Fotoausstellung „Alte Wittgensteiner Grenzsteine“

Waldinformationszentrum Hohenroth
bis Ende November 2018, freitags bis sonntags und feiertags in der Zeit von 14 – 18 Uhr
Eintritt: frei
.

Bernd Stremmel zeigt in der Ausstellung 23 großformatige Fotos ausgewählter historischer Grenzsteine entlang der Grenzen der ehemaligen Grafschaften/Fürstentümer Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Sayn-Wittgenstein-Berleburg, später Kreis Wittgenstein aus der Zeit von 1724 – 1834. Die Ausstellung lenkt den Blick u. a. auf die Materialität und die Beschriftung der Steine der Steine:

Territorium Material Beschrfitung
Wittgenstein Grauwacke W
Hessen-Darmstadt Sandstein HD
Oranien-Nassau   ON
Königreich Preußen Basalt KP, P
Kurköln Granit  

Quelle: Wittgensteiner Heimatverein, Aktuelles; Westfalenpost/Wittgensteiner Zeitung, 4.9.2018

Bundesarchiv erleichtert Recherche nach Opfern der NS-„Euthanasieverbrechen“

Beispiel für ein Aktendeckblatt aus dem Bestand R 179 des Bundesarchivs
Quelle: BArch, R 179/22476

Ab sofort ist eine personenbezogene Suche nach Patientenakten auch online möglich.

Der Bestand R 179 „Kanzlei des Führers, Hauptamt IIb“ des Bundesarchivs umfasst rund 30.000 Krankenakten von Opfern der NS-„Euthanasie“ und ist über eine Datenbank erschlossen, die unter anderem Namen, Geburtsdaten und Anstaltsorte zu den Opfern der Tötungsverbrechen enthält. Diese Erschließungsinformationen hat das Bundesarchiv jetzt auch online bereitgestellt.

Damit haben insbesondere Hinterbliebene von „Euthanasie“-Opfern die Möglichkeit festzustellen, ob beim Bundesarchiv Unterlagen zu ihren Angehörigen vorliegen, ohne dafür das Bundesarchiv aufsuchen oder kontaktieren zu müssen. Auch für Gedenkstätten und Erinnerungsorte wird die Recherche durch diesen Schritt erheblich vereinfacht. Weiterlesen

„Zeitspuren“-Linktipp: Video „Abiturientia Siegen 1914“

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. der Videofilm zur Siegener Abiturientia des Jahres 1914 .
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

s.a. siwiarchiv v. 22.11.2016

»Krise, Umbruch, Aufbruch« – Start des 26. Geschichtswettbewerbs

Bundespräsident Steinmeier ruft zur Teilnahme auf

Wie entstehen gesellschaftliche Krisen? Wie wirken sie sich auf das Leben der Menschen aus und welche historische Bedeutung bekommen sie damit? Frank-Walter Steinmeier ruft Kinder und Jugendliche auf, sich im Rahmen des 26. Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit genau solchen Fragen zu beschäftigen. Vom 1. September 2018 bis zum 28. Februar 2019 können alle Unter-21-Jährigen in Deutschland zum Thema »So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch« auf historische Spurensuche gehen. Die Körber-Stiftung richtet den Wettbewerb aus und lobt 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene aus.
Umbrüche in der Geschichte

»Die Krise ist nicht nur in der aktuellen Nachrichtenlage scheinbar allgegenwärtig. Krisen haben stets auch Geschichte geprägt«, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. »Nicht immer geht es gleich um die große Politik: Immer wieder haben Menschen auf krisenhafte Entwicklungen ganz konkret und vor Ort reagiert – beispielsweise mit Umweltinitiativen – und damit bisweilen auch große gesellschaftliche Veränderungen angestoßen.« Ein breites Themenspektrum gilt es also im diesjährigen Wettbewerb zu erforschen: Von der Auflösung der Handwerkerzünfte durch die Industrialisierung über revolutionäre Umbrüche durch den ›Matrosenaufstand‹ bis zum demokratischen Aufbruch durch die Bürgerrechtsbewegung in der DDR. In welcher Form die Schülerinnen und Schüler eine historische Fragestellung ausarbeiten und ob alleine, in Gruppen oder im Klassenverband, ist ihrer Kreativität überlassen. Bis zum 28. Februar 2019 haben sie Zeit, einen Beitrag einzureichen. Weiterlesen

Ausstellung blickt auf 40 Jahre Theater in Wilnsdorf

Vor vierzig Jahren hieß es in Wilnsdorf zum ersten Mal: Vorhang auf! Am 17. November 1978 brachte die Gemeinde Wilnsdorf „Das Lied der Taube“ auf die Bühne. Der Premiere folgten über 200 weitere Aufführungen, mehr als 1.300 Darsteller gastierten in Wilnsdorf – darunter namhafte Künstler wie Heidi Kabel, Uschi Glas, Willy Millowitsch und Götz George.

