Bildungspartnerschaft mit Stadtarchiv mit Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule

Fotos von einer der ersten Aktionen der Bildungspartnerschaft:
1) Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens
2) Besuch des jüdischen Friedhofes mit einer kleinen Säuberungsaktion.

Die Bildungspartnerschaft zwischen dem Stadtarchiv Bad Berleburg und der städtischen Hauptschule ist die erste Bildungspartnerschaft zwischen einem Archiv und einer Hauptschule im Land Nordrhein-Westfalen!

Stolpersteine in Erndtebrück

“ ….. Vor inzwischen zehn Jahren hatten sich Erndtebrücker Bürgerinnen und Bürger erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine Gedenktafel an der Kirchenmauer der Bergstraße angebracht wurde. Seit 2003 wird am 9. November vor dieser Tafel durch die Erndtebrücker Schulen der Menschen jüdischen Glaubens gedacht, die der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer fielen. Vor allem jungen Menschen wird so ins Gedächtnis gerufen, dass auch in Erndtebrück Menschen, die Jahrhunderte lang Bürger unserer Gemeinde waren, von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet worden sind. Weiterlesen

Internationaler Tag gegen Rassismus:

„Gedenkorte in Siegen“ im Fokus – Vortrag im Aktiven Museum

Die Stadt Siegen ist Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus und beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am „Internationalen Tag gegen Rassismus“. Am Donnerstag, 21. März 2013, findet aus diesem Anlass eine Vortragsveranstaltung im Aktiven Museum Südwestfalen statt.

Die Veranstaltung an einem wichtigen Siegener Ort des Gedenkens an die Opfer nationalsozialistischer Ausgrenzung und Gewalt wird um 16.00 Uhr von Siegens stellvertretender Bürgermeisterin Angelika Flohren eröffnet. Im Anschluss hält Klaus Dietermann, Leiter der Gedenkstätte, einen Vortrag mit dem Titel „Orte der Verfolgung, des Widerstands und heutige Gedenkorte in Siegen“.

Danach haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich an Informationsständen mit Akteuren auszutauschen, die sich ehrenamtlich oder im Rahmen ihrer täglichen Arbeit für eine Stadt ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung engagieren.

Mit diesem Programm möchte die Stadt Siegen ein Zeichen für das bürgerliche Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Insbesondere die engagierten Akteure vor Ort sollen ein Forum finden, ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.

Wer die Veranstaltung besuchen möchte, kann sich noch bis Mittwoch, 20. März 2013, telefonisch unter (0271) 404-2211 anmelden.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Siegen

„Auschwitz“. Eine Klanginstallation von Juri Jansen

70 Jahre Deportation nach Auschwitz

Sonntag, 24. Februar, 15.30 Uhr, Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10

Ende Februar 1943 mussten die letzten Juden aus der Synagogengemeinde Siegen die Stadt verlassen. Über Dortmund, wo der Transport zusammengestellt wurde, gelangten sie nach Auschwitz. Niemand kam von ihnen zurück. In einer beeindruckenden Klanginstallation erinnert Juri Jansen an diese Menschen und das Geschehen. Über Monitore werden Fotos der Deportierten der jüdischen Gemeinde eingespielt.

Einführung: Klaus Dietermann

Endlich den Einkaufszettel der Uroma entziffern

LesenBurbachNeuauflage des Lese- und Schreibkurses zur Offenbacher Schrift
Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2011 bieten das Archiv und die Senioren-Service-Stelle der Gemeinde Burbach wieder einen Lese- und Schreibkurs zur Offenbacher Schrift, einer Artverwandten der Sütterlin-Schrift, an. Im März beginnt der Kurs.
           
Unter fachkundiger Leitung von Patricia Ottilie, Archivfachangestellte, können Interessierte an drei Dienstagen (5.3,12.3, 26.3,) sowie an einem Montag (18.3.) im März die auch als „Rudolf-Koch-Kurrent“ bezeichnete Schrift erlernen. Mit Lese- und Schreibproben sowie dem vielfältigen Übungen werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, alte Tagebücher von Verwandten oder Postkarten aus vergangenen Zeiten zu lesen. Nach Kursende können selbst Briefe in der Offenbacher Schrift verfasst werden.
Wer  bereits Kenntnisse hat, ist ebenfalls herzlich zur Auffrischung willkommen. Weiterlesen

Landes-Förderprogramm will Schätze der Archive für Kinder und Jugendliche öffnen

Kulturministerin Ute Schäfer möchte, dass sich die Archive im Land stärker für Kinder und Jugendliche öffnen. Dazu hat sie jetzt das neue Förderprogramm „Archiv und Schule“ auf den Weg gebracht. „Es richtet sich an die Archive in NRW und fördert Projekte, die langfristig zur Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit der Geschichte unseres Landes beitragen können“, erklärte Schäfer. Weiterlesen

Linktipp: Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung

„Die Mediathekist themenbezogen und wendet sich gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung. Diese regionale Einrichtung stellt eine Informations- und Recherchestelle mit einer umfangreichen multimedialen Quellensammlung dar.

Die Materialien (Videos, Bücher, Broschüren, Aufsätze, Spiele, Aktionskoffer, Unterrichts- und Projektmaterial und Untersuchungen zum Thema) stehen Fachkräften, Multiplikatoren und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Weiterlesen

Stein für Stein – Stolpersteine in Netphen verlegt

Netphen, Verlegung der Stolpersteine (Dez. 2012) [Bild F. Lück]

Netphen, Verlegung der Stolpersteine (Dez. 2012) [Bild F. Lück]

„Die Erinnerung an Netphener Juden ist lebendig. Ab sofort ist sie durch Stolpersteine vor dem Haus in der Lahnstraße 4 in Netphen hautnah erfahrbar. Die Stolpersteine sind beschriftet mit den Namen deportierter Juden und deren Schicksal. Sie werden europaweit vor den ehemaligen Wohnhäusern dieser Menschen verlegt. Erfinder des Projekts ist der preigekrönte Künstler Gunter Demnig, der die Steine trotz winterlichen Wetters selbst verlegte. Weiterlesen

Schultheater „ÜBERdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer“

von Beate Albrecht, Theaterspiel Witten:
7.12.2012, Siegen LYZ
Pressetext:: „Ein Stück über Jugendwiderstand, die Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab 11 Jahren (7. Klasse)

Inhalt: 
Zu Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben. Weiterlesen