SWR Retro – Stimme der Heimat · 23.07.1952 · 30 Min.
Paul Laven besucht 1952 den äußersten Winkel des Landes Rheinland-Pfalz. Bergleute aus dem Siegerland berichten von ihrem harten Arbeitsalltag.
SWR Retro – Stimme der Heimat · 23.07.1952 · 30 Min.
Paul Laven besucht 1952 den äußersten Winkel des Landes Rheinland-Pfalz. Bergleute aus dem Siegerland berichten von ihrem harten Arbeitsalltag.

Quelle: Morning Bulletin (Rockhampton, Queensland), Samstag, 6. Dezember 1924, S. 9
In der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember 1924 ermordete Fritz Angerstein in seinem Wohnhaus im benachbarten Haiger acht Menschen. Unmittelbar nach der Tat wurden Schutzpolizisten aus Siegen nach Haiger abgestellt. Zwei Opfer wurde vom Siegener Kreisarzt Dr. Sueßmann untersucht, der auch im späteren Prozess aussagte: Weiterlesen

In der Sitzung des Rates der Stadt Siegen am 19.10.2022 wurde die Umbenennung der nach Paul von Hindenburg, Jakob Henrich (Bergfrieder) und Dr. Lothar Irle benannten Straßen beschlossen. Die nach Adolf Stoecker benannte Straße wird umgewidmet. Die neue Namensgeberin ist nun Helene Stöcker – ein Anliegerwunsch. Die übrigen zur Umbenennung vorgeschlagenen Straßennamen (Porsche, Diem, Adolf Wagner) wurden in den Arbeitskreis zurücküberwiesen, eben so wie die nach Graf Luckner benannte Straße. Ansonsten folgte der Rat den Empfehlungen des Arbeitskreises.
Medienecho: Weiterlesen
05.11.2022 – 28.02.2023, Heimatmuseum Netpherland, Lahnstraße 47, 57250 Netphen
„Die diesjährige große Eigenausstellung im Heimatmuseum Netpherland dreht sich um einen ebenso beliebten wie alltäglichen Gegenstand:
Das Bier!
Wie bereits bei den letzten beiden thematischen Ausstellungen, wird auch sie von zahlreichen, höchst unterschiedlichen Veranstaltungen begleitet. Auch der Bogen zur eigenen Region wird wieder geschlagen. Unter anderem durch einen Vortrag von Wilfried Lerchstein zur Geschichte des Netpher Gastgewerbes in den vergangenen Jahrzehnten.
Aber es gibt auch leichte Kost – in Form eines kulinarischen Abends mit Wirklichkeit gewordenen Bierrezepten oder eines Biertastings für Kenner und Neugierige.
Es gibt eine Bierdeckelkunde, Geschichte und Geschichten rund ums Bier, einen Brauereibesuch und vieles andere mehr. Weiterlesen
Die Zeitzeugin Dr. Gisela Brumme berichtet im städtischen Zeitzeug:innenportal „Unser Siegen“ über den Schulalltag am Siegener Mädchengymnasium in den 1950er Jahren.
Zur im Interview erwähnten Rede Niemöller s. Wolf, Thomas, Die Rede Martin Niemöllers im Siegener Lyzeum, 30. Juni 1959: eine Episode in der Geschichte der Siegerländer Friedensbewegung ; Textabdruck mit kurzer Einführung, Siegener Beiträge 11, 2006, S. 209-220
Einträge auf siwiarchiv zur Geschichte des Lyzeum bzw. Mädchengymnasium
Mit der Jubiläumsausstellung hat die Siegener Loge „Zu den drei eisernen Bergen“ auch eine lesenwerte Festschrift zu ihrem 200jährigen Bestehen vorgelegt:

Das Siegerland ist eine jahrtausendealte Kulturlandschaft, in der Erze abgebaut und seit der Eisenzeit verhüttet wurden. Der Mensch hinterließ dabei zahlreiche Spuren, die Archäologinnen und Archäologen zum Sprechen bringen, unterstützt von engagierten Heimatforscherinnen und -forschern. Folgen wir den Detektiven der Vergangenheit und lernen eine der bedeutendsten prähistorischen Montanregionen Europas kennen!
Im bodenständigen Siegerland neigt man bekanntlich nicht gerade zu Übertreibungen. Kein Wunder also, dass auch die neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf nichts verspricht, was sie nicht halten könnte. Der Titel macht klar, was keine Rolle in der Geschichte des Siegerlandes spielte: „Kein Gold, kein Sex, kein Mord“. Aber auf stolze 6000 Jahre Erzgewinnung kann die Region zurückblicken, und das ist allemal eine Ausstellung wert. Weiterlesen

© Klotzki-Progri
Musik: Herr Andreas Vitt, Lesung: Dr. Ingeborg Längsfeld
26.10.2022, 18:00 bis 19:30 Uhr, Hilchenbach, Wilhelmsburg, Trauzimmer, Im Burgweiher 1, 5,00 €, Anmeldung erforderlich
Die lebendige, bildreiche Sprache der in Netphen 1809 geborenen Dichterin Katharina Diez versteht es, im Zuhörer ein einzigartig blumiges Assoziationsfeuerwerk zu entzünden. Ob ihrer Schönheit und wegen ihrer gefühlsbetonten und gewaltfreien Botschaften sollte sie sich in einer aufgeklärten Zeit gegen robustere Lesestoffe durchsetzen können. Das Märchen erzählt von einem Elfenkönig, der sich eines Tages mitten in einem akuten Gefühlsnotstand wiederfindet: Er sehnt sich nach der wahren Liebe, will nicht länger einsam sein. Auf seiner vergeblichen Suche gerät er in die Gefangenschaft von Moosprinzessins Vater, dem Felsenkönig. Die Befreiung des Elfenkönigs wird nun zur Aufgabe der in ihn verliebten Moosprinzessin. Unverkennbar offenbart sich hier das Unbewusste als Quelle der Inspiration. Weiterlesen
Premiere am 23. Oktober auf der großen Leinwand
„Dieser Film ist eine Liebeserklärung an unsere Heimat Siegen-Wittgenstein!“ Das sagte Landrat Andreas Müller bei der Vorstellung des Films „Siegen-Wittgenstein von oben – Echt vielfältig“. Mit dem Film ist jetzt das letzte Projekt, das der Kreis im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“ im Jahr 2017 auf den Weg gebracht hatte, abgeschlossen. Dass es am Ende fünf Jahre gedauert hat, bis der Film vollendet werden konnte, hatte unter anderem auch mit der Corona-Pandemie und den dramatischen Veränderungen der Landschaft zu tun, die weitere Dreharbeiten erforderlich machten.
„Letztlich ist jetzt ein Zeitdokument entstanden. Wir zeigen Siegen-Wittgenstein so, wie es heute ist, aber auch so, wie wir es in den nächsten Jahrzehnten nicht wieder sehen werden: mit Jahrhunderte alten Fichtenwäldern soweit das Auge reicht“, sagt der Landrat: „Nachfolgende Generationen werden in diesem Film unsere Mittelgebirgslandschaft vor der großen Trockenheit und dem dramatischen Waldsterben Ende der 2010er Jahre in herrlichen, beeindruckenden Bildern erleben.“ Weiterlesen
Sind strittige Straßennamen erinnerungskulturelle Untote?

Westfalenpost, 14.11.1947
Auf die Umbenennungswellen wurde hier bereits im Rahmen der aktuellen Siegener Diskusssion hingewiesen. Die Rückbenennung in den Jahren 1945 bis 1949 wurde dabei allerdings nur am Rande gestreift. Die nachfolgenden Presseberichte aus dem Zeitungsbestand des Siegener Stadtarchivs legen allerdings eine diskursgeschichtlich tiefer gehende Untersuchung nahe:
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