesen