Freitag, 9.11., 20 Uhr, Siegen, Haus der Kirche (Burgstraße 21)
Gerhard Moisel berichtet vor der Familienkundliche Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.
Autorenarchiv: archivar
Bildervortrag: „50 Jahre Schließung Grube Pfannenberger Einigkeit“
16.11.2012, 19:00 – 21:00 Uhr
Neunkirchen-Salchendorf, Erlöserkirche, Gemeindesaal
Auf vielfachen Wunsch wird der im April 2012 präsentierte Bildervortrag, ergänzt um eine Anzahl zusätzlicher Fotografien, noch einmal wiederholt. Vor 50 Jahren wurde die Grube Pfannenberger Einigkeit geschlossen, am 18. April 1962 verloren 359 Grubenarbeiter der letzten Erzgrube des Siegerlandes ihren Arbeitsplatz. Gezeigt werden vom Heimatverein Fotografien der Grube und des Arbeitsalltags über und unter Tage in alten und neueren Bildern bis zum Tag der Schließung.
4 Gedenkveranstaltungen am 9. November
11:00 Uhr
Gedenkfeier für Verstorbene jüdische Mitbürger, Erndtebrück
Erndtebrück, Gedenktafel Ortsmitte (Bergstraße)
Seit 2003/4 richten die Erndtebrücker Schulen die Gedenkveranstaltung im Wechsel aus.
16:00 Uhr
Gedenkstunde am Platz der Synagoge, Siegen
Ansprache: Klaus Dietermann
Kaddischgebet: Alon Sander
Beiträge von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Auf der Morgenröthe, Siegen
16:00 Uhr
Bildvortrag „Aus der Jüdisch-christlichen Geschichte Wittgensteins“, Bad Berleburg
Bad Berleburg, Odebornklinik, Seminarraum
Ein Vortrag von Dr. Kroh, Klinikseelsorger
20:00 Uhr
„Damit wir uns nicht verlieren“
Lesung aus dem Briefwechsel von Sophie Scholl und Fritz Hartnagel mit dem Jungen Schauspiel Ensemble München
Es lesen: Theresa Hanich und Michael Stacheder
Am Klavier: Frank Selzle
Ort: Konventssaal Stift Keppel, Hilchenbach-Allenbach
Eintritt: 18,– € / erm. 10,– €
g.V.m. Gebrüder-Busch-Kreis, Hilchenbacher Geschichtsverein
Gymnasium Stift Keppel, VHS des Kreises Siegen-Wittgenstein
Quellen: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Siegerland, Touristikverein Bad Berleburg, Veranstaltungskalender November 2012, Print; Presse
Siegerlandmuseum stellt stadtgeschichtliche Objekte online
Im Auftrag der Vereinigung Westfälischer Museen hat Archäologie Guido Nockemann begonnen für das Siegerlandmuseum die ersten Objekte zu digitalisieren und im Objektportal museum digital einzupflegen. Zurzeit sind 6 Objekte online
Link zur der Seite mit den stadtgeschichtlichen Objekten.
siwiarchiv.de: Monatsstatistik 10/2012
Allgemein:
2558 Besucher
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Top-Tage:
11. Oktober:
378 Besucher
28. Oktober:
1460 Seitenansichten (ohne Feeds)
23. Oktober:
2148 Seitenansichten mit Feeds
Video: Latène-Ofen
Das aus Urheberrechts gründen gelöschte Video (MyVideo) war für den Einsatz in der Primarstufe (3. – 4. Schuljahr) konzipiert worden. (Textänderung am 20.2.2016)
Zur latènezeitliche Eisengewinnung in der Region siehe auch folgende Blogeinträge.
