Vortrag „Zwischen Dörnschlade und Linzer Dom – der Architekt Vincenz Statz“

Museum Wilnsdorf
8. Dezember 2012, 18.00 Uhr
Referent Dr. Friedrich Weber

(Arbeitskreis Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins

Die Wallfahrtskapelle auf der Dörnschlade bei Hünsborn und der Mariendom in Linz (Österreich) – architektonisches Kontrastprogramm: klein und bescheiden, fast im Wald versteckt, die eine, überwältigend und im wahrsten Sinne „überragend“ der andere. Und doch haben diese Gotteshäuser eines gemeinsam: beide entwarf der Kölner Architekt und Dombaumeister Vincenz Statz (1819-1898).

Denkmal des Monats Dezember 2012:

Ehemaliges Bahnhofsgebäude Friedrichshütte (Bad Laasphe)

„… Die Bahnstrecke von Laasphe bis Feudingen, an der auch der Bahnhof Friedrichshütte liegt, wurde bis Juli 1888 fertiggestellt. Das Empfangsgebäude mit Güterschuppen stammt aus dieser Zeit. Es handelt sich dabei um ein zweigeschossiges Gebäude auf rechteckigem Grundriss, welches sich aus einem giebelständigen und einem traufenständigen Gebäudeteil zusammensetzt. Die weit überkragenden, schiefergedeckten Satteldächer bilden unterhalb der abgewalmten Giebeldreiecke Schwebegiebel, die von verzierten Streben und Pfetten abgefangen werden. Die Längsseite zum Bahnhofsvorplatz gliedert sich durch verschieden hohe Anbauten. Bis auf den Bruchsteinsockel ist das ganze Gebäude verschiefert, wobei eine weitere Gliederung des Gebäudes durch die Zierverlegung des Schiefers und zusätzlich durch ein Sohlbankgesims im Obergeschoss erfolgt. Weiterlesen

Heimatspiegel Holzhausen Dezember 2012

Aus dem Inhalt:

Harmut Dovels: [Haus- und Familiengeschichte Dovels], S. 4- 8
Ulrich Krumm: Ein Blick in die jüngere Dorfgeschichte: Wald- und Haubergsrdungen in Holzhausen, S. 9 – 10
NN: Zurückgeschaut in die Dorfgeschichte: Vor 80 Jahren im Jahr 1932 [Beerdigung des von der SA ermordeten SPD- und Reichsbanner-Mitglieds Siegfried Betz], S. 11
Hermann Schäpers: Was wir über den Siegerländer Menschen kennengelernt haben, [Schulaufsatz 1956], S. 21
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Von Anzhausen bis Zeppenfeld – Kuriose Ortsnamen im Kreis Siegen-Wittgenstein

eine Mini Serien von Radio Siegen

Weitere Infos zur Herkunft unserer Ortsnamen: Anzhausen, Bottenberg, Walpersdorf, Zeppenfeld.
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Würgendorf hat nix mit Würgen und Oberholzklau nix mit Holzdiebstahl zu tun. Und wie ist es bei Eichen?
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Auch der Neunkirchener Ortsteil Zeppenfeld hat einen ungewöhnlichen Namen – mit einer überraschenden Geschichte …
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Zum Abschluss unserer kleinen Serie über die Herkunft unserer Ortsnamen gab es einen kleinen Gesamtüberblick.
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Raumland, Erndtebrück, Girkhausen und Elsoff – kuriose Ortsnamen in Siegen Wittgenstein

eine Mini-Serie von Radio Siegen.

„Viele Orte in Siegen-Wittgenstein verdanken ihren Namen einem Menschen. Z.B. Girkhausen, Erndtebrück und Raumland.Woher kommt der Ortsname Elsof. Ricarda Riedesel von der Stadt Bad Berleburg [Stadtarchiv] konnte es uns erklären.“

Link zum Podcast (Raumland, Erndtebrück, Girkhausen)
Link zum Podcast (Elsoff)

„Mitten unter uns. Zwangsarbeit im Siegerland 1939 – 1945“

Ein Projekt des VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein:


Die erste Etappe unserer Projektes war die bildliche Erfassung aller Begräbnisstätten von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im Gebiet des Alt-Kreises Siegen als Vorbereitung des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion.

Was sich nach einer Kleinigkeit und einer monotonen Tätigkeit anhörte, wurde ein stetig wachsendes Projekt und bildete den Ursprung des Gedanken, sich des Themas „Zwangsarbeit in unserer Region“ grundsätzlich anzunehmen.

Die Unterschiedlichkeit der Stätten in ihrer ursprünglichen Ausgestaltung, ihr heutiges Aussehen und vor allem ihre riesige Zahl, welche die Dimension der Zwangsarbeit auch hier bei uns erst deutlich werden lässt, sind die Quelle unserer erkenntnisleitenden Interesses und gleichzeitig drei Facetten des Themas, die auch dessen Dimensionen erahnen lassen.

Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie!
Kontakt: vvn-bda@gh-siegen.de

Quelle: http://zwangsarbeitimsiegerland.blogsport.de/

Akteneditionen aus dem Stadtarchiv

L. Burwitz, Leiter des Stadtarchivs Siegen, und Prof. Dr. Jürgen Bellers, Uni Siegen (Internationale Politik) geben eine mehrbändige, digitaliserte Aktenedition zur Geschichte von Siegen heraus, die thematisch zunächst auf die Umbruchszeiten 1918, 1933 und 1945 und auf die Schwerpunkte Politik, Wirtschaft, Kultur und Stadtplanung konzentriert ist. Band 1 zum kulturellen Leben in Siegen nach 1945 erscheint gegenwärtig. Die Reihe der Sammlungen heißt: „Zurück zu den Akten“, und will lebensnäher und konkreter an vergangene Zeiten herankommen, als dies anderen Herangehensweisen gelingt.

Uni Siegen, Phil. Fak, Aktuelles, 5.11.2012

Burbach: Vom Pferdestall zum Lichtspielhaus

„Es atmet den Charme der 50er Jahre: das Heimhof-Theater im siegerländischen Burbach. Eröffnet wurde es 1951 in einem ehemaligen Pferdestall des Dynamit Nobel AG. Im Laufe der Jahre wurde es zu einem Anziehungspunkt für auch international bekannte Schauspieler, Künstler und Cineasten.“

Ein Beitrag von Martina Müller für WDR west.art, 13.11.2012

Angaben zur Geschichte des Theaters auf dessen Homepage