Friedrich Middelhauve (1896 – 1966)

Aus Siegen stammender Protagonist der Nationalen Sammlung der NRW-FDP zwischen 1945 und 1953. Eine Linklliste:

1) Seite „Friedrich Middelhauve“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2019, 10:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Friedrich_Middelhauve&oldid=192137796 (Abgerufen: 7. Februar 2020, 07:56 UTC)
2) Buchna, Kristian, Friedrich Middelhauve, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/friedrich-middelhauve/DE-2086/lido/57c94f11aaaf20.64853105 (abgerufen am 07.02.2020)
3) Menges, Franz, „Middelhauve, Friedrich“ in: Neue Deutsche Biographie 17 (1994), S. 461-462 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129440337.html#ndbcontent
4) Landatg NRW, Ehemalige Abgeordnete: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/Ehemalige_Abgeordnete/details.jsp?k=00647 (Aufruf: 11.8.2022)
5) Wolf Bierbach: Friedrich Middelhauve, Link Weiterlesen

Dr. Ernst Wilhelm Achenbach (1909 – 1991)

Politik im Dienste der Generalamnestie (Marc von Miquel) und Vertreter des Krypto-Nazismus in der FDP in NRW und Bund (Jörg Friedrich)[1]. Noch zu ergänzende Materialsammlung für eine noch zu schreibende Biographie.

Ernst Achenbach wurde am 9. 4.1909 in Siegen als Sohn des Dr. phil. Karl Ernst Achenbach[2] und der Maria geb. Jung[3] geboren.

Ev., Heirat am 16.3.1937 Margaret geb. Goodell (gebürtige amerik. Staatsangehörige; Vater: John Amos G., Sekretär der Young Men’s Christian Association); Kinder: Ernst Johann (Hanno) (26.11.1938), Elisabeth (22.7.1941), Klaus Henner (22.9.1945) [4]

Oberrealschule in Duisburg und Gelsenkirchen[5], März 1927 Reifeprüfung an der Oberrealschule in Gelsenkirchen; Weiterlesen

Alexander Hirschfeld (1892 – 1974)

Siegerländer FDP-Politiker im Landtag Nordrhein-Westfalen 1951 – 158, 1961 – 1962. Eine vorläufige biographische Informationssammlung.

* 28. Februar 1892 in Bergisch Neukirchen; † 21. September 1974 Siegen-Weidenau[1]

Alexander Hirschfeld, war Sohn des J. Ed. Hirschfeld[2], kaufmännischer Angestellter/Buchhalter eines mittleren Industriebetriebes.[3]

Ev[4], verheiratet seit 5. Juli 1920[5] mit Elfriede geb. Vits (geb. in Chemnitz)[6], kinderlos[7], 1,76m, blaue Augen, graue Haare (Juni 1946)[8]

Ausbildung I

Volksschule in Bergisch-Neukirchen[9]

4 Jahre Rektoratschule Leichlingen[10]

Ohligs-Walder Realgymnasium/Oberrealschule Ohligs-Wald, Ostern 1908 Obersekundareife (Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst[11]/Abitur, Berufsziel: Verwaltungsbeamter[12]

  1. April 1908 – 31. 3.1910 Volontär[13]/Hospitant bei der Stadtverwaltung Bergisch-Neukirchen und zur Gemeindeverwaltung Langenfeld (lernt dort BM Metzenmacher kennen, ein Anhänger des Bodenreformers Damaschke)[14]

1.4.1910 – 20. September 1911 Volontär Polizei- und Verwaltungsbüro des Landratsamtes Solingen; ab 1. Juli 1910 im Kreisausschussbüro des Landkreises Solingen[15] auch bei Kreiskasse Solingen[16]

1.10.1912 Eintritt als Verwaltungsassistent bei der Verwaltung der Landgemeinde Richrath-Reusrath (bei Langenfeld)[17]

Militär und 1. Weltkrieg Weiterlesen

Restaurieren für Rubens

Erste Skulpturen für große Rubens-Ausstellung in Paderborn eingetroffen


Skulpturen im Museum
Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Wim Brooijmans, Kurier aus Wouw (NL), Kirche Unserer Lieben Frau, und Restaurator Matthias Rüenauver von ars colendi begutachten die frisch eingetroffenen Barockskulpturen von Ludovicus Willemssens (zugschr.), Foto: Kalle Noltenhans