Die vier Jahrzehnte des Wilnsdorfer Theaterprogramms füllten zahlreiche Gästebücher, Plakatsammlungen und Kulturseiten der lokalen Zeitungen. Einen kleinen Blick in diese Schatzkisten erlaubt jetzt eine interessante Ausstellung im Wilnsdorf Rathaus. Weiterlesen

Landwirtschaftlicher Kreisverein Wittgenstein – ein Artikel auf Wikipedia

LKV-Zeitung 1836
Deckblatt der gemeinsamen Zeitung der landwirtschaftlichen Vereine in Wittgenstein und Siegen 1836, By Dieter Bald [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Dem ersten landwirtschaftlichen Verein in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen widmet Dieter Bals einen Artikel in der Wikipedia:

Seite „Landwirtschaftlicher Kreisverein Wittgenstein“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2018, 06:00 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Landwirtschaftlicher_Kreisverein_Wittgenstein&oldid=180550526 (Abgerufen: 3. September 2018, 16:45 UTC)

via Hinweis in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Wittgensteiner Heimatgeschichte und Historische Fakten“

Workshop zur Erforschung der Geschichte der Juden in Westfalen und Lippe

18.09.2018 um 14 Uhr im Landesarchiv NRW Münster

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie es nach Abschluss des vierbändigen „Historischen Handbuchs der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe“ im Jahr 2016 mit der Forschung weitergehen soll. Soll die Historische Kommission sich weiter an der Untersuchung der jüdischen Geschichte beteiligen? Wie werden Nachträge und Ergänzungen zum Handbuch gesammelt und publiziert? Soll die HiKo dazu einen dauerhaften Arbeitskreis etablieren? Vorgesehen sind Impulsreferate von Ronald Linde, Burkhard Beyer und Florian Steinfals, Berichte aus der Forschung sowie breiter Raum zur Diskussion über das weitere Vorgehen. Mit diesem Workshop will die Kommission Möglichkeiten schaffen, die von zahlreichen lokalen Initiativen getragene Erforschung der jüdischen Geschichte in Westfalen zu unterstützen. Anmeldeschluss ist der 10.09.2018. Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen
Quelle: Historische Kommission für Westfalen Lippe

Förderprogramm Heimat-Schecks: Bereits zehn Projekte konnten finanziell unterstützt werden

Wie lebendig Heimat in Nordrhein-Westfalen gelebt wird, zeigt sich am großen Erfolg der „Heimat-Schecks“. Schon in der ersten Woche seit Start des neuen Förderprogramms gingen 47 Anträge bei der Bezirksregierung Arnsberg ein. Die ersten zehn Anträge konnten schon genehmigt werden.

Die „Heimat-Schecks“ sind einer von fünf Bausteinen der neuen Fördermöglichkeiten mit denen die Landesregierung das Ehrenamt und die Gemeinschaft vor Ort fördert. Finanziert aus Mitteln des Landes, können mit diesen Schecks einmalige Projekte und Anschaffungen mit bis zu 2000 Euro unterstützt werden. Die Bandbreite der unterstützten und bereits genehmigten Projekte ist dabei sehr groß und verdeutlicht das vielfältige, ehrenamtliche Engagement in der Region.

Zu den nun geförderten Maßnahmen zählt z.B. die Anschaffung eines neuen Scanners, mit dem der ANADOPA Verein für Kultur, Geschichte und Brauchtum in Ampen e.V. seinen Foto- und Dia-Bestand digitalisieren und somit auch für zukünftige Generationen archivieren will.

Ebenfalls den Blick in die Zukunft richtet der Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach e.V., der mittels der Förderung seinen Internetauftritt modernisieren und neue Flyer rund um den „Historischen Rundweg Achenbach“ herstellen lassen will. Weiterlesen

Tag des offenen Denkmals in Wilnsdorf

Am Sonntag, 9. September, findet der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt. Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen sieben historische Stätten ihre Pforten und gewähren interessante Einblicke in die Vergangenheit.

Bundesweit lassen rund 7500 Kulturdenkmäler in mehr als 2600 Städten und Gemeinden Geschichte lebendig werden. Im vergangenen Jahr ließen sich rund 3,5 Millionen Besucher die Angebote nicht entgehen. In der Gemeinde Wilnsdorf sind von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (außer*) sieben Denkmäler geöffnet. Weiterlesen

Ausstellungstipp: „Rubens & Co. Zeichnende Meister aus Flandern“

noch bis zum 9. Sep. 2018, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln

Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – 1640 Antwerpen), Die Laokoon-Gruppe, 1602 / 08, Schwarze Kreide, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum


„Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide Medien in einer engen Beziehung zueinander. Wer zum Beispiel wissen möchte, wie das wunderbare Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich auf jeden Fall auch mit seinen Zeichnungen beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess des Künstlers. Um neben Rubens auch andere flämische Meister des 17. und 18. Jahrhunderts besser kennenzulernen, präsentiert das Wallraf seinen Besuchern in der aktuellen Sonderschau „Rubens & Co.“ unterschiedlichste Zeichnungen von Gerard Seghers, Pieter van Lint, Godfried Maes und Cornelius Schut. Von der spontanen Skizze über die mit großer Akribie ausgeführte Kopie, der minutiösen Detailstudie bis hin zum fertigen Kompositionsentwurf sind alle wichtigen Zeichnungstypen vertreten. Weiterlesen