
Die erste Motoromnisbuslinie der Welt fuhr im Siegerland. Betriebsaufnahme vor 125 Jahren“
Wilfried Lerchstein verfasste einen Beitrag für die Deutsche Briefmarkenzeitung (PDF): DBZ 7-2020 S. 16 – 19, 125 Jahre Motoromnibus

Die erste Motoromnisbuslinie der Welt fuhr im Siegerland. Betriebsaufnahme vor 125 Jahren“
Wilfried Lerchstein verfasste einen Beitrag für die Deutsche Briefmarkenzeitung (PDF): DBZ 7-2020 S. 16 – 19, 125 Jahre Motoromnibus
bis 10.5.2020, Museum Haus Konstruktiv, Zürich
Das Haus Konstruktiv widmet Otto Piene (geb. 1928 in Bad Laasphe, gest. 2014 in Berlin) als erstes Museum in der Schweiz eine umfangreiche Einzelausstellung. Präsentiert wird eine Auswahl von Werken, die zwischen 1955 und 2014 entstanden sind. Neben frühen, vom Abstrakten Expressionismus beeinflussten Gemälden werden Raster, Rauch- und Feuerbilder sowie Lichtinstallationen und Luftskulpturen gezeigt, mit denen der Künstler unter Einbezug der Elemente Licht, Feuer und Luft ein einzigartiges Œuvre schuf, das bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
Den Auftakt zur Ausstellung, die unter Einbeziehung des von Sprüth Magers verwalteten Nachlasses konzipiert wurde, bilden sieben raumfüllende Sterne in Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau, Indigo und Grün von 2014. Mittels lautstarker Gebläse füllen sich die aus Tuch gefertigten Objekte in rhythmischer Abfolge mit Luft, um dann wieder in sich zusammenzusacken. Diese Arbeiten zählen zu den Inflatables, den Luftskulpturen, mit denen sich Piene bereits in den 1960er-Jahren als Pionier der Sky Art etablierte. Pienes Interesse, unkonventionelle Elemente wie Luft, Licht, Feuer und Rauch in sein Schaffen zu integrieren und so die Kunst zu erneuern, geht einher mit der Aufbruchstimmung der Nachkriegszeit, die Piene nachhaltig geprägt hat. Weiterlesen
vom Rassenwahn zum Massenmord
Donnerstag, 12. März, 18.30 Uhr, Vortragsraum der VHS Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, Eintritt frei
Rüdiger Fries thematisiert werden die ideologischen Grundlagen der „Euthanasie“-Verbrechen, ihre politische, bürokratische und organisatorische Realisierung im Sinne eines eliminatorischen Rassismus im totalitären nationalsozialistischen Staat unter Berücksichtigung einzelner Opferbiografien.
Quelle: Aktives Museum Südwestfalen, Veranstaltungen
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. stellt seine Arbeit vor
Dienstag, 10. März 2020, 18:00 Uhr Kulturhaus Lÿz St.-Johann-Straße 18, 57074 Siegen

