VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften – Teil 13

Klaus Homrighausen, Mo., 28.09.2026, 09:30 – 11:00 Uhr, Bad Berleburg, Johannes.-Althusius-Str. 5, 57319 Bad Berleburg, Gebühr: 54,00 €

Für Fortgeschrittene, aber auch für Seiteneinsteiger möglich.
Neben dem üblichen Entziffern der alten Schriftbeispiele geht es auch um Abkürzungen – über 10.000 sind bekannt -, um Wortendungssymbole und auch die Entwicklung von Wortbedeutungen.
Die Textbeispiele aus den beiden Wittgensteiner Archiven, hiesigen Kirchenbüchern und privaten Dokumentationen, so dass außer der Pflege der eigentlichen Lesekompetenz auch tiefere Einblicke in die heimische Geschichte und geschichtliche Zusammenhänge möglich sind, was wiederum einen Beitrag dazu leisten kann, die eigene Familienforschung voranzutreiben.
Quelle; VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Ausstellungstipp: „August Sander – Zum 150. Geburtstag“

bis zum 24. Januar 2027, Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Quelle: Tobias Gerhardus, Herdorf


„Der 150. Geburtstag von August Sander (1876–1964) bietet uns den willkommenen Anlass, sein facettenreiches, über Jahrzehnte gewachsenes Œuvre ausführlich zu würdigen. Seit 1992 befindet sich das August Sander Archiv in der Photographischen Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Nahezu sämtliche Exponate der Ausstellung entstammen dem hauseigenen Bestand. Es handelt sich um den weltweit größten Fundus zum Werk des Photographen, der über berühmte Motive hinaus eine Vielzahl an bislang kaum bekannten Aufnahmen und Themenkomplexen bietet. So umfasst die Ausstellung neben Porträts aus seinem zentralen Kultur- und Gesellschaftswerk Menschen des 20. Jahrhunderts etwa Aufnahmen aus der frühen Schaffenszeit im österreichischen Linz wie auch Auftragsarbeiten aus dem Westerwald aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Weiterlesen

Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026


Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.

Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

„Unterm Hakenkreuz“ – Westfalen 1933 bis 1945 im Amateurfilm

17.09.2026, 19:00 Uhr, kmd, Viktoria-Kino, Bernhard-Weiss-Platz 6, Hilchenbach, 4,00 €
In Kooperation mit dem Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Hilchenbach zeigt das Viktoria-Kino die Filmdokumentation.

Filmdokumentation „Unterm Hakenkreuz“.
Foto: LWL

Die Filmdokumentation, welche eine Eigenproduktion des LWL-Medientrumss ist, zeigt den Alltag in Westfalen von 1933 bis 1945 anhand von Amateurfilmen. Dafür haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL-Medienzentrums zwei Jahre lang intensiv in ihrem Filmarchiv recherchiert. Mehr als 200 private Filmdokumente, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen-Lippe gedreht wurden, sind gesichtet worden. Das Ergebnis ist eine rund 70-minütige Dokumentation über den schleichenden Einbruch des Nationalsozialismus in das alltägliche Leben. Es werden unter anderem Szenen von Familienfeiern und öffentlichen Festen sowie Feiern gezeigt. Dadurch wird dem Zuschauenden deutlich, wie die Nationalsozialisten diese Feierlichkeiten für sich vereinnahmen und zur Instrumentalisierung nutzen. Zudem stellt der Film die Selbstinszenierung der Partei durch verschiedenes Material von Filmamateuren dar. Den bedrückenden Abschluss der Filmdokumentation bilden Aufnahmen vom Krieg im besetzten Europa und in der kriegszerstörten Heimat Westfalen. Aufgrund fehlender FSK-Prüfung ist der Eintritt erst ab 18 Jahren gestattet.

Im Anschluss haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, sich über den Film auszutauschen. Mitarbeitende des LWL-Medienzentruma begleiten die Veranstaltung und stehen für Interessierte in einer Nachbesprechung bereit. Zudem ordnen sie das Gezeigte historisch ein.
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender

Tipp für unter 18jährige: Online: „Unterm Hakenkreuz. Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm“

Führung durch das Stadtarchiv – das historische Gedächtnis Siegens

Mi., 16.09.2026, Dipl. Ing. Oliver Teufer, 18:00 Uhr, In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Siegen

Sie sind geschichtlich interessiert und wollten schon immer mal wissen, wo und wie teils jahrhundertealte Zeitzeugnisse aufbewahrt werden? Eine gute Möglichkeit dazu bietet eine Führung durch die Räumlichkeiten des Siegener Stadtarchivs und seinen umfangreichen Beständen. Geführt durch das Archivpersonal werden den Teilnehmern das Arbeiten im Lesesaal genauso nahe gebracht wie der Aufbau des Magazinraumes. Des Weiteren werden ausgesuchte Archivalien vom Mittelalter bis zur in die heutige Zeit präsentiert. Die 45 Minuten dauernde Führung ist kostenlos.
Anmeldung erwünscht, damit wir besser planen können. Jedoch sind spontane Besuchende ohne Voranmeldung immer herzlich willkommen. Das Team des Stadtarchivs freut sich auf ihren Besuch!
Treffpunkt: Eingang zum Archiv im 3. OG des KrönchenCenters, Markt 25, 57072 Siegen.
Quelle: vhs Siegen, Programm

Tag des offenen Denkmals 2026 in Wilnsdorf

13. September 2026

Am Sonntag, 13. September 2026, sind wieder mehrere Millionen Menschen unterwegs und freuen sich auf spannende Begegnungen und Erlebnisse, denn die größte Kulturveranstaltung Deutschlands lockt: der »Tag des offenen Denkmals«! An diesem Tag öffnen deutschlandweit über 5000 Denkmäler ihre Türen und faszinieren Jung und Alt gleichermaßen. Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz zeigt eindrucksvoll, welche Spuren menschliches Handeln über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg hinterlassen kann.
Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen von 13:00 bis 17:00 Uhr sechs historische Stätten ihre Türen und laden dazu ein, Geschichte hautnah zu erleben: Weiterlesen

Besuch des alten jüdischen Friedhofs am Lindenberg zum Tag des offenen Denkmals

So., 13.09.2026, um 15:00 Uhr, Traute Fries, In Zusammenarbeit mit Aktives Museum Südwestfalen e. V.

Zum Tag des offenen Denkmals 2026 lädt die vhs Siegen gemeinsam mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e.V. zu einem Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof am Lindenberg. Der plötzliche Tod eines jüdischen Reisenden im Siegener Bahnhof war der Anlass für den kurzfristigen Erwerb des Begräbnisplatzes auf dem Lindenberg durch den Handelsmann David Berg. Die Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte zum 1. Mai 1871. 1886 verkaufte Berg das Grundstück an die jüdische Gemeinde, die 1887 eine zusätzliche Parzelle erwarb. Es wird von etwa 60 Bestattungen ausgegangen. 1912 erhielt die jüdische Gemeinde ein Gräberfeld auf dem kommunalen Friedhof in der Hermelsbach. Sie werden weitere Geschichten des Friedhofs sowie des Lebens der Juden damals in diesem Besuch hören.

Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle Siegen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da der Eintritt frei und die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite