29. September – 23. Oktober 2026, Sparkasse Wittgenstein, Poststraße 15, Bad Berleburg
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen.
Im Jahr 2026 jährt sich zum 300. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Berleburger Bibel im Jahr 1726. Dieses außergewöhnliche, in Berleburg entstandene Bibelprojekt, dessen achter und letzter Band erst 1742 erschien, markiert einen besonderen Höhepunkt der Stadtgeschichte Bad Berleburgs.
An der Übersetzung und Kommentierung wirkten Gelehrte aus dem In- und Ausland mit. Zu den
Mitarbeitern gehörte auch der damalige Regent der nördlichen Grafschaft Wittgenstein, Graf Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der sich persönlich an der Entstehung der Berleburger Bibel beteiligte und diese auch maßgeblich förderte. Das fertige Werk entfaltete eine beachtliche Wirkung im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus bis nach Nordamerika. Selten war Berleburg so eng mit der internationalen Geistes- und Religionsgeschichte verbunden. Weiterlesen

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„Geschichte ist heute so populär wie nie. Sie nimmt eine zunehmende Präsenz in populären Medien ein und wird gehört, gelesen, gesehen, erzählt, nachgestellt, erlebt und gespielt. Mitverantwortlich an der stetig zunehmenden Popularität sind digitale Spiele. Sie formulieren nicht nur die Vorstellungen aus, die Millionen von Menschen weltweit von der Vergangenheit besitzen – sie verändern sie auch. Das macht eine systematische Untersuchung der im Medium inszenierten Geschichte unbedingt erforderlich. Neben Büchern und Filmen bildet das digitale Spiel heute eines der wichtigsten Verbreitungsmedien, um Geschichte zu popularisieren – unabhängig von Alter, Geschlecht oder nationaler Zugehörigkeit der Rezipierenden. Digitale Spiele nehmen eine zentrale Rolle ein, wenn wir wissenschaftlich verstehen möchten, wie Geschichte gesamtgesellschaftlich dargestellt, inszeniert, verhandelt und mit Bedeutung ausgestattet wird. Welches Bild von Geschichte wird in digitalen Spielen vermittelt? Welche Auswirkungen haben ihre medialen Besonderheiten auf Geschichtspopularisierungen? Und vor allem: Wie verändert das Medium unsere Geschichtskultur? Dieser und weiterer Fragen nimmt sich Milan Weber in seiner Studie an und geht den vielgestaltigen Transformationen populärer Geschichte in einem der reichweitenstärksten Medien unserer Zeit nach.
Sie sind geschichtlich interessiert und wollten schon immer mal wissen, wo und wie teils jahrhundertealte Zeitzeugnisse aufbewahrt werden? Eine gute Möglichkeit dazu bietet eine Führung durch die Räumlichkeiten des Siegener Stadtarchivs und seinen umfangreichen Beständen. Geführt durch das Archivpersonal werden den Teilnehmern das Arbeiten im Lesesaal genauso nahe gebracht wie der Aufbau des Magazinraumes. Des Weiteren werden ausgesuchte Archivalien vom Mittelalter bis zur in die heutige Zeit präsentiert. Die 45 Minuten dauernde Führung ist kostenlos.
Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. erweitert sein Informationsangebot. Der neue VdA-Newsletter informiert zwei- bis dreimal im Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen aus der Archivwelt, über fachpolitische Debatten sowie über Positionen, Veranstaltungen und Aktivitäten des VdA.
