Siegen: Tag des offenen Denkmals 2020

Der zweite Sonntag im September ist traditionell der „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr fällt der Termin mit der Kommunalwahl (13. September) zusammen; vor diesem Hintergrund hat die städtische Kulturabteilung ein Paket an Informations- und Unterhaltungsangeboten geschnürt,das unter dem Motto steht: „Wählen Sie das Siegerlandmuseum!“
Auch das Siegener Stadtmarketing beteiligt sich mit mehreren Führungen. Weiterlesen

Burbach: Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 13.09.2020, 15.00 – 18.00 Uhr
Landhaus Ilse (Erzweg 3, Burbach) (Führung jeweils zur vollen Stunde)
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 4588

Der Tag des offenen Denkmals steht 2020 unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Auch das Landhaus Ilse in Burbach birgt viele Chancen, Erinnerungen zu erhalten und neu zu denken. Lange in der Bevölkerung als „Kaffeemühle und Schlangen- oder Hexenhaus“ bekannt, zeigt es sich heute als ein Pendant zum Haus am Horn in Weimar (Weltkulturerbe). Die Frage bleibt bestehen, wie sich Erinnerungen und Neues im Landhaus Ilse zusammenführen lassen. Denn seine Geschichte vom Gästehaus einer Firma bis hin zu einem vergessenen Schatz der Bauhaus-Geschichte ist erzählenswert.
Aber auch Neues soll sich im Landhaus Ilse wiederfinden. Ausstellungen, Führungen, ein Zusammenkommen aller Generationen, um neue Erinnerungen zu schaffen.

Quelle: Kulturprogramm „Buntes Burbach“ Spielzeit 2020/2021

Heute vor 50 Jahren: Beginn der „Schacholympiade 1970 –

Die Welt zu Gast in Siegen“



Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“

Zur Schacholympiade s. folgende Einträge auf siwiarchiv: Weiterlesen

100 Jahre amtliche Bodendenkmalpflege in NRW

LWL-Archäologie feiert Jubiläum mit Buch und Online-Ausstellung

Unter dem Titel „100 Jahre/100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Foto: LWL/B. Schulte-Linnemann

Mit einem Festakt im LWL-Museum für Archäologie in Herne beging der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (19.8.) das 100-jährige Jubiläum der amtlichen Bodendenkmalpflege in NRW. Unter dem Titel „100 Jahre / 100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Die Höhepunkte westfälischer Archäologie werden außerdem in einer Online-Ausstellung im Internet gezeigt.

„Es ist erstaunlich, was uns die vermeintlich toten Gegenstände verraten können, wenn man sie zum Erzählen bringt“, freut sich LWL-Direktor Matthias Löb über das Projekt „100 Jahre / 100 Funde“. Dem Jubiläum zugrunde liegen die Ausführungsbestimmungen des Preußischen Ausgrabungsgesetzes von 1920.
Sie bilden einen Meilenstein in der Geschichte der Bodendenkmalpflege und legen den Grundstein für das heutige Denkmalschutzgesetz und die gesamte Bodendenkmalpflege in NRW. Weiterlesen

Vortrag: Elisabeth Nöhring: „Fürstengruft und Unteres Schloss:

Zu den Bauprojekten des Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen (1604-1679) in seiner Residenzstadt Siegen.“

Der Entwurf der Siegener Fürstengruft von Architekt Maurits Post aus dem Jahr 1669. Vorlage: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Abt. 171, Nr. B 861 II.

Nach dem coronabedingten Ausfall des „Siegener Forums“ seit März dieses Jahres startet die Vortragsreihe am Donnerstag, den 10. September 2020, wieder und zwar mit dem im März leider ausgefallenen Vortrag von Elisabeth Nöhring M.A. über die Fürstengruft und das Untere Schloss. Weiterlesen

Burbach: Wanderung zur keltischen Wallburg

05.09.2020, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Wanderparkplatz NSG Gambach
Die Burg, Burbach (Hintergrund)
Foto: „Die Burg“, Burbach (Siegerland), von Nordwesten gesehen, 16.5.2010, Dbawwsnrw / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)

