Veranstaltung „Vorbei und vergessen? – Die Lösung: Das Vereinsarchiv!“

Do, 16.04.2015 19:00 – 20:30

Die Veranstaltung richtet sich an Vereinsarchivare sowie an Vereinsverantwortliche, die ein Archiv aufbauen möchten. Das Vereinsarchiv soll die rechtlich wichtigen und geschichtlich relevanten Unterlagen eines Vereins sichern und nutzbar machen. Das Archiv dokumentiert dauerhaft das Vereinsleben für die Nachwelt. Nach einer kurzen Einführung werden die Möglichkeiten, das Archivgut zu erfassen und zu erschließen, dargestellt. Einfache Tipps zur Behandlung von geschädigtem Archivgut fehlen ebenso wenig wie Angaben zu den erforderlichen Raum- und Klimabedingungen. Die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Archivierung werden diskutiert, Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.

Referent: Thomas Wolf, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreisarchiv
Zielgruppe: Ehrenamtlich tätige Vereine und Gruppen
Ort: Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreishaus, 14. Etage, Raum 1410, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen

Information & Anmeldung: Ehrenamtservice, Kreis Siegen-Wittgenstein, Telefon: 0271 333-2310, E-Mail: ehrenamt@siegen-wittgenstein.de

Fernsehhinweis: „Nackt unter Wölfen“

1. April 2015, ARD, 20:15
Fernsehfilm Deutschland 2015

Im Juni 2014 wurden die Dreharbeiten zu „Nackt unter Wölfen“ beendet, unter der Regie von Philipp Kadelbach nach einem Drehbuch von Stefan Kolditz, dem Erfolgsteam hinter der preisgekrönten Miniserie „Unsere Mütter, unsere Väter“. Das Drehbuch zum Film entstand nach Motiven des Romans von Bruno Apitz und wurde begleitet von Gesprächen mit Zeitzeugen und umfassenden historischen Recherchen. Gedreht wurde in Tschechien und Mitteldeutschland. Ein Teil der Dreharbeiten fanden auch am Originalschauplatz in der Gedenkstätte Buchenwald statt.

Mit dabei: Florian Stetter (Pippig), Peter Schneider (Höfel), Sylvester Groth (Krämer), Thorsten Merten (Bochow), Sabin Tambrea (Reineboth) u.v.a. Weiterlesen

„Fast jedes kleine Dörfchen des Landkreises Siegen besitzt sein Ehrenmal“

Neuer Klick in die Vergangenheit

Die nachträglich eingezeichnete Kuppe der projektierten Heldengedenkstätte auf dem Häusling auf einer undatierten Aufnahme um 1917. (Stadtarchiv Siegen, Fotosammlung 3798)

Die nachträglich eingezeichnete Kuppe der projektierten Heldengedenkstätte auf dem Häusling auf einer undatierten Aufnahme um 1917. (Stadtarchiv Siegen, Fotosammlung 3798)

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig verschiedenartigen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse oder bislang unbekannte Aspekte sollen durch informative Onlineartikel präsentiert werden. Auf der Website www.stadtarchiv-siegen.de erfährt man in der neuen Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ Details über die kontroversen Diskussionen um die Errichtung einer Kriegergedenkstätte in Siegen nach dem Ersten Weltkrieg.

Die Zeit der „Weimarer Republik“ zwischen der Novemberrevolution 1918 und der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 war vielfach geprägt durch politische Konflikte und gesellschaftliche Umbrüche. Der vollständige Zusammenbruch Deutschlands, die zermürbenden Bedingungen des Versailler Friedensvertrags und die damit verbundene Kriegsschuldfrage stellten eine enorme Hypothek für die Staatsräson dar. Auch im Siegerland war das gesellschaftliche Leben von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit geprägt. Als identitätsstiftendes Element gemeinsamer Trauerbewältigung sollten Kriegergedenkstätten für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet werden. Nachdem im gesamten Kreis Siegen bereits in den frühen 1920er Jahren die ersten Ehrenmale errichtet worden waren, echauffierten sich immer mehr Siegener Bürgerinnen und Bürger während der gesamten „Weimarer Zeit“ über die Tatenlosigkeit ihrer Stadtverwaltung. Weiterlesen

Vortragsreihe „Die Zeit vergeht, die Uhren bleiben“

Das Freudenberger 4FACHWERK-Museum beherbergt in seinem Dachgeschoss eine prägnante Uhrenausstellung. Und das kommt nicht von ungefähr: Freudenberg kann auf eine bedeutende Uhrentradition zurückblicken. Als Begründer der „Freudenberger Uhrmacherkunst“ gilt Johann Peter Stahlschmidt (18. Juli 1751 – 6. Oktober 1833). Eine Reihe der Stahlschmidt-Uhren sind hier im Museum, das nur wenige Meter vom früheren Haus des Uhrmachers in der Oranienstraße 31 entfernt steht, zu bewundern.

Aktuell lädt der 4FACHWERK-Museums-Verein zu einer Vortragsreihe mit dem Uhrenhistoriker Ian D. Fowler ein. Der Experte für historische Zeitmesser, 1953 in Doncaster/England geboren, wohnte ab 1978 in Freudenberg und lebt heute in Friesenhagen (Kreis Altenkirchen), betreute die Uhren im Museum und gilt als einer der herausragenden Kenner der Stahlschmidt-Uhren wie des Uhrenhandwerks der Region.
Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, 25. März 2015, 19:30 Uhr, im Museum. Ian D. Fowler stellt an diesem Abend dar, wie in Deutschland gegen Mitte des 18. Jahrhunderts die „bürgerlichen Uhren“ in Deutschland immer beliebter wurden und wie diese Mode auch ins Siegerland kam.. Weiterlesen

Ausstellung „Als der Krieg zu uns in die Heimat kam“

Morgen, 14:00 Uhr, wird Ralf Anton Schäfer anlässlich des Jubiläums zum 70jährigen Kriegsende in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Altenkirchen eine Ausstellung zu den letzten Kriegswochen 1945 in der Heimatregion eröffnen. Mit Hilfe von Dokumenten, Fotografien und Landkarten wird ein Einblick in die Ereignisse der Bodenkämpfe der Schicksalsmonate März und April 1945 gegeben.

