Historische Feuerspritze im Museum Wilnsdorf

Das Museum Wilnsdorf ist um eine weitere Attraktion reicher. Im volkskundlichen Bereich des Museums ist kürzlich eine sogenannte Feuerspritze der Löschgruppe Wilden eingezogen. Der historische Spritzenwagen von 1876 wurde damals zur Brandbekämpfung genutzt und noch per Muskelkraft betrieben. Weiterlesen

Vortrag „Das ‚Dritte Reich’ in Romanen deutscher Exil-Autoren“

Donnerstag, 24. September, 18.30 Uhr
Vortragsraum VHS Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, 2. Etage

Privatdozent Dr. Jürgen Nelles (Vorlage: Jürgen Nelles)

Der Bildvortrag von Dr. Jürgen Nelles, Bonn, zeigt, wie deutsche Autoren in ihrem Exil zwischen 1933 und 1945 auf das „Dritte Reich“ (zurück)blicken, ihre Erfahrungen in der verlorenen Heimat darstellen und ihre Erlebnisse, Ängste und Hoffnungen in der Fremde schildern.

Im Mittelpunkt stehen bedeutende („Schlüssel“-) Romane von Lion Feuchtwanger („Exil“, 1939), Bruno Frank („Der Reisepass“, 1937), Klaus Mann („Der Vulkan“, 1939), Erich Maria Remarque („Liebe deinen Nächsten“, 1941), Joseph Roth („Die Kapuzinergruft“, 1938), Stefan Zweig („Schachnovelle“, 1942) u. a.

Eintritt frei
Anmeldung bei der VHS Siegen erforderlich!
Tel. 0271 404-3000 oder E-Mail vhs@siegen.de

Online-Ausstellung „Mehr als man kennt – näher als man denkt.

Objektgeschichten aus Gedenkstätten in NRW“

„Digitale Ausstellung zu Nordrhein-Westfalens NS-Gedenkstätten setzt neue Maßstäbe bei der Erinnerungskultur“Nordrhein-Westfalen verfügt über eine vielfältige und mit großem Engagement getragene Gedenkstättenlandschaft. Neues Ausstellungsformat zeigt Objekte aus 29 NS-Gedenkstätten im Land – seit gestern online und ab Oktober 2020 als Wanderausstellung in den Regierungsbezirken

Die NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen – ob große Einrichtung oder ehrenamtlich getragen – legen Zeugnis ab von der Verfolgung, Demütigung und Ermordung von Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ist ein wesentlicher Bestandteil politisch-historischer Bildung. In einer Zeit, in der die Generation der Zeitzeugen und Überlebenden immer kleiner wird und passgenaue Vermittlungsformate der Erinnerung immer wichtiger werden, hat die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. ein neues Ausstellungsformat geschaffen: Neben einer klassischen Wanderausstellung, die ab Oktober 2020 in den Regierungsbezirken zu sehen sein wird, wurde zusätzlich eine digitale Variante der Ausstellung entwickelt. Diese ist … auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung online. Beide Ausstellungsformate erinnern und erzählen anhand von jeweils einer Objektgeschichte der 29 Gedenkstätten des Landes von den Schicksalen hinter den Gräueltaten des Nationalsozialismus. Weiterlesen

Aktionstag „Geschichte lebt!“ im Museum Wilnsdorf

In den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums werden die Besucher am Aktionstag auf den ein oder anderen historischen Museumsbewohner treffen – wie z.B. auf den Bogenbauer aus der Eisenzeit.

