Haus Stöcker aus Burgholdinghausen

Neues Bauprojekt des LWL-Freilichtmuseums Detmold

Wenn der Bagger im LWL-Freilichtmuseum Detmold anrollt, dann deutet dies meistens auf ein neues Bauprojekt hin: Das „Haus Stöcker“ aus dem Jahr 1797 wird künftig mit seinen zeittypischen Renovierungen aus den 1960er Jahren die Baugruppe des Siegerländer Weilers erweitern. Es ist damit das zweite Gebäude, das die 1960er Jahre im Gelände repräsentiert. Die historische Tankstelle aus Siegen-Niederschelden aus dem Jahr 1951, die im Zustand der 1960er Jahre zu sehen ist, war das erste Gebäude aus diesem Jahrzehnt, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 2013 in seinem Freilichtmuseum eröffnet hat.

Der Bagger ist angerollt, die Erdarbeiten für das Fundament am Haus Stöcker im LWL-Freilichtmuseum Detmold starten. Zum ersten Spatenstich kamen Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Carstensen, Baureferatsleiter Dr. Hubertus Michels und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.
Foto: LWL/Jähne

Noch ist das Fachwerkhaus nur anhand der Absteckungen auf der Wiese zu erahnen, doch schon bald wird hier das Haus der Familie Stöcker für Besucher zugänglich sein und seine Geschichte erzählen. Am Montag (11.6.) fanden der erste „Spatenstich“ und damit auch der offizielle Baubeginn statt. „Das Haus Stöcker ist eine große Bereicherung für das Gelände des Freilichtmuseums Detmold und schlägt eine Brücke zur Alltagskultur der 1960er Jahre“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Weiterlesen

Museumskoffer zum Thema „Siegerländer Fachwerkhäuser“ für die Grundschule

Das Museum bietet jetzt einen Materialkoffer zum Thema „Siegerländer Fachwerkhäuser“ an. Der Koffer zum Ausleihen enthält praktische Unterrichtsmaterialien zum Experimentieren. In einer Fortbildung wird der Koffer vorgestellt.

Die „Entdeckungsreise im Museum“, bei der Grundschüler auf spielerische Art und Weise das Museum kennenlernen, ist bereits ein Klassiker. Jetzt kommt ein weiteres Angebot hinzu: der Materialkoffer. In ihm werden praktische Unterrichtsmaterialien für den fächerübergreifenden Deutsch-/ Kunst-/ und Sachunterricht der Grundschule zur Verfügung gestellr. Er kann demnächst ausgeliehen werden. Heute wird der Koffer in einer kostenlosen Fortbildung vorgestellt.

Das Unterrichtsmaterial schlägt eine Brücke zwischen den Siegerländer Fachwerkhäusen mit den Fotografien des international bekannten Künstlerpaares Bernd und Hilla Becher und dem Thema „Konstruktives Bauen“.

Der Koffer enthält neben Unterrichtsmodulen auch Materialien zum Experimentieren:

– Diverse Holzelemente, mit denen die Kinder Fachwerkhäuser zusammensetzen können
– Materialien zur Brückenkonstruktion (Holzklötze, Arbeitsfolie,Verbindungselemente)
– Großformatige Fotos von Siegerländer Fachwerkhäusern
– Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter zum Kopieren zum Thema „Haus/Raum“

Der Koffer kann gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.
Quelle: Museum für Gegenwartskunst Siegen, 29.5.2018

Führung: „Villengarten und Bürgerpark. Restaurierung des innerstädtischen Gartendenkmals“

Samstag, 09.06.2018 – 14.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Weiße Villa
Kostenlose Führung zur Gartendenkmalpflege, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Referentin: Susanne Weisser, Freie Landschaftsarchitektin, Wuppertal

Unter dem Motto „Gartenraum – Sommertraum“ findet am zweiten Juni-Wochenende der Tag der Gärten und Parks statt. In diesem Jahr gehört auch Kreuztal mit Dreslers Park zu den Veranstaltungsorten dieser 2012 ins Leben gerufenen Initiative von „Kultur in Westfalen“ und Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die ganzjährig öffentlich zugängliche und mehr als 1 ha große Parkanlage in Kreuztals Mitte wird im Rahmen dieser Veranstaltung auf besondere Weise vorgestellt.