Die Ausstellung wird anhand themenbegleitenden Exkursionen in einige der damaligen Frontgebiete ergänzt.

Familienforschung mit Computer – Seminar im Stadtarchiv

genealogie0115Am Samstag, 28.02.2015, bietet Heinrich Prinz allen denjenigen, die sich für die Geschichte ihrer Vorfahren interessieren, erneut eine Einführung in die computergestützte Familienforschung an. Prinz, nach eigenem Bekunden Inhaber der größten familienkundlichen Datenbank des Siegerlandes mit Informationen zu mehr als 200.000 Personen, widmet sich bei dieser Gelegenheit allen Fragen der systematischen Genealogie, insbesondere aber dem Umgang mit digitalisierten Dokumenten. Darüber hinaus wird sich der Referent eingehend mit den individuellen Fragestellungen der Seminarteilnehmer auseinandersetzen.
Das Seminar, Beginn 11 Uhr, findet statt im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im 3. Obergeschoss des KrönchenCenters, Markt 25, 57072 Siegen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Bei dieser Gelegenheit weist das Stadtarchiv noch einmal darauf hin, dass das Archiv neben den üblichen Öffnungszeiten auch jeden 4. Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr geöffnet hat und in dieser Zeit von jedermann besucht werden kann.

Neunkirchen: „Weißt Du noch?!“: Senioren schreiben Geschichte(n)

Seniorenberaterin Bettina Großhaus-Lutz sucht nach bewegenden, heiteren, spannenden und nachdenklichen Geschichten und Gedichten, die sich mit dem Leben und Arbeiten im Freien Grund – insbesondere in den Ortsteilen der Gemeinde Neunkirchen beschäftigen – so wie bei der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1992. Foto: Gemeinde Neunkirchen

Seniorenberaterin Bettina Großhaus-Lutz sucht nach bewegenden, heiteren, spannenden und nachdenklichen Geschichten und Gedichten, die sich mit dem Leben und Arbeiten im Freien Grund – insbesondere in den Ortsteilen der Gemeinde Neunkirchen beschäftigen – so wie bei der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1992.
Foto: Gemeinde Neunkirchen

„Sie können sich an die (Nach)Kriegszeit erinnern, wissen noch wer einst in die Grube einfuhr, kennen die alten Hausnamen und haben verfolgt, wie das Neubaugebiet auf dem Rassberg entstand. Nun sind sie als Autoren von Geschichten aus dem Freien Grund gefragt: die Senioren, die in der Gemeinde Neunkirchen aufgewachsen sind.

„Die Erlebnisse älterer Menschen füllen keine Geschichtsbücher, sie sind es aber wert, aufgehoben zu werden“, ist sich Neunkirchens Seniorenberaterin Bettina Großhaus-Lutz sicher. Darum ist sie auf der Suche nach Zeitzeugen, die in der Hellergemeinde leben oder gelebt haben und aus ihrem Leben berichten möchten. Unter dem Motto „Senioren schreiben Geschichten“ sammelt sie Erinnerungen an früher, und die schönsten von ihnen sollen veröffentlicht werden. Weiterlesen

Schul- und Dokumentarfilm über den Siegerländer Hauberg

„Der Hauberg im Siegerland. Nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Tradition“

DVDHauberg„Im Februar 2014 hat der „Förderverein Historischer Hauberg Fellinghausen e.V.“ das „Mitmachbuch für junge Hauberg-Experten“ vorgestellt. Als interaktives Schul- aber auch Zuhause-Buch hat es seitdem viele begeisterte Freundinnen und Freunde gefunden. Was lag also näher, als die im Buch beschriebenen Haubergarbeiten in bewegten Bildern mit Schulkindern zu zeigen?

Gesagt, getan! Nach fast genau einem Jahr können wir nun eine Dokumentation über ein abwechslungsreiches Jahr im Hauberg präsentieren, die anhand der Haubergsuhr die anstehenden Haubergsarbeiten im Jahresverlauf zeigt und erklärt. Weiterlesen

„Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ – Teil VI

Familie Theiss-Mudersbach

Familie Theiss-Mudersbach

Foto- und Filmvorführung, Lesung

Sonntag, 15.02.2015, 17.00 Uhr
Ort: Heimhof –Theater
Eintritt frei! Spenden werden erbeten!
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 / 5577,
Senioren-Service, Tel. 02736 / 4556 und Gemeindearchiv, Tel. 02736 / 4515

Am Sonntag, dem 15. Februar (17.00 – 19.00 Uhr) laden Burbachs Kulturbüro, Senioren-Service und Gemeindearchiv zum bereits sechsten Teil der beliebten Veranstaltungsreihe „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ ein.
Nach der Begrüßung werden neben Filmen auch diesmal wieder Fotos aus Privatbeständen gezeigt, die von den Gästen in gewohnter Weise erkannt und kommentiert werden können.
Freuen Sie sich auf einen interessanten Burbacher Abend!
Quelle: Pressemitteilung der Gemeinde Burbach, 29.1.2015