Abstimmung: Zukunftspreis Siegen-Wittgenstein 2015: Mausklick-Champion

zukunft2015Unter dem Motto „Jugend engagiert sich – jung und aktiv in Siegen-Wittgenstein“ sucht der Zukunftspreis in diesem Jahr Projekte, die von und mit Jugendlichen initiiert worden sind. Egal ob es um Freizeitprojekte für oder mit Gleichaltrigen geht, um das Miteinander der Generationen, den Schutz der Natur oder um humanitäre Hilfe: Junge Menschen übernehmen in unterschiedlichsten Bereichen Verantwortung für die Gesellschaft.
Mit dem Zukunftspreis möchte der Kreis Siegen-Wittgenstein dieses Engagement und den Ideenreichtum zur Zukunftsgestaltung der Region sichtbar machen und unterstützen. Die eingereichten Projekte sollen nach Möglichkeit auch Vorbildcharakter haben und andere anregen, ähnliche Initiativen zu starten. „Es ist wichtig, die Begeisterung der jungen Menschen für die Entwicklung ihres Lebensumfeldes zu stärken, denn wir brauchen Jugendliche, die mitreden und Verantwortung übernehmen“, so Landrat Andreas Müller.
3 der 16 Projekte befassen sich mit im weitesten Sinn geschichtlichen Themen: Weiterlesen

Spaziergang „Geschäfte jüdischer Eigentümer in der Oberstadt“ in Siegen

Einladung zu einem Sonntagsspaziergang durch die Siegener Oberstadt bis zur Bahnhofstraße ein. Wir beginnen am ehemaligen Kaufhaus Tietz, passieren das Haushaltswarengeschäft von Hugo Herrmann, das Schuhhaus Metropol, das Bekleidungshaus Schiff usw. usw. Unser Spaziergang endet um 17 Uhr in der neu gestalteten Bahnhofstraße beim ehemaligen Putzgeschäft von Samuel Sondermann (heute Sanitätshaus Spickermann).

Treffpunkt: Sonntag, 20.9. um 15.30 Uhr am Eingang des Krönchen Center
Leitung: Klaus Dietermann
Gebühr: 5 €
Dies ist eine Veranstaltung der VHS Siegen in Kooperation mit dem Aktiven Museum Südwestfalen.

Rafael Greboggy: Tagungsbericht des 9. Detmolder Sommergesprächs am 26. August 2015

Familiengeschichten, Schatztruhen und andere Archive

Foto: Matthias Schulte, Landesarchiv NRW Facebook-Account, https://www.facebook.com/landesarchivnrw?fref=ts

Foto: Matthias Schulte, Landesarchiv NRW Facebook-Account, https://www.facebook.com/landesarchivnrw?fref=ts

Einführung
Zum 9. Detmolder Sommergespräch kommen knapp 100 Gäste in das Archiv, darunter Referenten aus Universitäten, historischen Vereinen, Archiven oder Museen. Die bunte Varietät der Redner führt zu vielfältigen Ansätzen bei Themen wie Familie und dem Archivieren. Und da man schon in den Genuss der Multiperspektivität kommt, kann man sich auch einem für Historiker schwierigen Thema widmen: Dem Vergessen.

Nach der Begrüßung durch FRANK M. BISCHOFF, dem Präsidenten des Landesarchivs NRW, beginnt der diskussionsreiche Tag mit einer Einführung von Dr. Bettina Joergens, Dezernatsleiterin des Landesarchivs NRW Abt. OWL und konzeptionell und organisatorisch Verantwortliche für die Detmolder Sommergespräche. Mit einer Reihe von Fragen, in denen sie nach Ursachen, Bedeutungen und Folgen des Aufbewahrens fragt, stellt sie die Aufgaben des Archivs einer bloß ökonomischen Betrachtung von Daten gegenüber. Sie veranschaulicht mit eigenen Zeugnissen, dass Quellen dazu verhelfen, sich mit Menschen über die Grenzen ihrer Lebensdauer hinweg in Beziehung zu setzen. Weiterlesen

Vortrag „Der Eisenwald – Die Entstehungsgeschichte des Siegerländer Heimatfilms“

Mit einer Kombination von Vortrag und anschließender Filmpräsentation wird die Vortragsreihe „Siegener Forum“ am Donnerstag, den 17. September 2015, im KrönchenCenter fortgesetzt. Prof. Dr. Manfred Rasch wird dann die Vorgeschichte des 1953 gedrehten Films „Der Eisenwald“ erläutern.