Der Volksbund organisiert u.a. immer wieder internationale Jugendbegegnungen und Workcamps auf Kriegsgräberstätten. Zuletzt fand eine Studienfahrt zur deutschen Kriegsgräberstätte nach Ysselsteyn in den Niederlanden statt.
INFO
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Heimatverein Dreis-Tiefenbach wandert am 7. März 2020 auf dem Grubenweg. Es beginnt um 10:30 Uhr im Haus Pithan mit einer kurzen Einführung.
Bis in die 1950’er Jahre gab es bei uns Bergbau. Spuren sind noch sichtbar. Bei unserer Wanderung zu den alten Gruben geht es teils steil bergan und manchmal auch weglos zu den Pingen.
Die Pingenfelder der Grube Freundschaft liegen großenteils auf dem Gebiet von Niedersetzen, das Grubenfeld von Steigerberg liegt großenteils in Weidenau. Darum ist die Wanderung nicht nur für Dreis-Tiefenbacher interessant. Vom Haus Pithan aus geht es zuerst zum ehemaligen Freundschaft-Stolleneingang. Nach kurzem Anstieg wandern wir auf einer ebenen Forststraße weiter zur Grube Steigerberg. Nach Überquerung der Hochschulstraße und Aufstieg bis zum Wanderweg auf der Höhe des Setzerberges,geht es auf diesem weiter bis kurz vor den Abzweig der Straße nach Niedersetzen von der Hochschulstraße. Der Weg von Steigerberg bis Freundschaft führt teilweise durch Buschwerk, so dass derbe Bekleidung angesagt ist. Das letzte Stück zu den Pingen führt durch zerklüfteten Fichtenwald. Steil bergab geht es zurück. Die Wanderung dauert etwa 2 Stunden und wird von Ernst Intemann fachlich begleitet.
Heute jährt sich zum 76. Mal der Tag des schweren Bombenangriffes auf Neunkirchen, dem 69 Menschen, darunter 24 Kinder, zum Opfer fielen.
Zum Gedenken an die Opfer dieses Tages wird am
heute, 02.03.2020, 16.30 Uhr
eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof Neunkirchen stattfinden.
Hierzu laden die Gemeindeverwaltung und der Heimatverein Neunkirchen ein.
Quelle: Gemeinde Neunkirchen, Aktuelles, 18.2.2020
Morgen, ab 19:30 Uhr in Kreuztal-Littfeld – Kapellenschule Hagener Str. 428, Eintritt frei
Der Bildervortrag von Jörg Richter beschreibt den Dampfbetrieb auf den Strecken von Siegen nach Kreuztal, Betzdorf sowie nach Dillenburg von 1861 bis in die 1970er Jahre.
Quelle: Eisenbahnfreunde Littfetal e.V., SWA 26.2.2020
Mi. 04.03.2020, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Pforte IHW-Park, Eiserfelder Str. 316, Siegen
Haben Sie Lust, hinter die Kulissen des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein zu schauen, die Arbeit der Archivarinnen und Archivare kennen zu lernen und ungewöhnliches Archivgut zu sehen? In einer zweistündigen Führung werden Interessierte durch eines der größten Archivmagazine Südwestfalens geführt. Dort werden alle Aspekte archivischer Arbeit vorgestellt. Das wichtigste, älteste und ungewöhnlichste Archivgut des Kreisarchivs wird gezeigt. Kreisarchivar Thomas Wolf beantwortet auch gern Fragen zu allem, was Sie schon immer über Archive wissen wollten.
Barrierefrei.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm
In ihrer Broschüre über das Schicksal der Geisweider Jüdinnen und Juden erwähnt Traute Fries auch Walter Nehm, den Rektor der Geisweider Schule – Grund genug sich Walter Nehm einmal etwas intensiver zu widmen, die regionale Literatur auszuwerten und einen Blick in die vorhandene Personalakte zu werfen. Dabei stellte sich heraus, dass die Beschäftigung mit diesem Siegerländer Lehrer wohl noch nicht abgeschlossen ist, sondern hoffentlich gerade erst beginnt. Folgendes konnte nun ermittelt werden:
Familie
geb. am 24. Februar 1880 in Herdecke[1], evangl.[2]
Eltern: Karl Nehm,, Schmiedemeister, geb. am 7. September 1842 in Herdecke, Karoline Lisette geb. Ruping, geb. 16. Juni 1851, in Volmarstein[3]
01.Dezember 1916 Heirat mit Else Kraus (geb. am 1. Dezember 1883)[4]
26. Februar 1919 Geburt der Tochter Else[5]
Ausbildung und Beruf Weiterlesen
Koloniale Herrschaftsdemonstration und die Entstehung des Siegener Wahrzeichens.“
Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 27. Februar 2020

Das Wappen des Fürsten Johann Moritz mit Krone auf einer Scherenschnittdarstellung des Palastes Vrijburg im brasilianischen Recife (unbekannter Künstler, ca. 1642-1652). Rijksmuseum Amsterdam, Nr. NG-1053
Wie kein zweites historisches Symbol steht die goldene Turmbekrönung heute sinnbildlich für die Universitätsstadt Siegen und die gesamte Region. Doch wie ist die Entstehungsgeschichte dieser Ikone? Schon lange vor der Errichtung des städtischen Wahrzeichens im Jahr 1658 bediente sich der Auftraggeber Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen (1604-1679) einer elaborierten Symbolik, um seinen Herrschaftsanspruch zu demonstrieren. Gestützt auf Illustrationen, Gemälde und weitere Bildquellen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts sucht der Vortrag nach den visuellen Vorläufern des Siegener Krönchens und findet sie in der Regierungszeit des Johann Moritz als Gouverneur der niederländischen Kolonie in Brasilien. Auf diese Weise werden wichtige, bislang unbekannte Bezüge und Verbindungslinien zwischen globaler, kolonialer und regionaler Geschichte herausgestellt. Weiterlesen