„Geschichte lebt!“ – unter diesem Motto steht am Sonntag, 6. September 2020, ein Aktionstag im Museum Wilnsdorf, der an die Stelle des wegen Corona abgesagten Musemsfestes tritt. Dafür hat das Museums-Team ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das Geschichte im und um das Museum herum buchstäblich lebendig werden lässt – natürlich unter Beachtung der geltenden Abstands- und Sicherheitsregeln. Weiterlesen

Wettbewerb „Neukonzeption und Neugestaltung eines Museumskonzeptes und deren Umsetzung auf der und um die Ginsburg“

Am Freitag (3. Juli) fand die Jurysitzung zu diesem Wettbewerb in Hilchenbach statt. Mit den Vorbereitungen des Wettbewerbs wurde Ende 2019 begonnen. Der Wettbewerb erfolgte in Form eines offenen, zweiphasigen Qualifizierungsverfahrens:


Phase 1:
Bewerbungsphase (öffentliche Ausschreibung); fand i.W. im 1. Quartal 2020 statt

Phase 2:
Wettbewerbsphase (3 Teilnehmer); fand i.W. im 2. Quartal 2020 statt

Wettbewerbsbetreuendes Büro:
Loth Städtebau + Stadtplanung, Siegen
Frau Christine Loth und Mitarbeiterin Alexandra Franck

  • Nach intensiver Beratung und eindeutiger Entscheidung der Jury ist das Ergebnis wie folgt ausgefallen:
    Es wurde ein 1. Preis verliehen und anstatt eines 2. und eines 3. Preises, entschied das Preisgericht zwei 2. Preise zu verleihen.

1. Preis

Good to know, Kristine Fester und Patrizia Widritzki, Köln, zusammen mit Simple GmbH, Christoph Mäurer, Köln Weiterlesen

„Glück auf!“ im Museum Wilnsdorf

In diesem echten Grubenhunt können Besucher bereits jetzt Platz nehmen und das älteste vierräderige Fördergefäß aus nächster Nähe bestaunen. Demnächst erwartet die Besucher außerdem eine Museums-Mediathek mit einer großen Auswahl an Film- und Bildmaterial rund um den Siegerländer Bergbau.

„Glück auf!“ – dieser Bergmannsgruß könnte Besuchern des Museums Wilnsdorf schon bald häufiger begegnen. Denn in der neuen Dauerausstellung „Maschinenhalle Landeskrone“, die zurzeit in der volkskundlichen Abteilung entsteht, wird der Siegerländer Bergbau mit Hilfe digitaler Technologien ans Tageslicht geholt. Weiterlesen

Worpswede, Stollwerck und Freudenberg

Interessante Details einer ungewöhnlichen Verbindung mit dem Künstlerdorf und einer Straße in Dirlenbach wurden bei Ausstellungs-Vorbereitung entdeckt


Gegenwärtig zeigt das 4Fachwerk-Museum unter dem Motto „Worpswede trifft Freudenberg“ Werke des Künstlers Heini Linkshänder. Neben dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement für Kultur in beiden Orten, gibt es eine weitere kleine, ungewöhnliche Verbindungslinie zwischen Worpswede und Freudenberg.

Die Geschichte beginnt um etwa 1898. Seit dieser Zeit entwarf Paula Becker zusammen mit ihrem späteren Ehemann Otto Modersohn und den Worpsweder Künstlern Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler sogenannte Stollwerck-Bilder. Sie zählen zu der Malergeneration, die den Ruf des international bekannten Künstlerdorfes einst mitbegründeten.
Der Auftrag kam vom Kölner Schokoladenfabrikanten Ludwig Stollwerck (1857-1922), der die Idee entwickelte, Einzelbilder produzieren zu lassen und seinen Schokoladen beizufügen. Er „erfand“ Sammelalben für solche Bilderserien, um damit einen Kaufanreiz zu verstärken. Erste „Stollwerck-Bilder“ waren bereits 1840 entstanden und gelten als begehrte Sammelobjekte.

Als im Zweiten Weltkrieg Köln durch Bomben weitgehend zerstört war, errichtete 1944 in staatlichem Auftrag Bauunternehmer Herl aus der Domstadt in der Freudenberger Hakenfeldstraße (Dirlenbach) elf Siedlungshäuser. Sie dienten als Behelfsunterkünfte für Kölner, deren Wohnungen zuhause unbewohnbar waren. Und so wurde auch eine Zeitlang ein Nachfahre des Worpsweder-Bilder-Auftraggebers, der nunmehrige Schokoladenfabrikant Stollwerck zum Freudenberger Mitbürger. Noch heute nennen viele Dirlenbacher diesen Ortsbereich „Neu-Köln“.