So genannte „Dreispänner“ beim Zerschlagen von Roheisenmasseln. Standbild aus dem Film „Der Eisenwald“.

So genannte „Dreispänner“ beim Zerschlagen von Roheisenmasseln. Standbild aus dem Film „Der Eisenwald“.

Die Produktion stellt die Montanindustrie des Siegerlands mit ihren Haubergen, Erzbergwerken und Hüttenwerken in den Vordergrund. Dabei hat sie den Anspruch, die Geschichte des Siegerlands und seiner Bevölkerung über die Jahrhunderte darzustellen, präsentiert dabei aber eine Agrar- und Industrieromantik, wie sie nie existierte. So ist der Film in der Tradition des deutschen Heimatfilms der Nachkriegszeit zu verstehen, der das Bedürfnis nach einer Idylle befriedigen sollte, nach der sich viele Deutsche nach Ende des Zweiten Weltkriegs sehnten. Trotz seiner nachkriegstypischen Verklärung der Wirklichkeit ist der Film bis heute nicht nur wegen seiner handwerklich guten Qualität sehenswert. Weiterlesen

Premiere: Filmprojekt „Jung-Stilling“

Freitag, 11. September, 11 Uhr
Ev. Gymnasium Siegen-Weidenau, Im Tiergarten 5 – 7, Siegen

„Jung-Stilling“ ist ein Filmprojekt der Freiwilligendienste der Diakonie in Südwestfalen zum 275. Geburtstag von Johann Heinrich Jung-Stilling am 12. September 2015. Idee und Umsetzung erfolgten durch Roman Knerr (21), der selbst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) innerhalb der Diakonie absolvierte. Er zeigt die Geschichte des Schülers Jan, erinnert in Rückblicken an das Wirken der historischen Persönlichkeit Jung-Stilling und lässt mehrere Experten zu Wort kommen.
Zwei Jahre harte Arbeit, Zeit und Herzblut steckte Roman Knerr in das Filmprojekt. Dirk Hermann, Referent der Freiwilligendienste der Diakonie in Südwestfalen, unterstützte ihn während der gesamten Zeit. Da der Film ein Projekt junger Leuten ist und über eine interessante und berühmte Persönlichkeit unserer Region informiert, wurde das Ev. Gymnasium in Siegen-Weidenau für die Premiere ausgewählt.
Quelle: Diakonie Südwestfalen
s. a. Westfälische Rundschau, 7.9.2015

Artikel auf siwiarchiv zu Jung-Stilling

13. September: Tag des offenen Denkmals: „Handwerk, Technik, Industrie“

Bad Berleburg, Bad Laasphe, Freudenberg, Hilchenbach, Siegen und Wilnsdorf bieten Anlaufpunkte

© Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

© Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Mehr als 7.700 historische Baudenkmale, Stätten und Parks können neugierige Besucher deutschlandweit am Tag des offenen Denkmals am 13. September erleben. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

In diesem Jahr steht der Denkmaltag unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“. So können die Kultur- und Geschichtsbegeisterten vielerorts alte Turbinentechnik oder den Betrieb von Wind- und Wassermühlen live erleben. Orte wie historische Fabrikhallen besitzen meist einen ganz besonderen Charme. Zudem ist die Industriegeschichte eng mit den sozialen und demografischen Entwicklungen ganzer Regionen verbunden. Dies und der Aspekt der Nachhaltigkeit macht die Umnutzung dieser Gebäudetypen so wichtig. Am Tag des offenen Denkmals werden ebenso gelungene wie noch umzusetzende Ideen für Nutzungskonzepte vorgestellt. Handwerker präsentieren ihre Gewerke mit den Techniken des alten Bau- und Kunsthandwerks an konkreten Beispielen. Zugleich erfahren die Besucher, wie man heutzutage denkmalgerecht instand setzt. Für die Besucher ist dies die Gelegenheit, sich einmal im Jahr über die Erfolge, aber auch Sorgen und Nöte im Ringen um die Erhaltung von Denkmalen zu informieren. Weiterlesen