Ausstellung: „Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen aus Siegen-Wittgenstein ….

und der Umgang mit behinderten Menschen heute“

Sonderausstellung im Aktiven Museum Südwestfalen vom 28.10. bis 16.12.2012 und Einladung zur Eröffnung am 28.10.2012.

Die Ausstellung „Opfer des NS-Krankenmordes aus Siegen-Wittgenstein und der Umgang mit behinderten Menschen heute“ besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil stellt die Vorgeschichte und den Ablauf der „Euthanasie“-Verbrechen dar, legt den Schwerpunkt jedoch auf die Opfer.

Es werden die Lebensgeschichten von fünf exemplarisch ausgewählten Menschen anhand von überlieferten Patientenakten, Dokumenten und Zeitzeugenberichten nachgezeichnet. Weiterlesen

Ausbblick auf die Kulturlandschaft der Kulturregion Südwestfalen

Kulturlandschaft betrachten, bewahren und beleben: Wege zur Erschließung historischer Kulturlandschaft in der Kulturregion Südwestfalen.
Impuls-Tagung

Zeit: am 08.11.2012, von 10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Kreishaus Lüdenscheid, Raum 136

Wunderbare Ausblicke auf die eindrucksvolle historische Kulturlandschaft Südwestfalens bieten sich an vielen erhöhten Stellen der Region. Zoomt man den Blick näher heran, dann offenbart sich erst wirklich die Vielfalt und der sagenhafte Reichturm an schützenswerten Kulturgütern – anfangen von der pompösen Jugendstilvilla bis hin zum bescheidenen Hohlweg.
So vielgestaltig die historische Kulturlandschaft sich zeigt, so unterschiedliche Experten sind auch darum bemüht, die regionale Kulturlandschaft zu bewahren und zu erschließen. Im Rahmen einer kleinen Impuls-Tagung möchten wir Ihnen ausgewählte Akteure auf dem Gebiet der Kulturlandschaftspflege vorstellen,
Angesprochen und eingeladen sind alle Akteure, die sich haupt- oder ehrenamtlich
um die Pflege historischer Kulturlandschaft kümmern. Weiterlesen

Vorstandsexkursion des Heimatbund Siegerland-Wittgenstein in den Nachbarkreis Olpe

Zusammenarbeit mit Kreisheimatbund Olpe geplant

Die Vorstandsexkursion des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. führte die Teilnehmer jetzt nach Attendorn. Nach einer Schiffsfahrt auf dem Biggesee besuchte der Vorstand das Kreisheimatmuseum „Südsauerland“ in Attendorn mit einer fachkundigen Führung. Beim anschließenden Stadtrundgang mit Besichtigung des „Dom Sauerlands“ und dem Bieketurm begeisterte der Attendorner Stadtarchivar Otto Höffer die Gruppe mit engagierten und interessanten Vorträgen. Danach fuhr der Vorstand des Heimatbundes gemeinsam mit dem Archivar zur Burg Schnellenberg. Hier zeigte Otto Höffer der Gruppe die Burgkapelle und die historische Burganlage, die heute ein Hotel beherbergt. Weiterlesen

Tagung: (Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW

Am 10.11.2012 findet im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal, der sogenannten Wiege des Ruhrbergbaus, eine Tagung zum Thema: „(Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW“ statt.

Veranstaltet wird diese Tagung vom Bergbau- und Grubenarchäologischen Verein Ruhr e.V. (BGVR) in Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und dem GeoPark Ruhrgebiet e.V. Kooperationspartner sind der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. und die Grubenarchäologische Gesellschaft (GAG).