Die Fotos, wie die kleine Siedlung in Dirlenbach damals aussah, befinden sich in der Sammlung von Ortsheimatpfleger Roland Jung, der sie auch für die Ausstellungsbroschüre gerne zur Verfügung stellte. Er erinnert sich an Gespräche in der Familie, in denen der handschriftliche Brief von Stollwerck eine Rolle spielte, mit dem er sich für den Aufenthalt in Dirlenbach bedankte.
„Eine interessante Begebenheit, auf die wir bei der Vorbereitung zu der Ausstellung gestoßen sind,“ findet 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel. Er freut sich, dass im Zuge der Corona-Lockerungen auch wieder kleine Führungen im Museum mit Beachtung der Schutzbestimmungen möglich sind. Anfragen nimmt Dieter Siebel (Telefon 02734/7223) gerne entgegen. Die Ausstellung „Alles mit links – Werke von Heini Linkshänder“ ist noch bis zum 16. August 2020 in Freudenberg zu sehen . Der Eintritt beträgt drei Euro. In der ersten Öffnungsphase nach der Corona-bedingten Schließung ist das Museum in der Freudenberger Altstadt jetzt samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Sonderführungen sind nach Anfrage möglich. (www.4fachwerk.de)
Quelle: 4Fachwerl-Museum, Pressemitteilung, 28.6.2020

Führungen im Internatsmuseum Stift Keppel

Im Rahmen der Erlebnisveranstaltungen 2020 finden am Samstag, dem 20. Juni, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr mehrere Führungen durch das Internatsmuseum Stift Keppel statt.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die Führungen nun jedoch nur nach vorheriger An-meldung und in kleinen Gruppen bis 3 Personen möglich. Die Abstandsregelungen müssen ein-gehalten sowie ein Mundschutz getragen wer-den.
Wen diese inzwischen bekannten Maßnahmen nicht stören, den erwartet Dorothea Jehmlich mit ihren lebendigen Geschichten rund um das Stift Keppel. Sie erzählt anschaulich aus dem Leben der Internatsschülerinnen, zeigt die Räume, das Schulmaterial, die Kleidung und lässt die Besucher in eine fast vergessene Zeit eintauchen. Die Dauerausstellung „Kleider von Keppels Kirchenboden“ ist ebenfalls sehr sehenswert und ein echter „Hingucker“.
Die Führungen sind kostenlos. Jedoch wird um eine kleine Spende zur Erhaltung des Museums gebeten.
Anmeldungen – auch zu individuellen, anderen Terminen – nimmt ab sofort Dorothea Jehmlich unter der Rufnummer 02733 3281 oder per Mail an r-jehmlich@t-online.de entgegen.
Quelle: Amtsblatt der Stadt Hilchenbach 6/2020

Ginsburg als Erlebnisort für Touristen und Siegen-Wittgensteiner weiterentwickeln

Landrat schlägt vor, Projekt „barrierefreie Höhenburg“ mit 75.000 Euro zu unterstützen

Blick auf die Ruine Ginsburg auf dem Schlossberg bei Hilchenbach-Lützel, Foto: Stadt Hilchenbach

Die Ginsburg ist das Wahrzeichen der Stadt Hilchenbach und für viele auch des gesamten Siegerlandes. Jetzt will der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ diesen Ort so weiterentwickeln, dass er aktuellen Anforderungen an historische Stätten und Sehenswürdigkeiten entspricht. Die Ginsburg soll ein Erlebnisort werden, der für Touristen und Besucher aus der Region erreichbar ist – und zwar barrierefrei. Deshalb schlägt Landrat Andreas Müller dem Kreistag vor, das Projekt „Die Ginsburg – eine barrierefreie Höhenburg“ im kommenden Jahr mit 75.000 Euro zu fördern. Insgesamt wird der „Verein zur Erhaltung der Ginsburg“ rund eine Million Euro in dieses „Vorzeigeprojekt mit überregionaler Strahlkraft“ investieren, wie der Landrat betont. Weiterlesen