„Zeitspuren“-Linktipp: Heinrich von Achenbach (1829–1899)

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Ausstellung „50 Jahre Stadt Kreuztal 1969 – 2019“

Ausstellungszeitraum 13.01. – 03.03.2019, Öffnungszeiten:
Bibliothek, Marburger Str. 10:  Di, Mi, Fr: 10.00 – 18.30 Uhr, Do: 9.00 – 18.30 Uhr, So:     14.00 – 18.00 Uhr
Rathaus, Siegener Str. 5: Mo – Do: 8.30 – 18.30 Uhr, Fr: 8.30 – 13.00 Uhr


Im Rahmen der großen kommunalen Gebietsreform im Jahr 1969 entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Burgholdinghausen, Buschhütten, Eichen, Stendenbach, Bockenbach, Fellinghausen, Ferndorf, Kredenbach, Kreuztal, Ernsdorf, Krombach, Littfeld, Osthelden, Junkernhees, Oberhees und Mittelhees die Stadt Kreuztal.
Heute sind alle Ortsteile zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen. Das spiegelt auch der Kreuztaler Slogan: „Kreuztal – meine Stadt“ wider.
Das Stadtarchiv Kreuztal zeigt zum 50. Geburtstag im „Schaufenster“ im Foyer der Stadtbibliothek Luftaufnahmen aus den 70er-Jahren und aus der heutigen Zeit.
In ausgewählten Detailbereichen dokumentieren Luftbilder aus der Zeit der Stadtwerdung und aktuelle Drohnenflug-Aufnahmen markante Veränderungen im innerstädtischen Lebensumfeld und zeigen die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung in diesem Raum auf.
Die Drohnenflug-Aufnahmen entstanden im Herbst 2018 und wurden im Auftrag der Stadt Kreuztal von der Fa. K-MediaNews erstellt.
Ergänzend zu den im Eingang der Stadtbibliothek ausgestellten Luftaufnahmen, werden im Erdgeschoss des  Rathauses weitere Bilder zu den Kreuztaler Stadtteilen gezeigt
Das Kreuztaler Stadtarchiv hat eine spannende Expedition in das alte und das aktuelle Kreuztal zusammengestellt. Die Aufnahmen aus dem Jahrzehnt der Stadtwerdung zeigen Auszüge der Ortsansicht vor etwa 50 Jahren in einzelnen Stadtbezirken Kreuztals.
Ortsteile, für die keine entsprechenden Aufnahmen im Bestand des Stadtarchivs vorhanden sind, werden in aktuellen Luftaufnahmen aus dem Jahr 2017 dargestellt.

Heute vor 28 Jahren: Urteil im Prozess gegen Ernst August König

Staatlich geplanter Massenmord oder der Sadismus eines Einzelnen? Teil 1 from Zeit-und-Zweitzeugen on Vimeo.

Staatlich geplanter Massenmord oder der Sadismus eines Einzelnen? Teil 2 from Zeit-und-Zweitzeugen on Vimeo.

„Von 1987 bis 1991 fand in Siegen der Prozess gegen Ernst August König statt, einen ehemaligen SS-Rottenführer im „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau. Es war der einzige Prozess gegen ein Mitglied der SS-Wachmannschaft. Dirk Frenking, Richter am OLG Hamm, ist darüber im Gespräch mit Klemens Mehrer, Oberstaatsanwalt i.R., der damals am Prozess beteiligt war.
Das Gespräch wurde am 28.11.2018 im Justizzentrum Gelsenkirchen aufgezeichnet.“

Zum Prozess gegen Ernst-August König weist Ulrich Opfermann in „Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus. Personen-Daten-Literatur, Siegen 2001, S. 90 – 96, folgende lokale Zeitungsartikel aus: Weiterlesen

Filmabend: Historisches Siegerland Teil 2: „Heimatbend Siegen“

25.01.2019, 19:00
KrönchenCenter, Vortragsraum, Markt 25, 57072 Siegen

In der erfolgreichen WDR-DokumentationHeimatabendSiegen „Heimatabend Siegen“ (2014) erzählen die Siegener selbst die Geschichte ihrer Stadt – eine Stadt, die Vorurteilen stoisch trotzt und umso mehr Überraschungen zu bieten hat. Dabei war ihr Los oft hart. 1944 trafen die Bombardements der Briten die Stadt besonders schwer, doch der Wiederaufbau ging schnell voran.

Ein Angriff ganz anderer Art hat die Stadt ähnlich erschüttert. Es waren Worte, die 1996 Siegen völlig unvorbereitet trafen. Hanjo Seißler konfrontierte in seinem Artikel „Was ist schlimmer als verlieren? Siegen!“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung die Stadt seiner Kinderferien mit ihren dunklen Seiten. „Heimatabend Siegen“ – eine Dokumentation mit zum Teil noch unveröffentlichtem Archivmaterial und Amateuraufnahmen.

Eintritt frei! Um Reservierung wird gebeten
(Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich)
Einlass ab 18.30 Uhr, die Reservierungen werden bis 10 Min. vor Veranstaltungsbeginn zurückgehalten.

Quelle: Volkshochschule Siegen, Programm

“Zeitspuren”-Linktipp: Zur Geschichte der Charlottenhütte Niederschelden

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Filmabend: Historisches Siegerland Teil 1

„Eisenwald“ und „Wittgenstein – Weiße Flecken auf der Landkarte“
18.01.2019, 19:00, KrönchenCenter, Vortragsraum, Markt 25, 57072 Siegen

»Eisenwald«
Ein Film aus dem Jahr 1953
… ist ein fast vergessenes und kulturhistorisch wertvolles Zeitzeugnis über die Lebens- und Arbeitswelt im Siegerland der frühen 50er-Jahre. Jahrzehnte lagerte der Film in den Tiefen des Bundesarchivs und wurde jetzt, aufwendig restauriert und in nie zuvor gesehener Qualität, für die Nachwelt neu aufbereitet. Diese zeitgeschichtliche Dokumentation über die Siegerländer Lebens- und Arbeitswelt zeigt die Haubergswirtschaft, Eisenerzgewinnung, Verhüttung und Weiterverarbeitung bis zum Rohstahl, dessen Qualität in jener Zeit Weltruhm erlangte. Die Dokumentation vermittelt eindrucksvoll längst vergangene und unwiederbringliche Bilder von Menschen, Landschaften und Industrieszenarien aus dieser Region. 1952/53 wurde der Film von der Düsseldorfer DREYER-KULTURFILM unter der Regie von Herbert Ladendorff gedreht. Kameramann war Herbert Apelt, der übrigens auch in vielen Filmen von Louis Trenker hinter der Kamera stand. Den Film kommentiert der damals große Schauspieler und Sprecher Mathias Wieman.
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“Zeitspuren”-Linktipp: Das Siegerland auf den Gewerbeausstellungen 1844 und 1852 und auf der Pariser Weltausstellung 1855

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Literaturhinweis zur Bewertung, Übernahme und Nutzung von Schulunterlagen

Vinzenz Lübben: Bewertung, Übernahme und Nutzung von Schulunterlagen am Beispiel des Kommunalarchivs Minden, Baden Baden: Tectum Wissenschaftsverlag, 2008. ISBN: 978-3828842014; Preis: 30,00 Euro

„Schulunterlagen sind eine sehr wichtige Quelle der Bildungs- und Ortsgeschichte. Neben Unterlagen aus schulischer Provenienz müssen daher auch Unterlagen der Schulträger und der Schulaufsichtsbehörden archiviert werden. Hierfür sind neben den kommunalen auch staatliche Archive zuständig. Zur Sicherung der noch vorhandenen Altunterlagen empfiehlt sich eine systematische Erfassung und Sichtung aller Schulen innerhalb des eigenen Archivsprengels. Im Vorfeld durchgeführte Recherchen zur Entwicklung des lokalen Schulwesens erleichtern dabei das Vorgehen. Die Bewertung von Schulunterlagen kann durch Bewertungsmodelle wesentlich vereinfacht werden. Durch eine gezielte Zusammenarbeit mit dem jeweils regional zuständigen staatlichen Archiv lässt sich zudem eine »Überlieferungsbildung im Verbund« erreichen. Am Beispiel des Kommunalarchivs Minden, das mit seinem Vorgehen seit Jahren gute Erfahrungen gemacht hat, zeigt Vinzenz Lübben praxisnah, wie die Archivierung von Schulunterlagen funktionieren kann.“
Quelle: Verlagstext