Vortrag „Raum-Geschichte-Identität“

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 125. Geburtstag von Walter Krämer spricht der Siegener Geschichtsdidaktiker Dr. Jens Aspelmeier, Kompetenzteam Kreis Siegen-Wittgenstein Lehrerfortbildung, am

13. Juli 2017, 19:00 Uhr,  im Aktiven Museum Südwestfalen, Siegen, Obergraben.

Wanderung auf den Spuren Wilhelm Münkers

Der Fabrikant und Ehrenbürger Wilhelm Münker war ein begeisterter Wanderer, Heimatschützer, ein Vorbild an Zivilcourage und Mitbegründer des Jugendherbergswerkes. Er wurde nicht müde, den Menschen die Schönheiten von Natur, Heimat und Menschsein nahe zu bringen und gegen drohende Gefahren zu kämpfen. Mit dem Kulturlandschaftsführer Michael Thon können Interessierte am Samstag, 8. Juli, von 14:00 bis 16:30 Uhr entlang der Lebensstationen, die Wilhelm Münker, dem Begründer des Jugendherbergswerkes, und Hilchenbach verbinden, wandern.
Treffunkt ist in Hilchenbach die Jugendherberge, Wilhelm Münker-Straße 9.

Eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 5 € pro Person. Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung nicht vergessen.

Wilhelm Ludwig Fürst zu Sayn-Wittgenstein und Hohenstein – ein tabellarischer Lebenslauf

Jugend / Ausbildung (1770-1792)
• Wilhelm Ludwig Georg wurde am 9. Oktober 1770 im Schloss Wittgenstein geboren.
• Er hatte 12 Geschwister
• Durch die Tradition der gräflichen Familie war es selbstverständlich, dass Wittgenstein eine gute Ausbildung erhielt, welche in befähigte, eine seinem Rang entsprechende Stellung zu erwerben.
• Von 1786-1788 studierte er zusammen mit seinem älteren Bruder Friedrich Karl Jura und Staatswissenschaften.
• Danach führte er selbst einige Prozesse für seinen Vater am Reichskammergericht in Wetzlar
• 1789 erhielt Wittgenstein das Patent eines Geheimen Rats und den kurpfälzischen Löwenorden aus Schwetzingen.
• 1791 wurde er zum kurpfälzischen-bayerischen Geheimen Rat ernannt Weiterlesen

Vortrag „Der Freudenberger Uhrmacher Johann Peter Stahlschmidt“

5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum mit Ian D. Fowler

Foto: Bernd Brandemann


Im Juli 2017 wird das Haus „Oranienstraße 31“ in der Freudenberger Altstadt als „Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne vorgestellt. In diesem Hause lebte und arbeitete einst Johann Peter Stahlschmidt (18. Juli 1751- 6. Oktober 1833), der so maßgeblich die Siegerländer Uhrentradition mit beeinflusste.
Vor diesem Hintergrund wird sich am 5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum der renommierte Uhrenhistoriker Ian D. Fowler mit dem Lebensweg und der handwerklichen Tätigkeit von Johann Peter Stahlschmidt beschäftigen.
Der Referent gilt als ausgewiesener Experte und hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit der Thematik befasst. Weiterlesen

Bundesarchiv fordert Nachlass von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl

via Archivalia, 26.6.2017

„Der Nachlass des verstorbenen Altkanzlers Kohl ist begehrt. Laut Testament soll sich seine Witwe um in Oggersheim verbliebene Dokumente kümmern. Per Brief schaltete sich nun der Leiter des Bundesarchivs ein und forderte die Herausgabe von Akten. […]

Hollmann stelle Kohl-Richter die Herausgabe privater Unterlagen in dem Brief anheim, berichtete die „WamS“. In klaren Worten fordere er aber die „Weiterleitung“ des staatlichen Schriftgutes.“ (Tagesschau.de)

Siehe auch
Rita Lauter, Was wird aus Helmut Kohls Nachlass?, Die Zeit, 22.6.2017
Klaus Wiegrefe, Wettlauf um die Kohl Akten, Der Spiegel, 26.6.2017 mit weiteren Links

Ausstellung „Rubens in Antwerpen“

Siegerlandmuseum, 25. Juni bis 03. September 2017

Antwerpen hat eine sehr wechselvolle Geschichte vorzuweisen. Mal katholisch, dann wieder calvinistisch, nahm die Entwicklung eine neue Wende, als die 1595 zu neuen Statthalter der Niederlande ernannten Albert VII. von Österreich (1559-1621) und die Spanische Infantin Isabella Clara Eugenia (1566-1633) im April 1609 einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit den nördlichen Provinzen erreichten. Antwerpen wurde zu einer der Hochburgen der Gegenreformation. Alle Mönchsorden ließen sich in der Stadt nieder, förderten das Theologiestudium und wurden zu Schulen der später führenden Intellektuellen. Verklärte Gottesfurcht und die allmächtige katholische Kirche prägten das tägliche Leben in der Stadt und bestimmten Lehre wie Kunst. Gebetbücher und fromme Schriften für das Volk, Lehrbücher der Jesuiten-, Augustiner- und Dominikanerschulen wurden in der flämischen Hafenstadt gedruckt. Sie stammten nicht selten aus der Werkstatt Plantin-Moretus, den Monopolisten und Lieferanten der spanischen Krone und der Kolonien. Weiterlesen

Siegener Landrat in der Ausstellung zur Geschichte der Kreise in NRW

In der vor kurzem zu Ende gegangenen Ausstellung „200 Jahre rheinische und westfälische Kreise“ war auch ein Landrat des Altkreises Siegen vertreten. Den freundlichen Hinweis von Kollegen Burwitz und des Historikers Bernd Plaum hat siwiarchiv genutzt und ein Rätsel ausgelobt – allerdings nur im Intranet des Kreises und in der hier schon diskutierten geschlossenen Facebook-Gruppe „Siegen und seine Geschichte“. Zu erraten waren der Name des Landrates und auf welcher Tafel der Ausstellung der Landrat zu sehen war/ist.
Der gesuchte Landrat war auf dieser Tafel zu erkennen:
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