Vortrag „Johann VIII. und die katholische Restauration in der Grafschaft Nassau-Siegen“

10. Oktober 2018, 19:00 – 21:15
Ev. Gemeindezentrum Wellersberg, Obenstruthstraße 8, 57072 Siegen

„Wie kam die Reformation ins Siegerland? Im Reformationsjahr 2017 bestand reichlich Gelegenheit, sich dieser Frage zu widmen. Wie aber entwickelte sich die Kirchengeschichte in unserer Region anschließend weiter? Wie erklärt es sich, dass bis heute ein Teil des Siegerlandes überwiegend evangelisch und ein anderer überwiegend katholisch geprägt ist?
Wer darüber mehr erfahren möchte, kommt um eine bedeutende Persönlichkeit nicht herum: Graf Johann den VIII. von Nassau-Siegen. Streng calvinistisch erzogen, konvertierte er am ersten Weihnachtstag des Jahres 1613 zum katholischen Glauben. Was bewog den seinerzeit 30jährigen, diesen gewichtigen Schritt zu wagen? Welche Folgen hatte seine Entscheidung: Für ihn persönlich, für die weitere politische Entwicklung und nicht zuletzt für die Siegerländerinnen und Siegerländer seiner Zeit und weit darüber hinaus? Referent: Prälat Dr. Gerhard Specht, Verfasser des Standardwerkes „Johann VIII. und die katholische Restauration in der Grafschaft Nassau-Siegen“. Eine Kooperation mit dem Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V.“
Quelle: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Westfalen-Lippe e.V., Bildungsangebote

Wikipedia-Artikel zu den Laaspher Ärzten und Hofräten: Emil und Eduard Groos

„Im 19. Jahrhundert führten die Brüder Emil und Eduard Groos zwei Arztpraxen in Laasphe. Eduard Groos (mit Bild) war als der „rote Hofrat“ bekannt. Sein älterer Bruder, Emil Groos wurde der „schwarze Hofrat“ genannt. Diese sprachliche Unterscheidung der Brüder (beide waren praktische Ärzte, beide waren Hofräte des fürstlichen Hauses, beide waren „Dr. med. E. Groos“) war zunächst ihrer unterschiedlichen Haarfarbe geschuldet. Ihre, noch vom Vater gebauten Häuser in der Laaspher Lahnstraße, unterschieden sich vor allem in einem Detail: Dem Farbanstrich der Scheunen, nämlich rot und schwarz. Damit wollten die beiden Ärzte den Zustrom der Patienten steuern, da Eduard Groos eine homöopathische Praxis führte, sein Bruder Emil der Schulmedizin den Vorzug gab.“
Link zum Artikel „Emil Groos“
Link zum Artikel „Eduard Groos“

Quelle: Freundlicher Hinweis von Dieter Bald in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Wittgensteiner Heimatgeschichte und Historische Fakten“, 17.9.2018

Literaturhinweis: „Wilhelm von Oranien und die Ginsburg“

Wegen der Jubiläen „450 Jahre Wilhelm I von Oranien-Nassau auf der Ginsburg“ und 50 Jahre neuer Turm ist das Hilchenbacher Wahrzeichen im Jahr 2018 besonders im Blickpunkt.

Der Historiker Olaf Wagener nutzte die Gelegenheit und stellte neben der Broschüre „Die Ginsburg“ sein Buch „Wilhelm von Oranien und die Ginsburg“ vor. Das Buch im  Buchhandel erhältlich.

  • Autor: Olaf Wagener
  • Preis 7 Euro,
  • Erhältlich unter anderem im lokalen Buchhandel
  • Veröffentlichungsdatum: 31. August 2018
  • ISBN 978-3982019819

Beispielseiten: Weiterlesen

In Memoriam Klaus Dietermann

Übergabe der Gedenkbroschüre über den Siegener Nationalsozialismus- und Holocaust-Forscher und Gründer des Aktiven Museums Südwestfalen

Donnerstag, 27.09., 18 Uhr, Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen

Klaus Dietermann bei der Bearbeitung von Zeitzeugeninterviews, 1990, Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Bildsammlung Westfälische Rundschau, Lokalredaktion Nördliches Siegerland, Mappe Klaus Dietermann

Bwegrüßung: Alon Sander
Ansprachen: 1. stv. Bürgermeister Jens Kamieth und Prof. Manfred Zabel

Ausstellungstipp: „Rubens & Co. Zeichnende Meister aus Flandern“

noch bis zum 9. Sep. 2018, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln

Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – 1640 Antwerpen), Die Laokoon-Gruppe, 1602 / 08, Schwarze Kreide, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum


„Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide Medien in einer engen Beziehung zueinander. Wer zum Beispiel wissen möchte, wie das wunderbare Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich auf jeden Fall auch mit seinen Zeichnungen beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess des Künstlers. Um neben Rubens auch andere flämische Meister des 17. und 18. Jahrhunderts besser kennenzulernen, präsentiert das Wallraf seinen Besuchern in der aktuellen Sonderschau „Rubens & Co.“ unterschiedlichste Zeichnungen von Gerard Seghers, Pieter van Lint, Godfried Maes und Cornelius Schut. Von der spontanen Skizze über die mit großer Akribie ausgeführte Kopie, der minutiösen Detailstudie bis hin zum fertigen Kompositionsentwurf sind alle wichtigen Zeichnungstypen vertreten. Weiterlesen

