Dr. Patrick Sturm seit 1. April neuer Stadtarchivar

Angekommen im KrönchenCenter: Dr. Patrick Sturm hat am 1. April 2019 die Leitung des Stadtarchivs Siegen übernommen. Damit tritt er die Nachfolge von Ludwig Burwitz an, der Ende März in den Ruhestand eingetreten ist.

Erster Überblick über die Bestände des Archivs: Der für Kultur zuständige Beigeordnete Arne Fries und Astrid Schneider, Leiterin der Kulturabteilung, begrüßten Dr. Patrick Sturm (Mitte) als neuen Leiter des Stadtarchivs Siegen. (Foto: Stadt Siegen)

Der Historiker, Jahrgang 1983, wechselte vom Stadtarchiv Pforzheim, dessen stellvertretende Leitung er seit 2017 innehatte. Unter anderem war er dort für die digitale Langzeitarchivierung sowie die amtlichen und nichtamtlichen Provenienzbestände verantwortlich. Zuvor war Dr. Patrick Sturm beim Stadtarchiv Karlsruhe als wissenschaftlicher Archivar und Leiter des Projekts „Rettung historischer Bauakten, digitale Langzeitarchivierung, Dokumentationsprofil“ tätig. Weiterlesen

Europawahl 2019: Archivpolitischer Check der Wahlprogramme


In einem Monat wird das neue Europaparlament gewählt werden. Zeit also einen archiv(ar)ischen Blick in die Programme bzw. Wahlaussagen der Parteien zu werden. Lediglich in drei Wahlprogrammen werden Archive explizit erwähnt: Linke, Piratenpartei und Tierschutzpartei. 

Alle übrigen, in Deutschland zur Wahl stehenden Parteien erwähnen Archive nicht.

Wortlaut der archivischen Aussagen: Weiterlesen

Literaturhinweis: „Universitätsgeschichte schreiben“

Livia Prüll (Hg.), Christian George (Hg.), Frank Hüther (Hg.): Universitätsgeschichte schreiben. Inhalte – Methoden – Fallbeispiele. Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz. Neue Folge – Band 014, Göttingen 2019, ISBN: 978-3-8471-0966-2

„In Vorbereitung auf die 75-Jahrfeier der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat der Forschungsverbund Universitätsgeschichte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versammelt. Dieser Band präsentiert die Ergebnisse dieser Zusammenkunft. Im Zentrum stehen die Fragen nach dem Forschungsgegenstand der neueren Universitätsgeschichte sowie nach Methoden und Zugängen zur Erforschung der Universitätsgeschichte nach 1945. Ergänzt um einen Beitrag zur Universitätsgeschichte der DDR wird dabei der aktuelle Forschungsstand beleuchtet. Zwei Einzelbeispiele vermitteln schließlich den Umgang von Universitäten mit ihrer jüngeren Geschichte.“

Quelle: Verlagswerbung

Anm: 2022 wird die Universität Siegen 50 Jahre alt …. .s.a. https://www.siwiarchiv.de/40-jahre-universitat-siegen/

Vier Kilometer Regale für das Gedächtnis des LWL

Der neue Anbau des LWL-Archivamts an der Jahnstraße. Foto: Markus Bomholt

Das Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erhält mehr Platz für sein historisch wertvolles Archivgut. Am Freitag, den 12.4., hat LWL-Direktor Matthias Löb in Münster nach zwei Jahren Bauzeit den neuen 830 Quadratmeter großen Erweiterungsbau des LWL-Archivamtes eröffnet.

Zwar habe der digitale Wandel auch den LWL längst erfasst, aber es werde noch dauern, bis Akten nur noch in elektronischer Form entstehen. „Noch sind die Aktenkeller voll, und deswegen werden noch einige Jahrzehnte lang Papierakten ins Archiv wandern und die neuen 4.000 Regalmeter Platz benötigen“, so Löb. Der LWL erfülle als Nachfolger des preußischen Provinzialverbandes schon seit dem 19. Jahrhundert wichtige Aufgaben in der Region. „Diese reiche und für Westfalen wichtige Geschichte ist in unserem Archiv dokumentiert, und dieses Erbes sind wir uns sehr bewusst,“ begründete Löb die 2,1 Millionen Euro teure Baumaßnahme. Löb: „Archive mögen sich vielleicht nicht rechnen, aber sie zahlen sich aus. Schriftliches Kulturerbe zu erhalten und zu erforschen ist in Zeiten von ‚fake news‘ wichtiger denn je.“

Der Leiter des Archivamtes Dr. Marcus Stumpf freute sich über den modernen Archivzweckbau: „Wir haben jetzt einen funktionalen Neubau, der den archivischen Ansprüchen genügt und uns auch für künftige Aktenbestände aus dem LWL gerüstet sein lässt.“ Weiterlesen

Wo könnte ein Gemeindearchiv in Neunkirchen untergebracht werden?

Aus der Beschlussvorlage SCHKA-5/2019 für den Schul- und Kulturausschuss am 28.03.2019, S. 2-3:

“ …. Für das Gebäude der Grundschule Neunkirchen können verschiedene Möglichkeiten angenommen werden. …. Auch ist den bisherigen politischen Diskussionen zu entnehmen, dass eine positive Einstellung dahingehend vorhanden ist, in den Räumlichkeiten der OGS ein Archiv zu realisieren (vgl. Mitteilungsvorlage SKA 15.03.2018).
…… Nutzung des Gebäudes als „Bildungszentrum“ (Bibliothek, Archiv, VHS, Musikschule usw.) Hier ist zu berücksichtigen, dass diese Lösung für Neunkirchen sehr attraktiv wäre, jedoch mit Investitionskosten (Brandschutz, Umbau) verbunden wäre. Ein
Gespräch mit der Bezirksregierung hat ergeben, dass eine Unterstützung an Fördermitteln derzeit möglich ist. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass sich die Förderkulisse ständig verändert und keine validen Aussagen für den relevanten Zeitraum getroffen werden können. …..“

s. zuletzt 7 Antworten zur Archivarbeit in der Gemeinde Neunkirchen/Siegerland