Ankündigung einer Publikation zur Geschichte des Fürstlichen Archivs in Bad Laasphe

Der Wittgensteiner Heimatverein gibt das erste Beiheft seit einem Vierteljahrhundert heraus: Es handelt sich um die detaillierte Geschichte des Archivs des Fürstenhauses zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Dieses Beiheft stammt aus der Feder des ehemaligen Archiv-Betreuers Eberhard Bauer, der leider im Juli dieses Jahres verstarb – es ist somit eine postume Veröffentlichung.
Diese wichtige Arbeit geht bald in Druck und wird im Dezember erhältlich sein. Die Publikation ist reich bebildert und wird nur in einer relativ geringen Auflage verlegt.
Vorbestellungen des neuen Beiheftes sind schon jetzt möglich. Bitte Email an: whv-schriftleitung@wichtig.ms
Quellen: Wittgensteiner Heimatverein, Homepage und Facebook-Seite

Linktipp: „Widerspruch und Widerstand Opposition gegen den Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein“

Seit Mitte des Jahres ist dieses biographische Angbot des VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein online. Es stellt in Kurzbiographien Menschen vor, die der nationalsozialistischen Herrschaft auf unterschiedlichste Weise widersprochen haben. Ein Anhang mit noch ungeklärten Fällen lädt zur weiteren Froschung ein.

Linktipp: Julius Nase, Die Reformation in Wittgenstein und ihre Träger (1905)

Das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein (AdKW) hat unlängst die Artikelserie „Die Reformation in Wittgenstein und ihre Träger“ von Julius Nase mit einer Einführung von Johannes Burkardt auf seiner Homepage als PDF publiziert.

Linktipp: Aktives Museum auf der Pädagogischen Landkarte NRW

Seit kurzem befindet sich das Aktive Museum Südwestfalen auf der Pädagogischen Landkarte NRW. Das Online-Angebot stellt außerschulische Lernorte in Nordrhein-Westfalen vor. Als weitere historische Lernorte im Kreisgebiet sind das Technikmuseum Freudenberg und das Museum Wilnsdorf eingetragen.

Ist das Rätsel des „gemauerten Hauses“ auf der Hammerhütte gelöst?

Angeblich soll es schon im 15. Jahrhundert errichtet worden sein: das so genannte „gemuurde Hus“ in dem urkundlich 1417 erwähnten Vorort Hammerhütte. Zahlreiche Spekulationen ranken sich um dieses markante Anwesen. Der quadratische Grundriss, ein historischer Tonnengewölbekeller, mächtige Mauern und die einst mit Eisengittern gesicherten Fensteröffnungen könnten für ein Gebäude mit fortifikatorischem Charakter sprechen. Tatsächlich spekulieren Burgenforscher und Historiker seit knapp einem Jahrhundert über seine mutmaßliche Funktion. Handelte es sich um den Sitz einer niederadligen Familie? Um die Reste eines turmartigen Wachtpostens oder einer kleinen Burg? Weiterlesen

Heimatspiegel von Holzhausen, September 2017, erschienen

Zwei Beiträge sind aus historischer Sicht zu erwähnen:
1) Ulrich Krumm: Zum 85. Jahrestag der Ermordung von Siegfried Betz durch die Nationalsozialisten: Enthüllung einer Gedenktafel am Freitag, 3. November [2017], S. 2-4
2) Lars Müller: Die sieben Kreuzsteine vor Liebenscheid, S. 6 – 12

Die neue Ausgabe kann auch als PDF gelesen werden: Link zum Download.

Literaturhinweis: „Das Haus Oranien-Nassau. Biografien und Bilder aus 600 Jahren“

„Das niederländische Königshaus ist in Deutschland außergewöhnlich populär. Das ist insofern nicht weiter verwunderlich, als hier die Wurzeln der Dynastie liegen. 1403 heiratete Engelbrecht i. von Nassau aus dem hessischen Dillenburg die schwerreiche niederländische Erbin Johanna van Polanen. Seither gehört dieser Zweig des Hauses Nassau zu den wichtigsten Adelsgeschlechtern der Niederlande. Auch Wilhelm von Oranien, der Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien, wurde 1533 als Graf von Nassau in Dillenburg geboren. Das heutige Königshaus ist traditionell eng mit dem deutschen Adel verbunden. Nicht weniger als 35 der in dieser Darstellung vorgestellten Mitglieder schlossen Ehen mit deutschen Aristokraten. Enge verwandtschaftliche Beziehungen entstanden so über Jahrhunderte zu den Hohenzollern und zu verschiedenen Linien des sächsischen Herrscherhauses. Auch die Königinnen des 20. Jahrhunderts, Wilhelmina, Juliana und Beatrix, gingen Ehen mit deutschen Adeligen ein. Die niederländische Königsfamilie ist somit gleichsam auch eine „deutsche“ Familie. Die daraus entstehende wechselseitige politische, kulturelle und gesellschaftliche Beeinflussung wirkt bis heute fort. Die in bereits vier Auflagen erschienene niederländische Originalausgabe wurde für die deutsche Fassung ergänzt und aktualisiert. Der großformatige, aufwändig gestaltete Band, in dem die Familiengeschichte des Hauses Oranien-Nassau von den Anfängen bis zum heutigen König Willem-Alexander, seiner Ehefrau Königin Máxima und deren Kinder Catharina-Amalia, Alexia und Ariane detailliert in 128 Biografien präsentiert wird, gefällt auch durch viele unbekannte Bilder aus dem königlichen Archiv und bedeutenden Sammlungen.“

Reinildis van Ditzhuyzen/Nicole Uniquole
2016, 1. Auflage
224 Seiten, Großformat, geb., umfangr. bebildert, mit Lesebändchen
ISBN 978-3-402-13150-3

Quelle: Verlagsinfo

Literaturhinweis zu südwestfälischen Geheimsprachen

Der Band „Geheimsprachen in Westfalen“ ist aus jahrzehntelangen Forschungen und Sprachdatenerhebungen, die der Dokumentation untergehender Sonder- und Geheimsprachen im deutschsprachigen Gebiet galten, hervorgegangen. Das Projekt „Geheimsprachen in Westfalen“ will das Wissen um die Sprachenvielfalt in dieser Region systematisch ergänzen. 

Die Sprachen werden nach ihrer Überlieferung vorgestellt, in Form von Wörterbüchern präsentiert und nach modernen Methoden der Sondersprachenforschung untersucht.

Klaus Siewert, Robert Jütte, Ulrich Friedrich Opfermann, Thorsten Weiland (Autoren)
Buch, Hardcover, 350 Seiten, Geheimsprachen Verlag 2016, 978-3-939211-18-1 (ISBN)

Quelle: Verlag