Diese Tagung soll der Beginn einer (unregelmäßigen) Tagungsreihe sein, welche sich mit der Montanhistorie vor der Mechanisierung/Automatisierung der 1910er und folgenden Jahre des Bergbaus in NRW beschäftigt. Weiterlesen

Bildband „Wittgenstein – Bilder einer Landschaft“

ISBN-Nr.: 978-3-944157-01-6, 19,95 Euro

Fotos der Fotofreunde Feudingen (Klaus Neuser aus Bad Laasphe, Hans-Jürgen Rath aus Bad Berleburg, Friedrich Opes aus Winterberg) mit Texten des aus Wittgenstein stammenden Historikers Ulf Lückel.
Gegenüber der Siegener Zeitung (6.10.2012, S. 9) formulierte Lückel: “ …. Das Projekt habe sehr viel Spaß gemacht….. Im Grunde sei das Buch ein weiterer wichtiger Beitrag für die ohnehin sehr rege heimatgeschichtlichen Aktivität im Altkreis. Denn gerade hier im Altkreis Wittgenstein seien die Bemühungen, Heimatgeschichtliches in schriftlicher Form aufzuarbeiten und festzuhalten, enorm groß. Er freue sich vor allem auch, dass die Höhendörfer ebenfalls mit einbezogen seien, die ja im kommenden Jahr ihr 500-jähriges Bestehen feiern würden. „Wir sind also mit diesem Bildband auf einem guten Weg.“…“

Bildergalerie zum Bildband auf Radio Siegen

s.a. derwesten.de, 6.10.2012

Siegerländer Hauberg als immaterielles Weltkulturerbe

Initiativkreis gebildet, erstes Gespräch mit der UNESCO geführt

Volkmar Klein berichtete am 13.10.2012 in seinem Blog über den weiteren Fortgang der Idee, das Siegerländer Haubergswesen zum immateriellen Weltkulturerbe erklären zu lassen.
Wichtiste Neuigkeiten sind die Gründung eines Initiativkreises, dem neben Klein bis jetzt  Alfred Becker, Ulrich Gießelmann und Dieter Tröps angehören. Dieser Initiativkreis wird die wichtigsten Aspekten in ein erstes Papier zusammenfassen. Untersützt wird der Kreis von Prof. Bernd von Droste zu Hülshoff, pensionierter Gründungsdirektor des UNESCO-Welterbezentrums und Generalsekretär der Welterbe-Konvention der UNESCO. Er kennt das Siegerland: Sein Vater war Forstdirektor in Kirchen. Ferner ist er Studienkamerad des Siegerländer Haubergsexperten Alfred Becker.
Vielleicht wäre auch die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein geeigneter Ansprechpartner und Unterstützer.
Ein erstes Gespräch führte Volkmar Klein mit Frank Proschan, einem der zuständigen UNESCO-Mitarbeiter für immaterielles Weltkulturerbe. Weiterlesen

Magisterarbeit zur „Euthanasie“-Geschichte im Kreisgebiet liegt vor

Die Magisterarbeit „Die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen aus Siegen-Wittgenstein. Versuch einer Rekonstruktion ihrer Lebensgeschichten“ von Stefan Kummer liegt vor und kann im Stadtarchiv Siegen und im Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein eingesehen werden. Neben einer Darstellung der regionalen Geschichte des NS-Krankenmorde stellt die Arbeit vier Lebensgeschichten von Opfern aus dem Kreisgebiet exemplarisch vor.

s. a. Ausstellung über Opfer der NS-Euthanasie aus Siegen-Wittgenstein mit weiteren Links

Vor 105 Jahren: Dr. med. dent. Robert Krämer (1907 – 1947).

Diagnose: geistiger Brandstifter. Versuch einer biographischen Skizze.

Am 13. Oktober 1907 wurde Robert Krämer als Sohn des Schreinermeisters Robert Krämer[1] und der Luise Krämer geb. Rompel[2] in (Bad) Berleburg geboren. Sein Elternhaus befand sich in der Jakob-Noldestr. 7 (?)[3]. Er hatte noch zwei ältere Schwestern[4]. Krämer gehörte der evangelischen Kirche an[5]. Weiterlesen