Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes

Langzeitarchivierung im Zuse-Institut Berlin. Foto: Jürger Keiper, CC BY-SA

Langzeitarchivierung im Zuse-Institut Berlin. Foto: Jürger Keiper, CC BY-SA

„Unsere Gesellschaft ist seit langem von dem Konsens bestimmt, dass Wissen und Kultur zu erhalten sind. Das Wissen unserer Tage wie die Kultur unserer Gesellschaft werden aber zunehmend mittels elektronischer Medien gespeichert und sollen über diese überliefert werden. Die Bewahrung dieses Wissens und dieser Kultur steht auf tönernen Füßen. Die Bereitschaft, auch in der elektronischen Welt in die Bestandserhaltung zu investieren, ist nicht sehr groß. Die Einsicht in die Notwendigkeit, die Prozesse der digitalen Langzeitarchivierung nachhaltig und dauerhaft zu finanzieren, ist noch nicht ausgeprägt. Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Bestandserhaltung auch von analogen Informationsträgern sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das ist ein Appell zur Nachhaltigkeit in der elektronischen Welt. Weiterlesen

Eberhard Bauer mit Schmidt-Nienhagen-Medaille geehrt

im Bild von links: Prof. Dr. Zöpel, Waltraud Schäfer, Willi Brase, Roland Abel, Eberhard Bauer und Petra Weskamp.

im Bild von links: Prof. Dr. Zöpel, Waltraud Schäfer, Willi Brase, Roland Abel, Eberhard Bauer und Petra Weskamp.

„Eberhard Bauer aus Bad Laasphe ist nach Renate Stolz aus Siegen, Albrecht Sauer aus Bad Berleburg und Ernst Hoof aus Freudenberg die vierte Person, die von der SPD-Kreistagsfraktion mit der Schmidt-Nienhagen-Medaille ausgezeichnet worden ist. Dem langjährigen SPD-Mitglied wurde die Auszeichnung am vergangenen Samstag im Rahmen einer Festveranstaltung auf Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe verliehen. Weiterlesen

Projektarbeit von Azubis

famiwikiEine Klasse von Auszubildenden zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste des Joseph-Du-Mont-Berufskollegs in Köln erstellte im letzten Schulhalbjahr im Rahmen ihrer Projektarbeit ein Wiki.

Das neue Wiki soll – so ist die Intention des Projektes – Auszubildenden des Berufes FaMI (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, aller Fachrichtungen) insbesondere bei der Vorbereitung der Zwischenprüfung helfen. Weiterlesen

Sommerschließung

Das Stadtarchiv Siegen bleibt in der Zeit vom 5. bis 24. August 2013 wegen dringender interner Arbeiten zur Wahrung gesetzlicher Kernaufgaben eines Kommunalarchivs geschlossen. In dieser Zeit können auch keine Anfragen beantwortet werden. Bei Anfragen zu Beglaubigungen wenden Sie sich bitte an die Rufnummer (0271) 404-3095. Ab 27. August 2013 steht Ihnen das Team des Stadtarchivs zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

Heilstätte Hengsbach Schluss

Zum Abschluss des „Tagebuch einer Bestandsauf- nahme“ nun noch Auszüge aus einem wundervollen Aufsatz des damaligen Kreisbaurates H. Kienzler

„DIE HENGSBACH-HEILSTÄTTE ALS BAUWERK

Kreisbaurat Dipl.-Ing. H. Kienzler

Rings von Wald umschlossen, mit einem weiten Blick in das Siegtal, zum gegenüberliegenden Gilbergskopf und den Höhen der Eisernen Hardt steht die neue Lungen- heilstätte für Südwestfalen in der Oberen Hengsbach bei Eiserfeld.

