Fotoeindrücke zur Veranstaltung am 30. Januar 2014

Dr. Hans Hesse, Historiker

Ralf Witthaus, Künstler
Fotoeindrücke zur Veranstaltung am 30. Januar 2014

Dr. Hans Hesse, Historiker

Ralf Witthaus, Künstler
Fotoeindrücke von der Eröffnung der Ausstellung am 26. Januar 2014 im Aktiven Museum Südwestfalen, Siegen
Stadtarchiv Siegen widmet sich der Verleihung der Fürstenwürde für drei Grafen von Nassau-Siegen vor 350 Jahren

Die Bestätigung der Stadtprivilegien Siegens durch den regierenden Landesherrn Wilhelm Moritz Graf (ab 1664 Fürst) zu Nassau-Siegen. (Stadtarchiv Siegen, Best. Urkunden, Nr. 311)
Rechtzeitig zum 350jährigen Jubiläum zweier wichtiger Ereignisse für Siegen widmet sich das Stadtarchiv in einem ausführlichen Onlineartikel der Erneuerung städtischer Privilegien am 7. Januar 1664 und der Erhebung dreier Grafen von Nassau-Siegen in den Reichsfürstenstand am 6. Mai 1664.
Besucher der Homepage www.stadtarchiv-siegen.de können ab sofort die Biografien zweier Angehöriger des Hauses Nassau-Siegen und deren Verdienste für die Niederlande im 17. Jahrhundert nachlesen. Nachdem bereits zwölf Jahre zuvor Johann Moritz als Regent des reformierten Landesteils und dessen Neffe Johann Franz Desideratus als Landesherr des katholischen Territoriums von Nassau-Siegen durch Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) mit dem Prädikat “Hochgeboren“ am 25. November 1652 in den Fürstenstand des Heiligen Römischen Reiches erhoben worden waren, ließ Kaiser Leopold I. (1640-1705) die Fürstenwürde am 6. Mai 1664 auch auf die reformierten Grafen Georg Friedrich, Wilhelm Moritz und Friedrich Heinrich von Nassau-Siegen übertragen – übrigens mit dem Prädikat “Wohlgeboren“ und mit ausdrücklichem Verweis auf deren „angeborenen heroischen Tapferkeit und vortrefflichen Qualitäten“, wie es in der kaiserlichen Fürstungsurkunde heißt, die im Königlich Niederländischen Hausarchiv in Den Haag aufbewahrt wird. Weiterlesen
Möglichkeiten und Grenzen einer Transformation des Denkmals „Deutscher Osten“ in ein Flüchtlingsdenkmal?´“
Dr. Hans Hesse, Köln und Ralf Witthaus, Crailsheim
Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr
Ort: Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter
Gebühr: 3 Euro
Seit 1968 steht im Garten des Oberen Schlosses ein Denkmal mit der Inschrift „Vergesst nicht den Deutschen Osten“. Zwei spitz gegeneinander gestellte Dreiecke, eines größer, das andere kleiner, die deutsche Teilung symbolisierend, darauf drei Querbalken, den Buchstaben „E“ andeutend für das Wort „Einheit“. Es ist eines der über 1.200 Denkmäler in Deutschland, die an die Thematik „Flucht und Vertreibung“ erinnern. Es ist aber eines der vielen, deren Symbolik und – im Fall des Siegener Denkmals – deren Inschrift mitunter falsche Assoziationen wecken oder/und nicht mehr verstanden werden. Welcher Osten ist gemeint? Die ehemalige DDR? Weil nicht wenige Denkmäler dieser Art nicht mehr mit dem Grundgesetz übereinstimmen, mussten und müssen Veränderungen/Ergänzungen an ihnen vorgenommen werden. Weiterlesen
Jedes Dorf hat seine eigene Geschichte. Früher saß man zusammen und erzählte von Generation zu Generation die alten Geschichten.
Damit die Geschichten heute nicht verloren gehen, treffen wir uns im Burbacher Bürgerhaus am Montag, dem 27.01.14, von 15 – 17.00 Uhr – bei Kaffee, Tee und Gebäck.
Ziel ist es, Ihre Erinnerungen aufzuzeichnen und unvergessen zu machen. Vom ersten Treffen im Dezember liegen bereits interessante und erzählenswerte Geschichten vor, die zu Beginn präsentiert werden.
Diesmal liegt der Focus allgemein auf der Winterzeit in Burbach: Gab es wirklich mehr Schnee als heutzutage? Wo konnte man gut Schlitten fahren? Wie verbrachte man die Winterabende? …
Wir freuen uns auf Ihre Erinnerungen und bitten um Anmeldung bis zum 24. Januar.
Kulturbüro 02736-5577, Archiv 02736-2987042, Senioren-Service 02736-4556
19. Januar bis 2. März 2014
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
Das Siegerlandmuseum ist im Besitz einer ungewöhnlichen Sammlung von Karikaturen, die den Verlauf der Verhandlungen in der Frankfurter Paulskirche 1848 festhalten. Sie porträtieren das Präsidium der Nationalversammlung, die parlamentarische Arbeit und die Gegensätze zwischen der Rechten und der Linken, die von ihm persönlich abgelehnte Wahl Königs Friedrich Wilhelm IV. zum deutschen Kaiser oder den Waffenstillstand von Malmö. Auch die satirischen Porträts auf die Abgeordneten der Nationalversammlung haben nichts an Aktualität eingebüßt. Es erscheint ein begleitender Katalog.
Heute vor 2 Jahren erschien der erste Eintrag auf siwiarchiv. Es soll allerdings keine Rückschau gehalten, sondern ein Ausblick gewagt werden – mit Hilfe einer Blogparade.
„Eine Blog-Parade ist eine digitale Initiative, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt und andere Blogger bzw. Institutionen dazu aufruft, einen Artikel gleichen Themas innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums zu veröffentlichen. Idealerweise verlinken sich die Beiträge gegenseitig und informieren sich über die jeweilige Freischaltung. Der Initiator der Parade begleitet alle Beiträge über den gesamten Zeitraum und publiziert idealerweise auch nach dem Ablauf eine entsprechende Zusammenfassung bzw. Analyse.“ (Quelle: http://kulturkonsorten.de/formate/blogparade)
Das Thema der siwiarchiv-Blogparade ist, warum sollten Archive worüber wie bloggen?
Zur Teilnahme gebeten sind neben den archivischen Weblogs daher auch die Geschichtsblogosphäre und (geschichts)kulturaffine Blogger. Beiträge werden bis zum 28.2.14 angenommen, einem weitern wichtigen Termin in der noch jungen siwiarchiv-Geschichte. Wir sind gespannt und freuen uns auf jedes einzelne „Geburtstagsgeschenk“!
Tanja Praske gibt übrigens 10 Tipps für die erfolgreiche Teilnahme an einer Blogparade: Weiterlesen
Die Vortrags- und Gesprächsreihe der Kurseelsorge beginnt heute, 19.30 Uhr, im Haus des Gastes in Bad Laasphe, Wilhelmsplatz 3. Ihr Thema: Der Erste Weltkrieg und seine Folgen. Zu Beginn referiert Kurseelsorger Johannes Weissinger zu dem Thema „Auf dem Weg in die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.“ Dabei geht er neben den politischen Entwicklungen, die zum Ersten Weltkrieg führten, besonders auf die Stellungnahmen der Evangelischen Kirche in den Jahren 1913 und 1914 ein.
Die Themen der folgenden Vorträge sind: Weiterlesen
Mittendrin Museums-Verein soll am 14. Januar gegründet werden
„Ich halte es für sehr wichtig, dass das Gebäude für kulturelle Nutzungen erhalten bleibt“, Reinhart Richter (Richter Beratung Osnabrück) während der Kulturentwicklungsplanung im Frühjahr 2013, an der Freudenberg als „Pilotkommune“ teilnahm.
Jetzt wird es (ehren-) amtlich: Das Freudenberger Stadtmuseum soll trotz fehlender kommunaler Möglichkeiten auch in Zukunft seine Türen geöffnet halten. Mit neuem Konzept, viel bürgerschaftlichem Engagement und durch die Gründung des Trägervereins „4Fachwerk“. Der neue Abschnitt in der Flecker Ortsgeschichte wird am kommenden Dienstag im Ratssaal am Mórer Platz starten. Ab 19 Uhr soll mit der Vereinsgründung die städtische Schließungsabsicht in eine Aufgabe mit Zukunft verwandelt werden. Weiterlesen
Morgen, 10.01., 20 Uhr, Siegen, Haus der Kirche (Burgstraße 21)
Gerhard Moisel spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.