Ablieferung der Oberen Denkmalbehörde II:

Weitere Bestandsbearbeitung

Nachdem im Mai 2014 diese Ablieferung in der "erste Lagerung" des Kreisarchivs gebracht wurde, erfolgt nun während eines Praktikums die weitere Bestandsbearbeitung im Kreisarchiv: technische Aufarbeitung, Verpackung und Verzeichnung.

Nachdem im Mai 2014 diese Ablieferung in der „erste Lagerung“ des Kreisarchivs gebracht wurde, erfolgt nun während eines Praktikums die weitere Bestandsbearbeitung im Kreisarchiv: technische Aufarbeitung, Verpackung (s.u.) und Verzeichnung (s. o.).


s. a. https://www.siwiarchiv.de/?p=7015

Vorarbeiten für eine noch zu schreibende Biographie Adolf Wurmbachs

„ ….. Seine Arbeiten [Anm. gemeint sind Erich Schmidt Beiträge, s.u.] sind ein Anfang und zugleich ein Anstoß, genauer zu untersuchen, wie aus dem Littfelder Konfirmanden des kriegsbegeisterten Pfarrers Stein zunächst der Soldat und dann der pazifistische Lehrer Adolf Wurmbach wird. Viele Mosaiksteine hat Erich Schmidt als Material gesammelt und erste Verbindungslinien aufgezeigt. Es bleiben Fragen offen, z. B. nach der Kontinuität bei Adolf Wurmbach: Wie hat er sich nach 1934 geäußert? Warum hat er nach 1945 nicht deutlich angeknüpft an seine Arbeiten vor 1933? War es ein Rückzug ins Kalendermachen oder neue Einsicht? Wie lassen sich die Wege des „Gottsuchers“ und Quäkers Adolf Wurmbach in Anpassung und Widerspruch gegen die Frömmigkeit seiner Siegener Landsleute interpretieren? Der Spannungsbogen zwischen Heimatdichtung und deutsch-französischer Freundschaft, in den Gedichten auf das Vaterland und der Warnung vor dem „breitspurig kommenden, kleinen Korporal aus Potsdam“ aus dem Jahr 1932 läßt ahnen, dass die noch zu schreibende Biographie Adolf Wurmbachs über das persönliche Schicksal hinaus einen Beitrag zur regionalen Zeit- und Kirchengeschichte liefern wird ….“
Aus: N.N.: Das totgeschwiegene Jahrzehnt. Erinnerungen an Adolf Wurmbach als Pazifist. In Unser Heimatland 1993, Siegen 1993, S. 70

Der so beschriebene Forschungsstand hat seine Gültigkeit bis heute behalten. In jüngster Zeit rückt die Biographie Wurmbachs allerdings wieder in das Blickfeld der regionalhistorischen, biographischen Forschung. Die Benennung eines Weges in der Gemeinde Wilnsdorf nach dem Mundartdichter Wilhelm Schmidt ist der Auslöser, sich erneut mit Adolf Wurmbach zu beschäftigen.
Im Anschluss erfolgt nun eine Zusammenstellung der wichtigsten online greifbaren biografischen Informationen (Wikipedia, Westfälischen Autorenlexikon, Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in Siegen und Wittgenstein) zu Adolf Wurmbach) und eine sicherlich unvollständige Aufstellung der selbstständigen und unselbstständigen Veröffentlichungen Wurmbachs (u. a. erstamsls „Wurmbach“-Funde in der Siegerländer Nationalzeitung, die im Zuge der Recherchen zu Wilhelm Schmidt gemacht wurden, s. o.) anhand regionaler Bibliografien. Schließlich folgen die bisher bekannte Literatur über Adolf Wurmbach sowie die archivische Quellenlage.
Bei der Durchsicht des Lebenslaufes ergeben sich weitere mögliche Überlieferungen, z. B. die Ordensakten im Landesarchiv in Düsseldorf Duisburg (wg. des Bundesverdienstkreuzes 1957), die es zu überprüfen gilt. Weiterlesen

Buchtipp: C. Brachthäuser „Principatus Nassoviae

– wie aus den Grafen von Nassau Fürsten des Heiligen Römischen Reiches wurden“

Buchcover PrincipatusAls erster Persönlichkeit des Hauses Nassau überhaupt wurde Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar (1590-1653) im Jahr 1650 in den Fürstenstand des Heiligen Römischen Reiches erhoben. Die kaiserliche Gunstbezeugung war eine Anerkennung für die treuen Dienste des versierten Diplomaten, der es Mitte des 17. Jahrhunderts im Zeitalter konfessioneller Auseinandersetzung geschafft hatte, auf europäischen Parkett als Friedensvermittler Akzente zu setzen. Bis 1664 wurden auch die Repräsentanten der Grafenhäuser Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg und Nassau-Diez mit der Fürstenwürde dekoriert. Als geschätzte Akteure auf außenpolitischer Bühne vermochten sie das Prestige des Hauses Nassau auch international zu heben. Der 1652 in den Reichsfürstenstand erhobene Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679) diente etwa von 1636 bis 1644 als niederländischer Generalgouverneur in Brasilien, sein katholischer Neffe Johann Franz Desideratus von Nassau-Siegen (1627-1699) avancierte zum spanischen Statthalter und Generalkapitän des Herzogtums Limburg sowie zum Statthalter des Herzogtums Geldern. Die Dynastie Nassau-Diez wiederum festigte durch ihre Statthalterposten im friesischen Leeuwarden den Einfluss auf die niederländischen Provinzen im Norden. Aus dem Diezer Zweig Nassaus sollte schließlich die niederländische Monarchie hervorgehen, die 2015 ihr 200jähriges Thronjubiläum feiern wird. Weiterlesen

Vortrag „Zur Geschichte der Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach“

Freitag, 8. August 2014, 20 Uhr,
Siegen, Haus der Kirche (Burgstraße 21)

Joe Mertens und Torsten Thomas (VVN – BdA Siegerland-Wittgenstein) sprechen vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.
Quelle: Homepage des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins

Teilnachlass Erhard Krämer im Kreisarchiv

Werbeblatt (Vorderseite) aus: 3.14. (Nachlass Erhard Krämer), A 8

Werbeblatt (Vorderseite) aus: 3.14. (Nachlass Erhard Krämer), A 8

Unterlagen des ersten Vorsitzenden des Kreisjugendringes Siegen wurden vor kurzem dem Kreisarchiv übergebn. Die acht Archiveinheiten dokumentieren die Frühgeschichte des Kreisjugendringes von 1957 bis 1978.

Liste der Archiveinheiten: Weiterlesen