
Reblog von „Archive 2.0“
Bis zum 9. Juni kann man sich noch beim Archivamp anmelden: http://archive20.hypotheses.org/4083.

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Reblog von „Archive 2.0“
Das erste archivische Barcamp im deutschsprachigen Raum findet am 19. Juni 2017 in Duisburg statt. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet sich im Blog „Archive 2.0“.
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst in ihren digitalen Sammlungen folgende Publikationen online verfügbar gemacht:
1. Vorläufige Instruktion für die fürstlich Oranien-nassauischen Amts- oder Forstjäger, Hadamar 1801
2. Vorläufige Instruktion für die fürstlich Oranien-nassauischen Förster, Hadamar 1801
3. Vorläufige Instruktion für die fürstlich Oranien-nassauischen Oberförster, Hadamar 1801
4. Uebersicht der Forst- und Jagd-Geschäften, nach ihrer Zeitfolge mit Erinnerungen an die fürstlich Oranien-nassauischen Forstbedienten, in Absicht ihrer instruktions- und verfassungsmäßigen Dienstobliegenheiten, Hadamar 1801
Während eines überaus netten und erfolgversprechenden Außentermins tauchte gestern die Frage auf, wie man im Netz Archive findet? Diese Frage sei gerne beantwortet:
Drei Portale sind für die Suche in Deutschland und in Europa relevant:
1) Nordrhein-Westfalen: Archive in Nordhein-Westfalen
Das nordrhein-westfälische Archivportal gibt neben allgemeinen (Kontakt-)Informationen zu den einzelnen Archiven auch die Möglichkeit zur Recherche nach Bestände bzw. Archivalien.
2) Bundesrepublik Deutschland: Archivportal-D
Das Archivportal-D erlaubt die deutschlandweite Suche nach Archiven und deren Beständen.
3) Europa: Archivportal Europa
Das Archivportal Europa erlaubt die europaweite Suche nach Archiven und deren Beständen.
Weiter sind als Einstiegsseiten zu benennen:
1) Archivschule Marburg, Archive im Internet
2) Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Dort können eventuell die Fachgruppen der einzelnen Archivsparten hilfreich sein, sofern eine Suche in den Portalen erfolglos war.
3) International Council on Archives. Der Internationale Archivrat verfügt auch über spartenspezifische wie regionale Ansprechpartner, die eventuell weiterhelfen können, sofern eine Suche in den Portalen erfolglos war.
Gestern vor 192 Jahren wurde Adolf Achenbach geboren. Aus einer Siegener Bergbaufamilie stammend stand er trotz einer beachtlichen Laufbahn im Schatten seines Bruders Heinrich von Achenbach, dem Ehrenbürger der Stadt Siegen.
Seine bergaubeamtliche Karriere führte ihn über das Burbacher Bergrevier nach Dortmund, Saarbrücken und schließlich nach Clausthal, wo er als Berghauptmann in Ruhestand ging.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen folgten am Mittwoch, den 17. Mai, fast 120 Besucher der Einladung des Vereins „Grissenbach Aktiv“ ins Grissenbacher Bürgerhaus. Dort referierte Wilfried Lerchstein, Hobby-Heimatforscher und Gründungsmitglied des Vereins, unter Einbeziehung seines umfangreichen Bildarchivs über das abwechslungsreiche Leben der beliebten ehemaligen Deuzer Landärztin Dr. Tony Riecke, die viele der Anwesenden noch persönlich gekannt haben.
Grissenbachs Ortsbürgermeisterin und Vereinsvorsitzende Annette Scholl konnte neben Netphens Bürgermeister Paul Wagener und Trude Kühn, der ältesten Einwohnerin des Dorfes, auch Dr. Rainer Hüttenhain begrüßen, einen Neffen der Ärztin, der es sich nicht hatte nehmen lassen, für den Vortrag extra aus Düsseldorf anzureisen. Weiterlesen
In diesem Frühjahr erschienen 2 für alle Archive wichtige Normen: erstmals existiert ein Norm für Archivbau, zudem wurde die Norm zur Unterbringung von Archivgut überarbeitet.
[Anm.: Im Druck erschienen in Siegener Zeitung, Beilage „Heimatland“ am 6.5.2017]
Vorgeschichte und Gründung
Das Siegerland gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts landesherrlich zum Fürstentum Siegen, das im Besitz der Ottonischen Linie des Hauses Nassau war. Im Zusammenhang mit der Gründung des Rheinbundes wurde das Gebiet dem Großherzogtum Berg zugeschlagen. Am 6. November 1813 konnte Wilhelm Friedrich von Oranien das Siegerland wieder an sich nehmen. Dieses tauschte er allerdings auf dem Wiener Kongress 1815 mit Preußen gegen das Großherzogtum Luxemburg. Mit dem Besitzergreifungspatent vom 21. Juni 1816 verleibte sich Preußen das Fürstentum mit Ausnahme einiger abgetretener Ortschaften (12.000 Einwohner an das Großherzogtum Niederrhein in Koblenz)- das Fürstentum Siegen ein. Als Verwaltungsbehörde fungierte das Königlich Preußisches Unterdirektorium zu Siegen unter der Leitung des Justiz- und Regierungsrats von Schenck. Die feierliche Besitzergreifung des oranischen Fürstentums Nassau-Siegen (größter Teil des Fürstentums Siegen) durch Vertreter der Krone Preußens unter Vereidigung der städtischen und landesherrlichen Beamten fand am 29. Juli 1815 im Rathaus Siegen statt. Nach der Aufteilung des Großherzogtums Niederrhein in Kreise durch Erlass des Präsidiums der königlichen Regierung zu Koblenz wurde am 20. Mai 1816 der Kreis Siegen gebildet. Bis zur Ernennung der Landräte wurden Kreiskommissare eingesetzt, die mit den beigeordneten Kreissekretären am Hauptort der Kreiskommissionen bildeten und mit Wirkung vom 20.05.1815 in Funktion traten. Das Unterdirektorium Siegen wurde somit durch die Kreiskommission Siegen und der bisherige Leiter des Unterdirektoriums durch den Kreiskommissar Schenk ersetzt. Weiterlesen