Möglichkeiten einer gendergerechten Erschließung von Archivgut

Eine Einladung zum Mitdiskutieren.

Patricia Lenz widmete sich im benachbarten Weblog „Archive 2.0“ in einem Essay archivwissenschaftlichen Fragestellungen. Der Beitrag wird für archivische Verhältnisse rege diskutiert. Soweit ich es sehe, fehlt zurzeit noch die Perspektive der Archivnutzenden. Um die Diskussion nicht zu sehr zu zersplitter, wurde hier auf die Kommentarmöglichkeit verzichtet

Literaturhinweis zur Bewertung, Übernahme und Nutzung von Schulunterlagen

Vinzenz Lübben: Bewertung, Übernahme und Nutzung von Schulunterlagen am Beispiel des Kommunalarchivs Minden, Baden Baden: Tectum Wissenschaftsverlag, 2008. ISBN: 978-3828842014; Preis: 30,00 Euro

„Schulunterlagen sind eine sehr wichtige Quelle der Bildungs- und Ortsgeschichte. Neben Unterlagen aus schulischer Provenienz müssen daher auch Unterlagen der Schulträger und der Schulaufsichtsbehörden archiviert werden. Hierfür sind neben den kommunalen auch staatliche Archive zuständig. Zur Sicherung der noch vorhandenen Altunterlagen empfiehlt sich eine systematische Erfassung und Sichtung aller Schulen innerhalb des eigenen Archivsprengels. Im Vorfeld durchgeführte Recherchen zur Entwicklung des lokalen Schulwesens erleichtern dabei das Vorgehen. Die Bewertung von Schulunterlagen kann durch Bewertungsmodelle wesentlich vereinfacht werden. Durch eine gezielte Zusammenarbeit mit dem jeweils regional zuständigen staatlichen Archiv lässt sich zudem eine »Überlieferungsbildung im Verbund« erreichen. Am Beispiel des Kommunalarchivs Minden, das mit seinem Vorgehen seit Jahren gute Erfahrungen gemacht hat, zeigt Vinzenz Lübben praxisnah, wie die Archivierung von Schulunterlagen funktionieren kann.“
Quelle: Verlagstext