Das Projekt „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe wurde initiiert, um die Vielfalt und Schönheit der über 600 kulturell bedeutsamen Gärten und Parks in Westfalen-Lippe sichtbar zu machen und zu fördern.
Weitere Hintergrundinformationen sowie Aktuelles zum Tag der Gärten und Parks gibt es hier: www.gaerten-in-westfalen.de
Quelle: Stadt Kreuztal, 1.6.2018

Kleinode Siegerländer Kirchengeschichte in Siegens Osten

Die Evangelische Kirche Kaan-Marienborn ist gerade mal etwas über 50 Jahre alt. Foto: Karlfried Petri

Die 14. Siegerländer Kirchentour des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein führte in den Osten Siegens. Über 40 Interessierte fanden sich kürzlich an der Katholischen Kirche in Kaan-Marienborn ein. Hier wurden sie herzlich von Heimatgebietsleiter Dieter Tröps begrüsst. Den Siegerländer Kirchentouren gingen bereits fünf Wittgensteiner Kirchentouren voraus, so dass insgesamt in den vergangenen 19 Jahren etwa 100 Kirchen besucht werden konnten. Ins Leben gerufen haben die Kirchentouren der Wittgensteiner Ortsheimatpfleger Edgar Dietrich und der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Siegen Helmut Flender, wusste Manfred Schröder.

Unter der Leitung von Schröder und Johannes Frevel begann die Kirchentour in der katholischen Kirche St. Bonifatius in Kaan-Marienborn. Pfarrer Wolfgang Winkelmann stellte das Gotteshaus vor, das vom Kapellenverein St. Josef gebaut und im April 1933 geweiht wurde. Sein heutiges Aussehen erhielt es durch einen Umbau in den Jahren 2003/2004. Es bietet 130 Personen Platz und wird gerne als Hochzeitskirche genutzt. Weiterlesen

Erster Abschnitt der Siegener Schlossmauer ist saniert

Die Sanierung des ersten Schlossmauer-Teilstücks ist abgeschlossen: Bei einem Pressetermin stellten Bürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Henrik Schumann am Donnerstag, 17. Mai 2018, den mehr als 400 Quadratmeter umfassenden Abschnitt an der „Hasengartenbatterie“ am Oberen Schloss vor.

Die Arbeiten zur Mauersanierung am Oberen Schloss starteten Anfang des Jahres. (Foto: Stadt Siegen)

„Der erste Abschnitt steht beispielshaft für das, was in den nächsten Jahren noch an der Stadtmauer passiert“, begrüßte Bürgermeister Steffen Mues in Gegenwart von Vertretern der Politik und der beteiligten Fachfirmen. „Die Stadtmauer ist eines der identitätsstiftenden Bauwerke aus dem Mittelalter, das historisch wie touristisch für Siegen von großer Bedeutung ist“, sagte Mues weiter.

Parallel arbeiten die Fachleute aber auch an der denkmalgerechten Sanierung des Mauerabschnitts zwischen dem Schloss-Wirtshaus und dem ev. Kreiskirchenamt sowie im Bereich zwischen dem Bischofstrakt und dem Kleinen Krebs. Weiterlesen

Hinweistafel informiert über die Geschichte der Siegbrücke

Die Siegbrücke in der Siegener Innenstadt ist schon viele Jahrhunderte lang ein wichtiger Überquerungspunkt über den Fluss: Seit mehr als 600 Jahren befindet sich dort ein Brückenbauwerk. Damit die Geschichte der Brücke nicht in Vergessenheit gerät, informiert darüber jetzt eine neue Hinweistafel.

Bürgermeister Steffen Mues enthüllte die Tafel am Montag, 16. April 2018, gemeinsam mit Stadtbaurat Henrik Schumann sowie Helmut Bruch und Dr. Andreas Bingener vom Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., der die Finanzierung des Schildes übernommen hatte.

„Jeden Tag passieren unzählige Menschen die Siegbrücke, doch die wenigsten von ihnen sind sich dabei der historischen Bedeutung dieses Überquerungspunktes über die Sieg bewusst“, erklärte Mues. Zudem werde die Brücke als direkte Verlängerung der Bahnhofstraße fälschlicherweise auch als „Bahnhofstraßenbrücke“ bezeichnet. Weiterlesen

Austausch zur Zukunft der historischen Stadt- und Ortskerne

Historische Stadt- und Ortskerne Frühstück

Erhalt und Weiterentwicklung historischer Stadt- und Ortskerne war Thema beim Parlamentarischen Frühstück in Düsseldorf, an dem auch Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann teilnahm.

Als „kulturelle und identitätsstiftende Zentren im ländlichen Raum“ und „Heimatstifter im besten Sinn“ würdigte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft „Historische Stadt- und Ortskerne“. Bad Berleburg ist mit der Kernstadt und mit Elsoff sogar doppeltes Mitglied in der AG, Bürgermeister Bernd Fuhrmann traf sich jetzt mit rund 80 weiteren Vertretern in Düsseldorf. Weiterlesen