In dieser Woche sind die ersten barocken Skulpturen für die große Rubens-Ausstellung des Diözesanmuseums in Paderborn eingetroffen. Die insgesamt sechs Skulpturen stammen von renommierten Leihgebern aus den Niederlanden, darunter von den Königlichen Sammlungen (Koninklijke Verzamelingen) in Den Haag. Sie wurden von dort aus auf direktem Weg in die Restaurierungswerkstätten der Firma ars colendi gebracht, wo sie am Mittwoch vom Team des Diözesanmuseums Paderborn, darunter Direktor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, und den Restauratoren in Empfang genommen wurden. Nach der Begutachtung werden die Skulpturen an einen klimatisierten Ort gebracht, wo sie notwendigen konservatorischen Maßnahmen unterzogen werden, damit sie pünktlich zur Eröffnung der großen Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ (ab 29.5.2020) in vollem Glanz erstrahlen können. Weiterlesen

Austausch der Gedenktafel zur Erinnerung an die Zerstörung der Siegener Synagoge

„Der Vorschlag der Verwaltung geht auf die Anregung des Aktiven Museums Südwestfalen e. V. und eines Siegener Bürgers zurück. Der Verein weist mit Schreiben vom 10. Januar 2020 darauf hin, dass er sich durch die Initiative dieses Bürgers erneut  veranlasst fühlt, für den Austausch der Gedenktafel zu plädieren. Diese sei 1964 angebracht worden und stelle die Zerstörungder Synagoge in verharmlosender Weise dar. Der vorhandene Text lautet: „Hier stand seit 1904 die Synagoge der jüdischen Gemeinde Siegen. In Zeiten politischer Willkür zerstört am 10.11.1938.“
„Die Verwaltung schlägt vor, am Standort der ehemaligen Siegener Synagoge die vorhandene Gedenktafel durch eine neue mit dem folgenden Text zu ersetzen: „Hier stand seit 1904 die Synagoge der jüdischen Gemeinde Siegen. Die Zerstörung der Gotteshäuser am 9. und 10. November 1938 war der Auftakt zu den ungeheuerlichen Verbrechen der Nationalsozialisten.“
„Das Aktive Museum, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Traute Fries und Klaus Merklein, argumentiert, dass diese Formulierung den damaligen Zeitgeist widerspiegele und „der erst zaghaft beginnenden schonungslosen Aufarbeitung der NS-Verbrechen“ entspreche. Frühere Vorstöße, den historischen Sachverhalt auf der Gedenktafel zu benennen, seien nicht erfolgreich gewesen. Bei Führungen, so das Aktive Museum, werde der unpassende Text der Gedenktafel immer wieder einmal angesprochen.Vorbehaltlich der Genehmigung des Haushalts 2020 stehen die Mittel …. für den Austausch der Gedenktafel zur Verfügung.“
Der Kulturausschuss beschloss den Austausch der Tafel in seiner Sitzung am 3.2.2020.
Quelle: Stadt Siegen, Vorlage Nr. 2807/2020 für den Kulturausschuss der Stadt Siegen,Westfälische Rundschau, 4.2.2020 (Print)

Lehrerforbildung: „Handel, Macht, Kapital: Historische Dimensionen wirtschaftlichen Handelns“

HISTORICA ET DIDACTICA, am 7. und 8. Februar 2020 an der Universität Siegen

Ziel der Fortbildungsreihe HISTORICA ET DIDACTICA ist es, Unterrichtenden des Faches Geschichte aller Ausbildungsphasen und Qualifikationsstufen aktuelle Forschung und die Arbeit mit neuen Quellen zu ausgewählten Themen zunächst in Fachvorträgen vorzustellen. In anschließenden Workshops reflektieren die Referentinnen und Referenten zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht. Es werden Fragestellungen, Zugänge und Methoden diskutiert und Materialien präsentiert, die geeignet sind, den Schülerinnen und Schülern neue und spannende Facetten historischer Lebenswelten zu erschließen.