„Zeitspuren“-Linktipp: Fotos der Industriellen-Familie Dresler in Kreuztal um 1900

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Fotos der Industriellen-Familie Dresler in Kreuztal um 1900 (Weiße Villa, Kreuztaler Walzwerk).
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

„Wittgenstein“ Heft 2 (2018) erschienen

Inhalt:
Ulf Lückel / Friedrich Opes: Florentine Goswin-Benfer starb vor 50 Jahren – ein Rückblick
Florentine Goswin-Benfer (†): Zur goldenen Konfirmation
Holger Weber: Für Fäerje was tun lohnt sich. Ein kurzer Rückblick auf das Festwochenende „800 Jahre Feudingen“
Hans Friedrich Petry: Spenden, Stiftungen und Legate für Berleburg
Roland Linde: Erschließung familiengeschichtlicher Quellen im Internet: Mitmachprojekte auch für das Wittgensteiner Land
Holger Weber: Pfarrer, Freimaurer und Betrüger (zu Philipp Samuel Rosa)
Heinz Strickhausen (†): Die Odeborn – Der Fluss – Wasser für Kunstwiesen – Brücken und Stege im Raum Berleburg (Teil II Schluss)

Buchbesprechungen:
Ulf Lückel: Frank Göttmann (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe […], Münster 2016
Holger Weber: Heinrich Imhof, Hoffnung auf ein besseres Leben […], Berleburg 2018

„Zeitspuren“-Linktipp: Hofprediger Adolf Stoecker, Foto um 1875

Links zu Adolf Stoecker: Wikipedia, Marcus Weidner, Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus. Datenbank der Straßenbenennungen 1933-1945, Münster 2013ff. <http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_21.html> (Stand: 11.12.2015), Joachim Schäfer: Artikel Adolf Stoecker, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Adolf_Stoecker.html, abgerufen am 20. 8. 2018

Siegerland Band 95 / Heft 1 (2018) erschienen


Inhalt:
Alfons Bender: Das Hüttenwesen Herdorfs vom Spätmittelalter bis zur Industrialisierung und seine Verflechtungen zum Freien Grund, S. 3
Mathias Döring: Tilmann Stolz und der Brocken, S. 27
Jürgen Daum: Alte Hoheitsgrenzen des ehemaligen Dillkreises nach Norden und Westen, S. 33
Gabriel Isenberg: „Feinheit der Arbeit, Kunst und Accuratesse hatte keinen Antheil am ganzen Werk“, S. 37
Ursula Broicher: Eine neue Erklärung des Namens ,Stilling‘ und eine Übersicht, welche Namen Johann Heinrich Jung als Autor gebrauchte, S. 46
Jens Christian Ferslew: Das Siegerland im Jahre 1841: Notizen einer landwirtschaftlichen Studienreise, S. 54
Horst Grafe:Von der Straße auf den Bahndamm, S. 75
Katrin Stein: Die Fliegerhalle – Geschichte des Segelfliegens in Ferndorf, S. 92
Helmut Bruch: Vereinsnachrichten, S. 108
Andreas Bingener: Siegener Regionalhistoriker Hans-Martin Flender verstorben, S. 109
Andreas Bingener: Nachruf auf Prof. Dr. Paul Steinebach – langjähriger Vorsitzender des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V. verstorben, S. 111
Rezensionen, S. 113
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Publikationen, Zeitschrift „Siegerland“

Walter Bonin – Siegener Kreisplaner von 1951 – 1955

Nachdem Walter Bonin bereits zweimal mit Bauten der Architektur der Jahre 1960+ hier auf siwiarchiv in Erscheinung getreten ist, hat siwiarchiv erste biographische Daten ermittelt:

Walter Bonin (1951), Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Personalakte Walter Bonin

geb 8. Mai 1919 in Mülheim/Main – 5. November 1990 in Siegen
Eltern: Hans Bonin, Buchdrucker, Margarete geb. Graf
evangelisch
verh. seit Juli 1949 mit Mia geb. Stürmer (geb. 29. März 1923), 2 Kinder

Volkssschule
Ostern 1929 Oberrealschule Offenbach/Main
1937 Abitur
anschließend 7 Monate Arbeitsdienst
2 Jahre Militärdienst
Weltkrieg: Feldartillerist, zuletzt Batteriechef

Dezember 1945 – Juni 1950 TH Darmstadt: Dipl. Ing
1950 – 1951: Entwurfsarchitekt bei Dipl. Ing. Richard Horn Architekt BDA , Aalen/Wttbg.:

  • Industriebauplanungen, Siedlungs- und Wohnhausbau, Teilbebauungspläne

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