22. Oktober 1957: Bundesverdienstkreuz für Adolf Wurmbach

Im Kreisarchiv befindet sich im Aktenband „Bundesverdienstkreuz 1955 – 1960“ (Akteneichnen: 011-11/20) ein Vorgang zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wurmbach.
Am 5. Dezember 1956 regte Albert Schnutz, Vorsitzender des Siegener Kreislehrerrates bei der Kreisverwaltung die Verleihung des Bundesverdiensteskreuzes an. Wurmbach „hat sich durch seine dichterische Leistung auf dem Gebiete der Heimatbewegung besondere Verdienste um das Siegerland erworben“, so die Begründung. Anlass für den Vorschlag war die bevorstehende Pensionierung Wurmbach am 31. März 1957. Die Kreisverwaltung wandte sich dann am 11. Dezember an Dr. Hermann Böttger, den Vorsitzenden des Siegerländer Heimatvereins, um von dort eine detailliertere Stellungnahme zu Wurmbachs Verdiensten zu erhalten. Am gleichen Tag wurde die Amtsverwaltung Kreuztal gebeten ein polizeiliches Führungszeugnis zu übersenden. Der Schulrat sollte die beruflichen Leistungen Wurmbach würdigen. Weiterlesen

Freudenberg im Zeitgeschehen 1/2014 liegt vor

fiz12014„Die neueste Ausgabe von „Freudenberg im Zeitgeschehen“ wird jetzt über die Heimatvereine an alle Haushaltungen verteilt. Es ist die 123. Ausgabe der Heimatzeitschrift, die jetzt im 54. Jahrgang besteht. Als Titelbild wurde eine historische Aufnahme des Freudenberger Bahnhofs aus der Sammlung von Klaus Dörner verwendet.
Der Bahnhof war einer der Orte, der zu Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren in Freudenberg eine wesentliche Rolle spielte. Von hier aus mussten schon am 2. August 1914 junge Männer ihre Fahrt zum Kriegsdienst bei der Marine nach Wilhelmshaven beginnen. Diesem historischen Thema „1. Weltkrieg“ und seine Auswirkungen auf Freudenberg ist ein Schwerpunktartikel gewidmet. Weiterlesen

Wittgenstein Heft 2/2014 erschienen

Inhalt:
wittg214Helmut Wickel: „Wandern sell jo so gesond sei … “
Hans Friedrich Petry: Die Pfarrhäuser der Kirchengemeinde in Berleburg
Stefan Hermann Riedesel u. Paul Riedesel: Die Entstehung des Namens Riedesel in der Grafschaft Wittgenstein: Neue Erkenntnisse zu seiner Abstammung
Teja Radenbach: Achate aus Wingeshausen – ein Halbedelstein im oberen Ederbergland
Holger Weber: Die Auswanderung des Conrad Claus aus Bermershausen
Joch Karl Mehldau: Hof-Chroniken von Girkhausen (Teil 1)

Nachruf:
Eberhard Bauer: Adolf Schäfer zum Gedenken
Quelle: Wittgensteiner Heimatverein

Heute vor 100 Jahren (1914):

22. August 1914 Schülerfackelzug.
Der 1. Weltkrieg und seine Folgen für die Stadt Freudenberg

Schülerfackelzug durch den „Alten Flecken“ Freudenberg.
Der Schülerfackelzug der ev. Volkschule wurde unter großer Beteiligung der Ortseingesessenen zur Erinnerung an die siegreiche „Schlacht von Lagarde“ durchgeführt.
Quelle:
Schulchronik der ev. Volksschule Freudenberg

Anmerkung:
Das Gefecht bei Lagarde (dt. Gerden) vom 11. August 1914 war eines der letzten Kavalleriegefechte der Kriegsgeschichte. Der Ort lag im deutschen Teil von Lothringen und war am Vortage von den Franzosen eingenommen worden. Die bayerische Ulanenbrigade verlor 16 Offiziere und 219 Soldaten. Sie liegen auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Lagarde. Die Gemeinde Lagarde hat heute191 Einwohner (2014).

Literaturhinweis: Informationsschrift über das Hilchenbacher Internatsmuseum

internatsmuseum1Endlich ist sie da, die erste Informationsschrift über das Internatsmuseum Stift Keppel in Hilchenbach-Allenbach. In höchst anschaulicher Weise stellt Dorothea Jehmlich darin die Entstehung und Ausstattung des Museums, aber auch einen Teil der Geschichte des Stift Keppel und seiner Schulgeschichte dar. Insbesondere wird die Lebenssituation der Keppeler Frauen um 1900 deutlich. Weiterlesen

Forschungskooperation entdeckt im Siegerland Bergbau aus 13. Jahrhundert in 60 Metern Tiefe

“ Wissenschaftler haben den ältesten nachgewiesenen Bergbau im Siegerland entdeckt und erforscht. In einem Noteinsatz sicherten sie den ehemaligen Blei-Silbererz-Schacht aus dem 13. Jahrhundert, zu dem sich Raubgräber bereits Zutritt verschafft hatten.

Auf dem Bauch robbend, kriechend auf allen Vieren, aus schwindelerregender Höhe an Stahlseilleitern baumelnd: Was Archäologen, Altbergbau-Experten und Ehrenamtliche bei Kreuztal in der Tiefe der Siegen-Wittgensteiner Erde erlebten, war ein untertägiges Abenteuer. Forscher des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und des Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen kämpften sich in 60 Meter Tiefe vor, um ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte zu entdecken. Untertägig hatten Raubgräber bereits begonnen, hölzerne Transporteinrichtungen abzubauen. Das Denkmal war damit in akuter Gefahr. Weiterlesen