Durch die Auseinandersetzung mit ökonomischen Praktiken und Diskursen aus verschiedenen Zeitbereichen und regionalen Kontexten soll ein Bewusstsein für die Zusammenhänge von menschlichem Wirtschaften und anderen Aspekten der Lebenswelt geschaffen werden. Dieser kulturgeschichtliche Zugang zur Wirtschaftsgeschichte ermöglicht es, klassische Lehrplanthemen in neuer Weise aufzugreifen, die an aktuelle gesellschaftliche Debatten anknüpfen. So kann beispielsweise herausgearbeitet werden, dass die kapitalistische Wirtschaftsform keine anthropologische Konstante darstellt, sondern nur eine von vielen möglichen Formen ökonomischen Handelns ist, die ihre eigene Geschichte hat. Schülerinnen und Schüler werden durch diese historische Perspektivierung motiviert, sich differenzierte Urteile über verschiedene Wirtschaftsformen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu bilden. Weiterlesen

VHS-Kurs in Bad Berleburg: Lesen alter Handschriften – Fortgeschrittene

Bad Berleburg, Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, 10 Abende:Mo. 12.02.2020 – Mo. 20.04.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr, Kosten: 60,00 €, Klaus Homrighausen

Wer hat nicht schon zu Hause alte Briefe, Omas Poesie-Album oder ältere Dokumente gefunden und stand vor dem Problem, diese nicht lesen zu können. Dasselbe Problem stellt sich häufig, wenn man mit Hilfe der Kirchenregister Familienforschung betreiben will.
Allen denen will dieser Kurs Hilfen an die Hand geben. Anhand von lustigen, informativen und geschichtlich interessanten Texten aus dem 19. bis 16. Jahrhundert kann das Lesen der Sütterlin-Schrift und der deutschen Kurrentschrift gelernt und geübt werden.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Hilchenbach: Festakt zum 50. Todestag Hilchenbacher Ehrenbürgers Wilhelm Münker am 20. September 2020

Heute berät der Hilchenbacher Stadtrat den o. g. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion vom 20.Januar 2020:
„Am 20. September 1970 – genau vor 50 Jahren also  – starb Wilhelm Münker im Alter von fast 96 Jahren. Bis heute lebt die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Bürger unserer Stadt weiter. Viele fühlen sich aufgrund persönlicher Begegnungen mit ihm bleibend verbunden. Die Stadt hält ihm auf vielfältige Weise gedenkend die Treue und trägt Sorge dafür, dass das Leben und Wirken Wilhelm Münker im Dienste von „Heimat, Umwelt und Jugend“ (so der Titel einer vom Deutschen Jugendherbergswerk 1989 herausgegebenen Biographie) nicht in Vergessenheit gerät. Weiterlesen

VHS-Kurs in Bad Berleburg: Lesen alter Handschriften – Einsteiger

Bad Berleburg, Berufskolleg Wittgenstein, Raum 1117, Am Breitenbach 1, 10 Abende:Mo. 10.02.2020 – Mo. 27.04.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr, Kosten: 60,00 €, Klaus Homrighausen

Wer hat nicht schon zu Hause alte Briefe, Omas Poesie-Album oder ältere Dokumente gefunden und stand vor dem Problem, diese nicht lesen zu können. Dasselbe Problem stellt sich häufig, wenn man mit Hilfe der Kirchenregister Familienforschung betreiben will.
Allen denen will dieser Kurs Hilfen an die Hand geben. Anhand von lustigen, informativen und geschichtlich interessanten Texten aus dem 19. bis 16. Jahrhundert kann das Lesen der Sütterlin-Schrift und der deutschen Kurrentschrift gelernt und geübt werden.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Die »neue« Alte Vogtei in Burbach

Zahlreiche Besucher informierten sich über den aktuellen Stand


Der Einladung des Heimatvereins Alte Vogtei e.V. folgten rund 60 Besucher. Nachdem Volker Gürke, Vorsitzender des Heimatvereins, begrüßt hatte, gab Bürgermeister Christoph Ewers einen Abriss des Werdegang wieder, was bisher alles im Hintergrund tatsächlich geschehen ist, seit der Rat den Beschluss zur Sanierung und Umgestaltung der Alten Vogtei und der Zehntscheune gefasst hatte.

Bilder zeigten eindrucksvoll, wie es derzeit im inneren der zwischenzeitig entkernten Alten Vogtei aussieht. „Nicht alles, was der Denkmalschutz fordert, findet Zustimmung bei den Brandschützern oder den Statikern – und natürlich auch umgekehrt“, erläutert Ewers zu den Abstimmungsprozessen, die seit der Entkernung des denkmalgeschützten Bauwerks zwischen den zuständigen Stellen stattfinden. Weiterlesen