Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln plant derzeit mit finanzieller Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW ein Zeitzeugen- und Forschungsprojekt zum Thema „‘Die Hitlerjugend ist das Volk von morgen‘ – HJ und BDM im Rheinland und in Westfalen 1930-1945“. Ziel des Projektes ist es, den bislang dominierenden Blick auf die NS-Jugendorganisation „von oben“, das heißt aus der Perspektive der Reichsjugendführung, um die Perspektive „von unten“, nämlich aus Sicht der Jugendlichen selbst und der HJ-Einheiten und ihrer Führer vor Ort, zu ergänzen und in den Mittelpunkt zu rücken. Ausführlichere Projektinformationen können Sie dem folgenden Exposé entnehmen: Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Regionalgeschichte
„Siegener Forum“ – Vortragstermine im 2. Halbjahr 2012
„SIEGENER FORUM – VORTRÄGE UND DISKUSSIONEN NICHT NUR ZUR REGIONALEN GESCHICHTE“
Volkshochschule Siegen, Stadtarchiv Siegen, Geschichtswerkstatt Siegen e.V. und Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V.
25.10.2012 Dr. Katharina Schmidt-Loske/Dr. Gerlinde Klatte, Bonn: Die Gobelinserie Tenture des Indes des Grafen Johann Moritz von Nassau-Siegen: Wunder der brasilianischen Natur – von Papageien und fliegenden Fischen.
08.11.2012 Stefan Kummer, Siegen: „Euthanasie“ und Zwangssterilisation im
Nationalsozialismus. Abläufe, Strukturen, Täter, Dimensionen.
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“
22.11.2012 Prof. Dr. Franz-Werner Kersting Münster: NS-Krankenmord, „Nach-
krieg“ und Reformaufbruch. Die westdeutsche Anstaltspsychiatrie 1940-1970 (mit unbekanntem Filmdokument)
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“
04.12.2012 Stefan Kummer, Siegen: Lebensgeschichten regionaler „Euthanasie“-
Opfer. Ein Lese– und Diskussionsabend.
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“
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Wittgensteiner Bibliographie aktualisiert
Der Wittgensteiner Heimatverein hat am 18. August 2012 eine aktualisierte Fassung seiner Bibliographie als PDF-Datei vorgelegt.
Broschüre „50 Jahre Gillerbergheim/Jugendwaldheim Gillerberg – eine Bilderreise“
Die Broschüre wurde auf dem Festakt „50 Jahre Gillerbergheim/Jugendwaldheim Gillerberg“ am 24. August 2012 vorgestellt. Laut Vorwort lädt sie ein: zu einer Zeitreise in Bildern „zur Grundsteinlegung 1960, der Eröffnung 1962 oder auch dem verheerenden Brand 1990. Zeitdokumente, Gästebucheinträge, Schülerbriefe sowie Gruppen- und Gebäudefotos zeigen … den für das Haus charakteristischen Dreiklang aus Umweltbildung, Sport und Kultur.“
Das 31 Seiten starke Heft wird am Tag der offenen Tür des Gillerbergheims am 02. September 2012 kostenlos verteilt.
s. hier zuletzt https://www.siwiarchiv.de/?p=2185/ mit weiteren Links
Günter Dick: Suche nach geätzten Fensterscheiben aus der ehem. SIS-Fischbacherberg
Fensterfront in der Eingangshalle zum großen Hörsaal ( Aula) vor dem Treppenaufgang zur ehem. Bücherei. Weiterlesen
Festschrift „Bismarckhalle im Wandel der Zeit“

Interessiert blätterten in der gerade erschienenen Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Weidenauer Bismarckhalle: Hallenleiter Friedrich Schmidt, Axel Brinkmann (Krombacher Brauerei), Detlef Rujanski (Vorsitzender Wirtschaftsförderungsausschuss), Wilhelm Rothenpieler (Vorsitzender Bezirksausschuss), Rainer Tschichholz (SVB), Reinhard Quast (Bauunternehmen Otto Quast), Tanja Herdlitschke (Sparkasse Siegen), Markus Schäfer (Volksbank Siegerland), Reinhold Baumeister (1. Beigeordneter), Horst-Willi Kiel und Eberhard Stolz („Hällob Zogepackt“, von rechts). Foto: Hallenverwaltung.
Literaturtipp: Landesarchiv NRW: „Gesunkene Schätze – Die Kahnakten“ (2010)
„Am 14. März 1945 sank infolge eines Bombenangriffs im Hafen Hannover-Linden die MS Main 68, die 25 Tonnen Archivgut aus dem Staatsarchiv Düsseldorf zur Sicherung ins Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt transportieren sollte. Erst ein halbes Jahr später konnte das Schriftgut als „übel riechende, zusammen gebackene, verschlammte Masse“ aus dem Rumpf geborgen werden. Seit rund 65 Jahren befassen sich Werkstätten der staatlichen Archive in Nordrhein-Westfalen mit der so genannten „Kahnaktenrestaurierung“. Es handelt sich um das umfangreichste Projekt zur Rettung kriegsbeschädigten Archivguts in der Bundesrepublik Deutschland. Erstmals werden in diesem Band die Schadensgeschichte und die Restaurierungsgeschichte zusammenhängend dargestellt. Damit wird nicht nur ein Aspekt der Archivgeschichte aufgearbeitet, sondern auch ein Beitrag zur Technikgeschichte der Papierrestaurierung geleistet. Vor dem Hintergrund der Kölner Katastrophe und der Bergung durchnässten Archivguts bis zu zwei Jahre nach dem Schadensereignis gewinnt das Thema zusätzlich an Aktualität. …..“
Die Broschüre liegt nun als PDF-Datei vor und enthält einen interessanten Bezug nach Siegen. Der Charlottenbunker in Siegen-Eiserfeld war offensichtlich als Auslagerungsmöglichkeit für die Archivalien des Düsseldorfer Staatsarchiv vorgesehen s. S. 10 bzw. 13 des Heftes.
Kreiskrankenhaus Siegen, Juni 1974
Archive dokumentieren nicht nur, das, was war, sondern auch das, was gewesen wäre. Ein in Vergessenheit geratenes, geplantes, aber eben nicht realisiertes Großprojekt im Kreisgebiet ist der 1974 geplante Neubau eines Kreiskrankenhauses in Siegen. Wie weit die Planungen reichten, zeigt die nachfolgende Baubeschreibung mit detaillierten Plänen: Weiterlesen
Günter Dick: Suche nach Metall-Kunstwerk aus der ehem. SIS-Fischbacherberg
Der Wandschmuck aus Cu-Platinen stellt den Kreis Siegen dar.

Gesamtabmesung: 2,50 m Höhe x 3,85 m Breite, bestehend aus 13 einzelnen Kupfer-Platinen mit aufgesetzten Emailarbeiten. Gesamtgewicht bei 3 mm Platinendicke inkl. der emaillierten Ornamente: ca. 250 kg Weiterlesen

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