Matinée „G’rade der Vergang, das war das Geheimnis“
Zum 85. Geburtstag und 20. Todestag von Walter Helsper (1927-1992)
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
11.11.2012, 11:11
In Kooperation mit dem Kunstverein Siegen e. V. präsentiert das Siegerlandmuseum eine filmische Hommage an den Siegener Künstler Walter Helsper, der aktuell 85 Jahre alt geworden wäre. Helsper war bekannt als „der Mann mit dem schwarzen Hut“, ein Original und eine Künstlerpersönlichkeit voller Spontaneität und Vielseitigkeit. Er starb im Juni 1992 und hinterließ zahlreiche Spuren künstlerischen Schaffens auf Leinwand, Papier und an Häuserfassaden. Seine Motive fand er im breiten Spektrum seelischen Erlebens. Gemeinsam mit Gerhard Walle gründete er zudem vor 40 Jahren die Gaststätte „Belle Epoque“ als Künstlerklause. Der Dokumentarfilmer Ralf Schröder hat nun einen etwa 30-minütigen Film über die letzten Jahre Walter Helspers fertiggestellt. Dieser Film wird am 11. November 2012 zur „karnevalistischen Uhrzeit“ im Rahmen einer offiziellen Begrüßung und anschließend zu jeder vollen Stunde von 13.00 bis 16.00 Uhr im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss zu sehen sein. Verschiedene Werke des Künstlers werden die Präsentation im Oberen Schloss visuell ergänzen.
Programm: Weiterlesen
Vortrag „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Referent: Stephan Sensen, Museen Altena
Freitag, 26. Oktober 2012, 19.30 Uhr
Südwestfalen – landläufig auch als Sauerland und Siegerland bekannt – ist eine
der ältesten Montanregionen Europas mit einer über 3.000 Jahre zurückreichenden
Geschichte der Metallgewinnung und -verarbeitung. Einblicke in die Vielfalt
dieser Vergangenheit gibt ein Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 26. Oktober, in sein Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen einlädt. Stephan Sensen vom Netzwerk „WasserEisenLand -Industriekultur in Südwestfalen“ stellt Industriemuseen und Technikdenkmäler der
Region vor. Der Eintritt ist kostenlos. Weiterlesen
Sonderausstellung „Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen aus ….
Siegen-Wittgenstein und der Umgang mit Menschen mit Behinderung heute“
Einladung zur Ausstellungseröfnung
Das Aktive Museum Südwestfalen (AMS), der Lern- und Gedenkort am Platz der
Siegener Synagoge, eröffnet am So., 28.10. um 15.30 Uhr in Kooperation
mit dem AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe eine Sonderausstellung
zur sogenannten NS-„Euthanasie“. Sie sind hiermit herzlich eingeladen! Weiterlesen
„Wer war Katharina Diez?“
Forumsdiskussion zum 130.Todesjahr von Katharina Diez
Mittwoch, 24.10.2012, 19:00 Uhr, Altes Feuerwehrhaus Netphen

Quelle: Heinrich Groß: Deutsche Dichterinen und Schriftstellerinen in Wort und Bild. Fr. Thiel, Berlin 1885, S. 318.
Historienschriftsteller Willibald Alexis sah in ihrer Naturpoesie ihr Anliegen literarisch gestaltet,
‚….das Unmögliche zu wollen!‘
Die Schriftstellerin Katharina Diez wurde 1809 am Markt 1 in Netphen geboren, gehörte mit ihrer ebenfalls dichtenden Schwester Elisabeth Grube in Düsseldorf zu den führenden geistigen und künstlerischen Kreisen. Immermanns Gut Collenbach bewohnten und bewirtschafteten die Schwestern nach dessen Tod. Katharina Diez war fast ein ganzes Jahrhundert lang als Schriftstellerin und Theaterautorin von insgesamt 38 Bänden- einige zusammen mit Elisabeth Grube- in Deutschland, Holland und Polen bekannt und viel gelesen – sie lebte davon und erhielt sogar eine finanzielle Unterstützung vom Schillerverein.
Im Jahrhundert nach ihrem Tode 1882 geriet das gesamte Werk der enorm vielseitigen Dichterin, entstanden an der Schwelle zur ’neuen Zeit‘ der Industrialisierung, in Vergessenheit. Nur einzelne, direkt Siegerlandbezogene Erzählungen, wurden gelegentlich in Heimatzeitungen und im Siegener Intelligenzblatt abgedruckt. Lediglich die Kinder -und Jugendliteratur von Katharina Diez erfuhr eine wissenschaftliche Würdigung vom Standpunkt der romantischen Pädagogik aus am Ende des 20.Jahrhunderts. Weiterlesen

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