Ein langgestrecktes, in seinen Hauptteilen dreigeschossiges und im Grundriß zum Tal hin leicht konkav geschwungenes Gebäude beherrscht mit seiner Längsausdehnung von 100 m den oberen Rand des nach Süden und Westen hin geneigten Hanges. Jenseits der von der Gemeinde Eiserfeld neu gebauten Zufahrtsstraße schließt sich gesondert das Schwesternhaus an und in etwas größerer Entfernung, mehr zum Tal hin gruppiert, das Haus für den Chefarzt und den Verwalter und ein zweites für Pfleger und Heizer mit ihren Familien.

Hinter dem Hauptgebäude zum Waldrand hin versteckt sich fast der Stall für die Schweine und die Hühner mit einer Futterküche, einem Schlachtraum und einem Verbrennungsraum für Abfälle, die sofort vernichtet werden müssen.

In einer Senke zum Tal hin ist die Kläranlage angeordnet worden, die alle Abwässer aufnimmt und nach den neuesten Verfahren der Technik und Hygiene die mechanische und biologische Klärung in mehreren Arbeitsgängen bewerkstelligt, bis schließlich das gereinigte und entkeimte Wasser in geschlossenen Rohrleitungen dem Vorfluter zugeführt werden kann. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 32

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Das Findbuch ist ein Hilfsmittel für die Recherche. Es wird nach Abschluss der Ordnungsarbeit und Verzeichnung eines Bestandes angefertigt. Der Aufbau eines Findbuchs sieht i. d. R. folgendermaßen aus: Vorwort (Herkunft und Geschichte des Bestandes, Bearbeitung des Bestandes, Benutzungsmodalitäten,…), Verzeichnungsteil (Klassifikation und Titelaufnahmen), Register/Index/Anhang (geographischer, Sach-, Personen, Institutionsindex, Kassationsliste, Konkordanz zwischen Alt- und endgültiger Signatur, Abkürzungsverzeichnis, u. ä.).

Hier nun das Findbuch zum Bestand Heilstätte Hengsbach: Weiterlesen

Neubau Historisches Archiv der Stadt Köln – die Stadt begräbt ihr Archiv ein zweites Mal

 

Ein Faustschlag gegen Bürger, Bildung, Fachwelt und Wissenschaft
Der archivarische Berufsverband würdigt mit seiner heutigen Pressemitteilung auch die die Leistungen der beiden Kölner Asylarchive im Kreis Siegen-Wittgenstein (Siegen, Freundeberg) sowie den kollegialen Einsatz bei der Erstrettung von Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreisgebiet (Siegen, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein):
vdalogo„Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.,
der VHD – Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. und der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V. und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. sind äußerst befremdet, dass der Kölner Oberbürgermeister eine Entscheidung über den Neubau des Historischen Archivs in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. Juli 2013 verhindert hat, indem er die Schlusszeichnung der Verwaltungsvorlage verweigerte.
„Die Stadt Köln hat es sich zum Ziel gesetzt, das sicherste und modernste Archiv Europas zu errichten“. Diese Aussage des Kölner Oberbürgermeisters klingt wie Hohn und Spott angesichts der aktuellen politischen Sachlage. Große Worte – aber wo bleiben die Taten? Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 30

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Kassation = die Vernichtung von Unterlagen, die durch das Archiv als nicht archivwürdig eingeschätzt werden..

Aufgrund von Doppelung, d.h. es gibt Dokumente, die mehrfach den gleichen Inhalt abbilden, müssen auch aus diesem Bestand einige Unterlagen kassiert werden.

Im Bereich Finanzen/ Kasse sind einige Jahrgänge sowohl mit „Kontenkarten“, also der Auflistung von Ausgaben, z.B. für den Einkauf von Obst und Gemüse bei einem bestimmten Geschäft an einem bestimmten Datum als Summe, als auch mit der Sammlung der einzelnen Rechnungen belegt. Die Entscheidung ist gefallen, hier die Rechnungen zu vernichten. Zumal für einen anderen Jahrgang aufgrund von Fehlen der Kontenkarten dann der Rechnungsordner aufgehoben wird und damit auch Beispiel-Material für diesen Bedarf gegeben ist…

Kassiertes

 

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