
„Das Aquarell zeigt im Querformat den Blick von der Marburger Straße in Siegen auf den gepflasterten Marktplatz um 1850. Die Betrachterin oder der Betrachter blicken entlang der Straßenflucht in einen bewölkten Himmel. Es sind nur sehr wenige Menschen zu sehen, die dort flanieren – Wilhelm Scheiner der Maler widmet sich ganz der Stadtszene. Im linken Teil des Bildes ist eine bunte, eng und verschachtelt stehende Häusergruppe mit historischen Giebeln zu sehen, der sogenannte „Klubb“. Dahinter ragt der Turm der Nikolaikirche hervor. Der „Klubb“ bestand aus 25 kleinen, mehrstöckigen Häusern und wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. April 1869 durch einen Großbrand zerstört. Innerhalb einer Viertelstunde war der Brand, der in zwei Häusern ausgebrochen war, auf die übrigen Gebäude des Komplexes übergegriffen. Durch den Einsatz der 1865 gegründeten freiwilligen Feuerwehr Siegens, durch das Engagement zahlreicher Einsatzkräfte aus dem näheren Umland und durch die Zivilcourage vieler Menschen vor Ort konnte das Feuer eingedämmt und ein Übergreifen der Flammen auf die Nikolaikirche verhindert werden. Dennoch verloren 49 Familien mit rund 200 Personen über Nacht ihre Wohnungen und ihren Besitz.“
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Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma veröffentlicht heute eine Dokumentation mit dem Titel Schonung für die Mörder? – Die justizielle Behandlung der NS-Völkermordverbrechen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft und die Rechtskultur in Deutschland. Der Zentralrat will mit diesem Projekt über die jahrzehntelangen Initiativen des Verbandes und seiner Gründer für eine rechtsstaatliche Verfolgung der Täter und Organisatoren des NS-Völkermordes informieren und das Versagen der Justizbehörden bei den Ermittlungsverfahren dokumentieren. „Hier sehen wir uns nicht nur in der Verantwortung gegenüber den Opfern und den Überlebenden des Holocaust, sondern auch in der Pflicht zur Bewahrung des Rechtsstaats“, erklärte heute der Vorsitzende des Zentralrats, Romani Rose, in Heidelberg. 
Vom 7. bis 9. Oktober 2025 findet im Kongress- und Kulturzentrum ESPERANTO in Fulda der 92.
Perspektiven auf Quellen und Praktiken. Herausgegeben von: Mia Berg, Andrea Lorenz und Kristin Oswald
