Mittwoch, 21.Oktober 2026, 19:30 Uhr im Residenztheater Bad Laasphe

Mittwoch, 21.Oktober 2026, 19:30 Uhr im Residenztheater Bad Laasphe

GMS trägt nun den Namenszusatz Margot Friedländer Schule.

Die Schülerinnen und Schüler beider Standorte hatten einige kreative Darstellungen vorbereitet, um das Leben und Wirken Margot Friedländers zu würdigen.
Do., 15.10.2026, um 17:00 Uhr, Thomas Wolf, In Zusammenarbeit mit der vhs Siegen-Wittgenstein
Der Titel – «Bin Mensch nicht auch ich?» zugehörig – ausgegrenzt – verfolgt –
fokussiert die zentrale Frage der Ausstellung nach dem Menschsein, der Menschenwürde, die gerade im 20. Jahrhundert mit dem «Zivilisationsbruch» Holocaust bis heute kaum verstehbar ist. Entlang exemplarischer Leitbiografien thematisiert die Ausstellung den Umgang der «deutschen» Mehrheitsgesellschaft mit der jüdischen Minderheit und weiterer gesellschaftlicher Randgruppen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Ende der nationalsozialistischen Diktatur.
Die Geschichte des authentischen Ortes der ehemaligen Synagoge in Siegen bildet dabei die Grundstruktur der Ausstellung, die ganz bewusst nach Handlungsspielräumen aller in der Zeit des Nationalsozialismus fragt. Die Ausstellung dokumentiert am Beispiel Siegens die stetige Radikalisierung der nationalsozialistischen Ausgrenzungspraktiken aus der Bevölkerung und aus lebensweltlichen Strukturen.
Eintritt und Führung sind Entgelt frei, es wird aber um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.
Treffpunkt: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen
Anmeldung erforderlich!
Quelle: vhs Siegen, Programm
studentische Vorschläge für einen Gedenkort am zukünftigen EDEKA-Markt

Quelle: Siegener Zeitung, 12. September 2026
Anmerkungen bzw. Wünsche

“ …. Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie! ….“
aus: Projektseite
Der VVN BdA Siegerland-Wittgenstein betreibt das empfehlenswerte Onlineangebot, das die Informationen zur Zwangsarbeit während des Dritten Reiches im Siegerland seit nunmehr fast dreizehn Jahren bündelt. Nachdem sich siwiarchiv den VVN-Angeboten zum Widerstand und zu den Tätern gewidmet hat, hat die VVN via Facebook gebeten sich auch den beiden anderen Angeboten zu widmen; dies sei hiermit für das Zwangsarbeitprojekt gerne getan. Weiterlesen
Auf dem alten jüdischen Friedhof in Bad Berleburg ist es am Wochenende erneut zu Schändungen mehrerer Gräber gekommen. „Die erneuten Schändungen auf dem Friedhof lassen uns fassungslos zurück. Wir verurteilen die Zerstörung und Beschädigung dieses Ortes der Erinnerung, des Gedenkens und des Mahnens für den Frieden auf das Schärfste“, erklärte Volker Sonneborn. Nach Bekanntwerden des neuerlichen Vorfalls waren der Bürgermeister von Bad Berleburg sowie Polizei und Staatschutz am Samstag vor Ort und haben gemeinsam das Ausmaß der Zerstörung aufgenommen. Der Staatsschutz hat zugleich die Ermittlungen übernommen. Dies war schon nach den ersten Vorfällen vor wenigen Wochen erfolgt, als ein oder mehrere Täter Gräber auf dem jüdischen Friedhof geschändet und das jüdische Mahnmal im Berlebach in Bad Berleburg zerstört hatten.
„In den vergangenen Wochen haben wir in Abstimmung mit allen Beteiligten – insbesondere der jüdischen Gemeinde und dem LWL – die notwendigen Abstimmungen getroffen, um die Schäden nach der ersten Schändung zu beheben. Gleichzeitig haben wir in der vergangenen Woche das jüdische Mahnmal im Berlebach repariert und den Davidstern auf dem Mahnmal wieder installiert“, berichtete Volker Sonneborn. Der jüdische Friedhof selbst stand seit Bekanntwerden der ersten Grabschändungen unter engmaschiger polizeilicher Überwachung, zuletzt noch am Freitagabend – und damit unmittelbar vor dem erneuten Vorfall. „Klar ist, dass wir diese Schändung generell und solche Taten im Allgemeinen in keiner Weise tolerieren können und werden. Dies ist unvereinbar mit unseren Werten der Gemeinschaft, Solidarität und Toleranz, für die unsere Stadt der Dörfer in der Vergangenheit stand und auch in Zukunft immer stehen wird“, erklärte der Bürgermeister.
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Aktuelles, 7.9.2026
am Ort des Zwangsarbeiterfriedhofs in der Fludersbach unter Einbezug des `Hilfskrankenhauses für Ostarbeiter´ (auf dem Gelände EDEKA)“
Information des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Ehrenamt des Kreises Siegen Wittgenstein, am morgigen Mittwoch, 9.9. ca. 18 Uhr in der Aula des Siegener LYZ
„Mit dem Verkauf (2024) des ehemaligen Kauflandgrundstücks in Siegen-Fludersbach, auf welchem sich während des Zweiten Weltkriegs ein Hilfskrankenhaus für Zwangsarbeiter befand, ergibt sich die Möglichkeit, einen Gedenk- und Erinnerungsort zum Thema Zwangsarbeit in der NS-Zeit im Siegerland umzusetzen.
Das Konzept des Aktiven Museums Südwestfalen (AMS), welches durch eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Welter/projektplus unterstützt wird, sieht vor, auf dem Gelände von EDEKA eine Informationstafel aufzustellen. Darüber hinaus soll angrenzend an das Gelände des Zwangsarbeiterfriedhofes, welcher im Besitz der Stadt Siegen ist, ein multifunktionaler Lern- und Gedenkort entstehen (Plattform und Raum). Weiterlesen
So., 13.09.2026, um 15:00 Uhr, Traute Fries, In Zusammenarbeit mit Aktives Museum Südwestfalen e. V.
Zum Tag des offenen Denkmals 2026 lädt die vhs Siegen gemeinsam mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e.V. zu einem Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof am Lindenberg. Der plötzliche Tod eines jüdischen Reisenden im Siegener Bahnhof war der Anlass für den kurzfristigen Erwerb des Begräbnisplatzes auf dem Lindenberg durch den Handelsmann David Berg. Die Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte zum 1. Mai 1871. 1886 verkaufte Berg das Grundstück an die jüdische Gemeinde, die 1887 eine zusätzliche Parzelle erwarb. Es wird von etwa 60 Bestattungen ausgegangen. 1912 erhielt die jüdische Gemeinde ein Gräberfeld auf dem kommunalen Friedhof in der Hermelsbach. Sie werden weitere Geschichten des Friedhofs sowie des Lebens der Juden damals in diesem Besuch hören.
Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle Siegen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da der Eintritt frei und die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite