Fotogalerie zum Festakt
s. a. Programm des Festaktes
s. a. Pressemitteilung der Gemeinde Burbach, 25.10.2012
Fotogalerie zum Festakt
s. a. Programm des Festaktes
s. a. Pressemitteilung der Gemeinde Burbach, 25.10.2012
Es ist schon etwas Besonderes, das neue Archiv der Gemeinde Burbach. Seit einiger Zeit stand das Thema schon auf der Agenda von Politik und Verwaltung. Jetzt kann mit der Eröffnung das Kapitel der Planung und Einrichtung zugeschlagen werden.„Es soll ein lebendiges und offenes Archiv sein“, formuliert Bürgermeister Christoph Ewers die Ausrichtung der neuen gemeindlichen Institution. Und um diesem Gedanken Rechnung zu tragen, findet am Samstag, 27. Oktober ab 10.30 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ im neuen Gemeindearchiv statt. Dazu sind alle Interessierten aus Burbach und Umgebung sehr herzlich eingeladen. „Wir haben ein kleines Rahmenprogramm für die Besucher vorbereitet“, freut sich Patricia Ottilie, die zuständige Mitarbeiterin. „Neben einem geführten Rundgang mit Erläuterungen wird eine Schreibwerkstatt für Kinder angeboten und ein kleiner Exkurs gegeben, wie man richtig im Archiv recherchiert.“ Das Archiv ist im Kellergeschoss der Grundschule Burbach, Marktplatz 1 in Burbach untergebracht.
Im Rahmen eines Festaktes für geladene Gäste wird heute das Burbacher Gemeindearchiv offiziell der Öffentlichkeit übergeben:
11:00 Bürgermeister Christoph Ewers: Begrüßung und Einführung
11:15 Katharina Tiemann/Dr. Gunnar Teske, LWL-Archivamt für Westfalen, Münster: Festvortrag: „Die Entstehung des Archivs auf dem Papier und in der Realität“
anschließend: Rundgang durch das Gemeindearchiv
Am 27.10.2012 findet ein Tag der offenen Tür für die Burbacher Bürgerinnen und Bürger statt.
Link zum Online-Findbuch
Übernahme und Erschließung der archivwürdigen Kernüberlieferung der AOK Siegerland-Wittgenstein und ihrer Vorgängereinrichtungen
Die Aussonderung der archivwürdigen Unterlagen der AOK Siegerland-Wittgenstein und ihrer Vorgängereinrichtungen erfolgte beim Sitz der AOK Regionaldirektion Siegerland-Wittgenstein/Olpe in Siegen am 4. September 2008 und am 25. Januar 2010 durch Mitarbeiter des LWL-Archivamtes für Westfalen sowie in der AOK-Geschäftsstelle Bad Berleburg durch Mitarbeiter der AOK nach Vorgaben des LWL-Archivamtes für Westfalen. Den Schwerpunkt des Archivbestandes bilden die Unterlagen von der AOK Siegerland-Wittgenstein und von deren Vorläufern AOK Wittgenstein und AOK Siegerland. Allerdings setzt die Überlieferung mit ‚Ausnahme einer Prozessangelegenheit der AOK Wittgenstein erst in den 1930er Jahren ein. Akten weiterer Vorläufer sind leider nur noch in rudimentärer Form von der Ortskrankenkasse der Arbeiter im Amt Burbach und der Allgemeinen Ortskrankenkasse des Amtes Weidenau vorhanden. Weiterlesen
Ab sofort finden Sie uns auf dem Hölderlin-Campus in der 6. Etage in den Räumen H-B 6403 und 6404. Ansprechpartner sind nachwievor Herr Holzgreve (Ltg.), Tel. (0271) 740-3622, oder Herr Kunzmann, Tel. (0271) 740-2766. Mail: archiv@ub.uni-siegen.de. Auch die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Mo – Do 9:00 – 16:00, Fr 9:00 – 15:00 Uhr.