Lebten Kelten auch im Bereich von Burbach? Ja! Um Christi Geburt hat diese Volksgruppe auf der Burg, oberhalb von Burbach eine sogenannte Wallburg errichtet.
Auf einer spannenden Exkursion zeigt Gerhard Gläser, Heimatforscher aus Wahlbach, den Wall der keltischen Befestigungsanlage, der auch heute noch – nach mehr als 2000 Jahre – deutlich zu sehen ist. Auch die Stelle, wo sich damals das Tor befand, ist noch zu erkennen. Ein weiteres geschichtliches Relikt, in diesem Fall aus dem Mittelalter, befindet sich innerhalb des Wallverlaufes: eine große Schlackenhalde. Dort haben die mittelalterlichen Hüttenleute Eisen in einem sogenannten Rennofen aus dem Eisenerz heraus geschmolzen. Eine spannende Zeitreise durch die Jahrtausende….

Anmeldung bei der Tourist-Info Burbach.

Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 6

In Zusammenarbeit mit der ev. Lukas-Gemeinde im Elsoff- und Edertal.
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, Bad Berleburg
Mi. 09.09.2020 – Mi. 25.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr, 60,00 €

Dieser Kurs ist der 6. im Herantasten und Üben zum Entziffern alter handschriftlicher Texte. Inzwischen bearbeiten wir Schriftstücke, die aus dem 17. und 16. Jahrhundert stammen. Das sind Protokolle aus Ehe- und Hexenprozessen, Kauf- und Verkaufsurkunden, Verträgen und vielem mehr. Sie berühren vor allem Vorgänge aus dem heimischen Raum. Daran soll weitergearbeitet werden. Wer Forschungen zur eigenen Familiengeschichte betreibt, kann hier zum Teil wertvolle und oft überraschende Informationen für die eigenen Zwecke finden.
Darüber hinaus kann man die Erfahrung machen, wie spannend Geschichte sein kann.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Literaturhinweis: Sina Steglich: „Zeitort Archiv:

Etablierung und Vermittlung geschichtlicher Zeitlichkeit im 19. Jahrhundert“

„Zeit, Geschichtlichkeit und Moderne stehen in einem unauflöslichen Zusammenhang. Doch die Frage, wie man Zeit in der Moderne verstehen kann, bleibt oft abstrakt. Diese Studie konkretisiert das Beziehungsgeflecht zwischen Zeit und Geschichtlichkeit am Beispiel staatlicher Archive in Deutschland, Frankreich und Großbritannien im »langen« 19. Jahrhundert. Mit der Öffnung für Forschung und Öffentlichkeit, aber auch mit theoretischer Begründung und Verwissenschaftlichung durchliefen Archive damals eine entscheidende Transformation. Aus dieser Perspektive lässt sich die Arbeit in und mit Archiven als Beitrag zur Vermittlung von Zeit als Geschichte begreifen, die bis heute von grundlegender Bedeutung ist.“

Bibliographische Angaben:
Frankfurt/Main 2020, , ISBN 9783593512341, 434 Seiten

Quelle: Verlagswerbung

via [gab_log] Geisteswissenschaften als Berunf, 26.8.2020 [Kurzinterview mit der Autorin]

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 3

Berufskolleg Wittgenstein, Raum 1117, Am Breitenbach 1, Bad Berleburg
Mo. 07.09.2020 – Mo. 23.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Kosten 60,00 €

In zwei Kursen haben wir Zugang zur Sütterlin-Handschrift und zur deutschen Kurrentschrift gefunden. Jetzt sollen die gewonnenen Kenntnisse durch Textbeispiele aus dem 19. bis 17. Jahrhundert angewendet, trainiert und vertieft werden. Dadurch können wertvolle Hilfen beim Entziffern alter Briefe, Urkunden, Eintragungen in den Kirchenregistern und anderem gegeben werden. Die angebotenen Textbeispiele geben auch Einblicke in unsere Wittgensteiner Geschichte und Lebensverhältnisse, für Sprachbegeisterte auch in alte Redewendungen und Bedeutungsumfang von Wörtern. Das alles kann eine entscheidende Bereicherung und Motivation zur Entdeckung der eigenen Familiengeschichte sein.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm