Führung „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bad Laasphe“

Mittwoch, 5. August, 16 Uhr
Treffpunkt: Einmündung des Max-Präger-Wegs in die Schloßstraße
Anmeldung: erforderlich bis zum 05.08., 12:00 Uhr bei der TKS Bad Laasphe GmbH (Veranstalter) unter Tel. 02752-898
Teilnahmegebühr: 4 €.

Bei einem ein bis eineinhalb Stunden langen Spaziergang vom Rand der Altstadt durch die Gassen und Straßen mit Rainer Becker vom Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zur Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) lebendig. Weiterlesen →

Arbeitskreissitzung „Historische Wege“

Der Termin für die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Historische Wege“ des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. ist Mittwoch, 5. August 2015 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus in Niederschelden, Auf der Burg 15, 57080 Siegen.
Die Teilnehmer des Arbeitskreises werden rechtzeitig mit den Tagesordnungspunkten dazu benachrichtigt.
Interessierte Personen bitten wir sich in der Geschäftsstelle anzumelden.

Glückliche „Museums-Momente“ in Wilnsdorf

Seit einem Jahr hat das Museum Wilnsdorf ein spezielles Angebot für Menschen mit Demenz im Programm. Das Konzept „Museums-Momente“ möchte Betroffenen und ihren Begleitpersonen einen glücklichen und erlebnisreichen Nachmittag gestalten.

Bewohner des Seniorenheims Haus Obere Hengsbach erlebten kürzlich „Museums-Momente“ – die Kooperationspartner zogen dabei positive Bilanz nach einem Jahr.

Bewohner des Seniorenheims Haus Obere Hengsbach erlebten kürzlich „Museums-Momente“ – die Kooperationspartner zogen dabei positive Bilanz nach einem Jahr.

Unter dem Motto „miteinander staunen und erleben“ geht dieser besondere Museumsbesuch auf zwei Charakteristika der Demenzerkrankung ein: Betroffene erinnern sich noch lange Zeit an ihre Kindheit und Jugend; auch wenn ihnen die Gegenwart bereits entgleitet, ist die Vergangenheit für sie noch greifbar. Und sie freuen sich über jede Aktivität, die ihnen noch möglichst selbstständig gelingt. Weiterlesen →

Tankstellenparty im LWL-Freilichtmuseum in Detmold

tankstelledetmoldRock’n’Roll, Blues und Boogie Woogie, kombiniert mit einem lauen Sommerabend und einem stilechten Ort, das sind beste Voraussetzungen für eine gelungene Party. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr setzen wir noch eine Tankstellenparty obendrauf. Am Mittwoch, 15. Juli, wird an der historischen Tankstelle aus Siegen-Niederschelden am Rande des Siegerländer Weilers ab 19 Uhr geschwoft und gerockt. Dann lassen Bluesgröße Dieter Kropp und die Hamburger Band „8 to the Bar“ die Swingin‘ Sixties aufleben. Präsentiert wird der Abend von der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. Weiterlesen →

Ausstellung „Rudolf Fehling (1905-1989) – Eine Schenkung ans Siegerlandmuseum im Oberen Schloss“

Rudolf Fehling (1905-1989), "Segelboote", Tempera auf Papier (undatiert) , © Siegerlandmuseum im Oberen Schloss).

Rudolf Fehling (1905-1989), „Segelboote“, Tempera auf Papier (undatiert) , © Siegerlandmuseum im Oberen Schloss).

12. Juli bis 09. August 2015
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Siegen

Aus dem Nachlass von Erna Fehling und Susanne Volland erhielt das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss im Februar 2015 über 80 Arbeiten aus dem Werk von Rudolf Fehling. Geboren in Stadtlohn, wurde er von einem künstlerischen Elternhaus geprägt. Nach dem Abitur besuchte er die Kunstgewerbeschule in Kassel. Weitere Stationen waren die Werkschule in Köln und das Studium der Kunstgeschichte und Psychologie an der Universität Köln. Fehling gab dem Kulturleben der Stadt Siegen in den Nachkriegsjahren zahlreiche Impulse. 1948 war er zusammen mit Theo Meier-Lippe Mitbegründer der Malfachschule und arbeitete im künstlerisch-gestalterischen Bereich der Beruflichen Schule für Technik des Kreises Siegen-Wittgenstein. Die Schenkung umfasst Zeichnungen, Gemälde und Plastiken aus den unterschiedlichen Schaffensperioden des vielseitigen Künstlers.

100 Jahre Westfälischer Heimatbund

Bilder vom Festakt am in Münster


Der Westfälische Heimatbund feierte am 27. Juni 2015 sein hundertjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde der Westfalentag mit einem Festakt im Theater in Münster gefeiert, der Gründungsstadt des Verbandes.

Erstmals wurde dabei der von den Sparkassen in Westfalen und der Westfälischen Provinzial Versicherung gestiftete Innovationspreis für modellhafte Projekte in der Heimatpflege verliehen. In Diskussionen ging es um neue Herausforderungen; so zum Beispiel um die Frage, wie Migranten für ein Engagement in den Heimatvereinen gewonnen werden können. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren, sprach über „Grenzen überwinden und Menschen verbinden. Eine Aufgabe für die Heimatpflege.” und Unterstützungsmöglichkeiten für die ehrenamtliche Arbeit in Nordrhein-Westfalen sprechen.

Der Westfälische Heimatbund ist der Dachverband von etwa 530 Heimatvereinen in Westfalen. Er bündelt ehrenamtliche Aktivitäten der Heimatpflege Westfalens unter einem Dach.

Exkursion „Krombacher Schlag & Krombacher Brauerei“

Skizze: LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe

Skizze: LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe

Eine Veranstaltung auf der Eisenstraße Südwestfalen
Kreuztal, 04.07.15 14:30
Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekannt gegeben
Dr. Andreas Bingener (Historiker, Siegen)
Länge: ca. 3 km (bergab); anschließend Brauereibesichtigung
Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich
Tel. 02732 – 51-435 (Stadt Kreuztal, Herr Häusig)
Kosten: 18,50 €

Zwischen dem 15. und 17. Jh. war am Krombacher Schlag ein wichtiger Grenzübergang zwischen den Fürstentümern Nassau und Kurköln. Die „Dicke Buche“ sowie die Reste der alten Wallanlage und der ersten Kunststraße sind ein markantes Zeugniss für den einstigen Handel mit Eisen und anderen Gütern. Von der mittelalterlichen Route sind mehrere Hohlwege zu erkennen; Teile des Weges von Frankfurt über Siegen nach Hagen und weiter bis Amsterdam. Um 1780-90 wurde die erste mit Steinen befestigte Straße vom Kölschen Heck bis zur Kalteiche gebaut, heute Napoleonweg genannt. Die Entwicklung von den früh-mittelalterlichen Hohlwegen über die preußische „Chaussee“ zu den neuzeitlichen Provinzial- und Bundesstraßen (B 54) und zur heutigen Autobahn (A 45) ist am Krombacher Schlag besonders gut ablesbar, da alle Epochen dicht nebeneinander liegen. Weiterlesen →