Akteneditionen aus dem Stadtarchiv

L. Burwitz, Leiter des Stadtarchivs Siegen, und Prof. Dr. Jürgen Bellers, Uni Siegen (Internationale Politik) geben eine mehrbändige, digitaliserte Aktenedition zur Geschichte von Siegen heraus, die thematisch zunächst auf die Umbruchszeiten 1918, 1933 und 1945 und auf die Schwerpunkte Politik, Wirtschaft, Kultur und Stadtplanung konzentriert ist. Band 1 zum kulturellen Leben in Siegen nach 1945 erscheint gegenwärtig. Die Reihe der Sammlungen heißt: „Zurück zu den Akten“, und will lebensnäher und konkreter an vergangene Zeiten herankommen, als dies anderen Herangehensweisen gelingt.

Uni Siegen, Phil. Fak, Aktuelles, 5.11.2012

„Singen ist eine edle Kunst und Übung“ – Ausstellung zu historischen Gesangbüchern im Landeskirchlichen Archiv Bielefeld

Mit dem Zitat „Singen ist eine edle Kunst und Übung“ des Reformators Martin Luther ist eine aktuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen zu historischen Gesangbüchern überschrieben. Als Geburtsstunde des Kirchenliedes und als Grundstein des Gesangbuches kann Luthers Wunsch angesehen werden, volkssprachige Lieder für den gottesdienstlichen Gebrauch zu haben.

Die Ausstellung, die im Kirchlich-diakonischen Archivzentrum am Bethelplatz zum Zeitpunkt der jetzt tagenden westfälischen Landessynode eröffnet wurde und bis Ende November zu sehen ist, zeigt eine Auswahl wichtiger und ungewöhnlicher Werke aus der Gesangbuchgeschichte. Ein

Schwerpunkt liegt auf westfälischen Gesangbüchern und Liederdichtern, wie z.B. Philipp Nicolai (1556-1608), Marie Schmalenbach (1835-1924) und auch Friedrich v. Bodelschwingh d.J. (1877-1946).

 

Die Ausstellung ist nach dem Kirchenjahr aufgebaut, da jeder Komponist zu einer „Jahreszeit“ ein Lied verfasst hat. Zugleich werden die verschiedenen westfälischen Regionen exemplarisch vorgestellt wie auch spezielle Gesangbücher präsentiert – so z.B. Feldgesangbücher für Kriegszeiten seit dem 18. Jahrhundert oder Liedersammlungen aus der Zeit des sog. „Kirchenkampfes“ während des Nationalsozialismus. Beim ältesten in der Schau gezeigten Gesangbuch handelt es sich um das im Jahr 1604 in Herborn gedruckte Werk „Psalmen Davids. Nach Frantzösischer melodey und Reymen art in Teutsche reymen artig gebracht durch Ambrosius Lobwasser“.

Das älteste Gesangbuch der Ausstellung: "Die Psalmen Davids" von 1604. Foto: EKvW

Das älteste Gesangbuch der Ausstellung: „Die Psalmen Davids“ von 1604. Foto: EKvW

Dieses und weitere Herborner Gesangbücher, die in der Ausstellung zu sehen sind, wurden für den gottesdienstlichen Gebrauch in den nassau-oranischen Gebiete – also auch für das Siegerland – gedruckt. 

Die Ausstellung beruht nicht nur auf Gesangbüchern aus den landeskirchlichen Archivbeständen, sondern vor allem auf zahlreichen Werken aus der privaten Gesangbuchsammlung von Pfarrer i.R. Wilhelm Gröne aus Menden.

 

Burbacher Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür fand am Samstag, den 27.10., statt. Von 10.30 Uhr bis 15 Uhr stand des Archiv interessierten Besuchern offen. Laut Statistik waren ca. 35 Männer, 8 Frauen und 2 Kinder über den Tag verteilt anwesend. Diese konnten während einer Führung das Archiv näher kennen lernen, selber in Akten recherchieren oder in einer Lese- und Schreibwerkstatt Texte in Sütterlin lesen, sowie mit Feder und Tinte oder Griffel und Schiefertafel schreiben.

Artikel über das Gemeindearchivs Burbach auf siwiarchiv.de.

Gemeindearchiv Burbach öffnet Türen am 27.10.2012

Rahmenprogramm für Besucher

Es ist schon etwas Besonderes, das neue Archiv der Gemeinde Burbach. Seit einiger Zeit stand das Thema schon auf der Agenda von Politik und Verwaltung. Jetzt kann mit der Eröffnung das Kapitel der Planung und Einrichtung zugeschlagen werden.„Es soll ein lebendiges und offenes Archiv sein“, formuliert Bürgermeister Christoph Ewers die Ausrichtung der neuen gemeindlichen Institution. Und um diesem Gedanken Rechnung zu tragen, findet am Samstag, 27. Oktober ab 10.30 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ im neuen Gemeindearchiv statt. Dazu sind alle Interessierten aus Burbach und Umgebung sehr herzlich eingeladen. „Wir haben ein kleines Rahmenprogramm für die Besucher vorbereitet“, freut sich Patricia Ottilie, die zuständige Mitarbeiterin. „Neben einem geführten Rundgang mit Erläuterungen wird eine Schreibwerkstatt für Kinder angeboten und ein kleiner Exkurs gegeben, wie man richtig im Archiv recherchiert.“ Das Archiv ist im Kellergeschoss der Grundschule Burbach, Marktplatz 1 in Burbach untergebracht.

Was sind historische Quellen? Geschichte wird gemacht!

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segu Video-Modul 901

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segu – selbstgesteuert entwickelnder Geschichtsunterricht
Lernplattform für Offenen Geschichtsunterricht
Historisches Institut der Universität zu Köln

Modul 901 | Was sind historische Quellen? | Geschichte wird gemacht! |

Das Video beinhaltet 1. Darstellung über historische Quellen, Vergangenheit und Geschichte, 2. zwei Aufgaben hierzu, die Schüler_innen handschriftlich in ihrer Geschichtsmappe bearbeiten.

Bundeswettbewerb „Vertraute Fremde“ – Themenideen:

Zum bereits hier vorgestellten Geschichtswettbewerb folgen einige Themenidee für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein. Dank hierfür gilt dem Koblenzer Geschichtsdidaktiker Daniel Bernsen, der in seinem Weblog ebenfalls Themenideen publiziert hat, für das Brainstorming!

1) Simultankirchen:  St. Johannes der Täufer , Wilnsdorf-Rödgen

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