Sonntag, der 9. September 2012, ist Tag des offenen Denkmals. Unter dem Titel Holz im Papier und Wald im Regal bieten wir um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr kostenlos familiengerechte Führungen an.
Sie finden uns in 48147 Münster, Bohlweg 2. Treffpunkt ist am Eingang des Archivs.
Link
“Sämtliche Güterstücke der Gemarkung Elsoff“ 1813/1814

Über die frisch restaurierte Akte „Sämtliche Güterstücke der Gemarkung Elsoff“ von 1813/1814, die zur Benutzung wieder ins Stadtarchiv Bad Berleburg übergeben wurde, freuen sich (von links nach rechts): Dr. Marcus Stumpf, Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen, Rikarde Riedesel, Archivarin der Stadt Bad Berleburg, Manfred Hackler, 1. Vorsitzender des Elsoffer Heimatvereins, Volker Sonneborn, Beigeordneter der Stadt Bad Berleburg.
2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Wie sah der Alltag in Westfalen und Lippe in den Jahren 1914 bis 1918 im Zeichen von Not, Entbehrung, Krankheit, Trennung und Verlust aus? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet eine Wanderausstellung vor, die die Kriegszeit aus dem Blickwinkel der Zivilbevölkerung in der Region beleuchten soll. Dafür sucht Ausstellungsmacherin Dr. Silke Eilers vom LWL-Museumsamt noch aussagekräftige Exponate: „Mit Hausrat, Ersatzstoffen, Kleidung, Spielzeug, Andenken an Kriegshochzeit und andere Feste, Gegenständen aus Sammelaktionen, Kriegsproduktion und Gefangenenlagern, ‚Liebesgaben‘, ‚Hurrakitsch‘, Kunstwerken, Trauerschmuck und Gegenständen der Erinnerungskultur wollen wir den Kriegsalltag darstellen.“ Weiterlesen
Verlobung Prinzessin Benedikte von Dänemark und Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Bad Berleburg 14. März 1967 (Quelle: Rijksfotoarchief: Collectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), NL-HaNA_2.24.01.01_0_254-8008)
In der europäischen Kulturgutsuchmaschine europeana fand sich dieses Bild, das auch auf der Seite des Nationaal Archiefs eingesehen werden kann.
„Am 14. März 1945 sank infolge eines Bombenangriffs im Hafen Hannover-Linden die MS Main 68, die 25 Tonnen Archivgut aus dem Staatsarchiv Düsseldorf zur Sicherung ins Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt transportieren sollte. Erst ein halbes Jahr später konnte das Schriftgut als „übel riechende, zusammen gebackene, verschlammte Masse“ aus dem Rumpf geborgen werden. Seit rund 65 Jahren befassen sich Werkstätten der staatlichen Archive in Nordrhein-Westfalen mit der so genannten „Kahnaktenrestaurierung“. Es handelt sich um das umfangreichste Projekt zur Rettung kriegsbeschädigten Archivguts in der Bundesrepublik Deutschland. Erstmals werden in diesem Band die Schadensgeschichte und die Restaurierungsgeschichte zusammenhängend dargestellt. Damit wird nicht nur ein Aspekt der Archivgeschichte aufgearbeitet, sondern auch ein Beitrag zur Technikgeschichte der Papierrestaurierung geleistet. Vor dem Hintergrund der Kölner Katastrophe und der Bergung durchnässten Archivguts bis zu zwei Jahre nach dem Schadensereignis gewinnt das Thema zusätzlich an Aktualität. …..“
Die Broschüre liegt nun als PDF-Datei vor und enthält einen interessanten Bezug nach Siegen. Der Charlottenbunker in Siegen-Eiserfeld war offensichtlich als Auslagerungsmöglichkeit für die Archivalien des Düsseldorfer Staatsarchiv vorgesehen s. S. 10 bzw. 13 des Heftes.