Erste Omnibus-Linie der Welt

Jubiläum am 14. & 15. Juni 2025 in Netphen

Der 18. März 1895 ist ein Wendepunkt in der Geschichte des Personentransports. Denn das Datum steht für den Beginn des technischen Wandels im Busverkehr: die erste motorisierte Omnibuslinie der Welt nahm ihr Geschäft mit der Linie Deuz-Netphen-Siegen und zurück auf. Weg von Pferdeomnibus und Dampfantrieb, hin zum Verbrennungsmotor. Heute befindet sich die Busbranche erneut mitten in einem technischen Wandel hin zur elektrischen Traktion.

Um diese Entwicklung und den damaligen Pioniergeist gebührend zu würdigen, möchten wir jetzt, nach 130 Jahren, groß feiern. Als Highlight findet am Samstag eine große Busausfahrt mit über 100 historischen Bussen circa 40 Kilometer durch das Netpherland statt. Der Nachbau des ersten Omnibusses von 1895 wird dabei den Zug anführen, es folgen dann Omnibusse sämtlicher Jahrzehnte bis hin zu den aktuellsten Modellen mit Elektroantrieb.

Für mehr Informationen s. https://www.netphen.de/omnibus

Vortrag: „150 Jahre Kreuztaler Bahnhof“

Dienstag, 10.06.2025 | 15:30, Stadtbibliothek Kreuztal

„Bahnhof Kreuztal – Ort der Kommunikation und Kultur, des Handels und Wandels.
1851 wird die Eröffnung der Ruhr-Sieg-Bahn gefeiert. Der Bahnhof wird wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Lager- bzw. Umschlagplatz für Waren und Rohstoffe.
Der Historiker Torsten Edelmann führt in einem spannenden Vortrag mit vielen historischen Aufnahmen durch die wechselhafte Geschichte des Kreuztaler Bahnhofs.

Die monatlich stattfindende Veranstaltung „VIELFÄLTIG – Kaffee, Geselligkeit& Programm“ ist eine Kooperation von kreuztalsenioren und der Stadtbibliothek.
Ohne Anmeldung. Barrierefrei. Kostenlos.
Quelle: Stadtbilbiothek Kreuztal, Termine

Freudenberg im Zeitgeschehen 1/25 erschienen

Das Redaktionsteam rund um Bodo Hoffmann und anschließend LM-Druck+Medien haben die neue Ausgabe von Freudenberg im Zeitgeschehen (FiZ) fertiggestellt.
Mit dem Artikel „Denn die Flecker schwimmen gern…“ geht die Heimatzeitschrift jetzt, bevor das neue Freibad fertiggestellt wird, auf die Freudenberger Bade-Tradition ein. Sie begann schon in den 1890er Jahren am Gambachsweiher. Die Geschichte zeigt, für’s Schwimmen haben sich die Flecker schon immer nicht nur wortstark eingesetzt. Das Titelbild weist bereits auf dieses Thema hin. Weiterlesen →

Wikipedia-Artikel: Salentin von Sayn, Graf zu Wittgenstein

Salentin von Sayn, Graf von Wittgenstein, Ölporträt, unbek. Maler, ca. 1345.
Dieter Bald, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Unlängst hat der Wittgensteiner Regionalforscher Dieter Bald einen Wikipedia-Eintrag zum Begründer des Adelsgeschlechts Sayn-Wittgenstein erstellt.

Siegener funfacts: Das Stumme Loch


„Das Stumme Loch ist für Siegener Insider ein Begriff für einen bestimmten Ort und sogar Namensgeber einer Straße: dem Stumme-Loch-Weg. Doch wo kommt der Begriff her? Was hat er für eine Bedeutung? Gerd Buurmann klärt uns auch diesmal wieder auf seine kompetent-illustre Art auf!“
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Video: „Der Kunze-Schulkalender in der Ahnenforschung“

Reblog: Klaus P. Graf auf compgen-Blog, 30.5.25

Für die genealogische Forschung bisher eher ungenutzt „schlummern“ in der Digitalen Bibliothek (DigiBib) von CompGen einige historische Nachschlagwerke zum Schulwesen, darunter einige Exemplare der Reihe „Kalender für das höhere Schulwesen Preußens und einiger anderer deutscher Staaten“, auch als „Kunzes Schulkalender“ bezeichnet. Sie können als Quellen für die Suche nach Vorfahren dienen, die als Lehrer an (höheren) Schulen in Deutschland gearbeitet haben.

Ein zur Erfassung dieser Kalender mit dem Dateneingabesystem (DES) angelegtes Projekt Schulkalender hat bisher noch nicht so richtig Fahrt aufgenommen. Um mehr über diese früher regelmäßig erscheinenden Nachschlagwerke zu erfahren, hatte CompGen am 8. Mai 2025 Konrad Groth aus Leverkusen als Referenten beim monatlichen Zoom-Meeting eingeladen; er erforscht „Kunzes-Schulkalender“ als bildungspolitische und -historische Quelle. Weiterlesen →

Montanarchäologie in Eisenzeit, Mittelalter und Neuzeit: Projekt Martinshardt II/Minnebach (Siegen)


Manuel Zeiler ist wissenschaftlicher Referent bei der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie. Epochenübergreifend erläutert er das Projekt Martinshardt II/ Minnerbach (Stadt Siegen) während der Jahrestagung 2025 der LWL-Archäologie und damit Montanarchäologie der Eisenzeit, des Mittelalters und der Neuzeit.

Video: Peter Paul Rubens: Der Decius-Mus-Zyklus und „Der Tod des Decius Mus in der Schlacht“ (1617/1618)

„Der Tod des Decius Mus in der Schlacht“ ist der grausame Höhepunkt eines zwischen 1617 und 1618 von Peter Paul Rubens angelegten Bilderzyklus bestehend aus insgesamt acht Werken. Die Reihe thematisiert den selbstgewählten Opfertod des römischen Konsuls Publius Decius Mus in der Schlacht gegen den eigentlich überlegenen latinischen Feind der Samniten. In der Folge der von Titus Livius überlieferten Ereignisse steht der schließlich der Sieg der römischen Armee. —– Unterstützt vom „Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) – Landesverband Niedersachsen“

Vortrag: Lukas Vehn: „Ein Schloss macht Museum, ein Museum macht Schloss“

Hasengarten und Torgebäude Oberes Schloss (Stadtarchiv Siegen, Best. 704, Nr. 6009)

Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“

Aus Anlass des diesjährigen Jubiläums steht das Siegerland Museum im nächsten Vortrag des „Siegener Forums“ im Mittelpunkt. Seit 120 Jahren befindet sich das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, einem der wichtigsten Baudenkmäler der Region und als solches selbst ein Ausstellungsobjekt. Aber was wird dann ausgestellt, das Gebäude oder die Exponate? Ausgehend von diesen Fragen untersucht der Vortrag das Verhältnis von Architektur und musealer Präsentation zu verschiedenen Zeitpunkten der Museumsgeschichte. Er fragt danach, wie und warum zu Ausstellungszwecken in die Gebäudestruktur eingegriffen wurde und welche historischen Zeiten und Schlossbewohner/innen dabei prägend waren. Wessen Geschichten wurden im Gegenzug marginalisiert? Und welche Herausforderungen hält ein altes, vielfach umgenutztes Schloss für die Ausstellungspraxis bereit?

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 05. Juni 2025, um 18.30 Uhr im Oraniersaal Oberen Schlosses (Einlass ab 18.00 Uhr). Der Eintritt ist frei!