Buchvorstellung „Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe

– Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg“

Die Historische Kommission für Westfalen und die Stadt Bad Berleburg laden alle Interessierten zur Vorstellung des abschließenden Teilbandes „Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe – Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg“ für Mittwoch, den 3. Mai 2017, um 19.00 Uhr, in die Stadtbücherei im Alten Landratsamt, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg sehr herzlich ein.

Anlässlich der Buchvorstellung und der Projektpräsentation durch Prof. Dr. Wilfried Reininghaus gibt es zwei interessante Vorträge zum jüdischen Leben in Wittgenstein. Zunächst berichtet Dr. Johannes Burkardt über „Jüdische Gemeinschaften in Wittgenstein“ und anschließend widmet sich Prof. Dr. Wilfried Reininghaus dem Thema: „Die Anleihen Wittgensteiner Grafen bei Juden“. Beide Vorträge geben auf anschauliche Weise Einblicke in das jüdische Leben in Wittgenstein. Weiterlesen

Museumsverein sucht Hinweise zum Asdorfer Weiher und zu Freudenberger Uhrmachern

Der Asdorfer-Weiher in Freudenberg, einst an der Bahnlinie Kirchen-Freudenberg-Olpe gelegen.

Einen Schwerpunkt setzt das Freudenberger 4Fachwerk-Museum in der geschichtlichen Arbeit. Zuletzt wurde hier die große Ausstellung zum Stadtbrand vor 350 Jahren initiiert.

Zwei neue Themen haben sich die 4Fachwerker jetzt vorgenommen: Erinnert werden soll an den Bau des Asdorfer Weihers, dessen Anlage auf das Jahr 1489 zurückgeht, der 2019 dann vor 550 Jahren errichtet wurde, und zu dieser Zeit als größte angelegte Talsperre galt.

Der Verein fragt zur Vorbereitung einer Ausstellung nach alten Fotos, Plänen, Nachrichten oder Darstellungen vom Asdorfer Weiher selbst, aber auch nach Informationen zum Fischereiwesen dort oder der Elektro-Energiegewinnung. Ebenso interessieren die dahinterliegenden Produktionsstätten (Eisenhammer, Getreidemühle, Pulvermühle).
Ansprechpartner ist Gottfried Theis, der über Telefon (02734/3728) oder Mail (GottfriedTheis@gmx.de) erreichbar ist. Weiterlesen

»13. Siegerländer Kirchentour«

Exkursion in Siegens Norden am 8. April

Zu der Exkursion „13. Siegerländer Kirchentour“ lädt der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein am Samstag, 8. April 2017, in den Norden der Kreisstadt Siegen ein. Die Teilnehmer treffen sich um 10:00 Uhr an der Evangelischen Christuskirche, Hainbuchenweg 1, in Siegen-Weidenau.

Zunächst steht die Besichtigung dieser Kirche auf dem Programm, danach statten die Teilnehmer der Katholischen Heilig Kreuz Kirche in Siegen-Weidenau einen Besuch ab. Weiter geht es zur Evangelischen Haardter Kirche. Im Anschluss wird die Katholische Kirche „St. Joseph“ in Weidenau besucht, in der auch ein Orgelspiel zu hören sein wird.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im „Gründel’s“ (Gasthaus in Geisweid) werden noch die Katholische Kirche „St. Marien“, die Evangelische Kirche Wenscht und die Evangelische Talkirche Klafeld besichtigt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16:30 Uhr geplant. Die Besuche der einzelnen Kirchen finden jeweils unter fachkundiger Führung statt.

Eine Anmeldung zur „13. Siegerländer Kirchentour“ ist bei der Geschäftsstelle des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. (Koblenzer Straße 73, Siegen, Telefon 0271 333-2325 oder per E-Mail: heimatbund@siegen-wittgenstein.de erforderlich. Bitte angeben, ob die Teilnahme am Mittagessen gewünscht ist. Die Exkursion ist für Mitglieder des Heimatbundes kostenfrei, für alle anderen Teilnehmer fällt ein Beitrag von 5 Euro an. Die Kosten für das Mittagessen trägt jeder persönlich.

Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Pressemitteilung, 21.03.2017

Eröffnung der Abteilung Stadtgeschichte „Vom Mittelalter bis heute – 790 Jahre Stadt Siegen“

Siegerlandmuseum, Sonntag, 23.  9. April 2017, 11 Uhr:

Im Mittelpunkt wird ein physikalisches Modell der Kernstadt Siegen stehen. Es wird im Maßstab 1:850 im 3-D-Druckverfahren von der Universität Siegen – Fachbereich Wirtschaftsinformatik (Computerunterstützte Gruppenarbeit CSCW) hergestellt und mit IT-Systemen gekoppelt, die nicht nur Informationen liefern, sondern auch Interaktionen erlauben werden. Ergänzt wird das Bild der Stadt durch regionale Erinnerungsorte, anhand derer die sinngebende Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart besonders gut hinterfragt werden kann. Kooperationspartner des Museums ist für diesen Bereich der Fachbereich Didaktik der Geschichte der Universität Siegen. Weiterlesen

Vortrag „Orte – Personen – Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“

Ratssaal des Rathauses Hilchenbach, Markt 13, 06.04.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.

