ein gemeinsames Projekt der Universität Siegen, des Aktiven Museums Südwestfalen und des Kreises Siegen-Wittgenstein
Heute um 10 Uhr wurde im Aktiven Museum der Grundstein für eine Kooperation zwischen der Universität, dem Aktiven Museum Südwestfalen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein gelegt und die weitere Zusammenarbeit der Partner mit einer Kooperationsver-einbarung der Partner besiegelt.
Gegenstand der Kooperation ist ein auf Initiative des Aktiven Museums zu erstellendes virtuelles Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Grundlage für die Datenbank sind seit vielen Jahren im Aktiven Museum gesammelte, hunderte von Namen und Kurzbiographien von verschiedenen Opfergruppen des Nationalsozialismus: von jüdischen Opfern, von so genannten Zigeunern, von Opfern der „Euthanasie“, von politischen Opfern und von Opfern unter den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Archivpädagogik/Bildungsarbeit
Gedenken an ermordete jüdische Bürger/innen in Hilchenbach
Gedenkstein zur Erinnerung am Marktplatz in Hilchenbach
Die Idee stammt von der Stadtführerin Rosel Six. Vor einiger Zeit hat sie der Stadt Hilchenbach vorgeschlagen, einen Gedenkstein zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürger/innen aufzustellen, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wurden. Mit einem Mahnmal im Blickpunkt der Öffentlichkeit, in der Nähe des Marktplatzes, möchte sie die Erinnerung „lebendig“ halten. So kann ein zentraler Ort des Gedenkens entstehen.
Am 30. April 2008 wurden bereits zwölf Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig aus Köln im Bürgersteigbereich vor den Häusern Bruchstraße 14, Gerbergasse 2, Mühlenweg 25 und Unterzeche 1 verlegt, um die Aufmerksamkeit der vorbeigehenden Menschen auf die ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu lenken.
Nachdem der Rat der Stadt Hilchenbach in seiner Sitzung am 20. März 2013 einstimmig der Aufstellung des Gedenksteins zugestimmt hat, wird diese Idee nun in die Tat umgesetzt. Im Rahmen einer Gedenkstunde am Donnerstag, dem 4. Juli 2013 wurde der Gedenkstein zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Öffentlichkeit übergeben. Weiterlesen
Rundgang über Gedenkorte auf dem Hermelsbacher Friedhof
Mit Klaus Merklein
Treffpunkt wird sein am
Sonntag, 30. Juni um 15.30 Uhr an der Friedhofshalle.
Dieser Rundgang wird etwa eine Stunde dauern. Sie hören Erläuterungen zu den Friedhöfen der deutschen Soldaten und Zivilopfer des Zweiten Weltkriegs, dem Friedhof für Zwangsarbeiter sowie dem jüdischen Friedhof. Männer bitte eine Kopfbedeckung mitbringen.
Briefe von der Front gelesen

Etwa 30 Studierende der Siegener Universität besuchten jetzt das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße. Sie beschäftigen sich in diesem Semester mit der Geschichte der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein während des Ersten Weltkriegs. In gemeinsamer Arbeit wurden Originalakten aus Wittgenstein gelesen und ausgewertet.
Rund 99 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs besuchten Siegener Studierende das Wittgensteiner Kirchenkreis-Archiv in Bad Berleburg
Mit etwa 30 Studierenden ihrer Universität besuchte jetzt die Siegener Professorin Dr. Veronika Albrecht-Birkner das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße. Das in diesem Semester laufende Seminar befasst sich mit der Geschichte der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein während des Ersten Weltkriegs. In gemeinsamer Arbeit wurden Originalakten aus Wittgenstein gelesen und ausgewertet. Weiterlesen
Lernmodul „August 1914 – Kriegsbegeisterung?“
Das Lernmodul 302 der Lehrplattform für offenen Geschichtsunterricht der Universität zu Köln verwendet auch Zeitungsausschnitte der Siegener Lokalpresse:
„Bilder vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen oft Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz „eingezogen“) und dem Kriegseintritt des Deutschen Reichs am 1. August 1914 wird oft vom sogenannten „Augusterlebnis“ gesprochen. Der Begriff will ausdrücken, dass es in der deutschen Bevölkerung eine große Begeisterung für den Krieg gegeben hat.
Im Deutschen Reich wurden zu Beginn des Krieges knapp vier Millionen Männer einberufen und an die Fronten geschickt, das waren etwa 40 Prozent aller 20 bis 40 Jahre alten Männer. Unter ihnen waren etwa eine Million oft junge Männer, die sich freiwillig für den Kriegseinsatz meldeten. Tatsächlich gab es also einen „kriegsbegeisterten“ Teil der Bevölkerung. Aber es gab auch andere Reaktionen auf den Kriegsbeginn.
Wie verhielten sich die Menschen Anfang August 1914?“
Arbeitsblatt: 302LeKriegsbegeisterung
Quelle: 302M1Kriegsbegeisterung
Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen für 2013 erneut ausgeschrieben
Das Jüdische Museum Westfalen führt auch 2013 wieder einen Schülerwettbewerb durch für Erstlingsarbeiten junger Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten etc.). Dazu sind die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schultypen aus Westfalen und dem Rheinland, aufgerufen, ihre Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen Geschichte und Gegenwart oder Religion haben oder sich mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen, beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen.