Ausstellung „200 Jahre Todestag von Johann Heinrich Jung-Stilling (1740 bis 1817)“

Die Schau im Hilchenbacher Stadtmuseum in der Wilhelmsburg würdigt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Hilchenbachs aus Anlass des 200. Todestages am 2. April 2017:

Portraitgemälde von Jung-Stilling

Johann Heinrich Jung-Stilling wurde am 12. September 1740 als Sohn des Johann Helmann Jung (1716 bis 1802) und der Johanna Dorothea Katharina Fischer (1717 bis 1742) im Dorf Grund im damaligen Fürstentum Nassau-Siegen geboren. Jung Stilling war Schneider, Lehrer, Augenarzt, Professor für Staatswissenschaften und seit 1803 Berater sowie 1808 Geheimer Hofrat des badischen Großherzogs. Während seines Medizinstudiums in Straßburg war er mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet und erlangte selbst literarischen Ruhm als pietistischer Schriftsteller.
Am 2. April 1817 verstarb er elf Tage nach seiner dritten Gattin Elisabeth Coing (1760-1817) in Karlsruhe, wo beide an der Apsiswand der evangelischen Friedhofs-Kapelle begraben wurden. Die beiden Grabsteine und das Grabkreuz befinden sich heute im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg. Weiterlesen

Ausstellung „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein – eine Ausstellung in Wort und Bild“

Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg, Poststr. 15, 31.03.2017 bis 28.04.2017

Bereits zum 175jährigen Bestehen der Kreise Siegen und Wittgenstein hat die Kreisverwaltung eine Ausstellung konzipiert, die damals im Foyer des Kreishauses in Siegen gezeigt wurde. Sie wurde überwiegend von Winfried Hofmann (Leiter Kreisvolkshochschule) und Bruno Jung (ehemaliger Mitarbeiter Kreisverwaltung) konzipiert. Auf 40 Schautafeln wurden in Schlaglichtern die wichtigsten Ereignise der Geschichte der beiden Kreise Siegen und Wittgenstein sowie des Kreises Siegen-Wittgenstein ab 1975 – in Zehn-Jahres-Schritten – veranschaulicht. Nach dem Jubiläum wurde die Ausstellung sorgfältig verpackt und gelangte im Rahmen der Kreishaussanierung (2007) in das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, das die Ausstellung nun zum 200jährigen Kreisjubiläum um Tafeln für die beiden vergangenen Jahrzehnte ergänzt hat.

Ausstellung: „genius loci – 2 Siegener im Zarenland“

Der Kunstverein Gummersbach präsentiert ab dem 26. März 2017 – 10.6.2017:
Thomas Kellner: genius loci – Zwei Siegener im Zarenland

Die Ausstellungseröffnung findet am: Sonntag, den 26. März 2017, um 11.30 Uhr in der Theatergalerie Gummersbach
Moltkestraße 50 / Reininghauser Straße, statt.

Thomas Kellner (geb. 1966) zeigt in der Ausstellung genius loci, in einem Rückblick auf die seit einigen Jahren tourende Ausstellung Skizzen, Entwürfe und Collagen, die im Zuge des Projektes zwischen Siegen und Jekaterinburg entstanden sind.

„Genau wie sein Landsmann und Vorgänger im Ural, Georg Wilhelm Henning, rekonstruiert Kellner die altgewohnte Umwelt, damit diese sowohl heute als auch in der Zukunft immer in Bewegung bleibt und stets neue Sichtweisen liefert.“ (Irina Chmyrewa)

In diesem Projekt setzte Thomas Kellner sich auf eine künstlerisch-fotografische Weise mit zwei wichtigen Wirtschaftsräumen in Deutschland und Russland auseinander, die eine gemeinsame Geschichte der Industriekultur verbindet. Die Rede ist von seiner Heimatstadt Siegen und zwei der größten Städte Russlands, Jekaterinburg und Perm.
Was bisher kaum jemand wusste: Jekaterinburg und Perm sind von dem gebürtigen Siegener Georg Wilhelm Henning gegründet worden. Georg Wilhelm de Gennin (russisch: Георг Вильгельм де Геннин), wie er in Russland genannt wird, 11. Oktober 1676 – 12. April 1750, war ein in Deutschland geborener Offizier und Feuerwerker, der aufgrund seiner beachtlichen Kenntnisse in der Metallurgie von Peter dem Großen nach Russland eingeladen wurde. In den 1720er Jahren gründete Henning Russlands erste Fachschulen für Bergwesen, reiste durch Europa, um Spezialisten im Bereich Bergbau zu werben und nach Russland zu holen und baute neue Fabriken im Ural, die sich in kürzester Zeit zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Bildungszentrum entwickelten: Jekaterinburg und Perm. Weiterlesen

„Zeitzeugen auf Zelluloid“ mit Bergbauthemen

Mittwoch, 29.03.17, 19 Uhr, Siegen, LYZ

Auf dem Programm der Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ stehen diesmal zwei aus Privatbesitz stammende Filme, die sich dem Erzbergbau widmen. Den Beginn macht ein 1952 entstandener Stummfilm, der den Erzbergbau unter Tage in der Grube „Eisenzecher Zug“ in Siegen-Eiserfeld zeigt.
Das Arbeitsministerium Nordrhein-Westfalen hat 1957 einen Schulungsfilm zur „Silikose“ in Auftrag gegeben. Entstehung, Folgen und Bekämpfung dieser Staublungenkrankheit, die auch im hiesigen Revier zahlreiche Opfer gefordert hat, sind Inhalt des zweiten Films.