Eine Jury wird die Arbeiten prüfen und die besten zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen aus Büchern zur jüdischen Geschichte und Kultur sowie einem Büchergutschein. Es besteht auch die Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für Gemeinschaftsarbeiten. Daneben erhalten die Preisträger eine zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein. Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.
Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs am 4. Dezember um 18:00 Uhr in einer Feierstunde im Dorstener Museum vorstellen und die Preise überreichen.
Interessierte wenden sich für Nachfragen und Auskünfte an Thomas Ridder M.A. (02362-951431 oder ridder@jmw-dorsten.de) bzw. senden ihre Beiträge an folgende Anschrift: Jüdisches Museum Westfalen, Thomas Ridder, Postfach 100 622, 46256 Dorsten. Die Arbeiten können auch in Dateiform eingesandt werden.
Ausstellung „40 Jahre Frauen an der Universität Siegen – Die ersten Schritte auf dem Weg zur Chancengleichheit“
Ab Montag, den 17. Juni 2013, wird im Foyer der Universitätsbibliothek die Ausstellung zum Thema „40 Jahre Frauen an der Universität Siegen – Die ersten Schritte auf dem Weg zur Chancengleichheit“ noch einmal gezeigt.
Die Ausstellung gibt eine kleine Übersicht zur Präsenz von Frauen in der ersten Jahren der neugegründeten Gesamthochschule, zu den politischen Veränderungen der achtziger Jahre und zu den Anfängen der Frauenförderung in den achtziger und frühen neunziger Jahren. Auch einige der in den Gründungsjahren tätigen Personen kommen zu Wort.
Offensichtlich ein Fehler im Veranstaltungskalender der Siegener Zeitung und von Radio Siegen. Die Universitätsbibliothek zeigt seit heute eine andere Ausstellung.
Quelle: Siegener Zeitung, 15.6.2013, S. 4, Universitätsbibliothek Siegen, Chronologische Liste der Ausstellungen 2012
Vortrag „50 Jahre Siegerlandkolleg (1963-2013)“
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 20.06.2013, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des KrönchenCenters, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.
Vor 50 Jahren wurde mit dem “Staatlichen Institut zur Erlangung der Hochschulreife” in Weidenau die erste öffentliche Schule des Zweiten Bildungsweges im Siegerland eröffnet. Seitdem haben zahlreiche junge Erwachsene, denen aus unterschiedlichen Gründen eine gymnasiale Bildung zunächst verwehrt geblieben war, die Allgemeine Hochschulreife erworben.
Mit der Erfolgsgeschichte des „Siegerlandkollegs“ beschäftigt sich der nächste Vortrag des Siegener Forums am kommenden Donnerstag, 20. Juni, im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter. Denn nicht nur die Begabungsreserven des Siegerlandes wurden durch die Gründung geweckt, auch hunderte von jungen Männern und Frauen aus den Nachbarkreisen, insbesondere aus dem Westerwald und dem Kreis Olpe, machten in den vergangenen 50 Jahren ihr Abitur an dieser Institution. Auf der Basis von aktuellen Recherchen in verschiedenen Archiven wird erstmalig die Gründungsgeschichte des staatlichen Weiterbildungskollegs dargestellt.
Die Gründung der Schule kann als ein strukturpolitisches Geschenk des Landes NRW an die Region interpretiert werden. Sowohl der Zeitpunkt der Gründung im Jahr 1963 als auch der Standort auf dem Haardter Berg verdeutlichen Kennern und Zeitzeugen der Regionalgeschichte geradezu sinnbildlich den historischen Zusammenhang. Der umzugsbedingte Aufstieg der Schule aus seinem anfänglichen Provisorium aus dem vom Eisenerzbergbau geprägten Hüttental auf den Bildungshügel der jungen Universitätsstadt Siegen im Jahr 1973 steht symbolisch für den Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, der in unserer Region erfolgreich bewältigt wurde. Zu diesem Erfolg trug auch das Siegerland-Kolleg seinen bescheidenen Anteil bei. Weiterlesen
„Gipfeltreffen in Sachen Lothar Irle“
so titelte die Westfälische Rundschau“ heute einen ihrer insgesamt drei Artikel zum Vortrag Professor Elkars über die Siegener Volkskundler.
Der Vortrag war mit über 40 Zuhörenden gut besucht. Man darf sich schon jetzt auf den Abdruck des meinungsstarken und dennoch differenzierenden Textes in den „Siegener Beiträgen“, dem Jahrbuch der Siegener Geschichtswerkstatt, freuen.
Spaziergang entlang der Stolpersteine auf der Hammerhütte
Spaziergang entlang der Stolpersteine auf der Hammerhütte
Mit Klaus Dietermann
Treffpunkt ist
am Sonntag, 16. Juni um 15.30 Uhr
an den Stolpersteinen für das Ehepaar Hugo und Klara Rauh an der Ecke Leimbachstraße/ Ziegelwerkstraße gegenüber dem Porsche Zentrum. Der Spaziergang wird etwa gegen 17.00 Uhr in der Wiesenstraße kurz vor dem Schlachthof enden, wo sich Stolpersteine für die nach Holland geflohene Familie des Metzgers Emil Meyer befinden. Bis dahin passieren wir die Steine für Helene und Anna Freund, Lilly Holzhauer, das Ehepaar Meyer und die Eheleute Jacob.

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